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Ebola : Zahl der Toten steigt auf mehr als 7500

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Die Zahl der Neuinfektionen mit Ebola ist in den betroffenen westafrikanischen Ländern gesunken, die schlimmsten Befürchtungen der WHO blieben aus. Dennoch gelten weiter strikte Einschränkungen.

          Die Zahl der Ebola-Toten in Westafrika ist auf 7518 gestiegen. Bislang habe man 19340 Infizierte registriert, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit. Die meisten Fälle wurden aus Sierra Leone (8939) gemeldet, vor Liberia (7830). Experten zweifeln die Zuverlässigkeit der Zahlen allerdings an und vermuten eine hohe Dunkelziffer.

          In Liberia ist die Zahl der Neuinfektionen auf zehn bis 20 am Tag gesunken. In Sierra Leone liegt die Zahl bei etwa 500 in der Woche. Insgesamt haben sich die schlimmsten Befürchtungen der in Genf ansässigen Behörde der Vereinten Nationen und einiger amerikanischer Fachleute von September nicht bewahrheitet. Damals hatte die Seuchenschutzbehörde CDC in Atlanta vor einer dramatischen Ausbreitung der Epidemie in Westafrika gewarnt. Nach ihren Berechnungen hätte die Zahl der Infizierten bis Ende Januar auf 1,4 Millionen steigen können.

          Nach anfänglichem Zögern hatten die besonders betroffenen Länder und auch die internationale Gemeinschaft massive Schritte gegen die Seuche eingeleitet. Erst vergangenen Woche hatte die Regierung von Sierra Leone Reisebeschränkungen vor den Weihnachtsfeiertagen verfügt. Zudem wurden strikte Vorgaben für Versammlungen erlassen.

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