Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland hat leicht zugenommen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg die Zahl der Abtreibungen im ersten Quartal 2012 um 0,4 Prozent auf rund 29.100, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mittelte.
Knapp drei Viertel (74 Prozent) der Frauen, die sich den ersten drei Monaten dieses Jahres für den Abbruch einer Schwangerschaft entschieden, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt. 14 Prozent waren im Alter zwischen 35 und 39. Acht Prozent der Frauen waren 40 Jahre und älter. Die unter Achtzehnjährigen hatten den Statistikern zufolge einen Anteil von vier Prozent. 40 Prozent der Schwangeren hatten vor dem Eingriff noch keine Lebendgeburt.
Laut der Behörde wurden 97 Prozent der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche nach der Beratungsregelung vorgenommen. 70 Prozent wurden mit der Absaugmethode (Vakuumaspiration) durchgeführt. In 16 Prozent der Fälle sei das Mittel Mifegyne verwendet worden.
Die Eingriffe erfolgten überwiegend ambulant: 80 Prozent fanden in gynäkologischen Praxen statt und 17 Prozent im Krankenhaus. Sechs Prozent der Frauen ließen den Eingriff in einem Bundesland vornehmen, in dem sie nicht wohnten.
Im vergangenen Jahr hatten insgesamt 108.900 Frauen eine Abtreibung vornehmen lassen - und damit 1,4 Prozent oder knapp 1.600 weniger als 2010. Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche war in Deutschland seit 2004 rückläufig.
Hilfreiche Relation
Henning Reinhardt (henning.reinhardt)
- 13.06.2012, 17:32 Uhr
Man möchte ja zunächst fragen: Haben die Damen nie etwas von
der Pille gehört !?
K. Peter Luecke (microplan2002)
- 13.06.2012, 17:29 Uhr
Klinikmüll
Silke Sauer (aufgekreuzt)
- 13.06.2012, 17:13 Uhr
Was viele nicht wissen
Stefan Neudorfer (sttn)
- 13.06.2012, 13:33 Uhr
ein Ende aller Abtreibungen wäre anzustreben
Franz Holzinger (franzholz)
- 13.06.2012, 12:21 Uhr
