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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Skandal um Brustimplantate Gericht sieht kein Versagen deutscher Behörden

 ·  In Karlsruhe hat der erste Schadenersatzprozess wegen minderwertiger Brustimplantate der Firma PIP begonnen. Das Gericht bezweifelt indes, ob die Geschädigten Ansprüche geltend machen können. Ein Versagen deutscher Behörden sieht es nicht.

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Dieter Reinhard
Dieter Reinhard (direi) - 15.11.2012 00:27 Uhr

Verantwortung

Die Gerichte in Deutschland verkünden immer wieder Seltsames, Unnachvollziehbares. So auch bei der Verantwortung für Brustimplantate. Ein Staat der sich in fast alles einmischt und Vorschriften erlässt, muß in besonderem Maße bei solcherlei Werkstoffen, wie Implantaten, seinem selbst geschaffenen Ruf gerecht werden. Er muß seine Bürger schützen. Insbesondere, wenn es sich um gewinnträchtige Bereiche handelt. Dort wo der Profit größer ist als die Veranwortung. Da hat der Staat Präsenz zu zeigen! Der Einzelne ist dazu nicht in der Lage!

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Bernd Winkler

Es gibt eine unverrueckbare Sicherheit in Deutschland...

Eine deutsche Behoerde wegen Schadenersatz vor Gericht zu zerren, ist so sinnlos wie die Forderung nach der Priesterweihe fuer Frauen bei der katholischen Kirche. Deutsche Behoerden sind von goettlicher Unfehlbarkeit, geleitet von einem unfehlbaren Beamten. Beamtete Richter werden in ihrer ebenfalls gottgegebenen Unfehlbarkeit daran keinen Zweifel lassen. Schaden koennen nur Beamte haben, die sich dann im Beamtenselbstbedienungsladen Deutschland bedienen. Fuer alle anderen Buerger gilt: husch husch ins Koerbchen und still sein.

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