http://www.faz.net/-gum-8wd7o

Handgepäck im Flieger : Kein Platz für Krabbensalat

  • Aktualisiert am

Frisch gefangen: Krabben aus der Nordsee Bild: dpa

Ein Fluggast wollte rund 150 Gramm Krabbensalat ins Flugzeug mitnehmen – und durfte nicht. Ein Gericht hat nun entschieden, dass das Sicherheitspersonal richtig entschieden hat und sich auch zu anderen Leckereien geäußert.

          Krabbensalat, Mozzarella und eingelegte Heringshappen sind im Handgepäck im Flugzeug verboten – es sei denn, sie werden in 100-Milliliter-Behälter verpackt und in einem wiederverschließbaren Plastikbeutel mitgeführt. Das hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg am Dienstag entschieden (Az.: OVG 6 B 70.15.). Die Bundespolizei war dem Urteil zufolge auch nicht verpflichtet zu untersuchen, ob die Lebensmittel Flüssigsprengstoff enthielten.

          Geklagt hatte ein Fluggast, der 2013 mit 272 Gramm Büffelmozzarella, 155 Gramm Nordseekrabbensalat und 140 Gramm „Flensburger Fördetopf“ nicht durch die Sicherheitskontrolle des Flughafens Berlin-Tegel durfte. Schon in erster Instanz war seine Klage beim Berliner Verwaltungsgericht gescheitert.

          Die Leckereien seien Mischungen von Flüssigkeiten und Feststoffen und damit nach europäischem Verordnungsrecht wie alle anderen Flüssigkeiten zu behandeln, entschieden die Richter. Eine Revision ließen sie nicht zu. Für Flüssigkeiten auf Flügen gelten seit 2006 strenge Regeln, um Anschläge zu verhindern.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Daumen hoch? Martin Schulz im Dezember beim SPD-Parteitag in Berlin

          Schulz wirbt für die Groko : Das wird super, glaubt mir!

          Bevor er am Dienstagabend in Düsseldorf auf die wütende SPD-Basis trifft, wirbt Martin Schulz auf Facebook per Videoübertragung für die große Koalition. Die Reaktion der meisten fällt eindeutig aus.
          Seine Frau soll Kopftuch tragen. Und wenn sie nicht will? Szene aus der Kika-Reportage  „Malvina, Diaa und die Liebe“

          Umstrittener Kika-Film : Problembewusst?

          Der Hessische Rundfunk steht zu seinem für den Kinderkanal produzierten Film „Malvina, Diaa und die Liebe“. Dabei werfen die Facebook-Posts des jungen Mannes und das Verhalten des Senders Fragen auf.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.