http://www.faz.net/-gum-73xyw

Daniel Bahr : Gesundheitsminister: Es gibt genug Grippe-Impfstoff

  • Aktualisiert am

Eine Grippeimpfung. Bild: ZB

Zwei Grippeimpfstoffe sind zurückgerufen worden - trotzdem wird es genug Impfstoff geben, sagt Daniel Bahr. 15 Millionen Leute seien vergangenes Jahr geimpft worden - 14 Millionen Dosen gebe es schon.

          Nach dem Rückruf zweier Grippeimpfstoffe ist Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr Befürchtungen entgegengetreten, dass in diesem Jahr nicht alle geimpft werden können, die dies wollen. „Alle diejenigen, die auch wie im letzten Jahr sich wieder impfen lassen wollen, können sich darauf verlassen, dass der Impfstoff zur Verfügung steht“, sagte er Samstagabend in der ARD. Im vergangenen Jahr seien 15 Millionen Impfstoff-Dosen benötigt worden, für dieses Jahr stünden bereits 14 Millionen zur Verfügung.

          Engpässe in einigen Bundesländern seien lediglich ein logistisches Problem. Dieses müssten die Krankenkassen lösen, die die Verträge mit den Pharmaunternehmen ausgehandelt hätten, sagte Bahr.

          Zwei Grippeimpfstoffe des Schweizer Konzerns Novartis - Begripal und Fluad - waren zurückgerufen worden, weil in Italien Ausflockungen gefunden worden waren. Gesundheitliche Nebenwirkungen sind nach Angaben des zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) aber nicht bekanntgeworden. Das Institut hatte nach Ministeriumsangaben 620 000 Dosen von Grippeimpfstoffen anderer Hersteller freigegeben, mit denen die vom Markt genommene Menge von 750 000 Novartis-Dosen zum großen Teil wieder ausgeglichen werden konnte.

          Weitere Themen

          Behörden kämpfen weiter Video-Seite öffnen

          Ebola im Kongo : Behörden kämpfen weiter

          Erste Isolierstationen und Impfstoff sind in der Region um die kongolesische Stadt Mbandaka eingetroffen. Trotz aller Schwierigkeiten sei man gut vorbereitet heißt es von offizieller Seite.

          Topmeldungen

          Altkanzler Gerhard Schröder (links) mit dem russischen Ministerpräsidenten Medwedew und dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Gazprom, Wiktor Subkow, bei der Amtseinführung Putins.

          Abschuss von MH17 : Ausgerechnet Schröder

          Der Kreml weiß selbst am besten, wer für den Abschuss von MH17 verantwortlich ist. Ein ehemaliger Bundeskanzler aber beklagt lieber die Eigensucht Amerikas. Ein Kommentar.
          Der absehbare weiter beschleunigte Meerespegelanstieg ist auch noch nicht vollständig in den Klimafolgen-Berechnungen abgebildet.

          1,5 Grad Erwärmung : Fleißarbeit beim Klimaschutz spart Billionen

          Klimaschutz kostet, soll sich aber langfristig lohnen. Eine Studie zeigt jetzt, dass sich strengerer Klimaschutz noch mehr lohnt. Mit einer Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 statt 2 Grad soll die Weltwirtschaft Kosten in Billionenhöhe einsparen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.