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Freitag, 17. Februar 2012
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Großbritannien Ein Orden von der Queen für „Musikgenie“ Eric Clapton

31.12.2003 ·  Auf der traditionellen Neujahrs-Ehrungsliste von Königin Elizabeth finden sich neben Polizisten, Milchmännern und Ehrenamtlichen auch eine Rock-Legende, ein Tennisprofi und ein Rugby-Weltmeister.

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Der 58 Jahre alte Rockgitarrist Eric Clapton bekommt einen Orden von der Queen. Der achtfache Grammy-Gewinner wird als „Musikgenie“ auf der traditionellen Neujahrs-Ehrungsliste von Königin Elizabeth II. geführt, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Unter den dort genannten knapp 1000 Personen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, die sich um das Vereinigte Königreich verdient gemacht haben, finden sich auch Tennisprofi Tim Henman und Ray Davies, Mitbegründer und Songwriter der Band „The Kinks“.

Die Auszeichnung „Commander of the British Empire“ (CBE) für Clapton ist die Vorstufe zur Erhebung in den Ritterstand. Der stark vom Blues beeinflußte Gitarrist („After Midnight“) kann auf eine 40 Jahre währende Karriere zurückblicken und schrieb Musikgeschichte.

Polizisten, Milchmänner, ehrenamtliche Helfer

Mit der höchsten Auszeichnung, dem Ritterschlag, wurde der Trainer der englischen Rugby-Nationalmannschaft, Clive Woodward, bedacht. Für den Gewinn der Weltmeisterschaft 2003 wird er sich künftig „Sir“ nennen dürfen. Orden bekommen darüber hinaus alle Mitglieder seiner Mannschaft. Für den Bereich Wissenschaft wird Tim Berners-Lee, maßgeblicher Erfinder des Internets, zum Ritter geschlagen.

Der britische Tennisstar Tim Henman wird in Zukunft die offizielle Abkürzung OBE („Officer of the British Empire“) tragen. Nach Angaben von Downing Street wird der Sportler für den Erfolg geehrt, „einer der besten Spieler zu sein, die Großbritannien seit vielen Jahren hervorgebracht hat“.

Die weitaus meisten Namen auf der Ehrungsliste, die von der Regierung vorgeschlagen werden, kennt niemand. Denn neben Musikern, Sportlern oder Entertainern werden auch Polizisten, Milchmänner oder ehrenamtliche Helfer für ihren Einsatz ausgezeichnet. Die eigentlichen Ehrungszeremonien, die meistens im Buckingham Palast vonstatten gehen, folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

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