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Erfolgreiche Prävention : Deutlich weniger Krebstote in Amerika

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Schlechte Diagnose: Ein Arzt zeigt auf ein Röntgenbild eines Lungenkrebs-Patienten. Bild: dpa

In Amerika sterben heute deutlich weniger Patienten an Krebs als noch vor 25 Jahren. Die zwei Hauptgründe dafür machen auch für andere Länder Hoffnung.

          Die Zahl der durch Krebs verursachten Todesfälle in den Vereinigten Staaten ist in den vergangenen 25 Jahren um ein Viertel zurückgegangen. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht der amerikanischen Krebsgesellschaft ACS hervor. Grund für die stark rückläufige Entwicklung ist demnach vor allem ein kontinuierlicher Rückgang bei der Nikotinsucht sowie medizinische Fortschritte bei der Früherkennung und Behandlung von Tumoren.

          Todesfälle in Zusammenhang mit Lungenkrebs gingen bei Männern zwischen 1990 und 2014 um 43 Prozent zurück, bei Frauen zwischen 2002 und 2014 um 17 Prozent. Die Sterblichkeitsrate bei Frauen durch Brustkrebs sank zwischen 1989 und 2014 um 38 Prozent. Noch spektakulärer ist der Rückgang beim Prostatakrebs: Zwischen 1993 und 2014 sank die Zahl der Männer, die daran starben, um 51 Prozent. Die Zahl der durch Darmkrebs verursachten Todesfälle bei Männern und Frauen ging zwischen 1976 und 2014 ebenfalls um 51 Prozent zurück.

          Dem ACS-Bericht zufolge wird es dieses Jahr in den Vereinigten Staaten 1,68 Millionen Fälle von neu diagnostizierten Krebserkrankungen und mehr als 600.000 Todesfälle infolge von Krebs geben. Die Krebshäufigkeit ist im vergangenen Jahrzehnt bei den Frauen stabil geblieben, bei den Männern sank sie um etwa zwei Prozent. Die Todesrate bei beiden Geschlechtern sank im Jahresdurchschnitt um etwa 1,5 Prozent. Der Bericht wird im Fachblatt „Journal for Clinicians“ veröffentlicht.

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