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Indischer Ozean Brand auf einem „Costa“-Kreuzfahrtschiff

Mehr als sechs Wochen nach der Havarie der „Costa Concordia“ hat es auf einem anderen Kreuzfahrtschiff der Reederei Costa Crociere gebrannt.

© AFP Vergrößern 188 Meter lang, 1049 Passagiere an Bord: Auf der „Costa Allegra“ hat es gebrannt

Mehr als sechs Wochen nach der Havarie der „Costa Concordia“ ist auf einem anderen Kreuzfahrtschiff der Reederei Costa Crociere ein Feuer ausgebrochen. Der Brand im Maschinenraum der „Costa Allegra“, die im Indischen Ozean unterwegs ist, sei inzwischen gelöscht, die Passagiere seien „bei guter Gesundheit“, teilte die Zentrale der italienischen Küstenwache am Montag nach einem Telefonat mit dem Kapitän des 188 Meter langen Schiffes mit.

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An Bord des Kreuzfahrtschiffes seien 1049 Personen, davon 636 Passagiere, teilte die Genueser Reederei mit. Die „Costa Allegra“ liege vor den Seychellen und habe nach dem Ausbruch des Feuers ein Hilfssignal abgegeben, heißt es. „Das Feuer hat sich in keinen anderen Bereich des Schiffes ausgebreitet, es hat weder Verletzte noch Opfer gegeben“, so die Reederei. Kontrollen im Maschinenraum sollten zeigen, ob das Schiff wieder fahrtüchtig zu machen sei.

200 Seemeilen südwestlich der Seychellen

Das Schiff befindet sich nach den Angaben gut 200 Seemeilen südwestlich der Seychellen, rund 20 Seemeilen von Alphonse Island entfernt. Drei Handelsschiffe sowie zwei Fischerboote seien auf dem Weg zu der „Costa Allegra“, und die Behörden der Seychellen schickten Schlepper und ein Flugzeug, teilte die Zentrale der Küstenwache mit.

Der Vorfall hatte sich am Montag unmittelbar auf den Aktienkurs des betroffenen amerikanischen Reedereikonzerns Carnival ausgewirkt. Dieser war im frühen Handel an der Wall Street um annähernd 2 Prozent auf 29,50 Dollar gefallen. Damit verpufften binnen weniger Minuten rund 400 Millionen Dollar (300 Mio Euro) an Börsenwert.

Die „Costa Allegra“ gehört ebenso wie die havarierte „Costa Concordia“ zur italienischen Reederei Costa Crociere gehört. Costa Crociere wiederum ist eine Tochtergesellschaft von Carnival. Die „Costa Concordia“ war am 13. Januar vor der Insel Giglio gekentert. Mindestens 25 Menschen starben, 7 werden noch vermisst.

Quelle: dpa

 
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