http://www.faz.net/-gum-8ak17

Gefahr der Neuerkrankungen : Erster Toter und neue Ebola-Fälle in Liberia

  • Aktualisiert am

Ein Familienmitglied, das den erkrankten Jungen besuchte, wird medizinisch untersucht. Bild: AP

Nahe der liberianischen Hauptstadt Monrovia ist ein Junge an Ebola gestorben. Erst im September war die Seuche für beendet erklärt worden. Mehr als 150 Personen werden ärztlich beobachtet.

          Im westafrikanischen Liberia ist erstmals nach dem Anfang September offiziell erklärten Ende der Ebola-Seuche wieder ein Mensch an der Infektionskrankheit gestorben. Ein 15-jähriger Junge, bei dem Ebola in der vergangenen Woche nachgewiesen worden war, sei in einem Krankenhaus in Paynesville nahe der Hauptstadt Monrovia gestorben, teilten die Behörden am Dienstag mit. Auch der Vater und Bruder des Jungen würden wegen der hoch ansteckenden Krankheit behandelt. Am Sonntag hatten die Gesundheitsbehörden erklärt, 153 Personen, die möglicherweise Kontakt zu dem 15-Jährigen hatten, seien unter Beobachtung gestellt worden. Zudem würden 25 Pfleger überprüft, von denen zehn als hoch gefährdet eingestuft seien.

          Liberia hat mittlerweile die Hilfe von Gesundheitsexperten aus den Vereinigten Staaten angefordert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte das westafrikanische Land Anfang September für Ebola-frei erklärt, nachdem im Juli der letzte Mensch an der hoch ansteckenden und oft tödlich verlaufenden Krankheit gestorben war. Bereits im Mai hatte die WHO die Ebola-Epidemie zunächst für beendet erklärt. An der im März vergangenen Jahres ausgebrochenen Seuche starben in Westafrika mehr als 11.300 Menschen, davon allein mehr als 4800 in Liberia. Auch in Sierra Leone war die Seuche Anfang November für beendet erklärt worden, ebenso vor kurzem in Guinea.

          Quelle: Reuters

          Weitere Themen

          Revision im Prozess um Scharia-Polizei Video-Seite öffnen

          BGH prüft Freigesprochene : Revision im Prozess um Scharia-Polizei

          Im Jahr 2014 war eine Gruppe von Männern durch Wuppertal patrouilliert und wollten junge Muslime ansprechen und sie ermahnen, nach der Lehre des Korans zu leben. Nachdem vor einem Jahr das Landgericht Wuppertal die Männer freigesprochen hat, ist die Staatsanwaltschaft in Revision gegangen.

          Trump und Bannon werfen sich in „Schlacht von Alabama“ Video-Seite öffnen

          Wahl um Senatssitz : Trump und Bannon werfen sich in „Schlacht von Alabama“

          Es ist eine Richtungsentscheidung: Im erzkonservativen Südstaat Alabama liefern sich der Demokrat Doug Jones und der Republikaner Roy Moore eine Schlammschlacht um einen frei werdenden Senatssitz. Präsident Trump unterstützt Moore, obwohl der frühere Richter minderjährige junge Frauen vor Jahrzehnten sexuell belästigt haben soll. Seine Anhänger ficht das nicht an.

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.