16.02.2007 · Was Bob Geldorf der Kampf gegen den Hunger in der Welt , ist für Al Gore der Kampf gegen den Klimawandel. Unterstützt von mehr als 100 Musikern will er weltweit mit Großkonzerten eine Massenbewegung für seine Sache initiieren.
Mit der „größten Party auf Erden“ will der frühere amerikanische Vizepräsident Al Gore eine Massenbewegung im Kampf gegen die Klimakatastrophe initiieren. Der demokratische Präsidentschaftsbewerber von 2000, der nun vor allem als scharfer Gegner der Umweltpolitik von Präsident Bush auftritt, plant ein internationales Konzertspektakel bei dem bis zu 150 der bekanntesten und erfolgreichsten Bands und Solokünstler 24 Stunden lang vor einem Millionenpublikum Musik gegen den Klimawandel machen sollen.
Das „Live Earth“-Konzert, mit dem Al Gore an frühere internationale Benefizkonzerte wie „Live Aid“ von 1985 und „Live8“ von 2005 anknüpfen will, soll am 7. Juli dieses Jahres auf allen sieben Kontinenten stattfinden. Konzertstädte sollen unter anderem Johannesburg, Kyoto, London, Rio, Schanghai, Sydney und New York oder Washington sein. Auch an der Amundsen-Scott Südpolstation in der Antarktis soll bei Eiseskälte eines der Konzerte stattfinden. Zu den Musikern, die für „Live Earth“ zugesagt haben, gehören die Sängerinnen Sheryl Crow und Melissa Etheridge, die Rockbands Bon Jovi und Red Hot Chili Peppers, und der Rapper Snoop Dogg ebenso wie der Latinpopsänger Enrique Iglesias.