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Deutschland Zahl der Abtreibungen leicht gestiegen

 ·  Im ersten Quartal 2012 haben in Deutschland 29.100 Frauen abgetrieben. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl damit leicht gestiegen. Gut Dreiviertel der betroffenen Frauen waren jünger als 34 Jahre.

Artikel Lesermeinungen (6)

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Henning Reinhardt

Hilfreiche Relation

Für ein aussagekräftiges Urteil über die Entwicklung der Zahlen bei den Schwangerschaftsabbrüchen eines Jahres ist immer auch zu berücksichtigen, dass die Zahl der Lebendgeburten seit Jahren sinkt. Das bedeutet aber, dass der Anteil der Abbrüche relativ gesehen nicht abnimmt, sondern sogar steigt.

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K. Peter Luecke

Man möchte ja zunächst fragen: Haben die Damen nie etwas von der Pille gehört !?

Ziemlich unvorstellbar! Daher hat die Lösung der Frage auch nichts mit "Unwissenheit" etc zu tun, sondern etwas mit Psychologie. So las ich kürzlich in einer Studie zum Gebärverhalten, dass es wesentliche Indizien dafür gebe, dass das Abteibungsproblem etwas mit der - die Frauen mögen mir verzeichen - typisch weiblichen Psyche und Unentschlossenheit zu tun hat, ganz nach dem Motto: "Will ich jetzt das Kind ... oder will ich's doch nicht ???" Die Folge: Verhütungsmittel werden von den Betroffenen nicht konsequent verwendet. Daher letztlich diese mehr als skandalösen Abtreibungszahlen. Hier verantwortungsvoll zu handeln und klare Entscheidungen zu treffen, müssen die Eltern ihren Töchtern früh - ab der Pubertät - mit aller Deutlichkeit vermitteln! Früher, als es noch keine vernünftigen Verhütungsmittel gab, war Nachwuchs Schicksal. Aber heute noch mit dem Schicksal und dem ungeborenen Leben aus Psychogründen zu "spielen", ist verantwortungslos.

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Silke Sauer

Klinikmüll

Interessant dass die Zahl der Abtreibungen eigentlich nie mit dem Fachkräftemangel in Deutschland in Zusammenhang gebracht wird. Auch wenn Abtreibung viele Einzelschicksale umfasst, und man nicht vorschnell verurteilen soll, ist die Überlegung doch nicht unangebracht, dass die Fachkräfte, die uns heute fehlen, schon vor 25 Jahren im Klinikmüll entsorgt wurden. Wenn man verfolgt, wie heute über Mütter gedacht und in den Medien geschrieben wird (s. Betreuungsgelddebatte - Kinder als Karrierehemmschuh, daheimbleibende Mütter als Relikte aus dem Mittelalter) muss man sich nicht wundern, dass Abtreibung für betroffene Frauen als Lösung in einer als ausweglos wahrgenommenen Situation verstanden wird.

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Stefan Neudorfer
Stefan Neudorfer (sttn) - 13.06.2012 13:33 Uhr

Was viele nicht wissen

Kinder die im Mutterleib abgetrieben werden, wehren sich schon gegen die Tötung. Es handelt sich ja um Leben das auch Leben will.

Nun gibt es immer das Todschlagargument: Aber nach einer Vergewaltigung...

Laut statistischen Bundesamt beträgt der Anteil an Abtreibungen die auf eine Vergewaltigung zurückzuführen sind wenige als 1 % der Abtreibungen. Etwa 2 % der Abtreibungen haben medizinische Ursachen.
Jetzt ungeachtet aller Todschlagargumente bei dem Thema stellt sich doch die Frage warum es nicht möglich ist 97 % aller Kindstötungern im Mutterleib zu verhindern.

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Franz Holzinger

ein Ende aller Abtreibungen wäre anzustreben

Die FAZ scheint das einzige Medium zu sein, in welchem überhaupt die Abtreibung in Deutschland noch erwähnt wird.
Wo gibt es eine Partei, die sich für das Lebensrecht aller Kinder ab dem ersten Tag im Mutterleib einsetzt?

Warum ist in Deutschland, einem der reichsten Länder der Welt, für die werdenden Mütter kein Geld da, damit diese ihre Kinder problemlos zur Welt bringen können?

Warum wird die gesamte Bevölkerung über die Krankenkassenpflichtbeiträge dazu gezwungen, die Ermordung von unschuldigen Menschen zu bezahlen?

Warum gibt es von der Politik keinerlei Diskussion zur Verringerung der Abtreibung?

Warum setzen sich weder EU noch UNO für einen Rückgang der Abtreibungen ein?

Wie kann sich ein Arzt für die Tötung von Menschen einsetzen? Wie sollen Menschen in Krankenhäusern noch auf Ärzte vertrauen können, die sich nicht für die Erhaltung des Lebens einsetzen?

Warum werden die psychischen Folgen verschwiegen?

Rettet die Kinder im Mutterleib vor diesem schrecklichen Unheil!

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Jonas Brinkmann

Pharisäischen Druck wegnehmen!

Wie viele Abtreibungen finden nicht statt, weil der gesellschaftliche oder familiäre Druck auf die Schwangere zu groß ist?
„Mach erst einmal deine Ausbildung fertig. Du bist doch noch viel zu jung.“
„Was werden die Leute sagen, wenn du mit jenem Mann…“
Oder auch der Druck des Partners:
„Ich dachte, wir hatten nur so zum Spaß…“
„Ich bin noch nicht so weit.“ etc.
Diese verinnerlichten Stimmen führen dann zur Überzeugung, dass Abtreibung die beste Lösung ist.
Es wäre wünschenswert, wenn unsere Gesellschaft, die Familie, der Partner sich endlich über jede durch freiwilligen Sex entstandene Schwangerschaft freuen würde.
Nehmt den pharisäischen Druck aus der Gesellschaft und unterstützt jede Schwangere.

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