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Schweinegrippe Länder zahlen nur für 34 Millionen H1N1-Impfdosen

12.01.2010 ·  Die Bundesländer und der Pharmakonzern Glaxo-Smith-Kline haben sich geeinigt: Statt der bestellten 50 Millionen Dosen H1N1-Impfstoff Pandemrix müssen die Länder nur 34 Millionen abnehmen.

Von Peter-Philipp Schmitt
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Die Bundesländer und der Pharmakonzern Glaxo-Smith-Kline haben sich geeinigt: Statt der bestellten 50 Millionen Dosen H1N1-Impfstoff Pandemrix müssen die Länder nur 34 Millionen abnehmen. Das gab die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz der Länder, Niedersachsens Ressortchefin Mechthild Ross-Luttmann (CDU), am Dienstag bekannt. Die Kosten für die Bundesländer verringern sich damit von 416,5 Millionen auf 303,2 Millionen Euro.

Ursprünglich hatten die Länder geplant, die Hälfte der 50 Millionen Dosen wieder abzubestellen. So hatte es der Staatssekretär im Ende Dezember noch federführenden thüringischen Gesundheitsministerium, Hartmut Schubert (SPD), angekündigt. Eine Halbierung schien folgerichtig, da gegen die Schweinegrippe nicht, wie anfangs angenommen, zweimal geimpft werden muss, um einen wirksamen Schutz gegen das Virus aufzubauen – die einmalige Impfung reicht aus.

An hilfsbedürftige Staaten abgeben

Um 30 Prozent der Bevölkerung zu immunisieren, sollen nun 25 Millionen Dosen in den Ländern verimpft oder zumindest eingelagert werden. Über die restlichen neun Millionen ist noch nicht entschieden, sie werden aber wohl an hilfsbedürftige Staaten abgegeben. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Berlin sind bislang 159 Personen in Deutschland an der Schweinegrippe gestorben.

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Jahrgang 1967, Redakteur im Ressort „Deutschland und die Welt“.

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