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Sonntag, 12. Februar 2012
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Havarie Chemietanker versinkt im Ärmelkanal

01.02.2006 ·  Ein Tankschiff mit 10.000 Tonnen Phosphorsäure an Bord ist im Ärmelkanal gesunken. Am Dienstag schlug es bei einer Kollision mit einem Frachter leck. Die Umwelt sei nicht in Gefahr, sagen die Behörden.

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Nach einem Zusammenstoß ist der leckgeschlagene Chemietanker „Ece“ in den frühen Morgenstunden im Ärmelkanal gesunken. Dies teilte die Schifffahrtspräfektur am Mittwoch im nordwestfranzösischen Cherbourg mit. Die 22 Mann Besatzung konnten per Hubschrauber und Rettungsboot gerettet werden.

Die „Ece“ war am Dienstag im Ärmelkanal mit einem Frachter kollidiert. Der auf den Marschallinseln registrierte Tanker mit 10.000 Tonnen Phosphorsäure an Bord sollte in einen französischen Hafen geschleppt werden, war aber bereits am Dienstag beim Transport in eine schwere Schieflage geraten. Der 126 Meter lange Chemietanker war auf dem Weg nach Gent in Belgien. Das andere Schiff, die „General Grot Rowecki“, war nach Polen unterwegs und konnte seine Fahrt fortsetzen. Das Unglück ereignete sich nordwestlich der Kanalinsel Guernsey.

Für die Umwelt besteht nach den Angaben der britischen Küstenwache keine größere Gefahr, da Phosphorsäure sich im Meerwasser auflöse. Das Schiff liegt etwa 90 Kilometer westlich der Landzunge von La Hague in 70 Meter Tiefe auf Grund. Schiffe der französischen Marine sind nach den Angaben in der Nähe der Untergangsstelle und überprüfen, ob es zu einer Verseuchung durch Phosphorsäure kommt. Eine erste Untersuchung des Tankers durch Taucher ergab, daß das Schiff keine Ladung verliert.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa
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