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Forschung Menschen werden immer dümmer

 ·  Die Intelligenz der Menschen stieg nach Angaben eines Entwicklungsbiologen jahrtausendelang an. Ein amerikanischer Forscher relativiert diese Erkenntnis nun und schreibt den Menschen der Antike einen höheren Intellekt zu als der lebenden Bevölkerung.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (14)

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Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 16.11.2012 06:52 Uhr

Welch unsäglicher Schwachinn

"Doch seit die Menschheit Ackerbau betreibe und in größeren Gemeinschaften zusammenlebe, sei die Intelligenz des Einzelnen weniger wichtig geworden"
>
Unsäglicher Schwachsinn welchen dieser angebliche Forscher al wissenschaftliches Denkwerk ausgibt.

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Rudolf Scheutz
Rudolf Scheutz (rs178) - 15.11.2012 08:22 Uhr

Was

ist Intelligenz? Ich kenne keine wissenschaftliche Definition.

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Monika Ziegenkemper

Sklaven und Naturvölker

1. Sind die Sklaven mitberücksichtigt in der "Intelligenzstatistik" der Antike?
2. Sind die Mitglieder der Naturvölker, bei denen noch Selektion stattfindet, intelligenter als wir?
3. Welche Gefahren genau sind mit zunehmender Verdummung verbunden?
4. Haben wir wenigstens besseren Sex als in der Antike?

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Paul Roth

zwei Erklärungsvorschläge

1) Aufstieg der monotheistischen Buchreligionen und Niedergang der polytheistischen

bis zum Ende der Antike dominierten weltweit polytheistische Religionen...
- keine Verneinung der Existenz andere Götter
- nur selten Einmischung in die Wissenschaft
- nur selten plumpes Gut - Böse denke, es gab für jeden und alles einen Gott
- nur selten Beanspruchung der ultimativen Wahrheit
- nur selten, bis wohl gar keine Buchrelegionen, die ihre gesamte Legitimität aus einem Buch ableiteten, was dementsprechend nicht hinterfragt werden durfte ---> keine Beschneidung des Hirnes durch Verbote das Buch und den Inhalt zu hinterfragen

2) Demographie
hängt wieder teilweiße mit Punkt 1) zusammen.

die Dummen und religösen Kasten dieser Welt verdoppeln sich nahezu jedes 1/4 Jahrhundert während der Intelligente Part nicht nur relativ sondern auch absolut schrumpft.
Dazu kommt noch, dass die Intelligenten diese Entwicklung finanzieren und aus Rücksicht die Ansprüche senken müssen. etc. etc. etc.

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Kurt Michler

Meinung!

Nur zur Klarstellung: Das ist nicht das Ergebnis einer Studie von Crabtrees, sondern nur seine Meinung. Zudem ist die These nicht neu. Er hat sie wohl in Konrad Lorenz: Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit (1973) gelesen und etwas anders ausgedrückt. Wenn es seine Doktorarbeit wäre, würde Crabtrees wohl wegen Versäumnis beim Zitieren seinen akademischen Titel verlieren ...

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Martin Worch

Kanickel

"Wer sein Gehirn früher nicht nutzte, konnte sich nicht ernähren oder vor wilden Tiere schützen. Nur die Klügsten überlebten."
Heute überleben auch die Blödesten und amüsieren sich köstlich bei SAT/RTL/Pro7 bzw. mit der Bild Zeitung und vermehren sich wie die Karnickel - da läuft doch was schief ...

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Andreas Eichel
Andreas Eichel (killboy) - 14.11.2012 15:15 Uhr

Interessant, wie in unserer Gesellschaft die Eugenik wiederkommt

Man denke auch an die Selektion im Mutterleib. Die Akzeptanz ist einfach größer, wenn man nicht mehr Aktion T4 oder Zwangssterilisationen machen muss, sondern subtilere Methoden hat. Ich vermute generell mal, dass wir irgendwann in den nächsten 1-200 Jahren, also bevor der Genpool sich vom offensichtlich völlig ausreichenden aktuellen Stand merklich verändert haben dürfte, wohl einen Punkt erreicht haben werden, wo wir Gene und Gehirne "maßschneidern" können. Wenn uns nicht der Klimawandel / künstliche Intelligenzen / die Singularität / Grey Goo / Außerirdische ereilen vorher.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.11.2012 15:48 Uhr
Dr. Wolfgang Klein

@Andreas Eichel - Pavlovscher Reflex?

Kaum macht ein Wissenschaftler - eigentlich vernünftige - Aussagen über seiner Meinung nach wahrscheinliche Entwicklungen über das Genom des Menschen, kommt gleich als Pavlovscher Reflex das Stichwort Eugenik. Ich finde das wenig zielführend.

Das Problem betrifft ja nicht nur das Gehirn sondern alle Eigenschaften des menschlichen Körpers, insbesondere seinen Stoffwechsel. Die moderne Medizin sorgt dafür, dass genetisch bedingte Krankheiten sich verbreiten. Dies geht paradoxerweise bis hin zur Infertilität.

Die geschichtliche Erfahrung, von Malthus bis hin zum Nationalsozialismus, sollte uns gelehrt haben, dass Eugenik keine Option ist, zumal sie in der Geschichte meist auf wissenschaftlichen Unfug basierte.

Ich denke auch, das die einzige Option sein wird, derartige Defekte in der Keimbahn zu reparieren als sie durch a-posteriori selektive Zwangsmaßnahmen im Genom zu unterdrücken, auch wenn medizinische Eingriffe in die Keimbahn heute (noch) nicht besonders populär sind.

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Klaus Hennicke

Verdummungsprozess

Na, so lange wir das selbst noch konstatieren können .... ;-)

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Günter Blümel

intelligent auswählen

Na ja, Selektion gibt es ja noch. Nur ist sie nicht mehr ein Privileg der ungezähmten Natur und wilden Raubtiere. Wir wählen verstärkt selbst. Wenn Intelligenz tatsächich hilfreich ist, dann werden wir sie fördern. Aktuell kommt es eher darauf an, gut vortuschen und betrügen zu können. Aber oft geht man ja aus einer Krise gestärkt hervor. Sogar wenn man sie überlebt.

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Robert Stilcke

Es gibt keine natürliche Selektion mehr...

... ,dass was damals der Überlebenskämpf erledigte " nur der Stärkste/Klügste überlebt" wird durch unsere Gesellschaft komplett ausgehebelt. Egal wie dumm und faul ein Mensch ist oder welche negativen Eigenschaften/Neigung er besitzt, einfach Jeder hat in dieser Gesellschaft einen sicheren Platz, obgleich der selbe Mensch in der Natur nicht einmal einen Tag überleben würde, aufgrund seiner unvorteilhaften Gene die sich dann auch noch weiterverbreiten.

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Dr. Wolfgang Klein

Statistik

Gehen wir davon aus, dass die Intelligenz des Phänotyps tatsächlich das Ergebnis der Aktivität bestimmter Gene ist (dies wird von manchen Leuten bestritten). Gerald Crabtree tut dies offenbar. Unterliegt ein Gen keinem Selektionsdruck, verschwindet es nach einem statistischen Zerfallsgesetz mit der Zeit aus dem Genom. Unterliegt ein Gen einem negativen Selektionsdruck, d.h. ist die Reproduktionsrate der Träger geringer als die Reproduktionsrate der Nicht-Träger, schreitet das Verschwinden schneller voran.
Bekanntermassen haben und hatten Menschen mit höherer Bildung (diese ist positiv mit der Intelligenz korreliert) im Schnitt weniger Kinder als Menschen mit geringerer Bildung. In England war bis zum 19. Jahrhundert die Zugehörigkeit zu Colleges sogar an Ehelosigkeit geknüpft. Dies läuft auf einen negativen Selektionsdruck auf Intelligenzgene hinaus.
Interessant wäre, ob Crabtree bei seiner Schätzung von 120 Generationen einen fehlenden oder einen negativen Selektionsdruck annimmt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.11.2012 16:23 Uhr
Dr. Wolfgang Klein

@Klaus Schneider - Fehler bei Sarrazin

Sarrazin behauptet meines Wissens, dass hauptsaechlich dumme Immigranten nach Deutschland einwandern. Meiner Meinung nach sagt der Umstand, dass jemand aus einer unterentwicklten laendlichen Gegend in Hinteranatolien kommt und kaum Schulbildung genossen hat, nichts ueber den Intelligenzquotienten aus. Im Gegenteil würde ich erwarten, dass die Immigranten die zu erwartende Normalverteilung des IQ in der menschlichen Grundgesamtheit zeigen.

Demgegenüber sind in der autochtonen deutschen Bevoelkerung die Bildungsmoeglichkeiten weitestgehend ausgeschöpft. Praktisch jeder Deutsche mit der erforderlichen Grundintelligenz kommt heute in den Genuss von Bildung. Vereinfacht gesagt: Der Bildungsgrad ist hier proportional zum IQ.

Das wird m.E. reflektiert durch die Tatsache, dass die Kindern von Migranten in den Bildungsschichten 4-mal haeufiger aufsteigen als Kinder aus der deutschen Unterschicht. Bei letzteren ist nicht mehr drin von den genetischen Voraussetzungen her.

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Franz-D. Schoch
Franz-D. Schoch (FDGS) - 14.11.2012 12:50 Uhr

homo non sapiens

Ein bischen dümmer oder schlauer oder auch nicht, wer kennt schon die ganze Wahrheit? Der Verhaltensforscher Konrad Lorentz bescheinigt uns ja, nur das Bindeglied zwischen Tier und Mensch zu sein, wofür wahrlich viel zu sprechen scheint. Es ist demnach nicht relevant, wie intelligent ein schlichtes Bindeglied wirklich ist, wenn man sich vorzustellen versucht, über welche Intelligenzleistung der "Mensch" verfügen könnte. Um aber zu dieser Mensch-Intelligenz zu gelangen, bedarf es einer Art evolutionären Quantensprungs in der Weiterentwicklung unseres Gehirns, was wohl einen uns unbekannten Zeitraum beanspruchen wird und keinesfalls nur eine Sache von ein paar Generationen sein kann. So finden wir jetzt Lebenden uns auf dem Boden der Tatsache wieder, dass unsere Intelligenz in unserem Leben den status quo nicht mehr verlassen wird. Eigentlich schade .. :-))

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