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In Farmen gezüchtet Tiger

05.06.2007 ·  Generell dürfen die Großkatzen nicht gehandelt werden, daher konnten sich die Bestände in Indien eine Zeitlang auch wieder erholen. Andererseits macht der Wirtschaftsaufschwung in Ländern wie China dem Tiger wieder zu schaffen.

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Generell dürfen die Großkatzen nicht gehandelt werden, daher konnten sich die Bestände in Indien eine Zeitlang auch wieder erholen. Andererseits macht der Wirtschaftsaufschwung in Ländern wie China dem Tiger wieder zu schaffen. Tigerknochen sind beliebte Zusätze für Mittel der traditionellen Medizin in Ostasien.

Boomt die Wirtschaft, haben die Menschen mehr Geld und können sich so auch teure Heilmittel mit Tigerknochen leisten. Für viel Geld aber gehen Wilderer dann auch größere Risiken ein: So dezimiert die wachsende Wilderei in Indien die Tigerzahlen heute wieder deutlich.

Großkatzenzucht in Tigerfarmen

China will dieses Problem nun entschärfen: Dort gibt es Tigerfarmen, in denen die Großkatzen gezüchtet werden. Den Handel mit diesen Tieren im eigenen Land zu erlauben - dazu gibt es einen Cites-Antrag Chinas in Den Haag. Legale Tigerknochen aus solchen Farmen könnten den Druck auf die allenfalls noch 7000 wildlebenden Tiger mildern, meinen chinesische Experten.

WWF-Artenschützer Volker Homes aber meint: „Bisher gibt es keine praktikable Methode, zwischen den Knochen von Farmtigern und ihren wilden Artgenossen zu unterscheiden. Daher würde die Wilderei eher zunehmen, weil Wilderer ihre Beute dann einfach unter diese legalen Farmtiger schmuggeln würden.“

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