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Zeitumstellung : „Endlich geht die Uhr am Herd wieder richtig!“

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Die Zeitumstellung: Anlass für Witze oder Ärger, im Herbst aber immer für eine Stunde mehr Schlaf. Bild: dpa

Immer wieder wird die Abschaffung verschiedener Zeiten in Sommer und Winter gefordert. Werden die Uhren umgestellt, klagen viele über Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen. Manche nehmen die Zeitumstellung aber auch mit Humor.

          Pünktlich um 3.00 Uhr sind am Sonntag die Uhren um eine Stunde zurückgestellt worden. Damit gilt in Deutschland die sogenannte normale Mitteleuropäische Zeit (MEZ), die im Volksmund Winterzeit heißt. Viele Menschen können in dieser Nacht also einfach eine Stunde länger im Bett bleiben.

          Nach der Umstellung auf MEZ wird es morgens eine Stunde früher hell und eine Stunde früher dunkel. Kurz vor der Umstellungen meldeten sich wieder Kritiker zu Wort und bemängelten, dass die Uhrumstellung nicht wie erhofft Energie einspare, sondern eher gesundheitliche Probleme hervorrufe. So hatte der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) angekündigt, seinen Kampf gegen die Zeitumstellung fortzuführen. Laut Medienberichten vom Samstag will die FDP in den Sondierungen zur Jamaika-Koalition für eine Abschaffung der Sommerzeit werben. Die EU-Kommission prüft derzeit die Forderungen nach einer Abschaffung.

          Immerhin sei die Zeitumstellung in der EU einheitlich, sagte PTB-Sprecher Jens Simon. Er verwies auf Regionen, in denen das nicht der Fall sei. „In den USA machen die Bundesstaaten Arizona und Hawaii nicht mit und in Australien wird in einer von drei Zeitzonen nicht umgestellt“, so Simon.

          Wieder vorgestellt werden die Uhren am Sonntag, 25. März 2018. Viele Menschen klagen bei dieser Umstellung darüber, dass ihnen eine Stunde Schlaf fehlt.

          Dass die Zeitumstellung auch humorvoll betrachtet werden kann, bewiesen an diesem Tag viele Twitter-Nutzer.

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