Das warme Wetter im zu Ende gehenden Jahr ist nach Ansicht von Forschern eindeutig Folge einer weltweiten Klimaänderung.
Der Vize-Direktor des Hamburger Max-Planck-Instituts für Meteorologie, Mojib Latif, betonte am Donnerstag: „Mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent können wir sagen, dass die Erwärmung der letzten Jahrzehnte nicht mehr normal ist.“ Er fügte hinzu, weltweit nähmen die extremen Wettersituationen zu.
Der Trend der globalen Erwärmung könne nicht mehr gestoppt, sondern nur noch verlangsamt werden, warnt der Experte. Wenn es gelänge, „innerhalb der nächsten 100 Jahre den Ausstoß an Treibhausgasen praktisch auf Null zu reduzieren, dann haben wir noch gute Chancen, dass unser Klima halbwegs akzeptabel bleibt“.