http://www.faz.net/-gum-7kyuz
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
Best Ager - Für Senioren und Angehörige

Veröffentlicht: 03.01.2014, 06:00 Uhr

Kältewelle Schwerer Schneesturm im Nordosten Amerikas

Über zehn Zentimeter Schnee innerhalb weniger Stunden: Der Nordosten der Vereinigten Staaten muss sich auf einen harten Tag gefasst machen. Tausende Flüge wurden bereits gestrichen.

© AP Insgesamt leben rund 100 Millionen Einwohner im Bereich der Unwetter-Zone

Weite Teile der Vereinigten Staaten werden von massiven Schneestürmen und klirrender Kälte heimgesucht. Betroffen sind vor allem die Neuengland-Staaten im Nordosten.

Allein in Boston im Bundesstaat Massachusetts fielen bis Donnerstagabend (Ortszeit) innerhalb weniger Stunden fast 20 Zentimeter Neuschnee. Auch in New York und im weit südlich gelegenen Washington gab es ergiebige Niederschläge.

27245015 In der Nacht zum Samstag soll es weiter heftig schneien © AP Bilderstrecke 

Insgesamt lebten rund 100 Millionen Einwohner im Bereich der Unwetter-Zone, die sich unaufhaltsam vom Mittleren Westen in Richtung Osten wälzt, berichtete der TV-Sender CNN - das seien fast ein Drittel der gesamten amerikanischen Bevölkerung.

Nach Vorhersagen des nationalen Wetterdienstes soll es bis Freitagabend (nach deutscher Zeit: Nacht zum Samstag) schneien. Bis dahin könnten in Neuengland bis zu 45 Zentimeter Neuschnee fallen, sagten Meteorologen voraus. In Massachusetts sollten am Freitag die meisten Schulen geschlossenen bleiben. Über 2000 Flüge seien bereits gestrichen worden, hieß es weiter.

Mehr zum Thema

Allerdings dürften in Neuengland die Schneefälle vom vergangenen Februar nicht erreicht werden, meldeten Experten im TV-Sender CNN. Damals habe es mehr als einen Meter Neuschnee gegeben.

Vor allem aber auch klirrende Kälte und Winde drohen den Menschen zuzusetzen. „Als Folge dieses Sturms werden sich sehr kalte Luftmassen über den Osten der USA bewegen“, sagte der nationale Wetterdienst voraus. In vielen Gebieten könnten die Temperaturen 20 bis 30 Grad unter die Normalwerte fallen. Die Kältewelle werde sich vermutlich bis in den Norden Floridas ausbreiten - selbst dort könnte es Minustemperaturen geben.

Wie üblich bei solchen Wetterlagen werden in den Vereinigten Staaten massive Stromausfälle erwartet. Dies kommt vor allem daher, weil Stromleitungen häufiger als in Deutschland noch über der Erde verlaufen. Eis und umstürzende Bäume sind oftmals die Ursache, dass Zehntausende auch in Städten wie Washington tagelang ohne Strom sind.

Quelle: DPA

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Eintracht-Flug gestrichen Starkregen und Gewitter in Hessen

Vollgelaufene Keller und abgesagte Flüge sind die Folge starken Regens in Hessen. Sogar die Bundesliga-Mannschaft von Eintracht Frankfurt ist von dem Unwetter betroffen. Mehr

13.05.2016, 18:09 Uhr | Rhein-Main
Vorwahlkampf in Amerika Trump und Clinton bauen Vorsprung aus

Donald Trump und Hillary Clinton haben bei den Vorwahlen in fünf Bundesstaaten im Nordosten der Vereinigten Staaten wichtige Siege geholt. Republikaner Trump konnte sich in Pennsylvania, Maryland, Connecticut, Rhode Island und Delaware gegen seine Konkurrenten durchsetzen. Demokratin Clinton konnte sich mit Siegen in Maryland, Delaware und Pennsylvania weiter von ihrem Herausforderer Bernie Sanders absetzen. Mehr

27.04.2016, 16:24 Uhr | Politik
Egypt-Air-Maschine Weiter keine Hinweise auf Ursache von MS804-Verschwinden

Mehr als 24 Stunden nach dem Verschwinden von Flug MS804 fehlt von der Maschine noch immer jede Spur. Amerikanische Satellitenbilder zeigen keine Hinweise auf eine Explosion. Mehr

20.05.2016, 11:03 Uhr | Gesellschaft
Maine Schneesturm überrascht Amerika

Im amerikanischen Bundesstaat Maine fielen am Montag bis zu zwölf Zentimeter Schnee und das Mitte Mai. Nach Angaben des Caribou National Weather Service handelt es sich um die stärksten Schneefälle in dieser Jahreszeit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Mehr

17.05.2016, 08:04 Uhr | Gesellschaft
Inhaftierter Drogenboss Mexiko stimmt Auslieferung von El Chapo an Amerika zu

Der Drogenboss soll in Texas vor Gericht gestellt werden. In den Vereinigten Staaten wird El Chapo Mord, Drogenhandel und Geldwäsche vorgeworfen. Er könnte einige Politiker in Erklärungsnot bringen. Mehr

20.05.2016, 21:50 Uhr | Gesellschaft

Spätes Geständnis Nach Trennung der Beatles griff McCartney zur Flasche

Paul McCartney bekennt, wer ihn vor vielen Jahren rettete, Bill Cosby muss am Dienstag vor Gericht erscheinen und Modedesigner Kretschmer fürchtet negative Reaktionen auf Kinder homosexueller Paare – der Smalltalk. Mehr 10

Frankfurter Allgemeine Stil auf Facebook
Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden