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Freitag, 17. Februar 2012
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Herzblatt-Geschichten Es lag an der Wäsche

20.05.2007 ·  Neueste Enthüllungen über die schwierige Ehe des neuen französischen Präsidenten, die Gründe, die Bischöfin Käßmann hinwerfen ließen, den begehbaren Kleiderschrank Mariah Careys und Katja Ebsteins Schönheitsrezept. Von Peter Lückemeier.

Von Peter Lückemeier
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Du liebe Güte, was für einen Stress doch manche Paare aushalten müssen. Nehmen Sie den neuen kleinwüchsigen (1,65 Meter) französischen Staatspräsidenten. Monsieur Sarkozy und seine Gattin Cécilia. Die beiden bilden nicht nur nach Meinung von Bunte „ein Paar, das offenbar nicht mit-, aber auch nicht ohne einander kann“. 2005 war Cécilia durchgebrannt, ausgerechnet mit Sarkozys PR-Berater, doch als sie zum Gatten zurückfand, unterbrach der sofort den Mauritius-Urlaub mit seiner Geliebten.

Und wenn ein Paar also schon solche Probleme miteinander hat - dann auch noch dauernd öffentlich beobachtet zu werden, das muss schon furchtbar sein. Offensichtlich sind die Sitten da in Frankreich auch besonders rauh, denn Bunte berichtet, dass Lippenleser eingesetzt wurden, als das Ehepaar zum Wählen ging. Und der einzige Satz, den Sarkozy seiner Gattin zuraunte, lautete: „Würdest du bitte nicht so ein langes Gesicht ziehen!“

Verhedderte Wäsche auseinanderzerren

Auch für Paare, die nicht ganz so prominent sind, dass man Zischeleien von ihren Lippen ablesen lässt, gilt der alte Satz von Lothar Matthäus: „Wir sind eine gut intrigierte Truppe.“ So hat der Schauspieler Bernd Herzsprung nach eigenen Angaben erst aus der Presse erfahren, dass seine Frau sich von ihm getrennt hat, aber er reagiert darauf in Revue recht gelassen: „Ich habe schon so viele Hämmer mit ihr erlebt, als dass sie mich noch schocken könnte.“ Zum Beispiel? „Sie ist doch tatsächlich einmal morgens aus dem Haus gegangen, wollte nur kurz zum Einkaufen und kam nach zwei Stunden mit einem Facelifting zurück.“

Leider hat ja auch Landesbischöfin Margot Käßmann (48) die Scheidung eingereicht. Da fragt man sich natürlich gleich nach den Gründen, die aber von Revue gottlob beim Namen genannt werden können: Es war die Wäsche! Frauen mit einem anstrengenden Beruf kennen diese Situation genau, weiß das Blatt: „Wie gereizt und lustlos man nasse, in sich verhedderte Wäsche auseinanderzurrt - und dabei vor sich hin schimpft. Und man seinem Mann die Frage hinzischt: Warum hast du das eigentlich nicht erledigt?“

700 junge Männer machen Kate den Hof

Also, lieber Boris Becker, überlege dir die Sache mit einer weiteren Heirat sehr genau. Denn dass du da vage Pläne hegst, wissen wir aus Bild. Dort wirst du mit den seltsamen Worten zitiert: „Ich komme jetzt wieder in eine Situation, in der ich mir denke: Eine Ehe tut mir vielleicht ganz gut.“ Soll'n das heißen? Und in ein paar Jahren sagst du dann: „Ich komme jetzt wieder in eine Situation, in der mir eine Scheidung ganz gut täte“?

Wie schmerzlich solche Trennungen sind, hat doch jetzt auch Prinz William erfahren müssen. In Das Neue Blatt gibt ihm Dianas Ex-Geliebter James Hewitt zwar den unerbetenen Rat: „Genieß dein Singleleben in vollen Zügen!“ Doch wie es in des jungen Prinzen Herz nach der Trennung von seiner Langzeitflamme Kate tatsächlich aussieht, das wissen nur er und Echo der Frau: „Liebeskummer, von Selbstzweifeln gequält, bittere Reue.“ Und während Willie sich bei den Mädels zwei Körbe geholt habe, stehe Kate vor der Qual der Wahl: „700 junge Männer machen ihr den Hof.“

150 Quadratmeter Kleiderschrank

Wir wissen nicht, wie Echo der Frau diese Zahl ermittelt hat, wir wollen das aber auch nicht vertiefen, denn noch interessanter erscheint uns in Das Neue Blatt der Bericht über die Sängerin Mariah Carey, die wahrscheinlich nicht zu Unrecht behauptet: „Ich habe den größten Kleiderschrank der Welt.“

Der findet sich in ihrem neun Millionen Dollar teuren, 1100 Quadratmeter großen Penthouse im 17. Stock eines New Yorker Art- déco-Hochhauses und birgt auf 150 Quadratmetern Mariahs Schätze an Schuhen, Klamotten und Accessoires. Sollten Sie als Frau das jetzt ungerecht finden, sollten Sie denken, „meine ganze Wohnung hat ja noch nicht einmal 150 Quadratmeter“, so müssen Sie wissen, dass Mariah sich das alles ehrlich verdient hat.

Intimes Schönheitsgeheimnis

Sie verkaufte nicht nur 170 Millionen Platten, sondern ihre Oberweite reicht auch über fünf Oktaven. Allerdings muss sie manchmal wohl furchtbar herumzicken, denn ein Bekannter von uns war mal dabei, wie sie bei einem Besuch im Hotel beim Abendessen so lange herumnervte, bis das Management in ihrem Zimmer noch in der Nacht den Teppichboden austauschte.

Zum Schluss wird es etwas feucht-fröhlich, da wollen wir auf einen heiter stimmenden Artikel in Bild eingehen. Dort verrät Katja Ebstein „ihr Schönheitsgeheimnis“. Wie kommt es nur, dass die Sängerin mit 62 noch so gut aussieht, fragt sich das Blatt. Klarer Fall: „Sie behandelt ihre Haut mit ihrem eigenen Urin!“ Katja: „Wenn ich Pickel habe, reibe ich sie mit meinem Urin ein. Dann heilen sie schneller ab.“

Nun gut, hüstel, das möge jeder halten, wie er will. Nur an der Stelle, an der Bild schreibt: „Früher gurgelte sie damit sogar, gegen Halsschmerzen“ - da mussten wir doch ganz schön schlucken.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 20.05.2007, Nr. 20 / Seite 60
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