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Josef Marias Mann, das unbekannte Wesen

 ·  An der Krippe steht er im Hintergrund, zu Wort kommt er nie. Wer also ist dieser Josef? Eine Spurensuche in sieben Kapiteln.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (25)

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Michael Böhles

Marias Mann, das ubekannte Wesen.

"Als seine Mutter Maria mit Josef verlobt war, fand es sich, ehe sie miteinander lebten, daß sie empfangen hatte vom Heiligen Geist. Da aber Josef, ihr Mann, gerecht war und sie nicht bloß=
stellen wollte, gedachte er, sie im Stillen zu entlassen." (Mt 1,18f)
Um die Gerechtigkeit des Josef korrekt wert-schätzen zu können, muß man wissen, daß im Judentum Brautleute den Eheleuten rechtlich gleichgestellt waren - mit dem "feinen Unterschied", daß sie sich vor der Hochzeit nicht "erkennen" = miteinander verkehren durften.
Das Erschrecken Mariens vor Gabriel und Josefs Entschluß, Maria nicht bloßzustellen, sondern
im Stillen zu entlassen, haben mit folgendem Text zu tun:
"Ist eine Jungfrau mit einem Manne verlobt und trifft mit ihr ein anderer Mann innerhalb der
Stadt zusammen und wohnt ihr bei, so sollt ihr die beiden zum Tore der betreffenden Stadt
hinausführen und sie zu Tode steinigen..." (Dt 22,23-27) Maria kam mit dem Leben davon -
dank Josefs Scheidebrief ... < Das macht Josef groß!

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Adriano Coco

2. Vatikanisches Konzil nicht überstanden

Die farbigen Glasfenster in der St. Josef Kirche in Berlin Weißensee sind nach dem Zweiten Weltkrieg wieder eingesetzt worden.

In den Jahren von 1956 bis 1963 war es für mich immer eine Freude zu erleben, wenn die Nachmittagssonne durch die farbigen Fenster fiel. Die Kirche erstrahlte dann in buntem Licht - zum Beispiel während der Ministrantenübungen. Besonders erinnere ich mich an das prächtige Farbenspiel von rot und blau.

Erst nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil 1962 wurden die Buntglasfenster bis auf eines entfernt.

"Das zentrale Fenster über der Apsis, das einen braungelockten Josef mit Lilie zeigt," hat also als einziges sowohl den Zweiten Weltkrieg als auch das Zweite Vatikanische Konzil 1962 überstanden.

Entfernt wurden nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil auch ein mehrteiliges farbiges Bild über dem Hochaltar und weiterer Kirchenschmuck. Ein Stück Kindheit ging verloren.

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Adolfo Escat

Der Josef spielt eine gewisse Rolle

Dieses Märchen ist zweitausend Jahre alt.Über Geschenisse,die nicht von Historikern jener Zeit rightig dokumentiert worden sind,lässt sich weniges glaubhaft sagen.Aber er spielt eine Rolle:die des gehörsamen Mannes,der sich dem Willen des allmächtigen Gottes beugt und sein Schicksal akzeptiert.Deswegen ist er von der Mythologie zum Schweigen gebracht worden:ein gehörsamer Mann darf keine Meinung äußern.Dies dient ganz gewiss den Herrschern aller Zeiten,auch den Haubsburgs.Er ist auch die Verkörperung des fürsorglichen Vaters,der der den Sohn und die Familie(ganz gewiss muss diese größer gewesen sein,weil Frauen zu jenen Zeiten eine Truppe Kinder gebaren)schützt.Ein asexueller Vater übrigens,ganz im Sinne der anti-Antike neuen Frommigkeit des Christentums zu damaligen Zeiten.Vergessen wir nicht die Abergläubigkeit,die das Leben der Menschen jener Zeit bestimmte.Mich wundert,diese Mythologie spielt eine Rolle zu diesen Zeiten des Handys,Raubkapitalismus,TV,Elefantensafaris und P-Internet

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hans-joachim egly
hans-joachim egly (egly1) - 25.12.2012 10:30 Uhr

Textkritisch=frei interpretierbar?

Lesen Sie Lukas 1:1-4
Die Schreiber der Evangelien haben sich mehr Mühe gegeben genau zu berichten als mancher moderne Journalist/in.
Natürlich lese ich textkritisch,aber ich hüte mich die Bibel zu frei zu interpretieren .
Jesus,Gottes Sohn ist wirklich geboren ! Er ist unser Erlöser , auferstanden und er lebt !

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Ernst Roberts

Josef millionenfach in Deutschland

Mann - Vater - Opfer.

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Eva-Maria Neugebuer

KÖNNTE man nur diese Interpretationen abschaffen

Es steht KEIN WORT in der Bibel das Josef "im hieratsfähigen Alter" "18-20 Jahre alt war!"
Und: Soll das bedeuten das man davor / danach nicht im heiratsfähigen Alter sein könnte?
Was doch je nach Zeit und Kultur sehr unterschiedlich gesehen werden kann.
Es steht auch KEIN WORT in der Bibel das Maria "untreu" oder sonstwas war oder gemacht hat.Ich verstehe diese ganzen sinnlosen RÄTSELraten nicht.-
Es handelt sich doch um LEGENDEN und dieses OFFENE der LEGENDEN sind doch das SCHÖNE so kann sich in dieser RELIGIONSGEMEINSCHAT JEDER SEINEN JOSEF vorstellen.
Oder SEINE MARIA.
WAS WIR WSSEN ist - dieses Wissen kommt aus INDIEN - das ein ENGEL im TRAUM
ein ARCHETYPISCHES TRAUMSYMBOL ist in dem der Träumer darauf hingewiesen wird
"weg gelobt zu werden aus der bisherigen Umgebung"!
"Josef machte sich auch au f mit Maria seinem vertrauten Weibe ..."zur Volkszählung.
Ich denke auch die Bibel hat ein Recht auf geistiges Eigentum/Unversehrtheit was eine
Pflicht dar stellen sollte für alles

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Sebastian Sodbrenner

.... war Joseph schwul ? Gab es vor 2000 Jahren die erste künstliche Befruchtung ?

Es könnte durchaus sein und würde vieles erklären, wenn Joseph Maria nur geheiratet hat,
weil er als schwuler Mann für seine Umwelt als normal gelten wollte. War ja bei uns bis vor kurzer Zeit durchaus keine Seltenheit.
Es gab damals noch keine katholische Kirche, wo homosexuelle Männer, geschützt durch den
Zölibat, gesellschaftlich anerkannt leben dürfen.

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Gerhard Katz

Nach "neuzeitlicher Definition"

geht es hier doch wohl eher um das andere Elter oder Elter 2 eines Lebewesens namens Jesus.

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Eva-Maria Neugebuer

Josef ist doch kein Unbekannter - über ihn wird doch berichtet.

Weil von ihm kein Satz überliefert ist?
Von Maria doch auch weiter nichts.
Das ist Sache des Erzählers.
Aber: Sprechen denn Männer Heute?
In Sachen Familien-Nachbarschaftsstreit?
Mietwohnung? Notunterkunft/Urlaubsdomizil? oder schicken sie da nicht auch lieber die Frau vor - gehen aber ...eventuell noch mit ...
Wer steht denn heute in den Innenstädten und bettelt?? Männer? Auch ..
aber mehr Frauen mit ihren Babies ..

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wolfgang thoma

offene geheimnisse

offenbar ist immer noch nicht allgemein bekannt, dass das neue testament mit den uns genehmigten 4 evangelien erst im 4. jahrhundert n.chr. kanonisiert wurde; es gab etliche andere, die sog. apokryphen evangelien, die der kirche nicht genehm waren. da kann man lesen, dass maria eine tempeljungfrau der sakralen prostitution, eine hierodule, war; sie wurde schwanger und man suchte einen mann für sie. das kam damals sehr oft vor. es gab etliche bewerber und die hohenpriester gaben jedem einen trockenen zweig; wessen zweig am anderen tag blüten trieb, der bekam sie. es war josef. viele josefsdarstellungen zeigen ihn mit dem blühenden zweig. katholiken hören das nicht gerne.

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Heinz  Müller

Feminismusfalle

Da kriegt Joseph von so einem Weib ein Kind angehängt und wehrt sich nicht.
Und die AutorIN will uns weismachen, dass er gerade deshalb toll gewesen ist.

Also Jungs: Wenn eure Freundin schwanger wird während ihr auf Montage wart und euch erzählt, dass es der Heilige Geist war, immer schön bezahlen und nachts aufstehen zum Fläschchen geben. Das ist dann wohl moralisch vorbildlich und rundum gut.

Wenn der Jesus doch so einen tollen Papa hatte, dann hätte der sich doch um seinen Sohn kümmern können, und nicht bloß um seine Vögel (Seht die Vögel unter dem Himmel an, sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr wert als sie? (Mt 6, 26)).

Vielleicht hat unsere Familienministerin ja doch recht: Ein Gott, der Männer so behandelt, kann kein männlicher Gott sein.

Diese Gott ist eine finsterere Feministin!

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Horst Ziegler

Es ist ganz einfach:

Der Erzengel Gabriel ist Josef im Traum erschienen und hat erklärt, seine Frau Maria sei von Gott schwanger. Diesem Schicksal ist Josef willig gefolgt; ob er auch gläubig war, wird nicht klar. Dafür wird zu wenig über Josef berichtet.

Ich denke: Josef hat nach diesem Traum mit seiner Frau eine Ehe geführt, die wir heute als Onkel- und vormals - als Josefsehe bezeichnen / bezeichnet haben. Jedenfalls war Josef offen für das Übernatürliche und Träume gehörten damals dazu.

Diese Tatsache kennen wir aus dem 19. Jahrhundert, als der Gründer der Mormonen eine Vision hatte, in der ihm nicht der Erzengel Gabriel, aber Gott persönlich erschien.

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Georg Jnglin

Marias Mann - Josef...

Wenn Sie schon nichts glauben, dann würden Sie besser schweigen! Ihre zusammen gebastelte Geschichte entbehrt jeglicher seriöser Grundlage. Auch die für den Abdruck dieses Elaborats zuständige Redaktion muss sich im Klaren sein, dass sie eines - vielleicht nicht allzu fernen Tages - Rechenschaft ablegen muss. Dann möchte ich lieber nicht in Ihren Schuhen stecken. Und noch ein Rat: Lesen Sie mal ernsthaft die Bibel und wenn Sie den Inhalt nicht kapieren, machen Sie sich dort schlau, wo man die authentischsten Aussagen bekommt: Zum Beispiel im Katechismus der katholischen Kirche - oder sonst fragen Sie einen echt katholischen Priester.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2012 20:27 Uhr
Jürgen Dannenberg

Da kann "Mann"

nur sagen: Oh euer Gott. Der muss ein ganz schöner Filou gewesen sein.

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Eva-Maria Neugebuer

Marias Mann - Josef "das unbekannte Wesen"!

ist zunächst mal so unbekannt nicht - als "Josef mit seinem vertrauten Weibe"!
dem je nach Überlieferung ebenfalls ein Engl im Traum erschienen ist -
wie schon ihren Verwandten - der "alte Mann" Zacharias und "seiner betagten Frau"
Der Engel Gabriel - der ihnen die "frohe Botschaft" übermittelte das sie schwanger würde.
Was zu Unglauben seitens Zacharias führte - worauf hin er bestrat wurde - und verstummte.
Von Josef wissen wir nichts weiter ..
das ist aber auch nicht erforderlich!
In der damaligen Zeit wurde gespottet - wie auch Heute und dazwischen ..
Es wird rationalisiert - er wird frech erfunden - umgedichtet ..
Und damit wird alles sehr eingeengt - sehr auf den kleinsten Nenner gebracht -
Hier geht es aber um die LIEBE und die WEITE um die GRÖSSE um das UNFASSBARE..
eben um das WUNDER
was uns verstummen lassen soll - damit wir mit dem Herzen hören können.
Es geht um die FREUDE. Es wurde uns verkündet - es könnte sich etwas ändern auf der Welt.
Josef schwieg vorsichtshalber ..

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2012 19:36 Uhr
Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 24.12.2012 19:36 Uhr

@Eva-Maria Neugebuer: Erzengel Gabriel-Geschichten allüberall

"Der Engel Gabriel - der ihnen die "frohe Botschaft" übermittelte das sie schwanger würde."

Warum nur schreiben Sie solch naiv-gläubigen Sätze und stützen ihr Gedankengebäude damit?

Wissen Sie beispielsweise nicht, dass ebendieser Erzengel Gabriel dem Mohammed die Koranverse ins Ohr geflüstert haben soll, die für viele heutzutage in der Auswirkung nicht gerade eine "frohe Botschaft" bedeuten.

Was schließen Sie persönlich aus dieser Gabriel-Geschichte?

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Felix Schweizer

Der Vater von Jesus ist

der Hohe Priester Zacharias, von dessen Haus Maria schwanger nach Nazareth zurückkehrte.
Näheres auf Scribd bei feliksch und Young Oon Kim

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Stefan Sedlaczek

Klasse Arbeit...

...zu einem tollen Thema. Dankeschön!

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Michael Bothe
Michael Bothe (mmbothe) - 24.12.2012 16:46 Uhr

Oberflächlicher

und geschmackloser geht's nicht mehr. Fehlt nur noch ein von der Zeitung gesponserter Charikaturenwettbewerb zum Thema Weihnachten.

Noch nicht einmal an den hohen christlichen Festttagen können sich gewisse Leute zurückhalten! Ein echter Beweis von Takt und Toleranz, die diese Leute sonst immer gleich einfordern.

Michael Bothe

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 10:15 Uhr
Ralph Kraemer

Worum geht´s jetzt eigentlich?

Was genau stört Sie jetzt eigentlich? Könnten Sie mal etwas konkreter werden, als nur vage über Geschmacklosigkeit und Intoleranz zu reden?

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hans-joachim egly
hans-joachim egly (egly1) - 24.12.2012 16:02 Uhr

Lest doch mal die Bibel !

Sowohl Maria als auch Joseph waren aus dem Stamm Judä und direkte Nachkommen des Königs David.Hätten nicht die Römer den Vasall Herodes zum König gemacht,hätte Joseph rechtmässiger König in Israel sein können.Deshalb ist auch "sein Sohn" Jesus beim Einzug in Jerusalem am Palmsonntag mit "Hosianna Davids Sohn" frenetisch empfangen worden und die Römer haben ihn als König der Juden hingerichtet(INRI)

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2012 18:49 Uhr
Hermann Weiß
Hermann Weiß (Weiss10) - 24.12.2012 18:49 Uhr

Was die Bibel über die Herkunft Marias sagt, ...

gar nichts! Die Herkunft aus dem Hause Davids wird ausschließlich für den heiligen Josef dargestellt. Der frenetische Empfang in Jerusalem galt keineswegs dem Sohn eines unbekannten Zimmermanns (auch wenn dieser Zimmermann noch so sehr von David stammte), sondern dem Wunderheiler und machtvollen Prediger.

Jesus wurde zwar von Römern hingerichtet, aber nur, weil Juden Pilatus dazu erpreßten (wenn du ihn freiläßt, bist du kein Freund des Kaisers - mit anderen Worten: wenn du ihn freiläßt, denunzieren wir dich als Freund des Sejanus, und du weißt ja, daß Kaiser Tiberius gerade die Freunde -auch die vermeintlichen Freunde- des Sejanus gnadenlos jagt und umbringen läßt).

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Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 24.12.2012 18:21 Uhr

@Hans-Joachim Egly: Nachträglich passend geschrieben, mehr nicht

Da der prophezeite Messias des Alten Testamentes in Bethlehem geboren sein und aus dem Hause Davids stammen sollte, wurde die Geburtsgeschichte Jesus, der von seinen späteren Anhängern als dieser Messias angesehen wurde, ebenso frei erfunden wie die beiden in den Evangelien überlieferten Stammbäume Jesu, die sich in allen Namen unterscheiden und auf Josef enden, der der Überlieferung nach ja gar nicht der leibliche Vater Jesu war.

Ja, man sollte die Bibel lesen, aber bitte textkritisch.

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Walter Russell

Josef war Jesus' leiblicher Vater

Der leibliche Vater ist Josef. Die analphabetischen, primitiven Menschen damals haben sich das Phänomen Jesus Christus, der u.a. am dritten Tag seinen Körper materialisieren konnte (was heutige Theologen mit ihrer materialistischen Einstellung und historisch-kritischen Methode nicht anerkennen können) , ja nicht anders erklären können, als das der allmächtige Gott auch sein leiblicher Vater sei. Dass der Geist, das Wissen des Jesus von Nazareth "nicht von dieser Welt" war, dass er seinen Zeitgenossen und uns in seiner Liebe und Erkenntnis weit voraus war, steht auf einem anderen Tapet (Essener bedurfte es hierzu auch nicht). Ein unbekannter dänischer Autor geht was diese Fragen angeht in's Detail: Martinus Thomsen, genannt Martinus, 1890-1981.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2012 18:52 Uhr
Hermann Weiß
Hermann Weiß (Weiss10) - 24.12.2012 18:52 Uhr

Jesus ist Gott!

Der leibliche Sohn von Josef und Maria hätte niemals die Wunder vollbringen, Tote auferwecken und selbst von den Toten auferstehen können. Das konnte nur Gott. Jesus stammt von Gott Vater und nur von diesem, ist mit ihm eines Wesens und daher auch in seiner menschlichen Natur Gott.

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Jahrgang 1971, freie Autorin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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