13.04.2003 · Knapp zwei Wochen nach ihrer spektakulären Befreiung in Irak ist die amerikanische Soldatin Jessica Lynch in die Vereinigten Staaten zurückgekehrt
Knapp zwei Wochen nach ihrer spektakulären Befreiung in Irak ist die amerikanische Soldatin Jessica Lynch in die Vereinigten Staaten zurückgekehrt. Ihre Ankunft auf einem Militärflughafen in der Nähe der Hauptstadt Washington wurde am Samstagnachmittag (Ortszeit) von etlichen Fernsehsendern live übertragen.
Neben der 19-jährigen Lynch befanden sich rund 50 weitere verwundete amerikanische Soldaten an Bord der Transportmaschine vom Typ C-17. Nach mehreren Operationen im amerikanischen Militärkrankenhaus im rheinland-pfälzischen Landstuhl soll die junge Frau nun in einem Militärkrankenhaus in Washington weiterbehandelt und psychologisch betreut werden. Bei ihrer Befreiung hatte sie zahlreiche Brüche und Verletzungen gehabt, allerdings keine Schusswunden.
Lynch gehört zur 507. Instandsetzungseinheit aus dem texanischen Fort Bliss, deren Konvoi am 23. März bei Nassirijah in Südirak in einen Hinterhalt geraten war. Bei dem irakischen Angriff waren acht ihrer Kameraden getötet worden.