14.11.2012 · Die Intelligenz der Menschen stieg nach Angaben eines Entwicklungsbiologen jahrtausendelang an. Ein amerikanischer Forscher relativiert diese Erkenntnis nun und schreibt den Menschen der Antike einen höheren Intellekt zu als der lebenden Bevölkerung.
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"Doch seit die Menschheit Ackerbau betreibe und in
größeren Gemeinschaften zusammenlebe, sei die Intelligenz des
Einzelnen weniger wichtig geworden"
>
Unsäglicher Schwachsinn welchen dieser angebliche Forscher al
wissenschaftliches Denkwerk ausgibt.
ist Intelligenz? Ich kenne keine wissenschaftliche Definition.
1. Sind die Sklaven mitberücksichtigt in der
"Intelligenzstatistik" der Antike?
2. Sind die Mitglieder der Naturvölker, bei denen noch Selektion
stattfindet, intelligenter als wir?
3. Welche Gefahren genau sind mit zunehmender Verdummung verbunden?
4. Haben wir wenigstens besseren Sex als in der Antike?
1) Aufstieg der monotheistischen Buchreligionen und Niedergang der polytheistischen
bis zum Ende der Antike dominierten weltweit polytheistische Religionen...
- keine Verneinung der Existenz andere Götter
- nur selten Einmischung in die Wissenschaft
- nur selten plumpes Gut - Böse denke, es gab für jeden und
alles einen Gott
- nur selten Beanspruchung der ultimativen Wahrheit
- nur selten, bis wohl gar keine Buchrelegionen, die ihre gesamte
Legitimität aus einem Buch ableiteten, was dementsprechend nicht
hinterfragt werden durfte ---> keine Beschneidung des Hirnes durch
Verbote das Buch und den Inhalt zu hinterfragen
2) Demographie
hängt wieder teilweiße mit Punkt 1) zusammen.
die Dummen und religösen Kasten dieser Welt verdoppeln sich nahezu
jedes 1/4 Jahrhundert während der Intelligente Part nicht nur
relativ sondern auch absolut schrumpft.
Dazu kommt noch, dass die Intelligenten diese Entwicklung finanzieren
und aus Rücksicht die Ansprüche senken müssen. etc. etc. etc.
Nur zur Klarstellung: Das ist nicht das Ergebnis einer Studie von
Crabtrees, sondern nur seine Meinung. Zudem ist die These nicht neu. Er
hat sie wohl in Konrad Lorenz: Die acht Todsünden der zivilisierten
Menschheit (1973) gelesen und etwas anders ausgedrückt. Wenn es
seine Doktorarbeit wäre, würde Crabtrees wohl wegen
Versäumnis beim Zitieren seinen akademischen Titel verlieren ...
"Wer sein Gehirn früher nicht nutzte, konnte sich nicht
ernähren oder vor wilden Tiere schützen. Nur die Klügsten
überlebten."
Heute überleben auch die Blödesten und amüsieren sich
köstlich bei SAT/RTL/Pro7 bzw. mit der Bild Zeitung und vermehren
sich wie die Karnickel - da läuft doch was schief ...
Interessant, wie in unserer Gesellschaft die Eugenik wiederkommt
Man denke auch an die Selektion im Mutterleib. Die Akzeptanz ist einfach größer, wenn man nicht mehr Aktion T4 oder Zwangssterilisationen machen muss, sondern subtilere Methoden hat. Ich vermute generell mal, dass wir irgendwann in den nächsten 1-200 Jahren, also bevor der Genpool sich vom offensichtlich völlig ausreichenden aktuellen Stand merklich verändert haben dürfte, wohl einen Punkt erreicht haben werden, wo wir Gene und Gehirne "maßschneidern" können. Wenn uns nicht der Klimawandel / künstliche Intelligenzen / die Singularität / Grey Goo / Außerirdische ereilen vorher.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.11.2012 15:48 Uhr@Andreas Eichel - Pavlovscher Reflex?
Kaum macht ein Wissenschaftler - eigentlich vernünftige - Aussagen
über seiner Meinung nach wahrscheinliche Entwicklungen über
das Genom des Menschen, kommt gleich als Pavlovscher Reflex das
Stichwort Eugenik. Ich finde das wenig zielführend.
Das Problem betrifft ja nicht nur das Gehirn sondern alle Eigenschaften
des menschlichen Körpers, insbesondere seinen Stoffwechsel. Die
moderne Medizin sorgt dafür, dass genetisch bedingte Krankheiten
sich verbreiten. Dies geht paradoxerweise bis hin zur Infertilität.
Die geschichtliche Erfahrung, von Malthus bis hin zum
Nationalsozialismus, sollte uns gelehrt haben, dass Eugenik keine Option
ist, zumal sie in der Geschichte meist auf wissenschaftlichen Unfug
basierte.
Ich denke auch, das die einzige Option sein wird, derartige Defekte in
der Keimbahn zu reparieren als sie durch a-posteriori selektive
Zwangsmaßnahmen im Genom zu unterdrücken, auch wenn
medizinische Eingriffe in die Keimbahn heute (noch) nicht besonders
populär sind.
Na, so lange wir das selbst noch konstatieren können .... ;-)
Na ja, Selektion gibt es ja noch. Nur ist sie nicht mehr ein Privileg der ungezähmten Natur und wilden Raubtiere. Wir wählen verstärkt selbst. Wenn Intelligenz tatsächich hilfreich ist, dann werden wir sie fördern. Aktuell kommt es eher darauf an, gut vortuschen und betrügen zu können. Aber oft geht man ja aus einer Krise gestärkt hervor. Sogar wenn man sie überlebt.
Es gibt keine natürliche Selektion mehr...
... ,dass was damals der Überlebenskämpf erledigte " nur
der Stärkste/Klügste überlebt" wird durch unsere
Gesellschaft komplett ausgehebelt. Egal wie dumm und faul ein Mensch ist
oder welche negativen Eigenschaften/Neigung er besitzt, einfach Jeder
hat in dieser Gesellschaft einen sicheren Platz, obgleich der selbe
Mensch in der Natur nicht einmal einen Tag überleben würde,
aufgrund seiner unvorteilhaften Gene die sich dann auch noch
weiterverbreiten.
Gehen wir davon aus, dass die Intelligenz des Phänotyps
tatsächlich das Ergebnis der Aktivität bestimmter Gene ist
(dies wird von manchen Leuten bestritten). Gerald Crabtree tut dies
offenbar. Unterliegt ein Gen keinem Selektionsdruck, verschwindet es
nach einem statistischen Zerfallsgesetz mit der Zeit aus dem Genom.
Unterliegt ein Gen einem negativen Selektionsdruck, d.h. ist die
Reproduktionsrate der Träger geringer als die Reproduktionsrate der
Nicht-Träger, schreitet das Verschwinden schneller voran.
Bekanntermassen haben und hatten Menschen mit höherer Bildung
(diese ist positiv mit der Intelligenz korreliert) im Schnitt weniger
Kinder als Menschen mit geringerer Bildung. In England war bis zum 19.
Jahrhundert die Zugehörigkeit zu Colleges sogar an Ehelosigkeit
geknüpft. Dies läuft auf einen negativen Selektionsdruck auf
Intelligenzgene hinaus.
Interessant wäre, ob Crabtree bei seiner Schätzung von 120
Generationen einen fehlenden oder einen negativen Selektionsdruck annimmt.
@Klaus Schneider - Fehler bei Sarrazin
Sarrazin behauptet meines Wissens, dass hauptsaechlich dumme Immigranten
nach Deutschland einwandern. Meiner Meinung nach sagt der Umstand, dass
jemand aus einer unterentwicklten laendlichen Gegend in Hinteranatolien
kommt und kaum Schulbildung genossen hat, nichts ueber den
Intelligenzquotienten aus. Im Gegenteil würde ich erwarten, dass
die Immigranten die zu erwartende Normalverteilung des IQ in der
menschlichen Grundgesamtheit zeigen.
Demgegenüber sind in der autochtonen deutschen Bevoelkerung die
Bildungsmoeglichkeiten weitestgehend ausgeschöpft. Praktisch jeder
Deutsche mit der erforderlichen Grundintelligenz kommt heute in den
Genuss von Bildung. Vereinfacht gesagt: Der Bildungsgrad ist hier
proportional zum IQ.
Das wird m.E. reflektiert durch die Tatsache, dass die Kindern von
Migranten in den Bildungsschichten 4-mal haeufiger aufsteigen als Kinder
aus der deutschen Unterschicht. Bei letzteren ist nicht mehr drin von
den genetischen Voraussetzungen her.
Ein bischen dümmer oder schlauer oder auch nicht, wer kennt schon die ganze Wahrheit? Der Verhaltensforscher Konrad Lorentz bescheinigt uns ja, nur das Bindeglied zwischen Tier und Mensch zu sein, wofür wahrlich viel zu sprechen scheint. Es ist demnach nicht relevant, wie intelligent ein schlichtes Bindeglied wirklich ist, wenn man sich vorzustellen versucht, über welche Intelligenzleistung der "Mensch" verfügen könnte. Um aber zu dieser Mensch-Intelligenz zu gelangen, bedarf es einer Art evolutionären Quantensprungs in der Weiterentwicklung unseres Gehirns, was wohl einen uns unbekannten Zeitraum beanspruchen wird und keinesfalls nur eine Sache von ein paar Generationen sein kann. So finden wir jetzt Lebenden uns auf dem Boden der Tatsache wieder, dass unsere Intelligenz in unserem Leben den status quo nicht mehr verlassen wird. Eigentlich schade .. :-))