Home
http://www.faz.net/-gum-73xyw
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
50 plus

Daniel Bahr Gesundheitsminister: Es gibt genug Grippe-Impfstoff

Zwei Grippeimpfstoffe sind zurückgerufen worden - trotzdem wird es genug Impfstoff geben, sagt Daniel Bahr. 15 Millionen Leute seien vergangenes Jahr geimpft worden - 14 Millionen Dosen gebe es schon.

© ZB Vergrößern Eine Grippeimpfung.

Nach dem Rückruf zweier Grippeimpfstoffe ist Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr Befürchtungen entgegengetreten, dass in diesem Jahr nicht alle geimpft werden können, die dies wollen. „Alle diejenigen, die auch wie im letzten Jahr sich wieder impfen lassen wollen, können sich darauf verlassen, dass der Impfstoff zur Verfügung steht“, sagte er Samstagabend in der ARD. Im vergangenen Jahr seien 15 Millionen Impfstoff-Dosen benötigt worden, für dieses Jahr stünden bereits 14 Millionen zur Verfügung.

Engpässe in einigen Bundesländern seien lediglich ein logistisches Problem. Dieses müssten die Krankenkassen lösen, die die Verträge mit den Pharmaunternehmen ausgehandelt hätten, sagte Bahr.

Mehr zum Thema

Zwei Grippeimpfstoffe des Schweizer Konzerns Novartis - Begripal und Fluad - waren zurückgerufen worden, weil in Italien Ausflockungen gefunden worden waren. Gesundheitliche Nebenwirkungen sind nach Angaben des zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) aber nicht bekanntgeworden. Das Institut hatte nach Ministeriumsangaben 620 000 Dosen von Grippeimpfstoffen anderer Hersteller freigegeben, mit denen die vom Markt genommene Menge von 750 000 Novartis-Dosen zum großen Teil wieder ausgeglichen werden konnte.

Quelle: DPA

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Epidemie in Westafrika Medikament hilft noch drei Tage nach Ebola-Infektion

Ein neues Medikament hilft gegen Ebola - zumindest im Versuch mit Affen. Und auch ein neuer Impfstoff scheint Anlass zur Hoffnung zu geben. Mehr Von Christina Hucklenbroich

25.04.2015, 13:00 Uhr | Wissen
Mosambik Das Leiden der Müllsammler von Maputo

Ihre einzige Einnahmequelle ist die riesige Mülldeponie in Maputo, der Hauptstadt von Mosambik im Südosten Afrikas. Dort suchen die Armen nach wiederverwertbaren Materialien wie Plastik, Papier, Dosen und Flaschen. Mehr

06.02.2015, 10:50 Uhr | Gesellschaft
Masern-Ausbruch Gröhe droht mit Impfzwang

Im Fall des Berliner Masern-Ausbruchs ist noch kein Ende in Sicht. Bundesgesundheitsminister Gröhe stellt eine Impfpflicht in Aussicht, sollte sich die Lage nicht bessern. Mehr

12.04.2015, 14:48 Uhr | Gesellschaft
Landwirtschaft Hier trifft Nachhaltigkeit auf Gentechnik

Uruguay hat zwar nur etwas mehr als drei Millionen Einwohner, will binnen zehn Jahren aber genug Nahrung für 50 Millionen Menschen produzieren - mit Hilfe von nachhaltiger Landwirtschaft, genveränderten Pflanzen und anderen Techniken. Mehr

03.04.2015, 15:18 Uhr | Wirtschaft
Weitere Nachrichten Osram optimistischer für 2015

Der Lichtspezialist Osram blickt nach einem gut verlaufenen zweiten Quartal optimistischer auf das laufende Jahr, und American Express hat den Gewinn zum Jahresbeginn weiter steigern können. Mehr

17.04.2015, 06:55 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 27.10.2012, 20:35 Uhr

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden