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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Impfung Der Streit um den Pieks

 ·  Viele Eltern haben Zweifel, welche Impfungen für ihr Kind wirklich gut sind. Sie finden Bestätigung bei Skeptikern wie dem Kinderarzt Martin Hirte. Deren Kritik halten die Fachleute der Impfkommission aber für gefährlich.

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Herbert Ferstl

@ Reinhold Lakotta

Zustimmung. Gebiete mit Zwangsimpfungen blieben ebenso nicht von Krankheitserregern/-ausbrüchen verschont. Stichworte: ehemaliger Ostblock, Diphterie.

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Reinhold Lakotta

Mal zur hier vorgeschlagenen Impfpflicht.

Ich gehe mal von mir aus. Auch bei einer Impfpflicht würde ich mich ganz bestimmt nicht impfen lassen. Will der Staat mich mit Gewalt dazu zwingen? Ich sage nur, ich würde mich bis zum letzten Atemzuge wehren. Wo leben wir denn? In einem polizeilichen Zwangsstaat? Ich glaube, dass sich so mancher nicht über die Konsequenzen für die demokratische freiheitliche Gesellschaft im klaren ist.

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Herbert Ferstl

@ Marco Vogt

Zustimmung. Die Hinterfragung des Impfschutzes nach einigen Jahrzehnten bleibt aus. Ebenso eine simple Titerprüfung. In den epidemiologischen Bulletins und wissenschaftlichen Publikation des RKI`s ist es immer wieder interessant zu stöbern. Bezüglich des Tetanus-Impfschutzes kann der geneigte Leser feststellen, "nur 57,0 % (54,4–59,7 %) aller Kinder im Alter von 7 und 10 Jahren haben die für das sechste bis siebte Lebensjahr empfohlene Auffrischimpfung gegen Tetanus". Und in der Altersgruppe der 40 bis 49-Jährigen beträgt "die Rate an vollständigen Einzelimpfungen gegen Diphtherie, Tetanus und Polio pro Altersklasse in der Gesamtgruppe (Diphtherie und Tetanus: Grundimm. plus letzte Impfung innerhalb 10 Jahre, Polio 3- bis 4-mal)" gerade mal 58%. Demnach sind wir alle also höchst bedroht! Seltsam, nahezu alle Tetanuserkrankungen (und das sind mal ein paar Dutzend per anno bei 80 Millionen Bürgern) betreffen ältere Menschen ab ca. 65 Jahren. Die Mehrzahl hat ein geschwächtes Immunsystem.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 18:54 Uhr
Reinhold Lakotta

Das Leben ist nun mal gefährlich...

...und endet meistens mit dem Tode.

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patrick hermsdorf

"gesetzl. Impfpflicht!" –


Der Ruf nach einer gesetzl. Impfpflicht würde uns mit einer mind. jährlichen Pandemie und Zwangsimpfung beglücken. Denn der Werbeaufwand für jede neue Pandemiewelle wäre sehr viel geringer als noch letzthin bei der Schweinegrippe:
Ein Anruf genügt für hunderte Millionen Euro Umsatz.

Soviel Zwangs-Fürsorge muss nicht sein.
Wer sich impfen lassen will ist eben geschützt und 140% abgesichert.
Die anderen entscheiden für sich.

Daran ist auch nichts "asozial".

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Dr. Andreas Frick

Fragwürdige Konservierungsstoffe

Ich habe mich auch gegen Tetanus, Diphtherie und Polio impfen lassen und halte dies auch für sinnvoll. Als die Schweinegrippe grassierte habe ich mich aber bewußt gegen eine Impfung entschieden. Als GKV Mitglied (im Ärzte Jargon AOK-Schwein) hätte ich den Impfstoff Pandemrix bekommen mit einer Quecksilberverbindung als Konservierungsstoff und einem problematischen Wirkverstärker. Das wollte ich auf keinen Fall. Das Problem ist auch, an die entsprechenden Informationen zu kommen. Die Rote Liste z. B. gibt es nur für Ärzte. Generell haben wir bei allen Arzneimitteln und Medizinprodukten das Problem, daß nicht alle Studien inklusive der abgebrochenen im WWW frei verfügbar mit sämtlichen Auswertungen veröffentlicht werden müssen. Außerdem gibt es keine zentrale Meldestelle für alle Komplikationen. Mit beiden Maßnahmen hätten wir endlich Transparenz. Aber die will ja sowieso nie irgendjemand. Also wird das wohl nicht kommen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 16:46 Uhr
Gerd Fischer
Gerd Fischer (dongerdo) - 07.03.2013 16:46 Uhr

Mal als Vorschlag

Dieser Missstand existiert ja seit Ewigkeiten - warum setzen Sie sich nicht einfach dafür ein dass Ihre Vertretung, der Marburger Bund, anstatt alle Jahre wieder das Hohelied auf die am Hungertuch nagenden Fachärzte zu singen für eben solche Dinge in die Öffentlichkeit drängt?? Vielen Patienten ist das gar nicht klar, die Unterstützung hätten Sie gewiss...

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Marco Vogt

Begründung für Hepatitis B Impfung bei Babies...

Begründung für Hepatitis B Impfung bei Babys: Da man im Jugendalter weniger Menschen erreicht als bei Babys, wird die Impfung bereits im Babyalter durchgeführt, um sicher zu stellen, dass vor dem ersten Sex die Jugendlichen immunisiert sind. Warum man deshalb analog zur früheren Rötelnimpfung über die Schule solche Impfungen für Hepatitis B nicht durchführen kann, wird nicht hinterfragt. Genausowenig, ob der Impfschutz von Babys wirklich bis ins Erwachsenenalter anhält, oder hier eine spätere Impfung nicht sogar sinnvoller wäre.

Die individuelle Gesundheit des Einzelnen wird also der mangelnden Compliance des Kollektivs geopfert. In meinen Augen wäre in einem solchen Fall eine Impfpflicht, die nicht medizinisch, sondern gesellschaftlich begründet ist verfassungswidrig.

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Herbert Ferstl

@ Marie Kelkmann

Jep. Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen: Ein Grundmaß an Hygiene. Seit Einführung der Kanalisation und der (sauberen) Trinkwasserversorgung sind die meisten Epidemien von alleine verschwunden. Und ich prophezeihe schon heute, dass bei einer privatisierten Trinkwasserversorgung früher oder später irgendeine eine Epidemie ausbrechen wird.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 16:27 Uhr
Marie Kelkmann
Marie Kelkmann (MKelk) - 07.03.2013 16:27 Uhr

Da können wir die Uhr nach stellen

Die Privatisierung öffentlicher Versorgungsnetze bringt vor allem eines: Verfall an der Substanz. Ob Strom, Gesundheitswesen, Verkehr oder demnächst Wasser - Privat sucht nicht Qualität, privat sucht Rendíte. Es gibt einfach Dinge, die werden nicht besser wenn sie rentabel sind.

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Reinhold Lakotta

In der Diskussion wird die Wirkung der Impfnebenstoffe völlig vernachlässigt...

...wie Aluminium, Quecksilber, Formaldehyd, Antibiotikum und ein Kulturmedium aus Hühnerzellen. Die Wirkung dieser Impfnebenstoffe ist weitgehend unerforscht. Es wird jedoch angenommen, dass das Gehirn und die Nervenzellen geschädigt werden. Wer würde sich schon freiwillig Quecksilber spritzen lassen? Die Pharmaindustrie übt schon einen großen Druck aus, damit sich möglichst viele diesen Giftcocktail verabreichen lassen. Schön, dass es bei der letzten "Schweinegrippe" nicht funktioniert hat.

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Wolfgang Koppi
Wolfgang Koppi (Endzeit) - 07.03.2013 14:09 Uhr

Quarantäne

Es ist unbestritten, daß bei Impfungen ein minimales Restrisiko besteht. Allerdings ist der Nutzen erwiesenermaßen durchweg höher. Daher sollte eine Impfpflicht eingeführt werden. Den Eltern die Wahlfreiheit zu überlassen, ob geimpft wird oder nicht, halte ich angesichts weitverbreiteten esoterischen Aberglaubens nicht für sachdienlich. Im Übrigen ist es asozial, davon auszugehen, man müßte selbst nicht geimpft sein, da die die anderen bereits geimpft sind. Man fragt sich, welches Gesellschaftbild hier vertreten wird. Im Übrigen müßte härter durchgegriffen werden. Wer ungeimpft aus Risikogebieten einreist, geht zunächst auf eigene Kosten in Quarantäne.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 16:55 Uhr
patrick hermsdorf

Hartes Vorgehen?



Wie könnte denn die Volkshygiene erzieherisch eingeprügelt werden,...?
Was meinen Sie?

(Nein, ich will das gar nicht wissen.)

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Marco Vogt

Wenn eine Impfpflicht eingeführt wird, dann auch gegenüber Erwachsenen...

es kann nicht sein, dass viele Ungeimpfte Krankheiten weiter verbreiten.

Und vor allem müsste bei Influenza Epidemien und Mykoplasma Pneuomninae strikte Quarantäne in Kindergärten und Krippen, sowie Seniorenheimen verhängt werden.

Desweiteren ist hart durchzugreifen bei Menschen, die meinen krank mit dem ÖPNV fahren zu müssen und in der Arbeit zu erscheinen. Diese Menschen sind die entscheidenden Faktoren bei einer möglichen Influenza Pandemie und gegen diese muss man schon im Vorfeld hart vorgehen, damit rechtzeitig in Umdenken einsetzt.

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Herbert Ferstl

@ Günter Werlau

"Die ungeimpften Kinder erkranken nicht an den Krankheiten wie Kinderlähmung und Keuchhusten, wenn es eine ausreichende Menge von geimpften Kindern gibt..."

Der Ansicht bin ich nicht. Für mich zählen auch die realen Erfahrungen. Da sitzen z.B. ungeimpften Urlaubs-Kleinkinder in Asien am Strand und lutschen in aller Gelassenheit die feuchten Kieselsteine ab; oder gehen mit ihren Eltern in angeblich von Zeckenmonstern durchseuchten schwedischen Wäldern oder im schweizerischen Graubünden auf Pilzsuche. Dort zählen keine Durchimpfraten.

Und noch ein Faktum stört mich: Wenn angeblich der entsprechende Titer im Blut hilft gegen eine Erkrankung gewappnet zu sein, dann ist schwerlich nachvollziehbar, dass geimpft wird ohne vorherige Titerbestimmung. Das wäre eigentlich ein Klacks in der heutigen Zeit. Man nimmt also Impfschäden bewusst in Kauf, weil es so praktikabler ist.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 14:35 Uhr
Marie Kelkmann
Marie Kelkmann (MKelk) - 07.03.2013 14:35 Uhr

Bei werdenden Vätern wird das aber auch empfohlen

Sobald Kinderwunsch bestand wurde als erstes unser beider Impfpass gecheckt und ggf nach Titerbestimmung nachgelegt.
Ist ja auch sinnvoll, schließlich sind Infektionskrankheiten wie Windpocken oder Mumps für Erwachsene nochmal so gefährlich, in der Schwangerschaft ein hohes Risiko für Mutter und Kind und wenn die Kleinen erst da sind steigt hier einfach das Infektionsrisiko durch die Kinder selber - sie leben schließlich nicht in einer keimfreien Kiste ;-)

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Marco Vogt

Titerbestimmung ist möglich...

Titerbestimmung ist möglich... Und meine Anfragen an das RKI, warum man nicht erst eine Titerbestimmung macht, bevor man impft, wurde auch nicht beantwortet.

Ich habe mir vor einer Masernimpfung den Impftiter bestimmen lassen und mich dann impfen lassen. Bei Röteln habe ich davon abgesehen, der Impftiter war hoch genug, sodass eine Immunität angenommen werden konnte.

Übrigens: Bei Schwangeren ist dieses Vorgehen gang und gäbe: Vor der Schwangerschaft kann man den Impftiter bestimmen lassen. Meist wird bei ausreichendem Impftiter nicht mehr geimpft.

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Herbert Ferstl

@ Uwe Borg

"...Dies hat zur Folge, dass: 1) Die entsprechenden Krankheiten nicht ausgerottet werden können."

Schon komisch, dass Cholera in unseren Breiten ausgerottet wurde, bevor ein Impfstoff bereitgestellt wurde.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 15:06 Uhr
Michael Müller

Das sagt ja wohl nix aus, Herr Ferstl

Cholera wird mit Hygiene, insbesondere sauberer Trinkwasserversorgung + Abwasserentsorgung, bekämpft. Für Cholera gab und gibt es auch keine Impfempfehlung (lediglich Reiseprophylaxe). Ihr Vergleich ist also unredlich.

Wenn Sie Beispiele wollen:
Beim Mensch: die Pocken
Beim Tier: die Tollwut (hier in Deutschland, jedoch noch Reservoire bei Fledermäusen)

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Marie Kelkmann
Marie Kelkmann (MKelk) - 07.03.2013 14:23 Uhr

Andere Ursache

Wenn wir wieder flächendeckend auf offene Kloake umsteigen, haben wir die Cholera ganz schnell zurück. Ruhr und noch ein paar andere fiese Infektionskrankheiten haben wir dann auch wieder "live und in Farbe"

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Herbert Ferstl

@ Moritz Möller-Hermann

"...aber Menschen, die aus Dummheit als Seuchenträger potentiell tödliche Krankheiten an andere weitergeben können, sollten so weit wie möglich von anderen ferngehalten werden."

Entschuldigen Sie bitte, aber das ist doch völliger Blödsinn. Sie tun ja gerade so, als ob Krankheitserreger erkennen könnten, ob Menschen geimpft oder ungeimpft sind. Frei nach dem Motto: Nur Ungeimpfte können Träger von Krankheitserregern sein, da die Erreger um Geimpfte einen großen Bogen machen. Impfen schützt aber nicht vor Krankheitserregern; Impfen verändert (meist) lediglich den Verlauf der Krankheit. Da sage ich nur: Bitte informieren Sie sich!

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Uwe Borg
Uwe Borg (Borgward) - 07.03.2013 12:14 Uhr

Impfpflicht wieder einführen!

Es wird immer Leute geben, die ihre Kinder aus irgendwelchen Gründen nicht impfen lassen. Dies hat zur Folge, dass:
1) Die entsprechenden Krankheiten nicht ausgerottet werden können und deshalb weiter geimpft werden muss. Die Kosten trägt die Allgemeinheit.
2) Kleinkinder vor ihrer Impfung angesteckt werden können. Bei mit Masern vor ihrer Impfung infizierten Kindern kann sich Jahre nach der Infektion eine Erkrankung des Hirns einstellen, die immer tödlich endet. Die Infektionsquelle war fast immer eine nicht geimpfte Person, die die Krankheit gut überstanden hat.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 12:50 Uhr
Marco Vogt

Die Kosten trägt die Allgemeinheit?

Die Kosten trägt die Allgemeinheit?

Nein, wir sind privat versichert... Aber egal, wenn wir den Ansatz verfolgen, dann sollten wir auch Rauchen endlich verbieten und saufen, denn ich bin es leid die Folgekrankheiten über Steuern im GKV System und den Sozialkassen mitzutragen.

Ach ja: Wir lassen impfen, sind keine Impfgegner, aber die intellektuelle Latte bei vielen hier liegt schlicht etwas zu niedrig: Schwarz oder Weiß, wirkliche Information fehlt meist, sowohl epidemologisch, als auch medizinisch und statistisch.

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franz  feldmann

Verunsicherung für 160eur/ h

Und "entscheiden müssen die Eltern letztlich selbst". Dieses Geschäftsmodell bewegt sich am Rande der Scharlatanerie.

Wer seine Kinder nicht impfen lässt, profitiert /saprophytiert von der allgemeinen Durchimpfung. Genaugenommen begeht er damit einen performativen Widerspruch.
Eine säkular aufgeklärte Gesellschaft orientiert sich inzwischen auch in dieser Frage nicht mehr an den empirischen Fakten, sondern an "Meinungen", "Überzeugungen".

Bei Leitlinien ist es inzwischen so, dass ein Arzt, weicht er von ihnen ab, im Schadensfall in der Darlegungspflicht ist und juristisch sehr schlecht dasteht. Schade, dass das bei Impfempfehlungen scheinbar bisher noch nicht gilt, dann überlegen es sich solche "Überzeugungstäter" vllt. noch einmal.

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Marco Vogt

Impfverweigerung ist nicht das medizinische Hauptproblem...

Das Hauptproblem sind die Brutstätten von Bakterien und Viren, die Kindergärten und Krippen.

Dort werden die Kinder hingeschickt, selbst wenn sie morgens leichtes Fieber haben und husten, um ihre Mykoplasmen oder Influenzaviren zu verbreiben, nur weil Mama und Papa arbeiten gehen müssen und keine Betreuung organisieren in der Lage sind, oder dies zumindest meinen.

Wir lassen unser Kind bei den kleinsten Anzeichen einer Krankheit zu Hause und tun Alles, damit sie Krankheiten nicht weiterverbreiten. Andere Eltern tun dies nicht.

Diese Haltung fördert Epidemien und wird letztlich auch bei einer Pandemie dazu führen, dass wir hundertrausende Todesopfer haben werden, jedenfalls mehr als bei einer Impfverweigerung.

Nein, ich bin kein Impfverweigerer, aber man sollte die wirklichen medizinischen Probleme auch mal benennen.

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Claus Behrens
Claus Behrens (chipin) - 07.03.2013 11:34 Uhr

Fieber ist keine Krankheit!

Man möge sich allein die Formulierung: ... Arzt, den impfskeptische Väter und Mütter als Orientierungshilfe schätzen ... im Zusammenhang mit: Ich überlasse die Entscheidung den Eltern ... im Ohrenschmalz zergehen.
Was soll man da erwarten. Das ist so, als wenn ich in der Mathematik die Variable, die ich berechnen möchte, vorher bestimme - mich dann aber auch nachher über das Ergebnis freue!
Zumindest lehnt Hr. Hirte nicht alle Impfung grds. ab!
Daß er die Zahl der erkannten Impfschäden kennt, eine viel höhere Dunkelziffer vermutet, ist klar. Daß ihm die Zahl derjenigen Kinder, die mangels Impfung schwer erkrankt sind, nicht zur Hand hat, ist ebenso klar. Denn die Erkrankungen sind garantiert anders zu begründen.
Anstatt körperliche Leiden zu heilen, infiziert er gefährdete Eltern mit seiner Weltanschauung, zum Schaden der Kinder, seiner Patienten. Umso schlimmer, daß die Eltern dabei noch ein gutes Gefühl haben.

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Moritz Moeller-Herrmann

Nicht ausreichend gemipfte Kinder (und Erwachsene)

sollten aus allen öffentlichen Einrichtungen konsequent ausgeschlossen werden und auch keinen Reisepass bekommen.

Die dürfen dann gerne in homöopathisch behandelende Privatkliniken, Privatschulen und Privatkindergärten andere Ungeimpfte infizieren, aber Menschen, die aus Dummheit als Seuchenträger potentiell tödliche Krankheiten an andere weitergeben können, sollten so weit wie möglich von anderen ferngehalten werden.

Unwissenschaftlich arbeitende Esoteriker wie dieser Kinderarzt sind wirklich unverantwortlich. Aber wenn man hört, wieviel Geld die Dummen für den Quatsch zahlen, versteht man warum die Ärzteschaft dies Verhalten nicht standesrechtlich unterbindet.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 11:33 Uhr
Marco Vogt

Und wie geschrieben: Impfverweigerung ist nicht das Hauptproblem...

Das Hauptproblem sind die Brutstätten von Bakterien und Viren, die Kindergärten und Krippen.

Dort werden die Kinder hingeschickt, selbst wenn sie morgens leichtes Fieber haben und husten, um ihre Mykoplasmen oder Influenzaviren zu verbreiben, nur weil Mama und Papa arbeiten gehen müssen und keine Betreuung organisieren in der Lage sind, oder dies zumindest meinen.

Wir lassen unser Kind bei den kleinsten Anzeichen einer Krankheit zu Hause und tun Alles, damit sie Krankheiten nicht weiterverbreiten. Andere Eltern tun dies nicht.

Diese Haltung fördert Epidemien und wird letztlich auch bei einer Pandemie dazu führen, dass wir hundertrausende Todesopfer haben werden, jedenfalls mehr als bei einer Impfverweigerung.

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Marco Vogt

Dummerweise sind aber viele ungeimpft...

das liegt daran, dass viele Impfempfehlungen jünger als 10 Jahre sind und damit 98% der Deutschen schlicht nicht geimpft wurden.

Wieviele Deutsche haben denn eine Hepatitis A/B Impfung erhalten? Wieviele eine Hib Impfung, wieviele eine Masernimpfung? Wieviele wissen, ob sie schon mal Masern hatten oder Röteln?

Ich würde sagen Herr Moeller-Herrmann wir stecken Sie erstmal in Quarantäne und überprüfen, gegen welche Krankheiten Sie Immunität haben, bevor Sie meine Kinder anstecken, ok?

Erst wenn Sie nachgewiesen haben, dass Sie gegen alle Krankheiten, gegen die meine Kinder geimpft wurden, auch geimpft wurden, dann dürfen Sie wieder am öffentlichen Leben teilnehmen.

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Herbert Ferstl

@ Guido Wirtz

"Impfverweigerer wälzen damit ein individuelles Impf-Restrisiko auf andere ab."

Welches Risiko? DIE ANDEREN sind doch geimpft, ergo angeblich immunisiert! Oder glauben DIE ANDEREN doch nicht so ganz an den Impfschutz?

Wenn Impfen denn so wissenschaftlich fundiert sicher wäre, wieso lässt sich der Arzt dann via (elterlicher) Unterschrift aus der Haftung nehmen?

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 13:01 Uhr
Gerd Fischer
Gerd Fischer (dongerdo) - 07.03.2013 13:01 Uhr

Das ist ja alles legitim

und Sie haben sich ja offensichtlich Gedanken darüber gemacht und lassen Ihre Kinder ja impfen.
Das Problem an elterlich "getimten" Einzelimpfungen ist nun mal dass es vielen Eltern gar nicht möglich ist fundierte Entscheidungen zu treffen. Auch Ihr Zusammenhang zwischen HepB und Geschlechtsverkehr ist fragwürdig - "nur" knapp 70% der Neu-Infektionen sind auf GV zurück zu führen und es gibt auch für Kinder mehr als genügend Möglichkeiten sich anderweitig anzustecken.

Die Kombi-Empfehlungen der STIKO sind eben ein Kompromiss um in einer Art Rundumschlag den maximalen Schutz für einen größtmöglichen Teil der Bevölkerung zu ermöglichen.
Als Laie hat man da keinen Durchblick und einen Arzt zu finden der von der ganzen Geschichte wirklich Ahnung und auch die Zeit hat alle möglichen Krankheiten aufzudröseln und einen individuellen Impfplan zu erstellen wird selbst als Privatpatient schwierig sein.....

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Marco Vogt

Masernparties sind unverantwortlich, keine Frage...

Masernparties sind unverantwortlich, keine Frage.

Der Haftungsausschluss wurde bei Meningokokkenimpfung verlangt.

Im Gegensatz zum RKI/STIKO sind wir Verfechter von Einzelimpfungen. Leider wird aber aufgrund der Massenmedizin das Prinzip möglichst viele Impfungen gleichzeitig verfolgt.

Ob das für den Einzelnen besser ist, wage anzuzweifeln. Im Sinne der Compliance die Impfungen durchzuführen ist es sinnvoll, aber dann sollte man eben auch verantwortungsvolle Eltern unterstützen, die die Impfungen einzeln durchführen lassen wollen.

Beispiele:

6-fach-Impfung getrennt von Pneumokokken,

Masernimpfungen zeitlich länger getrennt

Pneumokokken statt dreimal nur zweimal, dafür in einem Alter von einem Jahr - das entspricht der Impfempfehlung für Spätimpfungen

Varizelleneinzelimpfung, wenn gewünscht.

MMR Einzelimpfungen, leider kaum noch möglich, weil die Impfstoffe vom Markt genommen wurden.

Hepatitis Immunisierung erst später - welches Kind hat Geschlechtsverkehr/Hepatitis B?

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Günther Werlau

@Herbert Ferstl

"Welches Risiko? DIE ANDEREN sind doch geimpft, ergo angeblich immunisiert! Oder glauben DIE ANDEREN doch nicht so ganz an den Impfschutz?"

Das von den anderen getragene Risiko sind die möglichen Impfschäden. Die gibt es und das bestreitet keiner. Die ungeimpften Kinder erkranken nicht an den Krankheiten wie Kinderlähmung und Keuchhusten, wenn es eine ausreichende Menge von geimpften Kindern gibt, denn durch deren Impfung breiten sich Epedemien nicht aus. Die ungeimpften Kinder werden also nicht dem Risiko ausgesetzt, Schäden durch eine Impfung zu erleiden, profitieren aber davon, dass die Krankheiten, gegen die sie nicht geschützt sind, sich aufgrund der geimpften Kinder nicht ausbreiten können.

Bei Keuchhusten kann man übrigens schön sehen, was passiert, wenn die Impfabdeckung sinkt. Die Anzahl der Erkrankungen steigt aktuell wieder. Falls Sie einen Fall von Keuchhusten bei einem Neugeborenen kennen, dann wissen Sie vermutlich wie gefährlich diese Krankheit sein kann.

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Gerd Fischer
Gerd Fischer (dongerdo) - 07.03.2013 11:47 Uhr

Alternativen?

Ich kann Ihre Abneigung gegenüber dem Jugendamt voll und ganz nachvollziehen, aber wenn man mitbekommt wie Masern-, Keuchhusten- und Windpockenparties geschmissen werden, Kinder mit teils beträchtlichem Aufwand gezielt mit teils relativ heftigen Krankheiten infiziert werden, kleine Kinder ohne Mütze/Schal/Handschuhe bei sehr winterlichen Temperaturen "zum Abhärten" draußen spielen.....
Was haben wir da sonst für Alternativen?

Natürlich darf man über Impfungen diskutieren - exotischere/problematischere Geschichten wie jap. Enzephalitis sind da gute Beispiele. Aber die Standardgeschichten die das RKI/ die STIKO empfehlen gehören definitiv nicht dazu.
Und meines Wissens brauchts für die offiziell empfohlenen Impfungen auch nie einen Haftungsausschluss

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Gerd Fischer
Gerd Fischer (dongerdo) - 07.03.2013 11:17 Uhr

Was für eine Argumentation.....

"Welches Risiko? DIE ANDEREN sind doch geimpft, ergo angeblich immunisiert! Oder glauben DIE ANDEREN doch nicht so ganz an den Impfschutz?"

Wer so argumentiert hat nicht die geringste Ahnung davon wie sich Epidemien ausbreiten. Sie brauchen Abhängig von der Krankheit (wie infektiös etc) enorme Durchdringung in der Bevölkerung um einen sinnvollen Schutz für alle aufzubauen. Jeder einzelne Impfgegner höhlt diesen Schutz für die gesamte Gesellschaft immer mehr aus.
Und so nebenbei: Impfschutz hat NICHTS mit "Glauben" zu tun.

"Wenn Impfen denn so wissenschaftlich fundiert sicher wäre, wieso lässt sich der Arzt dann via (elterlicher) Unterschrift aus der Haftung nehmen?"

Auch wenn ich der Meinung bin dass solche Eltern vom Jugendamt besucht werden sollten leben wir noch immer in einem freiheitlichen Land - jeder hat das Recht sich genau so doof zu verhalten wie er will. Wenn Sie Ihr Kind auf biegen und brechen einem derartigen Risiko aussetzen wollen, was soll da ein Arzt noch diskutiere

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Marco Vogt

Na ja...

Es geht darum, dass Andere unter Umständen nicht geimpft sind, weil sie aufgrund von Immunerkrankungen nicht geimpft werden können, oder weil ein Neugeborenes noch nicht geimpft werden kann, sich aber bei anderen Kindern anstecken könnte.

Nichtsdestotrotz: Unser Sohn hatte mit 4 Wochen eine ordentliche RSV Infektion und direkt danach H1N1. Gott sei Dank ohne Probleme. Sein Immunsystem ist intakt, wir konnten uns aber aufgrund dieser Erkrankungen nicht an den starren Impfplan halten und mussten vonm Kassenkinderarzt böse Kommentare ernten, dass wir nach den Erkrankungen erstmal 8 Wochen Abstand halten wollten zur Impfung.

Wir wechselten: Bei unserer privaten Kinderärztin was das kein Problem, sie meinte sogar es sei gesundheitlich besser, wenn wir nicht gleich nach der Influenza impfen lassen würden, sondern Abstand hielten.

Ja was denn nun?

Impfpläne werden durchgeprügelt, ohne Sinn und Verstand seitens der Mediziner. RKI befiehl, wir folgen Dir!

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Marco Vogt

Starre Impfpläne...

Mein Problem sind nicht die Impfungen an sich, sondern die Ideologie mit der die meisten Kinderärzte die starren Impfpläne - die sich ohnehin ständig ändern - verteidigen und darauf bestehen beispielsweise die 6-fach-Impfung zusammen mit der Pneumokokkenimpfung durchzuführen.

Es gibt keinen medizinischen Grund, warum das notwendig ist. Genauso gut kann man die 6-fach-Impfung einzeln geben und die Pneumokkoken Impfung 4 Wochen später.

Gott sei Dank ist das dank unserer privaten Versicherung bei unserem Sohn auch kein Problem, während bei unserer Tochter - sie war damals noch gesetzlich versichert - der Kinderarzt schwere Geschütze aufgefahren hat, ohne uns wirklich wissenschaftlich erklären zu können, warum das nicht möglich sei.

Ach ja: die 1. Masernimpfung schafft bei 90% aller Kinder Immunität, die 2. Impfung führen wir erst vor dem KiGa durch. Die Immunitätsrate steigt durch die 2. Impfung nur auf 95%.

Wir lassen impfen, aber nicht nach Plan, der der Kostenreduzierung dient.

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Guido Wirtz

Vormoderne Geisteshaltungen und nützliche Idioten

Die Schwierigkeit liegt in der Abwägung eines abstrakten Risikos des Handelns gegen ein abstraktes Risiko des Nichthandelns.
Wo die Risken auf beiden Seiten so wenig konkret zu greifen sind, öffnez sich abgefeimten Pharmakonzernen und weltanschaulich einäugigen Scharlatanen gleichermaßen ein wunderbarer Möglichkeitenraum, den ihr nützlichen Teufel an die Wand zu malen.

Zwei Dinge stören mich an Impfverweigerern.

Erstens scheinen gerade die Geister, die sich besonders kritisch und aufgeklärt wähnen, am anfälligsten zu sein für vormoderne suggestive Projektionen und Verschwörungstheorien, die irrationale Ängste nutzen.

Zweitens funktioniert die Impfverweigerung nur vor dem Hintergrund einer weitgehenden Abwesenheit von Krankheiten, die die Impfung aller anderen erst möglich macht.
Impfverweigerer wälzen damit ein individuelles Impf-Restrisiko auf andere ab. Das ist nichts anderes als das Prinzip der nützlichen Idioten, die gefälligst die schmutzige Arbeit anderer machen sollen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 11:23 Uhr
Marco Vogt

Impfverweigerung ist nicht das medizinische Hauptproblem...

Das Hauptproblem sind die Brutstätten von Bakterien und Viren, die Kindergärten und Krippen.

Dort werden die Kinder hingeschickt, selbst wenn sie morgens leichtes Fieber haben und husten, um ihre Mykoplasmen oder Influenzaviren zu verbreiben, nur weil Mama und Papa arbeiten gehen müssen und keine Betreuung organisieren in der Lage sind, oder dies zumindest meinen.

Wir lassen unser Kind bei den kleinsten Anzeichen einer Krankheit zu Hause und tun Alles, damit sie Krankheiten nicht weiterverbreiten. Andere Eltern tun dies nicht.

Diese Haltung fördert Epidemien und wird letztlich auch bei einer Pandemie dazu führen, dass wir hundertrausende Todesopfer haben werden, jedenfalls mehr als bei einer Impfverweigerung.

Nein, ich bin kein Impfverweigerer, aber man sollte die wirklichen medizinischen Probleme auch mal benennen.

Ach ja: Mykoplasma pneumoninae ist wirklich nicht nett, haben wir diesen Winter die Erfahrung machen dürfen. Die Todesrate ist höher als bei Masern.

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Jahrgang 1971, freie Autorin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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