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Pferdefleischskandal „Billiges Fleisch ist ein grundsätzliches Problem“

 ·  Der Pferdefleischskandal hat Deutschland erreicht. Auch Edeka ruft Produkte zurück. Im Interview fordert Ernährungsexpertin Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen eine bessere Kennzeichnung von verarbeitetem und unverarbeitetem Fleisch.

Artikel Bilder (3) Video (1) Lesermeinungen (76)
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Klaus Letis

Teurer soll besser sein? Die wollen doch nur Geld verdienen

Was soll daran so toll sein, wenn man einen Haufen Designer und Werbefachleute anstellt, um das Produkt durch Verpackung und Werbemaßnahmen teurer zu machen?

Oder einfach einen viel höheren Gewinn einstreicht?

Das ist lächerlich.

Viele (sicher nicht alle) Produkte der bekannten Discounter Aldi zum Beispiel sind mindestens so gut, zum Teil sogar besser als dreimal so teure Produkte anderer Hersteller.

Gute Logistik, Qualitätssicherung, Einkauf und effiziente Organisation der Verkaufsstellen schlagen sich eben im Preis nieder.

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Wilhelm Surmann

Virales Marketing

-Hier L., Marketing Aldi Süd, hallo?
-L. Hier ist Ihr Chef, haben Sie im FAZ-Forum schon gelesen? Da macht wer Stimmung gegen uns!
-Oh, alles klar, ich kümmere mich darum.
-Aber nicht so lasch wie beim letzten Mal!
-Lasch? Entschuldigung?
-Naja, nicht so verständnisvoll, hauen Sie richtig was raus, am Besten mit Qualität und Preis/Leistung und so, Sie wissen schon.
-Ok, mach ich, Chef.
-Bringen Sie auch unsere Logistik mit rein, tragen Sie dick auf! Aber lenken sie vor allem ein bisschen von Tiertransporten und diesem Scheiß ab.
-Unsere Logistik? Meinen Sie nicht, dass das etwas auffällig ist?
-Ach was, das schnallt keiner.
-Wenn Sie es sagen. Wird gemacht.
-Na also, L. Ich bin sicher Sie kriegen das hin, Sie sind unser bestes Pferd im Stall.
-Haben Sie mich nicht neulich noch ein Rindviech genannt?
- Ach, das darf man nicht so genau nehmen, das war eher scherzhaft. Jetzt aber an die Arbeit, L.!
-Ist gut, Chef.
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„Ich kaufe gerne günstige Sachen...“

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leopold mansk

Ob Sie auf dem Schlauch stehen,


... kann ich von hier aus nicht sehen, sehen Sie doch mal unter Ihre Füsse, ob da ein Schlauch liegt. . (Soll lustig sein, ich will Sie nicht ärgern).

Aber ich gehe davon aus, dass sich so eine Tat nur lohnt, wenn die Preisdifferenz hoch ist.

Gauner können auch rechnen.

Wenn ich ein Gauner wäre, würde ich mir für eine geringe Preisdifferenz keine Läuse in den Pelz setzen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 18:28 Uhr
Goetz Solmos

Ich glaube das Problem ist nicht einfach zu verstehen...

Nur sollte man sich vor dieser Schwarzweißmalerei teures Fleisch-billiges Fleisch hüten. Viele Menschen kaufen Fleisch mit Siegel XY in der Hoffnung auf bessere Qualität und besseren Tierschutz, dabei werden die Tiere aber nicht selten genauso schlecht behandelt und erhöhte Preis sind dann letztendlich nichts anderes als ein Ablasskauf für das gute Gewissen des Kunden. Wie gesagt, das Problem ist vielschichtig.

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leopold mansk

Beim Fleischpreis scheiden sich die Geister.


Besonders Veganer und Vegetarier meinen, Fleisch wäre zu billig.

Fleischkonsumenten sind eher der Meinung, es sei zu teuer.

Wäre Fleisch billiger, würde es sich kaum lohnen, minderwertiges Fleisch von der Freibank oder gedopten Pferden (Letzteres müsste eigentlich als Sondermüll entsorgt werden) in den Handel zu bringen.

Mit anderen Worten: von Vorteil für den Verbraucher wäre preiswerteres Fleisch.

Hohe Preise reizen die Trickser nur, Abfall unterzumischen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 09:38 Uhr
Klaus Letis

"Hohe Preise reizen die Trickser nur, Abfall unterzumischen"

Diese Erkenntnis wird auf wenig Gegenliebe stoßen

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Natja Denk
Natja Denk (Madhu) - 15.02.2013 13:48 Uhr

Ergänzung zur Forderung von Frau Schauff

Ich unterstütze die Forderung der Verbraucherschützerin unbedingt und bitte darum, auch die Schlachtmethode zukünftig kennzeichnungspflichtig zu machen. Der Handel vertreibt inzwischen zunehmend Fleischprodukte aus Schächtung, die aus religiösen Gründen vor allem von Moslems nachgefragt werden. Da es keine Kennzeichnungspflicht gibt, ist es Fleischindustrie und Handel überlassen, ob sie den Verbraucher informieren oder nicht. Selbst wenn das geschieht, ist die "Information" meist nur ein kleiner Aufdruck "halal", oft sogar in Arabisch. So kauft und isst Otto Normalverbraucher halal, ob er will oder nicht. Es gibt daher meinerseits eine Petition an die EU-Kommission: Wer sie unterstützen möchte, unterschreibe. Danke!

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Goetz Solmos

Gnadenlose Ignoranz gegenüber dem Leiden der Tiere

Die Einschläge der Fleisch- und Lebensmittelskandale erfolgen in zeitlich immer kürzeren Abständen. Mit jedem neuen Skandal war die Hoffnung auf Veränderung hinsichtlich des Fleischkonsums verbunden: BSE, Maul-und Klauenseuche, Dioxinskandal, Pferde- und Gammelfleisch. Das Einzige, was sich allerdings nachhaltig zu entwickeln scheint, ist das Kurzzeitgedächtnis der Fleischkonsumenten. Wenn es dem Menschen zu gut geht, tendiert er zur Ignoranz. Die Ignoranz gegenüber dem Leiden der Tiere kann zwar kurzzeitig gelindert, aber nicht geheilt werden.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 13:29 Uhr
Goetz Solmos

Herr Letis,

erneut muss ich Sie um Sachlichkeit und Belege bezüglich Ihrer Aussage bitten. Ich kann nicht nachvollziehen, dass solche unsinnigen Aussagen freigeschaltet werden!

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Klaus Letis

Die Schlimmsten sind aber die Tierschützer

Den denen fehlen die wichtigen Inhaltsstoffe im Fleisch um zur Ruhe zu kommen.

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Gabi Heintz

@Klaus Letis - Der "Preis" kann im Erkrankungsfall plötzlich sehr hoch sein - Trichinen und Cadmium

sind keine Lappalie.

Pferdefleisch ist ein "Risikolebensmittel".

Lesen Sie mal Christina Hucklenbroichs Recherche im Blog "Tierleben" (da geht es nicht um Emotionen, auch wenn es so klingt, sondern um Fakten).

Kurz gesagt:
Im Pferdefleisch sind nicht nur häufig Trichinen (Würmer, die nicht im Darm bleiben, sondern deren Larven durch den Körper wandern), sondern auch Cadmium in hoher Konzentration.

Daß Reitpferde auch mit Medikamenten behandelt werden, die sich im Fleisch ablagern, daß deshalb - eigentlich - genau kontrolliert werden muß, welche Pferde überhaupt für den Verzehr geschlachtet werden dürfen, ist ein weiteres Problem.

Daß man im Krieg und danach billiges Pferdefleisch gegessen hat, ist doch keine Frage.

Damals war es sicher besser, Wurmlarven in den Muskeln zu haben als zu verhungern.

Beten wir, daß unsere Politiker uns nicht wieder in eine solche Lage bringen (mit dem ESM sind sie auf dem besten Weg).

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 12:13 Uhr
Wilhelm Surmann

„gehirnorganische begründete psychatrische Störung“

Herr Letis, bitte löschen Sie Ihren Kommentar nicht. Es steckt ebenso viel wundervolle, gnadenlos witzige, unsere Gesellschaft hinterfragende und die Freiheit des Internet persiflierende Information darin wie es auch eine verstörende Anklage an ihre ehemalige Schule ist.

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Klaus Letis

Bolognese und Lasagne werden abgekocht und eingefroren

"Tierleben"?

Ich halte "Tierschützer" für Leute, deren Körper aufgrund von zu wenig Fleischinhaltsstoffen nicht zur Ruhe kommt. Die irren dann geistlos in der Öffentlichkeit herum und und blockieren sich durch schlimme Fotos selber vom Fleichkonsum ab. Das ist eine art gehirnorganische begründete psychatrische Störung.

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Klaus Letis

Effektive Produktionsmethoden

in Großbetrieben und ein gut optimierter Vertieb & Logistk machen alle Lebsnmittel günstiger. Man muss sich nur an die Regeln halten.

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Daniel R.
Daniel Ragusa (Acajou) - 15.02.2013 10:03 Uhr

Wer Fertiglasagne isst ...

... der hat das auch gar nicht anders verdient.

Nun gut, das mag vielleicht etwas krass klingen, aber seien wir ehrlich. Jemand der ein Fertigprodukt dieser Art konsumiert, der achtet ohnehin nicht seine Ernährung. Und ob in diesem Produkt nun Pferde-, Rind-, Schweine-, oder gar Rattenfleisch enthalten ist, sollte da auch keine Rolle mehr spielen.
Ich frage mich ja überhaupt, wie man in Europa (oder Nordamerika) noch guten Gewissens Fleisch essen kann. Da gehört schon eine ordentliche Portion Ignoranz dazu.

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Klaus Letis

Ich kaufe gerne günstige Sachen. Das Preis/Leitungsverhältnis zählt!

Und schlecht geht es mir dabei nicht. Allein die außerordentliche Qualität der Sachen bei Aldi ist derartig überzeugend, dass man es kaum verstehen kann, dass nicht mehr leute dahingehen.

Die Deutsche lassen sich durch merkwürdige Dogmen und Ideologien verführen.
Zumal es dort durch die brillante Logistik und die gut organisierte Qualitssicherung in den letzen Jahren bei Aldi wesentlich weniger Fällen aufgetreten sind, als bei den anderen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 09:57 Uhr
Klaus Letis

Kann ich nicht bestätigen...

Sicher trifft meine Einschätzung nicht auf alle Produkte zu. Totalausfälle gibt es aber keine.
Das muss man halt ausprobieren. Diese Versuche kosten kaum Geld.

Wenn man die Sachen heraus hat, wird es richtig günstig.

Kaum verständlich, dass die Menschen bis zu viermal mehr bezahlen um das gleiche oder sogar schlechteres zu bekommen. Da wüsste ich besseres mit meinem Geld anzufangen.

Beim Gemüse kann man sich auf einen Qualitätsstandard verlassen.
Und es ist immer frischer als bei allen anderen Märkten.

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Martus Purda

Geiles Preis-Leistungs-Verhältnis bei Aldi?

Nun, gerade Aldi ist doch vor allem super billig und das merkt man auch. Das Gemüse, da Obst, das Fleisch, die Convinienceprodukte- das schmeckt alles lahm dort. Das Fleisch definitiv aus Massentierhaltung. Dafür braucht man sich doch nur mal reinziehen, in was für Mengen die ihre Posten abnehmen..

Und nun hat doch auch Aldi falsch deklarierte Produkte aus dem Sortiment genommen. Einfach mal googeln, weil hier ja glaub ich keine Links erlaubt sind. Neenee, ausgerechnet Aldi als Beispiel für gute Qualitätskontrolle nennen- ich weiß ja nicht.

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Fritz Garbor

Was ist an einer Fabrik- Lasagne für satte 3 Euro billig? (Früher mal 6 DM)

Da ist außer Teigware und ein bischen Käse nicht soviel wertvolles drin, 50g Rinderhack darin würden nur etwa 15 Cent ausmachen)
Für 3 € kann was durchaus Gutes herstellen plus verkaufen, denn der Einkaufspreis der Discounter nicht zu niedrig ist, also nicht unter 1,30 Euro.

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Fritz Garbor

Eine baskische Bauern- Gesossenschaft aus Spanien machte Reibung in Frankreich

mit Fleischbetrug, ja das ist unsere herrliche Globalisierung!
Und der französische Lasagnehersteller taut Tonnen von Pferdefleisch auf und wundert sich gar nicht über Farbe und Geruch...
...also primär ein französisch -spanischer Skandal und natürlich der lässigen neoliberalen Bestimmungen aus Brüssel.!
So ruiniert Frankreich seinen guten Lebensmittel- Ruf mit hohen Preisniveau.
Ich habe bei Tortellini etc. schon seit 15 Jahren Spinat und Käse dem Fleisch vorgezogen, weil ich dem Inhalt misstraute. Die Vorsicht war berechtigt!

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heike buttkus
ulrich buttkus (loewe53) - 14.02.2013 19:24 Uhr

Mit dem bisschen Geld was unsere Menschen noch zur verfügung haben, ausser unseren Politikern,

müssen sie leider das billig Fleisch für die Familie kaufen.Doch während hierzulande der Bürger mit der Frage beschäftigt wird,ob die derzeit durchs Dorf getriebene Pferdefleisch Sau auch seine Fertig Lasagne aus der Discounter Kette seines Vertrauens betrifft,schreiten die Globalisten mit Riesenschritten ihren Plänen voran.Die totale Überwachung zu implementieren und ihre mörderischen Freihandelzonen zur besseren Ausbeutung der Weltbevölkerungen zu erweitern und zu perfektionieren.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 12:01 Uhr
Goetz Solmos

Solange die Masse...

zu billigerem Fleisch greift im übertragenen Sinne ja. Ein hoher Preis muss zwar nicht ein Versprechen für bessere Qualität und bessere Tierschutzstandards beinhalten, aber bei billigem Fleisch können Sie sicher sein, dass die Herstellungsbedingungen dementsprechend aussehen. Wenn Sie mal schauen, dass jemand der Schweine hält und verkauft ca. 6€ Gewinn mit einem Tier erzielt und ihn nur die Betäubung dieses Tieres bei der Kastration in die roten Zahlen reißen würde, sagt das schon eine Menge.

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Werner Eickhoff

Zwang?

Werden denn die Produzenten und Anbieter mit vorgehaltener Waffe gezwungen billiges Fleisch zu verwenden oder zu betrügen und falsch deklariertes Fleisch für ihr Produkt zu verwenden?

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Martus Purda

Zwang?

Wird hier irgendjemand mit vorgehaltener Waffe dazu gezwungen billiges Fleisch zu essen? Oder überhaupt welches? Ich bitte Sie, Herr Verschwörungstheoretiker. Immer halblang.

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Hans Sendker
Hans Sendker (HaGoSe) - 14.02.2013 19:18 Uhr

Die Stromlobby war intelligenter

So müssen z.B. Windstromanbieter nicht auf krimminellen Methoden ausweichen um für ihr Produkt viel Geld zu bekommen obwohl doch Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen soll. Anders eben bei den Fleischproduzenten bzw. Händlern wenn die Produktion die Nachfrage übersteigt ...

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Goetz Solmos

Unbedenkliches Pferdefleisch?

Sehr geehrter Herr Fraedrich,

glauben Sie auch, dass die im Pferdefleisch gefundenen Rückstände des Schmerzmittels Phenylbutazon für den Menschen wie Sie sagen "unbedenklich"sind?
Ihre Argumentation, dass ein hoher Preis guter Qualität entspricht, ein billiger Preis minderwertiger Qualität, ist glaube ich etwas zu einfach gedacht. Gehen wir davon aus, dass alle für ihr Fleisch mehr Geld bezahlen: Wer garantiert Ihnen, dass dieser erhöhte Preis eine bessere Qualität verspricht bzw. an diejenigen, die in diesem ganzen System die einzig wirklich Betrogenen sind, nämlich die gequälten Tiere, weitergegeben wird?

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Antworten (9) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 10:56 Uhr
Goetz Solmos

Gut Herr Letis...

Da sich ihr "dito" nicht auf die Beldeidigungen beziehen kann, gehe ich davon aus, dass Sie von mir die Aussage, dass Medikamente im Fleisch für Gesundheitsrisiken sorgen können belegt haben wollen.
Phenylbutazon steht im Verdacht, das Rückenmark und die Magenschleimhaut zu schädigen. Antibiotikarückstände bewirken erwiesenermaßen Ressistenzbildungen, Hormonrückstände beeinträchtigen die Fruchtbarkeit. Den Zusammenhang zwischen rotem Fleisch und Krebs/Herzinfarkten können Sie sehr einfach selbst im Internet recherchieren.

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Klaus Letis

@Solmos

dito

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Goetz Solmos

Mein Gott Herr Letis...

lesen Sie sich mal in die Thematik ein. Was ich hier von Ihnen lese, sind Beschimpfungen und jede Menge Vorurteile, allerdings wenig bis nichts Sachliches. Belegen Sie doch mal Ihre Aussagen um eine Diskussionsgrundlage zu schaffen!

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Klaus Letis

"glauben Sie auch, dass die im Pferdefleisch gefundenen Rückstände unbedenklich"

Ja

Die Mengen, die hier auftreten sind viel zu gering.

Es ist der hyperventilierenden Gemeinde der grünen Ultra-Feinstoffneurotiker vom Schlage der Homöopathen zu verdanken, dass die Menschen sich bei jeder Nachricht über noch so kleine Spuren von "Irgendetwas" sich schlecht fühlen und sogar krank werden.

Die steigenden Tumorerkrankungen sind nicht ein Maß für zunehmende Intoxikation, sondern ein Indikator für die falsche "geistige" Nahrung.

Die gesamt-Exposition dürfete naähmlich massiv zurückgegangen sein.

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Goetz Solmos

Nochmals Herr Fischer...

Dass Billigfleisch nichts ist, darüber brauchen wir nicht streiten. Nur finde ich diesen Reflex "Teures Fleisch muss gut sein " einfach zu kurz gesprungen. Das kann sein, muss es aber nicht. Und da in diesem Geschäft offensichtlich jede Menge kriminelle Energie vorhanden ist (fast überall wo Geld ist) halte ich es auch nicht für abwegig, dass Preiserhöhungen nicht dort ankommen, wo sie hin sollen.

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Goetz Solmos

Alle Achtung Herr Purda!

Ich hoffe, dass sich Ihre konsequente Haltung durchsetzt!

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Martus Purda

Polarisierung

Ich glaube schon, dass immer mehr Menschen die Konsequenzen ziehen und wage die These: Es kommt in dem Bereich noch in diesem Jahrhundert zu einer Polarisierung. Ich habe zumindest für mich festgelegt kein Tier mehr zu essen, bis es in Deutschland keine Massentierhaltung mehr gibt. Also voraussichtlich bis zu meinem Lebensende.

Ich denke, es gibt immer mehr Vegetarier, die aus einem ähnlichen Grund kein Fleisch mehr essen, aber essen würden, wenn sie wüssten, das Tier wäre vernünftig gehalten worden.

Die Infrastruktur ist ja mittlerweile gegeben. Kaum ein Restaurant mehr, dass nicht zumindest ein oder zwei fleischlose Gerichte hat. Und schon wächst sogar der Anteil der Veganer. Es ist eine spannende Entwicklung.

Am liebsten wäre mir übrigens In-Vitro-Fleisch ;-)

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Goetz Solmos

BSE, Maul- und Klauenseuche, Gammelfleisch-, Pferdefleisch- oder Dioxinskandal tun der Lust...

...auf Fleisch aber keinen Abbruch. Das finde ich fast noch interessanter. Die Verdrängungskunst hinsichtlich dessen was sich der Mensch "reinstopft" bzw. die Verdrängung wie die Tiere für einen fragwürdigen Genuss leiden müssen ist enorm.

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Martus Purda

Problem mit Massentierhaltung generell

Nun, diverse Chemikalien finden sich nunmal in der Massentierhaltung generell. Jetzt war's halt mal im Pferdefleisch, das nicht als solches deklariert war. Aber mein Gott, das nächste mal ist es wieder im Rind, im Schwein oder im Huhn. Und dann jammert der dumme Verbraucher wieder: "Wähwähwäh, ich find das so unfair, dass ich für 5 Euro keine 2 kg Huftsteak kriege. Wähwähwäh."

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Klaus Fraedrich

Selbst frisches Hackfleisch niemals aus dem Supermarkt

Diese Aussage mag hochnäsig klingen, zumal unlängst im Fersehen in einer Dokumentaion auch Billigmarken aus Supermärkten nicht schlecht abschnitten. Ich koche gerne selbst und lege bei den Produkten dafür Wert auf Qaulität. Von daher kaufe ich generell Fleisch nur beim Metzger meines Vertrauens und Hackfleisch, das ohnehin probelmatisch ist, erst recht. Sicherlich ist Pferdefleisch unbedenklich, sicherlich ist das Handeln der Betriebe, die Pferdefleisch als Rindfleisch vermarkten Betrug, der nicht deutlich genug bestraft werden kann, doch leider liegt die Ursache dafür auch in der Geiz-ist-geil-Mentalität. Qualität kostet auch heute etwas mehr als Billigware, gerade bei Lebensmitteln. Da hinkt leider der in einer Meinungsäußerung gebrachte Vergleich mit Modeartikeln.

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Janosh Gnisleh

Da frag ich mich...

... was hier los gewesen wäre, wenn man beim Rindfleisch Spuren vom Schwein gefunden hätte!? Naja, wie dem auch sei, Kennzeichnungen werden uns ja schon länger versprochen. Ob Rind mit Spuren vom Pferd verkauft wird, ist mir persönlich relativ schnuppe, da wären meiner Ansicht nach Kenzeichnungen für genetisch veränderte Lebensmittel und Schadstoffe aller Art interessanter! Da Rot/Grün ihre Versprechen aber eh nicht halten, werden wir da wohl noch länger warten müssen.

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Closed via SSO

Qualität kostet - Mist kostet nix.

...

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Heinrich Franzen

"Drum sag ich Dir, dem einz'gen Freunde weit und breit,

iß niemals Wurst, aus Dankbarkeit." Das Problem ist alt, wie dieser Vers von Otto Reutter ausweist. Da haben auch nicht bessere Meßgeräte und engere Kontrollen Abhilfe geschaffen. Diese Anstrengungen gehen letztlich auch nur aufs Verbraucherkonto. Schärfere Gesetze? Nein! Diese würden sich eh im kalkulierbaren, für Täter akzeptierbarem Rahmen halten müssen. Worin liegt die Antwort? Wer sich durch Pantscherei und Etikettenschwindel an der Gesellschaft vergeht, muß deren Reaktion gegenwärtigen. Der Werbung der einen für gefakte Produkte, muß die Bloßstellung durch die anderen Getäuschten, Betrogenen nachsichziehen. Und zeitlich gestaffelte Berufsverbot bei Vorsatz, egal hinter welcher Theke oder hinter welchem Schalter begangen. Nur diese Berechenbarkeit schafft die überfällige Verhaltensänderung.

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Goetz Solmos

Zusammenhang Preis Qualität Tierschutz

Es ist sicherlich richtig, dass sich Kunden nicht durch höhere Preise die Gewissheit einer besseren Qualität oder besserer Tierschutzstandards erkaufen können. Wer erzeugt den Preisdruck? Der nach Billigstpreisen hechelnde deutsche Kunde oder die gewissenlose Agrarindustrie?Egal ob der Druck durch den Kunden, der billig kaufen oder durch den Hersteller, der mit hohem Gewinn verkaufen möchte efolgt: Tatsache ist in beiden Fällen, dass möglichst billig produziert werden muss. Dazu ist Massenfertigung zu Niedrigstlöhnen erforderlich. Damit kommt man auch auf die Frage, die uns alle viel mehr beschäftigen sollte: Wer muss darunter leiden?

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14.02.2013, 14:45 Uhr

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