17.08.2010 · Nach drei Jahren Pause stellen Wir sind Helden ein neues Album vor. Ein Gespräch mit Sängerin Judith Holofernes und Keyboarder und Gitarrist Jean-Michel Tourette über Kinder, Klischees und Vergänglichkeit.
Blicken wir zurück: Im Jahr 2003 waren Wir sind Helden die neue deutsche Pop-Sensation. Für diese Zeitung traf sich die Band damals mit Sigmar Gabriel, seinerzeit Pop-Beauftragter der SPD. Sie, Frau Holofernes, waren zu Gast bei Harald Schmidt, damals geistig-moralische Instanz der Nation. Heute ist Sigmar Gabriel Parteichef, Harald Schmidt ist immer noch im Fernsehen, aber irgendwie egal geworden. Wo stehen Wir sind Helden heute?
Holofernes: Der Platz, den Harald Schmidt hat, ist vielleicht gar nicht der allerschlechteste.
Inwiefern?
Holofernes: Es ist für uns schon lange ein Wunsch gewesen, irgendwann mal eine Band zu sein, die Platten veröffentlicht und deren Musik man mag oder nicht. Natürlich ist es für Ruhm und Ehre hilfreich, wenn's um die Band herum was zu erzählen gibt, was nicht Musik ist, und wir müssen auch dankbar dafür sein, dass wir so sehr als Phänomen wahrgenommen wurden. Aber Spaß macht das nicht, wenn sich so viel an einem spiegelt. Ich habe meinen Wunsch, mit Musik bekannt zu werden, auch nie mit einem kompetitiven Drang verbunden. Die ganzen "Echos" und die Frage, ob man bei "Rock am Ring" vor dem oder nach dem spielt: Ich bin ganz froh, dass wir, glaube ich, aus der Nummer jetzt raus sind.
Sie wollen auch nicht mehr als Sprachrohr angesehen werden?
Holofernes: Sprachrohr für was?
Für eine bestimmte Generation und ein bestimmtes Milieu.
Tourette: Wir wollten das nie als Geißel am Fuß haben. Es hat uns schon geschmeichelt, was da mit uns passiert ist. Je mehr man aber als Phänomen gilt, desto mehr Eindeutigkeit und Konstanz wünschen sich die Leute: Sie möchten dann auch, dass es immer schön so weitergeht. Wenn man dann unter dem Radar ein wenig abtaucht, muss man sich gar keine Gedanken mehr machen, diesen Ansprüchen zu genügen.
Für drei Jahre waren Sie ziemlich aus dem Blickfeld verschwunden. Jetzt erscheint Ihr neues Album. Mancher wird sagen . . .
Holofernes: „Die gibt's noch?“
Tourette: Was ja toll ist. Ich höre von vielen Leuten, dass sie schon gespannt sind - auch deshalb, weil sie erwarten, dass wir uns verändert haben. Von einem Erwartungsdruck kann man sich auch auf einem unphänomenalen Wege nicht ganz frei machen. Aber es fühlt sich deutlich entspannter an.
Holofernes: Richtig Pause gemacht haben wir ja nur ein halbes Jahr lang. Es war eigentlich eine Pause vom Draußensein. Wir waren in den letzten acht Jahren immer auf Tour, haben dann die nächste Platte geschrieben, sind mit Textskizzen ins Studio, haben dann erst geprobt und geguckt, ob wir das überhaupt spielen können. Bei unserer zweiten Platte "Von hier an blind" haben wir zu Studiozeiten abends noch Tanzunterricht genommen, um das "Gekommen, um zu bleiben"-Video zu drehen.
Der Plan, sich mehr Zeit zu lassen, dürfte auch Ihren neuen Lebensverhältnissen geschuldet sein: Frau Holofernes, Sie haben inzwischen zwei kleine Kinder, Sie, Herr Tourette, eines.
Tourette: Zeit wird, ganz plump gesagt, kostbarer.
Holofernes: Man bewertet Sachen viel stärker danach, ob's das wert war, ob es Spaß gemacht hat und ob auch Energie zurückgekommen ist. Es kommt jetzt noch viel früher der Impuls: Muss das sein?
Sind Sie damals eher unfreiwillig in die Rolle als Sprachrohr gedrängt worden, oder haben Sie sie bereitwillig akzeptiert?
Holofernes: Wir haben sie nur so halb akzeptiert. Ich habe alles Mögliche getan, um auszubüxen. Schon beim Songwriting fürs zweite Album haben wir versucht, Türen weiter aufzumachen, die eigentlich auch auf dem ersten schon offen waren. Aber es gibt auch Verführungen: Kurzzeitig denkt man, dass das ja okay ist, immer so viel zu reden - bis man merkt: Am besten gesagt hab' ich's immer noch in dem Lied.
Kann es euphorisierend sein, wenn man merkt, dass viele Leute einem zuhören?
Holofernes: Ja, wobei ich von Anfang an gespürt habe, wie zwiespältig das ist. Gerade im ersten, zweiten Jahr hatte diese wahnsinnige Aufmerksamkeit auch etwas Rauschhaftes. Die Schwierigkeiten, die ich damit hatte, sind eigentlich immer größer geworden. Bei dieser Platte ist es so, dass selbst die allerauthentischsten Sachen, die ich darüber sagen kann, sich schon beim ersten Aussprechen nicht mehr gut anfühlen. Ich hab' mich schneller satt. (lacht)
Mit der Image-Frage haben Sie sich schon in dem Lied „Soundso“ beschäftigt, in dem es um Etiketten geht. Auch Ihnen sind Etiketten aufgedrückt worden: „Band des gesunden Menschenverstandes“, „Neuer deutscher Mittelschichtspop“, „die Attac- und Juso-Mitschunkelband“ . . .
Holofernes und Tourette: (lachend): Attac- und Juso-Mitschunkelband!
Das ist von Wiglaf Droste in der „taz“.
Holofernes: Geil! Ich weiß, wo du wohnst . . . (lacht) Aber das finde ich zum Beispiel überhaupt nicht schlimm.
Wie wäre es denn damit: Bundespräsidentenrock?
Holofernes: Um Gottes willen . . .
Christian Wulff hat sich als Fan von Ihnen bekannt.
Holofernes: (seufzt) Ach ja, auch das. Ganz ehrlich: Für mich ist das ein schwieriges Thema, weil ich gerne abgebrühter wäre, als ich's bin. Es ist mir alles nicht egal. Ich werde mein Leben lang üben, dass es mir so egal ist, wie ich wünschte, dass es mir wäre. Ich kann mich wahnsinnig aufregen über so ein Zeug, zum Beispiel über unfaire Presse. Manchmal bereue ich, dass wir über die Jahre den hohen Anspruch hatten, immer gleichmütig zu bleiben. Aber inzwischen denke ich manchmal, ich möchte auch einfach mal zurückschreiben und sagen: Und du bist ein blödes, mickriges Arschloch. Ein trauriger Nichtmusiker. Gründe 'ne Band und beruhige dich.
In manchen Kritiken werden Sie persönlich angegriffen, als Stellvertreter jener Leute, die ihren Kindern altdeutsche Namen geben und im Biomarkt einkaufen.
Holofernes: Ja. Und Humor ist, wenn man's trotzdem macht. Ich finde, es gibt nichts Braveres, als manche Dinge nicht mehr zu machen, weil andere sie brav finden. Es ist mir wichtiger, wie ich mich in der Welt verhalte, als zu welchem Milieu ich gezählt werde. Dieses Eingegrenze von Milieus und Generationen, wie die sich verhalten und wie schlapp sie sind oder wie viel Biss sie haben, das hat etwas sehr Kleinliches. Ich funktioniere so nicht. Ich habe auch kein Problem mit Bono. Ich finde ihn nicht besonders toll, aber mit seinem generellen Bono-Sein habe ich kein Problem.
Wobei die Musik von U2 nahezu komplett hinter dem Bono-Sein verschwunden scheint. . .
Holofernes: Das finde ich auch nicht schön, ich würde diesen Weg auch nicht gehen wollen. Aber soll er doch! Wenn man in allererster Linie Musiker ist, dann ist es schwierig für die Seele, als jemand zu gelten, an dem sich so viel abgegrenzt wird und an dem die Leute so viel erzählen müssen darüber, wer sie sind. Aber das ist das Wesen von Pop: dass man sich selbst darüber erzählt, wie man das findet. Das tun Journalisten auch. Und am leichtesten geht das, wenn man witzig ist, und am witzigsten ist man, wenn man was scheiße findet.
Pola Roy, Schlagzeuger und Ehemann von Judith Holofernes, schaut kurz herein und sagt: „Ich ess' jetzt was. Ich bin so froh, dass ich jetzt kein Interview machen muss!“ Holofernes und Tourette lachen.
Das neue Album habt ihr quasi live eingespielt. Auch das ein Zeichen: Back to the Roots?
Holofernes: Ja. Musikmachen ist ja immer nur teilweise Mitteilungsbedürfnis und Sendungsbewusstsein - was natürlich auch ein Teil dessen ist, was wir gemacht haben und machen, der jetzt im Moment nicht so 'ne Rolle spielt und irgendwann vielleicht auch wieder mehr. Aber klar, in einer perfekten Welt wär' ich unabhängig davon, irgendjemandem dieses Album aufzuschwatzen, der's nicht sowieso hören will. Ich fände es schön, wenn man seine eigenen Medien aufmachen könnte. Die Energie haben wir nicht, wegen all dieser Kinder. Aber am liebsten würde ich mich da herausziehen. Und wer die Musik mag, soll sie hören.
Nun heißt das neue Album „Bring mich nach Hause“, was wieder neue Einordnungen provozieren wird . . .
Holofernes: Befindlichkeitsrock . . .
Rückzug in die Innerlichkeit, in die eigenen vier Wände, Cocooning . . .
Holofernes: Ich könnte die Artikel selber schreiben. (lacht)
So hat man's also nicht zu verstehen?
Holofernes: Nee. Das fände ich sehr kurzgedacht. Ich halte es zum Beispiel für ein sehr persönliches Album, aber kein privates. Für mich beschäftigt es sich mehr mit überpersönlichen Dingen als mit irgendeiner Form von spießiger Privatheit. Friedlich und harmonisch und privat und heil finde ich dieses Album nicht.
Während die früheren Alben recht forsch daherkamen, kann man aus diesem sogar Resignation heraushören. Das letzte Lied heißt „Es gibt nichts, was wir tun können“.
Holofernes: Ja, wobei das sich gar nicht auf das generelle Sein und Tun in der Welt bezieht. Es geht eher auf einer beinahe spirituellen Ebene um ein Einsehen, dass man sich in bestimmte Dinge fügen muss. Und dass es möglicherweise der einzige Schlüssel dafür ist, Ängste zu transzendieren. Dass man sich zum Beispiel darin fügt, dass es einen Schmerz gibt und eine Anhaftung, wenn man Kinder bekommt: Da komm' ich nicht heil raus aus der Nummer, das kann ich nicht loslassen, das wird mich zerstören. Den Kopf gesenkt, Genick entblößt, warte ich auf den Segen oder den Schlag, der mich erlöst. Da gibt es keine andere Haltung. Ich bin nicht christlich geprägt, aber das ist "Dein Wille geschehe". Im Akzeptieren von Dingen liegt, glaube ich, eine große Kraft. So hat sich das Leben das auch nicht gedacht, dass man das alles loslassen kann. (lacht) Es ist so nicht gemeint mit dem Kinderkriegen.
Andere Musiker hätten bei Familienzuwachs fröhliche Kinderlieder oder Gutenachtlieder geschrieben.
Holofernes: Und mich hat bei all dem, was daran wunderschön und heiter ist, vor allem die Ausweglosigkeit, die Erbarmungslosigkeit bewegt. Deshalb heulen alle Leute, wenn sie ihre neugeborenen Kinder im Arm halten, weil dieses Kind ankommt und dir sagt: Du hast keine Chance. Ich bin die Personifizierung der Vergänglichkeit. Die Vergänglichkeit ist ein Arschloch, und du wirst leiden. (lacht)
Können Sie als Vater das nachvollziehen, Herr Tourette?
Tourette: Ich finde auch, dass es nur die eine Seite der Medaille ist, dass dadurch sehr viel Freude ins Leben kommt, dass ein Kind wahnsinnig viel Heiterkeit und auch schöne, naive Momente schafft . . .
Holofernes: Aber dann holt man sich 'nen Hund, wenn man nur das möchte.
Tourette: Die großen Fragen des Seins - vielleicht habe ich sie vorher mehr ignoriert, als mir das bewusst war - kamen mit der Geburt meines Sohnes mit großer Wucht über mich. Und natürlich diese unfassbare Verantwortung, die alles mit sich zieht.
Holofernes: Man kann auch versuchen, die Ängste durch den einen oder anderen Bausparvertrag zu überwinden. Doch wenn die Kinder in Richtung Straße tapsen, hilft dir auch ein Bausparvertrag nicht. Ich wollte immer Kinder, und wenn dieser Körper nicht seine Begrenzung hätte, würde ich noch ein paar machen. Aber heiter und unbeschwert, das würden wohl fast alle jungen Eltern unterschreiben, ist es fast nie. Und trotzdem hat dieses Sich-Hineinfügen auch eine heitere Seite. Dieses "Es gibt nichts, was wir tun könnten" wird schon im zweiten Refrain zu "Es gibt nichts, was wir tun müssten". Es ist eine Erleichterung, die auch bei "Alles" wiederkommt: "Stell dir vor, es ist alles getan". Dieses Alles, dieses Gesuche und Nichtgefinde, dieses Sichgedrehe und diese ganze Glückssuche, das ist wichtig und manchmal vielversprechend. Aber noch besser ist es, manchmal auch die Fresse zu halten und nicht so viel zu wollen.
Daneben gibt es unbeschwerte Lieder mit Gute-Laune-Instrumenten wie Banjo und Akkordeon.
Holofernes: Und das ist mir genau so wichtig! Es geht nicht nur um die dunkle Seite der Macht.
Frau Holofernes, Sie haben während der Pause Gesangsunterricht genommen - und zwar fünf Stunden lang, bis Sie kollabierten.
Holofernes: Ja, all das Geatme hat sich nicht so gut mit meiner Schwangerschaft vertragen.
Wie möchten Sie singen können?
Holofernes: Es geht eher darum, Grenzen auszuweiten, müheloser zu singen. Manchmal bedauere ich es, dass ich nicht eine von diesen Sängerinnen bin, die einfach alles machen können, was ihnen in den Sinn kommt. Ich versuche es auch und schreibe mir mit schöner Regelmäßigkeit Sachen, die ich eigentlich erst mal nicht singen kann, und muss dann für jede Platte über ein paar Schatten springen und ein paar Sachen lernen.
Natürlich muss ich auch nach der neuesten deutschen Pop-Sensation fragen. Man könnte meinen, dass Lena manches von Wir sind Helden gelernt hat. So spricht sie auch nicht mit der „Bild“-Zeitung.
Holofernes: Die spricht ja eigentlich mit niemandem, die ist ja viel konsequenter als wir. In seinem Kontext finde ich das gut.
Tourette: Aber ich bin wirklich mal gespannt, was sich langfristig entwickelt bei Lena. Noch ist es ein Phänomen, für diesen ganzen Bereich des Grand Prix sicher ein wohltuendes Phänomen - gerade wie sie am Anfang aufgetreten ist.
Holofernes: Wobei sie auch eine beinahe beängstigende Abgebrühtheit hat, die ich erstaunlich finde. Die war so cool, irgendwas geht da nicht mit rechten Dingen zu. (lacht)
Spüren Sie kommerziellen Druck? Das dritte Album hat sich seltener verkauft als die ersten beiden.
Tourette: Es ist ja nicht wirklich beeinflussbar. Man kann natürlich Dinge tun, die, weil wahnsinnig viel Geld dahintersteckt, wahnsinnig viel Öffentlichkeit generieren. Das sind Entscheidungen, die man trifft, mit denen man das ein bisschen anfeuern kann oder auch nicht, und da sind wir sicher wählerisch. Aber was die Musik angeht: Die ist fertig, die ist jetzt so. Die muss sich beweisen.
Holofernes: Eine große Freiheit entsteht daraus, dass wir inzwischen wissen, wie zwiespältig der Erfolg ist. Es ist zwar wahnsinnig aufregend, und man kann nicht aufhören zu kichern, wenn man von der Bühne kommt. Auf der anderen Seite hat es für mich von dem Moment an, als ich wusste, dass wir das machen müssen, auch irgendwie ein Leben in Angst bedeutet. Ich bin da nur bedingt für gemacht. Bei der Platte "Soundso" haben wir, glaube ich, halb bewusst schon ein paar Leute abgeschüttelt. Im Rückblick hatte es, jedenfalls in meinem Fall, schon etwas von einer gewissen Aggression, einem Überdruss. Beim Schreiben dachte ich manchmal: Es ist mir jetzt eigentlich egal, wie das irgendjemand findet. Ich habe viel Spaß gehabt, als ich die Texte schrieb, aber es hatte immer einen leicht diabolischen Unterton, dieses Lachen: mal gucken, wer da jetzt noch mitkommt. Schon ein Abschütteln im Sinne vom Hund, der sein Fell sauber schüttelt. Es hat für mich auch funktioniert: Ein paar Sachen sind einfach abgeschüttelt und bleiben abgeschüttelt. Wir können jetzt sehr frei in die nächste Runde gehen, weil viele Dinge okay sind.
Dann möchte ich Ihnen keinen riesengroßen Erfolg wünschen, sondern einen netten mittelgroßen.
Holofernes: Ich wünsche mir einen schönen Ehrenplatz in den Plattenregalen der richtigen Leute. Das wünsche ich mir von Herzen, und ich wäre traurig, wenn es nicht passieren würde. Und es ist sekundär, wie viele Leute das sind.
„Guten Tag“: Mit diesem Lied, Ende 2002 gespielt von Berliner Radiosendern, wurde die Band Wir sind Helden bekannt - und zum Inbegriff intelligenter deutscher Popmusik. Das im Jahr darauf veröffentlichte Album „Die Reklamation“ verkaufte sich 800 000-mal. Die Band erhielt zahlreiche Preise und sorgte für Aufsehen vor allem dank der gewitzten, oft konsum- und gesellschaftskritischen Texte, welche die Sängerin Judith Holofernes - eigentlich Judith Holfelder von der Tann - beisteuert. Kennengelernt haben sich die frühere Straßenmusikerin Holofernes, heute 33, und ihre Mitspieler Jean-Michel Tourette (35, Keyboard, Gitarre), Mark Tavassol (36, Bass) und Pola Roy (34, Schlagzeug) einst bei einem Kurs an der Hamburger Pop-Akademie. Holofernes und Roy sind inzwischen miteinander verheiratet und haben zwei Kinder. Das neue, insgesamt vierte Album „Bring mich nach Hause“ erscheint am 27. August bei Columbia.