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Impfung Der Streit um den Pieks

 ·  Viele Eltern haben Zweifel, welche Impfungen für ihr Kind wirklich gut sind. Sie finden Bestätigung bei Skeptikern wie dem Kinderarzt Martin Hirte. Deren Kritik halten die Fachleute der Impfkommission aber für gefährlich.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (26)
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Reinhold Lakotta

Mal zur hier vorgeschlagenen Impfpflicht.

Ich gehe mal von mir aus. Auch bei einer Impfpflicht würde ich mich ganz bestimmt nicht impfen lassen. Will der Staat mich mit Gewalt dazu zwingen? Ich sage nur, ich würde mich bis zum letzten Atemzuge wehren. Wo leben wir denn? In einem polizeilichen Zwangsstaat? Ich glaube, dass sich so mancher nicht über die Konsequenzen für die demokratische freiheitliche Gesellschaft im klaren ist.

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patrick hermsdorf

"gesetzl. Impfpflicht!" –


Der Ruf nach einer gesetzl. Impfpflicht würde uns mit einer mind. jährlichen Pandemie und Zwangsimpfung beglücken. Denn der Werbeaufwand für jede neue Pandemiewelle wäre sehr viel geringer als noch letzthin bei der Schweinegrippe:
Ein Anruf genügt für hunderte Millionen Euro Umsatz.

Soviel Zwangs-Fürsorge muss nicht sein.
Wer sich impfen lassen will ist eben geschützt und 140% abgesichert.
Die anderen entscheiden für sich.

Daran ist auch nichts "asozial".

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Dr. Andreas Frick

Fragwürdige Konservierungsstoffe

Ich habe mich auch gegen Tetanus, Diphtherie und Polio impfen lassen und halte dies auch für sinnvoll. Als die Schweinegrippe grassierte habe ich mich aber bewußt gegen eine Impfung entschieden. Als GKV Mitglied (im Ärzte Jargon AOK-Schwein) hätte ich den Impfstoff Pandemrix bekommen mit einer Quecksilberverbindung als Konservierungsstoff und einem problematischen Wirkverstärker. Das wollte ich auf keinen Fall. Das Problem ist auch, an die entsprechenden Informationen zu kommen. Die Rote Liste z. B. gibt es nur für Ärzte. Generell haben wir bei allen Arzneimitteln und Medizinprodukten das Problem, daß nicht alle Studien inklusive der abgebrochenen im WWW frei verfügbar mit sämtlichen Auswertungen veröffentlicht werden müssen. Außerdem gibt es keine zentrale Meldestelle für alle Komplikationen. Mit beiden Maßnahmen hätten wir endlich Transparenz. Aber die will ja sowieso nie irgendjemand. Also wird das wohl nicht kommen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 16:46 Uhr
Gerd Fischer
Gerd Fischer (dongerdo) - 07.03.2013 16:46 Uhr

Mal als Vorschlag

Dieser Missstand existiert ja seit Ewigkeiten - warum setzen Sie sich nicht einfach dafür ein dass Ihre Vertretung, der Marburger Bund, anstatt alle Jahre wieder das Hohelied auf die am Hungertuch nagenden Fachärzte zu singen für eben solche Dinge in die Öffentlichkeit drängt?? Vielen Patienten ist das gar nicht klar, die Unterstützung hätten Sie gewiss...

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Reinhold Lakotta

In der Diskussion wird die Wirkung der Impfnebenstoffe völlig vernachlässigt...

...wie Aluminium, Quecksilber, Formaldehyd, Antibiotikum und ein Kulturmedium aus Hühnerzellen. Die Wirkung dieser Impfnebenstoffe ist weitgehend unerforscht. Es wird jedoch angenommen, dass das Gehirn und die Nervenzellen geschädigt werden. Wer würde sich schon freiwillig Quecksilber spritzen lassen? Die Pharmaindustrie übt schon einen großen Druck aus, damit sich möglichst viele diesen Giftcocktail verabreichen lassen. Schön, dass es bei der letzten "Schweinegrippe" nicht funktioniert hat.

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Wolfgang Koppi
Wolfgang Koppi (Endzeit) - 07.03.2013 14:09 Uhr

Quarantäne

Es ist unbestritten, daß bei Impfungen ein minimales Restrisiko besteht. Allerdings ist der Nutzen erwiesenermaßen durchweg höher. Daher sollte eine Impfpflicht eingeführt werden. Den Eltern die Wahlfreiheit zu überlassen, ob geimpft wird oder nicht, halte ich angesichts weitverbreiteten esoterischen Aberglaubens nicht für sachdienlich. Im Übrigen ist es asozial, davon auszugehen, man müßte selbst nicht geimpft sein, da die die anderen bereits geimpft sind. Man fragt sich, welches Gesellschaftbild hier vertreten wird. Im Übrigen müßte härter durchgegriffen werden. Wer ungeimpft aus Risikogebieten einreist, geht zunächst auf eigene Kosten in Quarantäne.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 16:55 Uhr
patrick hermsdorf

Hartes Vorgehen?



Wie könnte denn die Volkshygiene erzieherisch eingeprügelt werden,...?
Was meinen Sie?

(Nein, ich will das gar nicht wissen.)

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Uwe Borg
Uwe Borg (Borgward) - 07.03.2013 12:14 Uhr

Impfpflicht wieder einführen!

Es wird immer Leute geben, die ihre Kinder aus irgendwelchen Gründen nicht impfen lassen. Dies hat zur Folge, dass:
1) Die entsprechenden Krankheiten nicht ausgerottet werden können und deshalb weiter geimpft werden muss. Die Kosten trägt die Allgemeinheit.
2) Kleinkinder vor ihrer Impfung angesteckt werden können. Bei mit Masern vor ihrer Impfung infizierten Kindern kann sich Jahre nach der Infektion eine Erkrankung des Hirns einstellen, die immer tödlich endet. Die Infektionsquelle war fast immer eine nicht geimpfte Person, die die Krankheit gut überstanden hat.

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franz  feldmann

Verunsicherung für 160eur/ h

Und "entscheiden müssen die Eltern letztlich selbst". Dieses Geschäftsmodell bewegt sich am Rande der Scharlatanerie.

Wer seine Kinder nicht impfen lässt, profitiert /saprophytiert von der allgemeinen Durchimpfung. Genaugenommen begeht er damit einen performativen Widerspruch.
Eine säkular aufgeklärte Gesellschaft orientiert sich inzwischen auch in dieser Frage nicht mehr an den empirischen Fakten, sondern an "Meinungen", "Überzeugungen".

Bei Leitlinien ist es inzwischen so, dass ein Arzt, weicht er von ihnen ab, im Schadensfall in der Darlegungspflicht ist und juristisch sehr schlecht dasteht. Schade, dass das bei Impfempfehlungen scheinbar bisher noch nicht gilt, dann überlegen es sich solche "Überzeugungstäter" vllt. noch einmal.

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Claus Behrens
Claus Behrens (chipin) - 07.03.2013 11:34 Uhr

Fieber ist keine Krankheit!

Man möge sich allein die Formulierung: ... Arzt, den impfskeptische Väter und Mütter als Orientierungshilfe schätzen ... im Zusammenhang mit: Ich überlasse die Entscheidung den Eltern ... im Ohrenschmalz zergehen.
Was soll man da erwarten. Das ist so, als wenn ich in der Mathematik die Variable, die ich berechnen möchte, vorher bestimme - mich dann aber auch nachher über das Ergebnis freue!
Zumindest lehnt Hr. Hirte nicht alle Impfung grds. ab!
Daß er die Zahl der erkannten Impfschäden kennt, eine viel höhere Dunkelziffer vermutet, ist klar. Daß ihm die Zahl derjenigen Kinder, die mangels Impfung schwer erkrankt sind, nicht zur Hand hat, ist ebenso klar. Denn die Erkrankungen sind garantiert anders zu begründen.
Anstatt körperliche Leiden zu heilen, infiziert er gefährdete Eltern mit seiner Weltanschauung, zum Schaden der Kinder, seiner Patienten. Umso schlimmer, daß die Eltern dabei noch ein gutes Gefühl haben.

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Moritz Moeller-Herrmann

Nicht ausreichend gemipfte Kinder (und Erwachsene)

sollten aus allen öffentlichen Einrichtungen konsequent ausgeschlossen werden und auch keinen Reisepass bekommen.

Die dürfen dann gerne in homöopathisch behandelende Privatkliniken, Privatschulen und Privatkindergärten andere Ungeimpfte infizieren, aber Menschen, die aus Dummheit als Seuchenträger potentiell tödliche Krankheiten an andere weitergeben können, sollten so weit wie möglich von anderen ferngehalten werden.

Unwissenschaftlich arbeitende Esoteriker wie dieser Kinderarzt sind wirklich unverantwortlich. Aber wenn man hört, wieviel Geld die Dummen für den Quatsch zahlen, versteht man warum die Ärzteschaft dies Verhalten nicht standesrechtlich unterbindet.

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Guido Wirtz

Vormoderne Geisteshaltungen und nützliche Idioten

Die Schwierigkeit liegt in der Abwägung eines abstrakten Risikos des Handelns gegen ein abstraktes Risiko des Nichthandelns.
Wo die Risken auf beiden Seiten so wenig konkret zu greifen sind, öffnez sich abgefeimten Pharmakonzernen und weltanschaulich einäugigen Scharlatanen gleichermaßen ein wunderbarer Möglichkeitenraum, den ihr nützlichen Teufel an die Wand zu malen.

Zwei Dinge stören mich an Impfverweigerern.

Erstens scheinen gerade die Geister, die sich besonders kritisch und aufgeklärt wähnen, am anfälligsten zu sein für vormoderne suggestive Projektionen und Verschwörungstheorien, die irrationale Ängste nutzen.

Zweitens funktioniert die Impfverweigerung nur vor dem Hintergrund einer weitgehenden Abwesenheit von Krankheiten, die die Impfung aller anderen erst möglich macht.
Impfverweigerer wälzen damit ein individuelles Impf-Restrisiko auf andere ab. Das ist nichts anderes als das Prinzip der nützlichen Idioten, die gefälligst die schmutzige Arbeit anderer machen sollen.

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lu fauk
lu fauk (Fauck) - 07.03.2013 10:16 Uhr

Ich gebe Ihnen im Grundsatz Recht

Aber das Misstrauen entsteht nicht ausschließlich aus einem romantisierenden Rückzug aus der Ungeborgenheit einer technisierten Welt. Es beruht auch ganz bodenständig darauf, dass der medizinische Betrieb offenkundig von reinen Profitinteressen beherrscht wird - natürlich auch bei Herrn Hirte.

Verständlicherweise trauen die Menschen diesem Betrieb nicht mehr. Leider kann man der anderen Seite zumindest nicht mehr vertrauen.

Selbst der schulmedizinische Virologe sagt, über die Notwendigkeit der Windpockenimpfung könne man streiten. Über welche noch? Wieso gelingt es der Schulmedizin nicht, Eltern konkret die Notwendigkeit jeder einzelnen Impfung verständlich zu machen? Ich habe selbst Kinder. Da heißt es dann einfach: jetzt ist die 6fach-Impfung dran. Warum? Sollte die Schulmedizin ihre Patienten irgendwann ernstnehmen, wird die Einsicht sicherlich größer.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 11:43 Uhr
Claus Behrens
Claus Behrens (chipin) - 07.03.2013 11:43 Uhr

Ist doch klar

Profitinteressen: weil es mehr Geld einbringt, die Eltern im Gespräch von einer Impfung abzubringen, als zu impfen. Dafür gibt es einen Rechnungsposten x 2,3fachen ...
Wieso es nicht gelingt? Weil Hirtes Ansatz sie immunisiert hat, oder zumindest abgehärtet. Ähnlich wie eine spartanische Erziehung früher gegen Husten und Schnupfen abgehärtet hat.
Hätte die Münchener Vorstadtmutti ihre Kinder nicht den ganzen Herbst und Winter mit dem SUV in die Walldorfschule chauffiert, sondern sie laufen lassen, hätte sie nicht bei Hirte an die Tür klopfen müssen. Vielleicht hätte schon die Fahrt im Schulbus für die nötige Abhärtung gesorgt.

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Martin Schmidt
Martin Schmidt (amsbisc) - 07.03.2013 10:15 Uhr

Während der Schwangerschaft...

...wird von den werdenden Eltern jede noch so zweifelhafte Untersuchung aktiv gewünscht. Und ist das Kind erst da, enthält man ihm dann einfache und erprobte Immuniserungsmöglichkeiten vor. Wer darin eine Logik findet, darf sie behalten.

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Günther Werlau

Homöpathie und die Kunst nichts zu tun

Früher (vor 60-100 Jahren) musste man für einen Artzbesuch bezahlen. Wenn man beispielsweise eine Blinddarmentzündung hatte, aber kein Geld, dann hatte man einfach Pech. Nicht lebensbedrohliche Krankheiten mussten in der Regel ausgehalten werden. Der Körper half sich dann selbst.

Heute ist ärztliche Hilfe glücklicherweise nicht mehr direkt vom Kassenstand abhängig. Das bedeutet aber auch, dass man sich gezwungen sieht, immer aktiv etwas gegen eine Krankheit zu tun. Und da bietet Homöopathie eine geeignete Kanalisation: Sie tun eigentlich nichts, das aber in regelmäßigen Abständen. Dadurch wird das Gewissen des Erwachsenen beruhigt (und er ist gelassener) und das Kind bekommt regelmäßig Fürsorge. So werden die Selbstheilungskräfte aktiviert und das Kind kann gesund werden.

Die Haltung zum Thema Impfen scheint mir tw. von statistischen Fehleinschätzungen geprägt zu sein: Das unmittelbare Risiko des Impfschadens wird hoch angesetzt, das zukünftige Risiko der Krankheitsfolgen gering.

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Andrea Fink

Kinder sind keine Versuchsobjekte

Wir leben in einem Land mit sehr hoher Bevölkerungsdichte, sind Durchreiseland, viele verbringen den Urlaub im Ausland. Menschen jeden Alters sind hier einer unvorstellbaren Anzahl verschiedener Erreger ausgesetzt. Spätestens ab dem Kindergartenalter sind wir Mitglieder verschieden zusammengewürfelter Gruppen. Jeder Erwachsene kann für sich entscheiden, ob er sich Impfungen und anderen prophylaktischen Maßnahmen unterziehen möchte. Experimente an Kindern jedoch sind grob fahrlässig und zerstören unter Umständen ein ganzes Leben. Dies ist auch strengreligiösen oder ideologisierten Menschen zu vermitteln.
1979 gab es eine Polio-Epidemie in den Staaten bei den Amish people, 1992 im benachbarten Holland in einer fundamentalistisch-calvinistischen Gemeinde.
Es gibt Eltern, die ihre Kinder eine schwere Bronchitis über Wochen durchhusten lassen - bis fast zum Prolaps. Eine generelle Abhärtung der Kinder rundet das Bild dann ab: bei Minusgraden ohne Handschuhe und Mütze.

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Closed via SSO

Verantwortungsloser Unsinn. Ist die lebensbedrohliche Krankheit erst einmal da, wünschte man sich,

geimpft zu haben. Selbst bei Masern. Einfach mal "Max Schönbohm Masern" googlen und über das traurige Schicksal eines Jungen lesen, der durch Masern in's Wachkoma gefallen ist.

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Günter Fischer

der Pieks

ein ernstzunehmendes Blatt ( FAZ ) gibt einem nichternstzunehmenden Impfgegener - Guru viel Raum, zu viel !
Homöopathen wie Hirte verstehen grundlegende Dinge nicht. Aber sie machen gute Geschäfte: 80 EUR / 30 min --- davon träumt der Kassenarzt.
Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung scheitert zwingend.
Der Hass auf die Pharma - Industrie ist begründet bei der Influenzahysterie seeligen
Angedenkens, nicht aber bei wichtigen, erwiesenermaßen lebensrettenden Impfungen für Säuglinge und Kleinkinder. Varizellen und Rota lass ich mal außen vor.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 12:24 Uhr
Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 07.03.2013 12:24 Uhr

Nein Herr Vogt

Für eine vollständige körperliche Untersuchung (Ziffern 6 oder 7 GoÄ) erhält der Arzt 13,41 Euro oder 21,46 Euro von der PKV. Die Gebührenordnung für Ärzte (GoÄ) ist im Internet einsehbar.

"Verdienen" ist etwas anderes... von diesem Geld muß er die Praxiskosten bestreiten inklusive der Einkommen meist mehrerer Angestellter.

Das gilt nur für Privatpatienten. Bei Kassenpatienten (das sind die meisten) ist es weniger als die Hälfte.

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Antje Süß-Burgemeister

Es ist doch bloß ein Pieks

Die Gesundheitssorge ist Teil des elterlichen Sorgerechts! Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen, handeln m.E. verantwortungslos. Streiten kann man sicher darüber ob es nun unbedigt die 5-fach Kombi sein muss, oder ob man nicht lieber einmal mehr zum Arzt geht.

Ja die Kinder schreien und es tut einem in der Seele weh, aber das geht vorbei. Wenn man bedenkt, dass man dadurch seinem Kind schlimme Krankheiten ersparen kann, die auf Dauer einen längeren Schmerz auslösen oder zu lebenslangen Beeinträchtigungen führen, ist dies mehr als verhältnismäßig.

Die Kinder auf Dauer mit sog. "Kinderprodukten" vollzustopfen, dürfte auf lange Sicht wegen des höheren Zucker- und ggf. Fettanteils, Stabilisatoren u.ä. die Gesundheit mehr schädigen als eine Impfung.

Wenn es in der DDR so wenig Allergiker gegeben hat, könnte es ggf. daran liegen, das Obst und Gemüse oft aus dem eigenen Garten kam und es nicht so viele Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker gab.

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Hans-Jürgen  Steffens

Einen "Austand der Anständigen" forderte einst Gerhard Schröder

Ein Aufstand der (Besser)Wissenden stünde unserer Gesellschat ebenfalls gut an, denn
"es ist ein Fehler, nichts zu sagen, wenn man es besser weiß" (Edward Teller)

Es findet eine Spaltung in unserer Gesellschaft statt. Nicht zwischen Arm und Reich, sondern zwischen naturwissenschaftlich solide Gebildeten und Anhängern eines immer abstruser werdenden Aberglaubens. Es beginnt damit, in der Sylvesternacht, aus Angst vor Todesfällen keine Wäsche aufzuhängen und geht über Feng Shui bis hin zu homöopatischen Phantastereien.

Es hat keinen, ich wiederhole KEINEN Sinn, sich hier in freundlicher Diplomatie zu üben. Das was hier von Seiten einer intellektuell geradezu frivolen Schickeria verkündet wird, ist falsch. Und liegt nicht auf der Linie dessen, was wir wissen. (Sie haben richtig gelesen: was wir wissen !)

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 10:07 Uhr
Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 07.03.2013 10:07 Uhr

Sie haben so recht

Das magische Denken ist weitgehend beratungsresistent. Über soviel Ignoranz und abgrundtiefe Dummheit könnte man nur lachen, wenn es nicht Gesundheit und manchmal Leben von Kindern kosten würde.

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Gerd Fischer
Gerd Fischer (dongerdo) - 07.03.2013 08:46 Uhr

Volle Zustimmung...

...aber schlimmer noch als die mittlerweile beträchtlichen Teile der Bevölkerung mit offensichtlichen Bildungslücken sind die Ärzte die das Ganze unterfüttern.
Ein Arzt muss nun mal im Laufe seiner Ausbildung, um überhaupt approbieren zu können, unzählige Lehrinhalte meistern die den Großteil der Aussagen Hirtes direkt widerlegen. Ich werde nie verstehen können wie sich solche Leute dann im Anschluss an Studium und Facharztausbildung in diese Niederungen der Homöopathie herablassen können und dem Ganzen somit überhaupt den wissenschaftlichen Anstrich der Leichtgläubige letzten Endes überzeugt.
Alleine zu suggerieren dass man "darüber diskutieren kann" ist m.E. ein Kunstfehler - nicht mehr, nicht weniger.

So viele Jahre nach der Aufklärung ist es erschreckend zu beobachten auf wie vielen Fronten sich die Gesellschaft schnellen Schrittes ins Mittelalter zurück bewegt (Impfen, Antibiotika, mein Gott manche diskutieren sogar wieder über die Evolution!)
Erschreckende Entwicklung.....

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joachim tarasenko

Ja ja die Impfungen

Ich glaub ich war nie krank weil ich nie eine Impfung hatte.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 08:45 Uhr
Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 07.03.2013 08:45 Uhr

Indirekt profitieren Sie von den Impfungen

Denn wo wollen Sie sich die Erreger auch her holen, wenn ein Großteil der Menschen um Sie herum Antikörper besitzt?

Über den Sinn einiger Impfungen (z.B. gegen Zeckenbisse) kann man freilich streiten. Wenn aber gewisse Krankheiten wie die Masern nur deswegen noch nicht ausgerottet wurden (und somit die Impfungen komplett unnötig würden), weil in gewissen Regionen immer wieder Impflücken auftreten, dann halte ich den Esotherik-Trip einiger weniger für mehr als fahrlässig.

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06.03.2013, 14:43 Uhr

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