24.12.2004 · Unbekannte haben am Donnerstag in Honduras mit Maschinengewehren einen Linienbus angegriffen und dabei mindestens 22 Menschen getötet.
Unbekannte haben am Donnerstag einen Linienbus im Norden von Honduras überfallen und mindestens 22 Insassen erschossen.
Mindestens vier Männer in zwei Autos hätten den Bus in der Industriestadt San Pedro Sula von der Straße abgedrängt und dann mit Sturmgewehren das Feuer eröffnet, teilte die Polizei mit.
Vier Kinder unter den Opfern
Am Tatort ließen sie eine auf eine Pappe geschriebene Erklärung zurück, in der der Präsident des Landes, Ricardo Maduro, und führende Politiker für ihr hartes Vorgehen gegen die organisierte Kriminalität angegriffen wurden. Bei dem Überfall wurden auch mindestens zehn Menschen verletzt. Vier der Getöteten waren Polizeiangaben zufolge Kinder.
Im Zusammenhang mit der Tat nahm die Polizei ein Mitglied einer Straßenbande fest. Kriminelle Straßenbanden, sogenannte Maras, sind ein wachsendes Problem in ganz Zentralamerika.