14.07.2010 · Nach der Hitzepanne der Deutschen Bahn leitet die Staatsanwaltschaft Untersuchungen gegen den Zugchef ein, in dessen ICE die Klimaanlage ausgefallen war. Ihm werden fahrlässige Körperverletzung und unterlassene Hilfeleistung vorgeworfen.
Letztes Wochenende kollabierten zahlreiche Fahrgäste aufgrund einer ausgefallenen Klimaanlage in einem ICE in Bielefeld. Nun ermitelt die Staatsanwaltschaft gegen den Zugchef wegen fahrlässiger Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung. „Nach der ersten Durchsicht der Vorgänge wurde das Verfahren gegen den Zugchef eingeleitet“, sagte Oberstaatsanwalt Reinhard Baumgart . Es bestehe der Anfangsverdacht, dass er die ICE-Fahrt fortgesetzt habe, obwohl ihm bekannt war, dass die Klimaanlage ausgefallen sei. „Es muss nun geprüft werden, ob der Zugchef tatsächlich als Verantwortlicher bestehen bleibt oder ob andere die Verantwortung tragen“, fügte der Oberstaatsanwalt hinzu. Zudem müssten Zeugenaussagen ausgewertet werden.
Am vergangenen Wochenende fielen in mindestens drei Zügen der Deutschen Bahn die Klimaanlagen aus. Einer der Züge, der auf dem Weg von Berlin in Richtung Köln/Düsseldorf unterwegs war, wurde in Bielefeld gestoppt und evakuiert. Mehr als 40 Fahrgäste erlitten wegen der extremen Hitze bis zu 50 Grad im Zug zumeist einen Kreislaufkollaps und mussten in Bielefeld behandelt werden.
Klaro ... dass letzte oder vorletzte Glied
Robert Hamacher (harohama)
- 14.07.2010, 16:44 Uhr
Verantwortung
Peter Casper (abakus)
- 14.07.2010, 17:17 Uhr
Der arme Kerl
Frank König (Plasmabruzzler)
- 14.07.2010, 17:21 Uhr
Bauernopfer oder Pseudo-Ermittlung?
Lars Rockstroh (larroc)
- 14.07.2010, 18:01 Uhr
Entscheidungskriterium
Andreas Neyen (Grundrechenarten)
- 14.07.2010, 18:13 Uhr