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Italien Urteil gegen Google-Manager

24.02.2010 ·  In Italien sind drei Google-Manager verurteilt worden, weil im Internetdienst des Unternehmens ein Video zu sehen war, in dem ein Jugendlicher mit Down-Syndrom von Schülern schikaniert wird. Das Unternehmen hat bereits Berufung eingelegt.

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Wegen Diffamierung und der Verletzung der Privatsphäre sind am Mittwoch in Mailand drei Mitarbeiter des Google-Konzerns Italien zu sechs Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Sie hatten von September bis November Herbst 2006 die Ausstrahlung eines Videos nicht verhindert, das zeigte, wie ein Jugendlicher mit Down-Syndrom von vier Schülern in Turin gedemütigt worden war. Der Kurzfilm war mit einem Handtelefon aufgenommen worden und zeigte auch, wie mehr als zehn Menschen der Aktion zusahen, ohne einzugreifen. Die vier Schüler waren unmittelbar nach Bekanntwerden des Films bis zum Ende des Schuljahrs von der Schule suspendiert worden.

Geklagt hatten die Stadt Mailand und die Organisation Vividown, die sich für Menschen mit Down-Syndrom einsetzt. Das Opfer selbst hatte eine ursprüngliche Klage zurückgezogen. Während das Gericht feststellte, die Menschenwürde sei „das höchste zu schützende Gut“, legte Google Berufung ein. Die Firma sprach von einem „überraschenden“ Urteil gegen das „Prinzip der Freiheit, auf dem das Internet beruht“. Es sei unmöglich, ständig die bei Google hochgeladenen Inhalte zu überprüfen. Zudem habe der Film überhaupt erst zur Identifikation der Schüler geführt. Zu den Verurteilten gehört auch der Google-Anwalt.

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