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Pferdefleischskandal Aldi und Lidl nehmen Produkte aus dem Verkauf

 ·  Weil in Fertiggerichten Pferdefleisch nachgewiesen wurde, nehmen Aldi Süd und Lidl Produkte aus dem Verkauf. Bei Aldi ist „Ravioli, 800 g Dose (Sorte Bolognese)“ und „Gulasch, 450 g Dose (Sorte Rind)“ betroffen, bei Lidl „Tortelloni Rindfleisch“ von Gusto.

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Matthias Lier

"Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes" - Größtmögliche Verhohnepiepelung

Schlimmer kann einer Händer seine Produkte selber nicht einschätzen, wenn er sie aus oben erwähnten Gründen aus seinem Laden nimmt.

"Gütesiegel" - "Geprüfte Qualität" - "Eigene Kontrollen" - Anscheinend interessiert es die Hersteller und Händler dann doch nicht, was in ihren Produkten drinne ist, und nimmt sie lieber "vorsorglich" aus den Regalen.

Und dem Verbraucher wird weiterhin versagt, dass die Behörden Ross-und-Reiter-benennen. Anstelle konsequenter Informationspolitik duckt sich die Politik mit etwas sinnlosen Spontanaktionen unter ihrer Verantwortung hinweg.

Letztendlich ein kommunikativer Supergau und die völlige Zurschaustellung des Zusammenbruchs der deutschen und europäischen Kontrollbehörden.

In Deutschland hilft nur noch, die Verbraucher selber in ironischerweise Weise mit den "alles nicht so schlimm"-Artikeln zu beruhigen, was recht gut klappt.

Andere Länder ausserhalb der EU haben diese Probleme nicht - dort sitzen solche Händler schnell hinter Schloss und Riegel.

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Hans Maier

Eine neue Sau durchs Dorf getrieben

Eine neue Sau durchs Dorf getrieben.
Weder in der Politik noch in den Medien besteht doch ein ernsthaftes Interesse etwas zu verbessern. Eine sofortige Steuererhebung bei Besitzwechsel der Ware würde alles transparenter machen.
Auch ein verbindlicher Herkunftsvermerk der Grundstoffe auf dem Endprodukt würde helfen.

Zur Tiefkühlware gibt es schon lange thermische Kontrollmarken die die Unterbrechung der Kühlkette anzeigen.
Warum sind sie immer noch nicht vorgeschrieben ?
Aus meiner Erfahrung möchte ich behaupten 2/3 der Tiefkühlwaren sind nicht einwandfrei.
Bei Fleisch sieht das nicht besser aus.

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leopold mansk

In dem aus dem Verkehr gezogenen Rindergulasch...

... und den anderen Produkten sollen nur „Spuren“ von Pferdefleisch gefunden worden sein.

So hör ich es in den Medien.
Vermutlich ist bei Herstellern der beanstandeten Produkte nur ein Pferdetransporter vorbeigefahren.

Solche Zufälle soll es geben.

Oder – auf den Tischen wurde zuvor billiges Pferdefleisch verarbeitet, und die Arbeitsflächen wurden nicht gründlich gereinigt, denn Fleisch ist schliesslich Fleisch.

Passiert schon mal.

Die Absicht, mit der hohen Preisdifferenz zwischen billigem Pferdefleisch und teurem Rindfleisch so richtig Kasse zu machen, war sicherlich nie vorhanden.

Denn das wäre sonst Betrug am Verbraucher und Rindfleisch produzierende Landwirte würden ihre Rinder nicht los, blieben auf dem Fleisch sitzen, während der Handel mit „Pferd“ deklariert als „Rind“ richtig absahnt.

Aber der Skandal ist sicherlich nur reiner Zufall und Verkettung unglücklicher Umstände.

Warum also die Aufregung? ….

Oder doch nur reine Satire?

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Andre Mueller

Der deutsche Michel sucht Schuld

und findet sie in der EU, den Ministern, den Politikern (aller Couleur), den Lebensmittelhändlern, -zwischenhändlern oder -produzenten etc.
Aber das eigene Handeln zu hinterfragen, steht nicht zu Debatte.

Lösungsvorschläge für die deutsche geizige Ess(un)kultur:
- in die Schule gehören Fächer wie Hauswirtschaftslehre und Kochen (für alle Geschlechter!),
- in der Kita/Schule/Uni/Kantine wird vorort frisch gekocht, sogenannte Caterer gehören nur zu Bertelsmann-Events
- Deutsche sollten weniger aber besseres (bio/demeter aus der Region) Fleisch konsumieren
- gesundes Essen bedeutet Lebensqualität, für die man bereit sein sollte, auch Geld auszugeben und man deshalb auf den 3. Fernurlaub oder den 2. SUV verzichten sollte.

Wenn ich vor den Discountern Herr Anzug- und Frau Kostümträgerin in den SUV steigen sehe und beim allerhand tierischen Produkten stolz einpackend zuhören muss "Zum Glück haben wir nur 15% unseres Einkommens dafür ausgegeben", dann kann ich gar nicht so viel essen wie

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 14:59 Uhr
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Reinhold Maier (Reinmai) - 16.02.2013 14:59 Uhr

@Andre Mueller

Genialer Vorschlag...weiß aber eh schon jeder und ist schon zigmal hier in den letzten 4 Tagen gepostet worden. Und es ist auch schon etliche Male pepostet worden zu diesem Thema, daß gute Essensqualität ihren Preis hat. Aber eben nicht jeder will und kann in gute Qualität und Zeit für Essenszubereitung investieren. Und so werden wir mit Discountern und dem Risiko gepanschter Ware weiterhin leben müssen; dabei ist Discounter-Produktqualität prinzipiell gut. Es müßte eben mehr kontrolliert werden.

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Harald Muller
Harald Muller (FAZguy) - 16.02.2013 09:35 Uhr

Mir war schlecht, als ich die tiefkühl Lasagne

vom Supermarkt letztes Jahr gegessen hatte. Jetzt weiß ich endlich warum.
Es ist schon echt übel, was wir so alles als Lebensmittel bezeichnen.
Eigentlich bin ich selber Schuld, denn was für Lebensmittel kann ich für 1 ,27 Euro erwarten, da muss ich betrogen werden.

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Erwin Stahlberg

Schuld ist die EU-Lobbyisten-Macht

Wir brauchen wieder deutsche Gesetzgebung
und deutsche Reinheitsgebote für DEUTSCHLAND.

Keine ausländischen PARLAMENTARIER sollten mehr
Einfluß nehmen dürfen auf u n s e r e Standards.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 22:09 Uhr
Christoph Irle
Christoph Irle (chirle) - 15.02.2013 22:09 Uhr

Deutschland

Ja genau. Und Deutsche Autobahnen ohne Holländische Wohnwagen. Mal im Ernst: es gibt kaum ein Land in Europa, in dem so konsequent gegeizt wird und die Kosten für das tägliche Leben so ausgequetscht sind. Das hier ist unser Problem, kein Mensch in Italien kauft Tiefkühllasagne, man nimmt sich einfach die Zeit Fleisch, Tomaten und Pasta zuzubereiten, für kleines Geld. Da ist kein ausländischer Parlamentarier den das juckt. Wir sind das Volk.

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Klaus D. Wolf
Klaus D. Wolf (LaoK) - 15.02.2013 19:18 Uhr

Politik

Eigentlich könnte man das "Verbraucherschutzministerium" auflösen. Es hat nichts getan, tut nichts und wird auch in Zukunft nichts tun. Ausser heisse Luft zu produzieren. Und das für viel Geld. Durch sporadisch stattfindende Lebensmittelkontrollen wird dem Bürger Sicherheit vorgegaukelt. Eine wirkliche Kontrolle findet mangels Kontrolleure und Willen zur Kontrolle schon lange nicht mehr statt. Und wenn, dann trifft es den kleinen Bratwurstbräter an der Ecke. Die wirklich Kriminellen stehen unter dem Schutz der Lobby und den dort verbandelten Politiker.

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Lieschen Müller

Qualität und Klasse statt Masse! Wir wollen Lebensqualität, die kommt auf dem Weg zum Wohlstand.

Qualitativ gute Ernährung ist essentiell für die Gesundheit und gutes Essen ist ein Teil der Lebenqualität - korrekt? Warum lassen wir uns dann bei Leensmittel auf Kompromisse ein? Bringt mir der gesparte Euro soviel mehr? Bewahrt vor Krankheit? Warum machen wir uns bei Grundnahrungsmitteln von Importen abhängig? Noch dazu Importen, wo Niemand mehr nachvollziehen kann wo die Ware überhaupt herkommt. Das ist doch absichtich so undurchsichtlich, damit sich im Schadensfall Niemand verantwortlich fühlen muss. Möglicherweise ist das Fleisch von kranken Tieren und selbst würden die das nie Essen. Ein Metzger vor Ort, der mit seinem Namen hinter seinem Produkt steht und auf die Kundentreue angewiesen ist, wird seinen Ruf nicht so schnell für einen Euro mehr aufs Spiel setzen. Man muss natürlich auch ein Umfeld schaffen, dass Qualität und Unternehmer, die sich der Qualität verschrieben haben unterstützt. Also weg vom Billig-Supermarktfleisch - zurück zum Metzger des Vertrauens.

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Fritz Garbor

Aldi könnte es sich doch leisten, seine Produkte regelmäßig auf Fremdstoffe zu testen.

Einen guten Ruf zu verlieren, ist doch wesentlich teurer!
Aber sind da die Manager auch nur von Raffgier getrieben und kopflos?
.
Und wo ist Stiftung Warentest? Warum testen die nicht stärker Konserven- Fleisch- Lebensmittel, das letztlich mit am heikelsten ist?
.
Bei Edeka und Co werden soviele Schrott- Produkte angeboten: ungenießbare Weine....
warum gibt man nicht schlechte Noten für ganze Weinsortimente seitens der Stiftung!!!!
Was wird da gepanscht!
Die Ketten sollten etwas stärker zu Qualität angespornt werden!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 02:02 Uhr
Fritz Garbor

Verdächtigungen sind willkürlich und nur üble Nachrede, mich interessieren da nur Beweise!

...

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Karl S. Walter

Stiftung Warentest »Nicht empfehlenswert«, Herr Runge?

Wenn Ihr Hörensagen-Verdacht zuträfe, Herr Runge, wäre das für die Verbraucher fatal. Indes fällt es mir schwer, so was zu glauben. Wäre das so »wie man so hört«, wäre das ja ein gefundenes Fressen für die PR-Agenturen der Unternehmen, deren Produkte bei den Tests »durchgefallen« sind um die Glaubwürdigkeit der Stiftung zu erschüttern.

Oder sind Sie exakt aus diesen Gründen infam gestreuten Gerüchten aufgesessen?

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Christoph Runge

"Aldi" sieht keine Notwendigkeit seine Produkte regelmäßig auf Fremdstoffe zu testen.

Das Unternehmen hat mit seinen Lieferanten langfristige Lieferverträge, die bei "Qualitäts-mängeln" nicht nur eine sofortige Rücknahme beinhalten. Ich gehe im speziellen Fall davon aus, dass dem Lieferant nicht nur "eine Rechnung"ausgestellt werden kann, sondern ggfs. auch aus "wichtigem Grund"etc. gekündigt werden kann. "Aldi" handelt konsequent und dem Kunden ist dies bekannt.

Stiftung Warentest steht, wie man so hört im Verdacht ,sich viele Tests von den Herstellern bezahlen zu lassen!

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Christoph Runge

Liebe Mitforisten,

der deutsche Lebensmitteleinzelhandel ist der härteste der Welt. Die hiesigen Discounter- /Supermärkte/SB Warenhäuser stagnieren bzw. expandieren kaum noch oder schließen viele Filialen. Lebensmittelkontrolleure die ab und zu Proben aus den Verkaufsstätten mitnehmen, sind Mangelware. Es wäre auch ein wirtschaftliches Unding wenn Monat für Monat die Kontrolleure den Verkaufsstätten Produktproben entnehmen würden. Ausdrücklich möchte ich darauf hinweisen, dass die Hersteller für die Produktqualität sowie ggfs. sämtliche Aus- wirkungen haften. Die Einkäufer der Handelshäuser können die Ware vielleicht geschmacklich einschätzen, es gibt keine Labore. Aber entgegen der Einschätzung von Herr Schulte gehe ich davon aus, dass das Haus Oetker seine Tiefkühlpizzen mit den richtigen "Geschmacksstoffen" versieht. Und es ist auch bekannt, dass in der gesamten Lebensmittelindustrie mit Geschmacksstoffen gearbeitet wird. Im geschilderten Fall ist Frau Aigner gefordert!

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leopold mansk

mich interessiert,


...ob in Rinder- oder Schweinegulasch

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Georg Kerksieck
Georg Kerksieck (hugk) - 15.02.2013 18:08 Uhr

Ablenkung

Die tagelange Berichterstattung über den Super-GAU Pferdefleisch ist ein reines Ablenkungsmanöver. Außen- und Innenpolitik rücken in den Hintergrund. Ein Paralympics-Teilnehmer hat jemand umgebracht. Ach ja. Das steht seit zwei Tagen bei den Topmeldungen. Es ist im nationalen und im Weltgeschehen völlig unerheblich. Aber wer im Moment durch pressive Lobbyarbeit die Gesetzgebungsmaschine lenkt gerät ganz aus dem Blick. Und das ist die eigentliche Absicht der Pferdefleischskandal- und Paralympicsteilnehmermordberichterstattung. Kurz: Wir werden verarscht.

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Hartmut Rencker

Geiz ist geil und Profit ist das goldene Kalb

Nichts gegen Aldi u. Co. Viele Produkte sind wirklich gut. Aber der Preisdruck auf die Lieferanten birgt Gefahren. Da unsere in Rohrgestelle bewegungsunfähig eingeklemmten Turbokühe schon nach drei Jahren so ausgesaugt sind, dass diese vorzeitig zur "Entsorgung" anstehen, gibt es kein altes billiges Kuhfleisch mehr. Also muss wohlfeileres her. Die EU-Erweiterung hilft dabei. So mancher bulgarische oder rumänische Kleinbauer kann sich endlich einen subventionierten Traktor leisten und muss seinen oft nur mit Arznei am Leben gehaltenen alten Klepper loswerden. Ab in die gierigen westlichen Mägen. Geschieht uns recht. Sicherlich mundet uns noch weitaus Bedenklicheres. Denn wer weiß schon, dass in Industrie-Tierfutter nach wie vor Kadavermehl verarbeitet und Klärschlamm als Bindemittel beigesetzt wird und schwarzes Pommes-Fett als Energiespender. Da der Mensch am Ende der Fresskette steht, kriegt er so seinen eigenen Dreck wieder zurück.

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Bei all dem Gejammer um diesen "Skandal" fällt mir ein Ausspruch

von Sebastian Brandt (1457 bis 1521) ein: Die Weltt die will betrogen syn!

Ich möchte den Betrug am Kunden gar nicht abtun, aber man sollte die Kirche auch im Dorfe lassen. Letztlich ist jeder selbst dafür verantwortlich.

Mir käme es NIE in den Sinn, im Discounter oder sonstwo eine Fertiglasagne oder eine Fertigbolognese o.ä. zu kaufen. Niemals! Warum? Na, weil man nicht nachvollziehen kann, wo das Fleisch herkommt und was da letztlich für Schund drin ist. Da gehe ich lieber zu meinem Metzger, bei dem schon meine Mutter mir als Kind Wurst kaufte. Zumindest weiß ich da, dass das Tier irgendwo regional aufgewachsen ist. Natürlich hat das mit Vertrauen zu tun - aber immerhin habe ich dort einen Menschen, den ich kenne, andererseits einen Konzern, der aufs ROI schaut.

Wer alles billig haben will, der kann wohl kaum Qualität erwarten, wohl aber eher Betrug des Unternehmers, der seine Marge möchte.

Wer übrigens mal Fondue Chinoise gegessen hat: das gibt's auch mit Pferd. War sehr lecker!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 21:59 Uhr
Christoph Irle
Christoph Irle (chirle) - 15.02.2013 21:59 Uhr

Chinoise

Verstehe nicht, warum ein Land, das sich vor allem von übermästeten, gequälten Schweinen vom geizigen Discounter ernährt, Probleme mit 5% Pferdefleisch in einer Tielfkühllasagne hat. Ansonsten kann ich den Kommentar von Klaus Schneider nur unterschreiben.

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@ Herr Rencker

Ich rede ja gar nicht von Luxus-Speisen und jeden Tag einen tollen 1,5 kg Kalbsbraten auf dem Tisch. Das leiste ich mir auch nicht.

Aber wenn es darum geht, so elementar einfache Gerichte wie eine Bolognese oder eine Lasagne zu kaufen, oder sie selbst zu machen, dann obsiegt bei mir in jedem Fall das Selbstmachen. Jeder kann sich die paar Gramm Hackfleisch auch beim Metzger kaufen. Vielleicht nicht jeden Tag, aber mal ist es sicherlich drin!!!

Ich schnipple mir mein Gemüse selbst, das Hack kommt vom Metzger, die Béchamelsauce mache ich auch selbst... Klar, muss ich auf Produkte zurückgreifen - schließlich baue ich das Gemüse nicht selbst an, melke keine Kuh selbst, habe diese weder selbst gefüttert und auch nicht selbst geschlachtet. Aber wer sich in solchen Argumenten verliert, der verkennt, was ich ausdrücken will:

JEDER kann sich eine vernünftige Mahlzeit zubereiten und auch zum Metzger gehen! Auch der arme Rentner. Vielleicht nicht täglich, aber mal ist drin. Und DANN Qualität!

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Hartmut Rencker

Qualität oft unbezahlbar

Wie recht haben Sie, nur wie soll der Grundsicherungsrentner den doppelten Preis bezahlen? Und der Metzger ihres Vertrauens wird wahrscheinlich von entfernten Schlachtfabriken vorbeliefert, weil er wegen Hygienevorschriften i.d.R. gar nicht mehr selbst schlachten darf. Ich selbst habe als Kind noch traditionelle Hausschlachtungen erlebt, ohne dass es mich zerissen hat. Die arme Sau hat sich gefreut, dass sie auf dem Hof spazieren geführt wurde und hat gar nicht mitgekriegt, dass sie plötzlich tot war. Enthauptete Hühner war schon weniger schön. Aber das ist Historie.

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15.02.2013, 16:49 Uhr

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