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Köln Katholische Kliniken entschuldigen sich bei Patientin

 ·  Eine Welle der Empörung ist über die beiden katholischen Kliniken in Köln hereingebrochen, die eine junge, offenbar vergewaltigte Frau abgewiesen hatten. Die Träger entschuldigten sich für das „Missverständnis“. Nun wird über rechtliche Folgen diskutiert.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (54)

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Jonas Müller-Hübenthal

Was sind die Fakten?

Mehrere Berichte schreiben die Frau sei auf einer Parkbank in Kalk aufgewacht - das ist die andere Rheinseite. Da fragt man sich warum ausgerechnet die katholischen Kliniken weiter weg gefragt wurden. Express schreibt daß Frauen wohl mehrfach bei diesen Kliniken die "Pille danach" angefragt und auch erhalten hätten nur um anschließend diese Kliniken beim Erzbistum zu verpetzen. Mich stört immer wieder diese Empörungsrhetorik statt erstmal die Fußarbeit einer vernünftigen Recherche zu machen.
Um eines klarzustellen: selbst wenn ich nicht gewillt bin die Pille danach zu verschreiben (war übrigens durch die Notärztin schon geschehen) MUSS ich die medizinische Versorgung übernehmen. Daran gibt es nichts zu rütteln.
Entgegen aller Medienschelte bin ich der Ansicht daß die katholische Kirche durchaus das Recht hat die "Pille danach" nicht zu verschreiben. Genauso übrigens wie jeder Mensch das Recht behalten sollte sich gegen Organtransplantation zu entscheiden.

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Klaus Letis

Das interessanteste sind die Kommentare

Offensichtlich gibt es einen Widerwillen gegenüber der kath. Kirche.
Man scheint sich an bestimmten Dogmen zu reiben:

- Einstellung zur praktizierten Homosexualität
- Sicht auf das ungeborene Leben
- Zölibat
- Hierarchische Strukturen

Religiöser Hass war schon immer ein Problem der Deutschen

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Falko Steinbach

Antwort

Das St. Vinzenz Krankenhaus liegt in Nippes in der Merheimer Str., das Heilig - Geist Krankenhaus liegt in Longerich in der Graseggerstr, zu erreichen über die Neußer Str., zwischen beiden Krankenhäusern liegt der Stadtteil Weidenpesch. Die Uniklinik liegt gleich außerhalb der Innenstadt in Lindenthal in der Kerpener Str., zu erreichen über die Innere Kanalstr. Zwischen St. Vinzenz und der Uniklinik liegt der Stadtteil Ehrenfeld. Die Fahrzeit von St. Vinzenz aus ist vermutlich in etwa gleich. Das evangelische Krankenhaus ist mir nicht bekannt.

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gert kock
gert kock (gertKo) - 20.01.2013 19:49 Uhr

Hat eigentlich jemand Ortskenntnisse und kann einmal darlegen wo

sich
-die Notdienst Praxis
-dieses St. Vinzenz Krankenhaus
-die Uni-Klinik Köln
-das erwähnte evangelische Krankenhaus
-und das andere katholische Krankenhaus
befinden ?

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Ralf Vormbaum

Herr Fischer, wenn Ihr Stil die heutige Diskussionskultur in der CDU widerspiegelt

dann wird diese Partei sich fragen lassen müssen, wie sie konservativ katholische Wähler in Zukunft noch halten will. Offenbar haben sich "progressive" Kräfte, wie Sie, in der CDU längst von allen konservativen Positionen verabschiedet und suchen eine Allianz mit den GRÜNEN und deren Weltbild.

Dafür glaubt man auch die Katholische Kirche schleifen zu müssen, um den Weg für diese Allianz frei zu machen. Die Brutalität, mit der dabei vorgegangen wird, übertrifft noch die der GRÜNEN Ikonen, wie Trittin und Co.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.01.2013 10:13 Uhr
Ralf Vormbaum

Herr Fischer, ich teile da die Auffassung des Papstes

Aber das Sie nun ausgerechnet den Papst zu Ihrem Gewährsmann machen, erstaunt mich nun doch, bezeichnen Sie ihn doch sonst nur als "Führer", der einer Demokratisierung der Katholischen Kirche im Sinne der Bewegung "Wir sind Kirche" im Wege steht.

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Ralf Vormbaum

Wirklich schlimm, Herr Fischer,

Sie sollten sofort aus diesem Sündepfuhl austreten!

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Falko Steinbach

urteilen-verurteilen-beurteilen

Daß die katholische Kirche und ihre Mitglieder Werte vertreten und versuchen, nach bestem Wissen und Gewissen mit allen Unzulänglichkeiten danach zu leben ist vollkommen legitim und gilt für alle Religionen. "Richten" oder "urteilen" bedeutet hier, sich nach diesen Werten auszurichten. Es bedeutet nicht "verurteilen". Das gilt weder für das verzweifelte Vergewaltigungsopfer noch für die verunsicherten Angestellten des Krankenhauses. Verurteilen kann nur Gott, und dieser Vorgang entzieht sich unserer Beurteilung und unserem Vorstellungsvermögen. Wir glauben als Christen an einem versöhnlichen Gott und nicht an einen strafenden. Ist das nicht wunderbar?

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Klaus Letis

Die Sicherung von Beweismitteln nach einer Vergewaltigung ist Sache einer Uni-Klinik

(Wenn verfügbar)

In Köln gibt es eine. Mit den entsprechenden Experten.
Warum hat die Notärztin dies nicht bedacht? Die MUSS so etwas wissen.

Warum haben die Medien dies nicht dargestellt?

Es bleibt bei einer schnellen Verurteilung und der Suche nach gerade passenden Skandalen. (Katholiken-Bashing)

Die öffentlich-rechtlichen Medien (Radio und TV), die sich dieser Hetze angeschlossen haben, sind völlig unglaubwürdig geworden. Wo bleibt deren Recherge, wenn die Bürger schon 18Eur/Monat bezahlen sollen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 17:59 Uhr
Ralf Vormbaum

Heute vor der Kirche? - Was soll diese hetzerische Ausdrucksweise

Ist das nicht auch Ihre Kirche, wie Sie an anderer Stelle betonten.

Natürlich können katholische Kliniken keine ärztliche Hilfe oder Notversorgung verweigern, das geben die Richtlinien auch nicht vor, im Gegenteil. Wenn tatsächlich Ärzte(innen) eine solche Hilfe verweigert haben sollten, dann wäre das in der Tat ein schweres Fehlverhalten.

Was mich aber immer noch irritiert, ist, warum spricht die Notärztin, die den Vorgang doch für gravierend hielt, dies nicht bei der Klinikleitung umgehend, will heißen zeitnah an, die Notärztin steht doch in keinem Abhängigkeitsverhältnis zu den Kliniken, sie ist da nicht angestellt. Warum liegt kein Schriftwechsel vor? So belastet sie rückwirkend zwei Ärztekollegen(innen) schwer, allein auf Grund von geführten Telefonaten, über deren genauen Wortlaut niemand sich ein objektives Bild machen kann.

Die Notärztin klärt nichts, sondern wartet ab und bringt den Vorgang erst 4 Wochen später, mit gutem Timing, an die Presse.

Warum?

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Günter Gladis
Günter Gladis (poetnix) - 20.01.2013 11:24 Uhr

Appendix

Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die katholische Kirche herausfindet, dass der Appendix auch irgendwie der kristlichen Glaubenslehre unterworfrn werden muss.

Die Menschenverachtung in Namen des Glaubens hat immer schon breitesten Raum
im Christentum eingenommen.

Ich wundere mich nur, wie man heute noch mit dieser Realitätsverweigerung als Organisation überleben kann.

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Jupp Grüner

Das Problem sind ein Großteil der Christinnen

Würden die hierzulande lebenden Christinnen mal den Vergleich Evangelisch zu Katholisch in Bezug auf die Stellung der Frau hin ziehen würden und einfach mal zum "Besseren" wechseln würden, gäbe es das Problem mit katholischen Kliniken mangelns Mitgliedern nicht.

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Jan Frisch

Dieser Fall zeigt eines ganz klar:

Sollte die katholische Kirche ihre menschenfeindliche, obsolete Haltung nicht binnen Jahresfrist klären, dann sind sie in einem Rechtsstaat, wie der unsrige noch immer vorgibt zu sein, als Träger von Gesundheitseinrichtungen jedweder Art untragbar. Und dann ist der Alt-Herren Club mit Lizenz zum unter die Soutane greifen vollends am Ende und kann den Selbstzerstörungsknopf betätigen. Für derlei Gestalten wie unseren Klerus ja immerhin ein vermeintlicher Karrieresprung.

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Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 19.01.2013 17:13 Uhr

Buchstaben versus Tat

Der Mann aus Nazareth entlarvte die Unterlassung einer Hilfeleistung aus einer höheren, dem Buchstaben verpflichteten (!) Moral heraus als Schein-Heiligkeit, als er in dem bekannten Gleichnis den Priester und den Leviten dem weniger angesehenen Samariter mit seiner tätigen (!) Nächtenliebe gegenüberstellte.

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Ralf Vormbaum

Das wirklich Groteske ist, das Leute wie Herr Fischer und andere,

die ohne Kenntnis des genauen Hergangs ein moralisches Kesseltreiben gegen katholische Einrichtungen veranstalten, nur weil sie katholisch sind, gleichwohl die Ersten sind, die sich im Falle eines Zipperleins sofort in einem dieser bösen katholischen Krankenhäusern behandeln lassen, da man allgemein weiß, dass dort die Behandlung und der menschliche Umgang am Besten sind.

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Horst Rachinger

Nur eine Frage

Wie definiert man "kriminelle Vereinigung"?

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Lars Münzing

blame the victim

Was die katholische Kirche nicht alleine schafft, besorgen ihre Apologeten mit Kommentaren, in denen eine vergewaltigte Frau zur potentiellen Mörderin erklärt wird, die sich noch dazu die Dummheit vorwerfen lassen muss, in ihrer Notlage eine katholische Klinik aufgesucht zu haben. Für mich ergibt sich das Bild einer zynischen Ideologie, die ihr eigenes Dogma über das Wohl der Menschen stellt. Und dabei Nächstenliebe heuchelt. Wenn dieser Laden in den nächsten Jahren ganz gewaltig implodiert, wird das sicher nicht an einer herbeifantasierten links-grünen antikatholischen Verschwörung liegen. Das schaffen die auch selbst.

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Bernhard Sporkmann
Bernhard Sporkmann (bsfaz) - 19.01.2013 13:21 Uhr

Finanzierung

Ich weiß nicht, wie die Finanzierung genau organisiert ist, insbesondere nicht, in welcher Weise die Arbeit von Ordensleuten dort einfließt. Aber selbst wenn man unterstellt, daß Verlust gemacht und dieser zu 100% aus Steuermitteln gedeckt wird, ist dazu zu sagen, daß mindestens 30% des Steueraufkommens von Katholiken erbracht wird. Der Anteil der katholischen Krankenhäuser ist aber sicherlich viel geringer. Es ist also nicht so, daß der Gesundheitsversorgung insgesamt in unangemessener Weise ein katholischer Charakter aufgedrängt würde. Aus der Sicht eines liberalen Staates spricht überhaupt nichts dagegen, Christen und Atheisten ihre eigenen Institutionen führen zu lassen. Täte man das nicht, müßte man z.B. Katholiken für die Finanzierung ihrer Krankenhäuser und Schulen anteilig die Steuern reduzieren. Es sei denn, es geht gar nicht um eine gerechte Finanzierung, sondern darum, die Katholiken nicht nach ihrer Facon leben zu lassen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 14:32 Uhr
Peter Hausberger

Finanzierung

In Deutschland gibt es die duale finanzierung.
In der Theorie finanzieren die Bundesländer die Investitionen, die Kostenträger also i.d.R. die Krankenkassen die Betriebskosten, also Personal, Material etc.
Leistungen werden nämlich über fallpauschalen bezahlt, eine fallpauschale soll die durchschnittlichen kosten dieser behandlung abdecken.

Folglich sollte am Ende ein Ergebnis von null stehen.

Ist ein KH schlechter in seinen Kosten als der Durchschnitt muss der Träger, in diesem fall die kath. Kirche nachschießen - bei Überschüssen abschöpfen (wenn nicht gemmeinnützig).

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Klaus Letis

Eine Frau, die möglicherweise Vergewaltigt wurde, darf nicht abgewiesen werden

Punkt.

Den Mitarbeitern, die sich diesen Fauxpas geleistet haben, gehören dienstrechliche Folgen.

Außerdem muss man fragen, ob diese Mitarbeiter überhaupt für ihren Job geeignet sind.

Ansonsten handelt es sich um das übliche Katoliken-Bashing.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.01.2013 20:52 Uhr
Klaus Letis

Herr HANS-PETER FISCHER

Sie möchten mehr Aufmerksamkeit?
Bitte schön

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 19.01.2013 13:07 Uhr

In diesen beiden Krankenhäusern herrscht religiöse Repression

Die Reaktion der angerufenen Ärztin war von Angst vor der Entlassung geprägt, weil dies wohl zuvor schon passierte. Kein Arzt würde ohne Angst solch eine Hilfestellung ablehnen. Der kath. Moralkodex den die beiden Krankenhäuser von der Kommission bekamen ist wohl so einschüchternd, dass der vorauseilende Gehorsam der Ärzte, jeden potentiellen Konflikt vermeiden wollte, auch wenn es in diesem Fall gegen die ärztliche Ethik ging. Wir sollten den Fall auch nicht isoliert sehen. Was hier passiert ist, ist eine Petitesse gegen dem was alltäglich in erzkatholischen Ländern passiert in denen die Kirche noch ein hohes Machtpotential hat, wie Irland, den Philippinen und einigen Ländern in Afrika und Südamerika. Hier bei uns hat die Kirche eher Kreide gefressen, aber nicht weil es ihr schmecken würde, sondern weil wir ihr die Kreide serviert haben. Dort wo das nicht der Fall ist testet sie tagtäglich aus wie weil theologische Rigorosität praktizierbar ist, zum Schaden der dortigen Bevölkerung.

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Helene Kowitz
Helene Kowitz (Kowitz) - 19.01.2013 11:52 Uhr

Katholische Krankenhäuser müssen sich nicht entschuldigen!

Die Diskusssion ist offensichtlich losgetreten worden , um katholische Krankenhäuser in ein schlechtes Licht zu stellen. In Städten, in denen es eine landeseigene Klinik gibt wie in Köln die Uni-klinik, ist diese Klinik für die Erhebung der Beweise und Sicherstellung der Beweise einer Vergewaltigung zuständig. Die Landes- oder Kommunal- Krankenhäuser haben auch den ausreichenden Ärzte-Personalschlüssel, um diese doch recht zeitaufwendige Untersuchung und Sicherstellung zu jeder Zeit zu gewährleisten. Auch können sie den Arzt, der die Untersuchung durchgeführt hat, bei einer evtl. Gerichtsverhandlung für die Zeugenaussage einen halben Tag freistellen, was bei dem knappen Personalschlüssel der kirchlichen Krankenhäuser sofort zur Einschränkung der aktuellen Patienten - Versorgung führen würde. Das alles muß die Notärztin gewußt haben, als sie ihre Fernsehinterviews gab. In Münster werden Frauen mit Verdacht auf Vergewaltigung direkt in der Uni-Frauenklinik vorgestellt.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 22:48 Uhr
serena Di Montenero

Utopia

Was bieten denn die kommunalen Krankenhäuser in Münster, dass sie über einen so guten Stellenschlüssel verfügen? In der Krankenhausrealität gibt es nachts häufig nur einen Diensthabenden. Und dieser kann nicht einen reinen Pflegefall, womöglich aus einem kath. Seniorenheim, ins kath.Krankenhaus "abschieben, weil es zu zeitaufwendig ist.
Was ist mit Frauen, die das Pech haben, nicht in Grossstädten zu leben, sondern auf dem flachen Land ? Auch erst die Suche nach einer Uniklinik, und den Notarzt so lange binden, weil nicht das nächste kath. Krankenhaus angefahren werden kann?
Wenn die Versorgung in kath. Spitälern gleich so gefährdet ist, wenn ein Arzt für eine Verhandlung freigestellt wird, was passiert dann im Krankheitsfall ? Soll ich dann als Patientin vorher erst den aktuellen Krankenstand abfragen, um gesundheitliche Schäden zu verhindern? Und sind die Angestellten dort Sklaven ohne Urlaub? Insgesamt also keine schlüssigen Gründe, die Sie anführen.

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Ralf Vormbaum

"Die schaffen die selber, gell?"

Nein, man interpretiert sie nur entsprechend ideologisch.

War übrigens in der Tat eine höchst effiziente Stasi-Methode, insbesondere gegen die Kirchen wohlerprobt.

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Rolf Jakober
Rolf Jakober (ro-ja) - 19.01.2013 11:42 Uhr

"Neue Erkenntnisse in Kölner Klinik"

Unter diesem Titel steht in der gedruckten FAZ heute:
Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ in seiner heutigen Ausgabe berichtet, soll sich vor der Abweisung des Vergewaltigungsopfers eine Abtreibungsgegnerin in einer Notfallpraxis auf dem Gelände des katholischen St.-Vinzenz-Hospitals als Patientin ausgegeben und, nach angeblich ungeschütztem Sex, die „Pille danach“ verlangt und auch bekommen haben. Danach habe sie den Vorgang dem Erzbistum Köln gemeldet, so die Zeitung. Sie beruft sich dabei auf den Sprecher der Cellitinnen, Christoph Leiden. Die Angst vor solch arglistiger Täuschung soll die katholische Krankenhaus-Stiftung der Cellitinnen dann mitbewogen haben, ihre Richtlinien für die Betreuung von Frauen mit Verdacht auf ungewollte Schwangerschaft neu zu fassen. Daraufhin hatten zwei Kliniken der Cellitinnen Mitte Dezember ein Vergewaltigungsopfer mit der Begründung abgewiesen, die Behandlung hätte womöglich eine Aufklärung über die „Pille danach“ beinhaltet.

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Bernhard Sporkmann
Bernhard Sporkmann (bsfaz) - 19.01.2013 11:29 Uhr

@Herr Fischer

Die Art und Weise, wie Sie hier über Ihre eigene Kirche herziehen und hinter jedem Fehler System unterstellen, wirkt gelinde gesagt befremdlich. Normalerweise macht man sowas noch nicht mal mit Leuten aus dem eigenen Fußballverein. Wenn Sie aber jetzt versuchen, einen Journalisten damit zu diskreditieren, daß er auf einer Jesuitenschule war, dann ist das der Versuch, die Diskussion in totalitärer Weise abzuwürgen. Im übrigen waren viele Leute auf Jesuitenschulen, auch solche, deren Äußerungen Sie vermutlich beklatschen würden.

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Jahrgang 1969, politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.

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