Johann Wolfgang von Goethe wusste es genau: „Man erblickt nur, was man schon weiß und versteht“, schrieb er vor annähernd 200 Jahren seinem Freund Friedrich von Müller, dem Staatskanzler des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach. Und obwohl Goethe schon viel wusste und verstand, widmete er sich im Sommer des Jahres 1828 lesend und beobachtend besonders intensiv dem Wein und dem Weinbau. Freilich war der Anlass ein betrüblicher: Es galt, den Tod seines Mentors und Weggefährten Großherzog Karl August zu verwinden. Der Zauber der Landschaft rings um das Renaissance-Schloss, das bei Dornburg die Saale überragt, tat bald seine Wirkung. „Die Aussicht ist herrlich und fröhlich, die Blumen blühen in den wohlunterhaltenen Gärten, die Traubengeländer sind reichlich behangen, und unter meinem Fenster seh ich einen wohlgediehenen Weinberg, den der Verblichene auf dem ödesten Abhang noch vor drei Jahren anlegen ließ und an dessen Ergrünung er sich die letzten Pfingsttage noch zu erfreuen die Lust hatte“, schrieb er bald darauf seinem Freund Carl Friedrich Zelter.
Doch Weinberg hin oder her, zu trinken gab es in dem Schloss nichts, jedenfalls nichts, was vor dem gestrengen Urteil des Weinkenners Goethe hätte Bestand haben können. „Da in dem übrigens ganz anmutigen Schlößchen kein wohlversorgter Keller vorhanden ist, ich auch keinen in der Nähe weiß als Deinigen, so ersuche ich Dich, mich während meines hiesigen Aufenthalts mit Wein zu versorgen und mir vorerst durch Überbringer sechs Flaschen zu übersenden, auch von Zeit zu Zeit damit fortzufahren. Ich wünsche einen leichten reinen Würzburger und werde solchen nach abgeschlossener Wallfahrt auf irgendeine Weise dankbar ersetzen“, ließ er einen früheren Diener wissen.
Hofgärtner Carl August Christian Schell wollte indes wissen, dass Goethe außer nach Würzburger auch nach Moselwein zumute war, vor allem des Abends: „... aß darauf stets eine Franzsemmel und trank, die acht Tage ausgenommen, an denen er Dorndorfer Wein genoss - ein Viertel Moselwein“, hielt Schell im Jahr 1864 über das Abendessen Goethes fest. Nach Wein von den Hängen der Saale oder der Unstrut, die bei Naumburg in den vielbesungenen Fluss mit dem „hellen Strande“ mündet, war dem Dichter und Universalgelehrten demnach kaum zumute. Wusste er womöglich zu viel über den Wein, der in den Tälern von Saale und Unstrut wuchs, als dass er darin etwas erblicken konnte, das seiner Aufmerksamkeit als Weinkenner und nicht nur als Botaniker wert war?
Kleinste Parzellen in den Terrassen
Goethe wäre mit seiner Missachtung des Weins aus Kösen, Naumburg oder Freyburg mutmaßlich in bester Gesellschaft gewesen. Zwar war die Rebe hier schon seit der Kolonisierung der Region durch die Franken während des Frühmittelalters heimisch. Aber die Weinberge auf der Höhe des 51. Breitengrads, der seit unvordenklichen Zeiten als die nördliche Grenze des Weinbaus gilt, brachten in den allermeisten Jahren Trauben hervor, die zu Wein zu verarbeiten eine gehörige Portion Trotz erforderte. Denn in dem meist rauhen Klima wurden die Trauben gleich welcher Sorte nur in den allerwenigsten Jahren reif. Immerhin: Besser als das oft verunreinigte Wasser war herber, wenn nicht saurer Wein allemal.
Aber wohlhabend werden wie die Würzburger Spitäler mit ihrem Steinwein oder die Klöster und adeligen Gutsbesitzer an Rhein und Mosel konnte man mit diesem Getränk nicht. So verlor um die Mitte des 18. Jahrhunderts auch der sächsische Kurfürst die Geduld mit seinen Weinbergen, die oberhalb von Freyburg die Neuenburg säumten. Was blieb, waren kleine und kleinste Parzellen in den Terrassen und den steil abfallenden Hängen aus des Trias-Formationen Muschelkalk, Keuper und Buntsandstein, in denen sich Enthusiasten oder Unverbesserliche mit einer wilden Vielzahl von Rebsorten plagten und froh waren, wenn nicht Spätfröste im Frühjahr oder Frühfröste im Herbst die ganze Ernte zunichtemachten.
„Viele glauben heute noch, hier gäbe es nur Eiswein, weil Saale-Unstrut das nördlichste Weinanbaugebiet Europas, wenn nicht der Welt ist“, sagt Christian Kloss, halb ernst, halb ironisch. Als Geschäftsführer des Landesweingutes Kloster Pforta, das nach der Wende aus der VEG Naumburg hervorgegangen ist und mit annähernd 50 Hektar Rebfläche nach der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut mit rund 360 Hektar das zweitgrößte Weingut ist, kommt der gebürtige Rheingauer weit herum. Doch verdrießen lässt es sich Kloss ebenso wenig wie Matthias Hey, der den Weg von der Saale an den Rhein und wieder zurück nach Osten hinter sich und als Jungwinzer schon Aufsehen erregt hat, wenn auch nicht zur Freude aller Winzerkollegen.
Denn Hey, Kloss, der Naumburger André Gussek und fünf weitere Winzer von Saale und Unstrut sowie aus dem Mansfelder Land zwischen Eisleben und Halle haben sich in diesem Jahr zu einer kleinen, aber auf Zuwachs angelegten Gemeinschaft namens „Breitengrad51“ zusammengefunden. Mit diesem Namen, der auf den 51. Breitengrad als die nördliche Weinbaugrenze anspielt, wollen sie in jedem Jahr Weine adeln, die zum Besten gehören, was an Saale und Unstrut gewachsen ist - und die es mit nichts weniger als den besten Gewächsen von Rhein und Main aufnehmen sollen.
Die Mehrheitsverhältnisse waren gegen sie
Das ist einfacher gesagt als getan. Zwar sind die natürlichen Gegebenheiten an Saale und Unstrut dem Qualitätsweinbau durchweg förderlicher als etwa die Flachlagen Rheinhessens und mancher Erste-Gewächs-Lage im Rheingau durchaus ebenbürtig. Denn an Saale und Unstrut werden die Trauben bestenfalls an den Steilhängen und in wenigen windgeschützten Wärmeinseln reif. Wegen karger Böden und geringer Niederschläge sind die Erträge naturgemäß geringer als im Westen, was im Prinzip für die Erzeugung von Qualitätsweinen spricht. Zudem begünstigt die lange, oft bis in den November reichende Vegetationsperiode das langsame Reifen der Trauben und damit filigrane und zugleich komplexe Weine. In der Theorie müssten die Weine von Saale und Unstrut also durchweg in einem Atemzug mit Weinen von Rhein und Main genannt werden. Doch 20 Jahre nach der Wiedervereinigung hat der Weinbau an Saale und Unstrut ein Luxusproblem: Wegen der starken Nachfrage nicht zuletzt in der Region finden auch bescheidene Weine, die weit hinter dem Potential der oft landschaftsprägenden Lagen zurückbleiben, für gutes Geld ihre Käufer.
Mit diesem Missverhältnis wollen sich Hey, Kloss und Co. nicht länger abfinden - zumal das deutsche Weinbezeichnungsrecht seine Schatten auch auf die Weine von Saale und Unstrut wirft. Auch hier wurden nach der Wiedervereinigung jene unseligen Großlagen geschaffen, die es wie „Rauenthaler Steinmächer“ oder
„Johannisberger Erntebringer“ im Westen zu zweifelhaftem Ruhm gebracht haben. Auch im Osten gaukeln Weine, die ihre Herkunft als „Freyburger Schweigenberge“ und „Großjenaer Blütengrund“ angeben, dem Weintrinker nur vor, er habe einen Silvaner, Riesling oder Weißburgunder im Glas, der in einem gleichnamigen Weinberg gewachsen ist. Stattdessen sind sie auf Flächen gewachsen, die ungefähr so viel gemeinsam haben wie Köln und Düsseldorf oder Leipzig und Dresden. Doch um diesen Etikettenschwindel abzuschaffen und die Verwendung solcher Großlagen zu unterbinden, reichte die Kraft der kleinen Gruppe nicht aus. Die Mehrheitsverhältnisse im regionalen Weinbauverband waren gegen sie.
Also machten sie auf eigene Faust weiter, redeten sich die Köpfe heiß, probierten und kritisierten untereinander die Weine des neuen Jahrgangs und überlegten, wie sie sich am eigenen Schopf aus dem Morast des deutschen Weinbezeichnungsrechts ziehen könnten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, in der Theorie wie in der Praxis. „Ein ,Breitengrad51‘-Wein ist ein Wein mit komplexer Struktur und großer Lagerfähigkeit“, heißt es in dem Manifest der Gruppe, das in diesem Sommer mit den Weinen des Jahrgangs 2011 das Licht der Welt erblickt hat. Zudem solle ein „Breitengrad51“ ein Spiegelbild sein der heimischen Rebsorten, des Bodens und des speziellen Kleinklimas der besten Lagen an Saale und Unstrut.
Hehren Anspruch untermauert
An diesem hehren Anspruch, der durch eine Begrenzung der höchstzulässigen Erntemenge auf 55 Hektoliter je Hektar und ein Mindestmostgewicht auf Auslese-Niveau untermauert wird, können und müssen sich indes höchstens zwei Weine je Jahrgang und Weingut messen: ein Weißwein im ersten Jahr nach der Lese und frühestens im zweiten Jahr nach der Ernte auch ein Rotwein. So haben bislang auch nur sechs Weißweine den Anforderungen an einen „2011er Breitengrad51“ standgehalten: ein Traminer aus dem Weingut Böhme in Gleina, ein Weißburgunder aus mehr als 30 Jahre alten Reben in einer der besten Muschelkalk-Parzellen in der Lage „Saalhäuser“ aus dem Landesweingut Kloster Pforta, ein im „Kaatschener Dachsberg“ gewachsener Weißburgunder aus dem Weingut Gussek in Naumburg, ein Weißburgunder aus den Parzellen des Weingutes Born im „Höhnstedter Kreisberg“, ein Riesling aus dem Weingut Lützkendorf (Bad Kösen), der aus der traditionsreichen Lage „Hohe Gräte“ in Karsdorf an der Unstrut stammt, und nicht zuletzt - als kleine Revolution in Saale-Unstrut - eine Cuvée aus Grau- und Weißburgunder sowie Riesling aus dem Weingut Hey (Naumburg).
Auch für die anderen Weine der derzeit acht Güter gelten nach Ablauf einer Übergangszeit von zwei Jahren Anforderungen, die denen in den Spitzenbetrieben in den westlichen Anbaugebieten nicht nachstehen und sie zum Teil sogar noch übertreffen. Getreu dem Motto „Je enger die Herkunft, desto höher die Qualität“ sollen nur ausgesuchte Weine mit dem Namen einer Weinbergslage und damit einem eindeutigen Herkunftsnachweis renommieren.
Eingeschränkt neben der Verwendung von Lagennamen wird auch das mehr oder weniger muntere Hantieren mit den sogenannten Prädikaten für nicht mit Zucker angereicherte Weine von Kabinett über Spätlese bis Auslese, wie es im Westen selbst in Spitzenbetrieben gang und gäbe ist. Einen Kabinettwein mit mehr als 11,5Volumenprozent Alkohol soll es bei den „Breitengrad51“-Verschwörern künftig nicht mehr geben. Verschwinden sollen auch jene im Westen nicht auszurottenden Spät- und Auslesen, bei denen erst das intensive Studium des Etiketts Aufschluss darüber gibt, ob es sich um einen trockenen, halbtrockenen, fruchtsüßen, vielleicht sogar edelsüßen Wein handelt. Wie die Qualität auf die Herkunft verweist, so soll im Osten ein Prädikat eindeutig für einen Stil des Weines stehen: Ein „Kabinett“ ist ein schlanker Wein mit niedrigem Alkoholgehalt, die Prädikate „Spätlese“ und „Auslese“ sind für fruchtige und edelsüße Weine reserviert. So strenge Maßstäbe legt - mit Ausnahme des Regionalverbands Nahe - nicht einmal der Verband der Prädikatsweingüter (VDP) an die Weine, die den Traubenadler als Markenzeichen führen dürfen.
Das „Erste Gewächs“ im Zwielicht
Leichtgemacht haben es sich die Weingüter mit diesem ambitionierten Konzept nicht. Jeder Betrieb muss gewärtigen, dass ein Wein, der mit dem Signet „Breitengrad51“ geadelt werden soll, dem Urteil der Kollegen nicht standhält. Mehr noch: Sollte es in einem Jahr, in dem die Natur es mit den Weinbergen an Saale und Unstrut nicht so gut meint wie zuletzt, keinen Wein geben, der den Qualitätsansprüchen genügt, dann dürfte es auch keinen „Breitengrad51“-Wein geben - so jedenfalls haben es sich die acht Gründungswinzer in die Hand versprochen. Und so dürfte es auch kommen: Wie man durch Abstriche an der Qualität der Weine eine Marke wie das „Erste Gewächs“ ins Zwielicht rückt und damit den eigenen Ruf beschädigt, macht die Winzerschaft im Rheingau gerade vor.
Nur eine vage Hoffnung ist indes, dass das Leben entlang des 51.Breitengrads nicht nur Winzer zusammenführt, deren Weinberge im Land Sachsen-Anhalt liegen. Die Fühler in das nahe Thüringen und das ferne Sachsen sind längst ausgestreckt. Doch das Echo ist verhalten. Gerade in Sachsen herrscht eher Mangel als Überfluss an heimischem Wein, was der Qualität nicht unbedingt zuträglich ist. Umso bemerkenswerter ist der Umstand, dass es gerade an Saale und Unstrut gut 20 Jahre nach der Wiedervereinigung auf breiter Front zu einem Aufbruch gekommen ist. Wo es nach dem Ende der DDR zwar noch Weinbau gab, die Weine in der Mehrzahl aber kaum trinkbar waren, da hat sich das eingestellt, was man mit einem geflügelten Wort als „blühende Landschaften“ bezeichnen kann. So viele gut gepflegte Weinberge und so guten Wein wie jetzt gab es an Saale und Unstrut noch nie, die Weine der Winzervereinigung Freyburg an der Unstrut eingeschlossen.
Diese Entwicklung ist indes nicht das Werk vieler, sondern einiger weniger Pioniere. Uwe Lützkendorf gehört dazu, der Sohn des letzten Leiters des VEG Naumburg, der sich bald nach der Wiedervereinigung mit den 1959 kollektivierten Rebflächen in Karsdorf selbständig machte und sich schon in den neunziger Jahren dem VDP anschloss. Sodann Bernard Pawis, der mit dem Kapital der Weinberge seiner Eltern in Freyburg so gewuchert hat, dass er gemeinsam mit seiner Frau Kerstin ein altes Klostergut in Zscheiplitz mit neuem Leben erfüllt hat. Ein Mann fast der ersten Stunde ist auch André Gussek, der zuerst Kellermeister des Landesweinguts war und Ende der neunziger Jahre auf dem Areal der einst preußischen Weinbauverwaltung Naumburg und der Lage „Naumburger Paradies“ den Sprung in die Selbständigkeit wagte.
In der DDR fehlte es an allem
Eine kuriose Geschichte rankt sich um das Weingut Born in Höhnstedt, der nördlichsten Weinbaugemeinde Deutschlands und wohl der Welt. Von Weinbauromantik war weit und breit keine Spur, als sich ein junger Ingenieur namens Günter Born in den siebziger Jahren in den wenigen Parzellen des „Höhnstedter Kelterbergs“ zu schaffen machte, die sein Großvater in den dreißiger Jahren angepflanzt hatte und die seither allen Kollektivierungsbestrebungen widerstanden hatten. Einem Privatmann wie Born fehlte es in der DDR an allem: an Setzreben, an Dünger, an Spritzmitteln zur Pilzbekämpfung und natürlich an den Gerätschaften für Weinbergs- und Kellerarbeit. Aus dem Westen fand eine in Einzelteile zerlegte Rückenspritze mit Motor ihren Weg nach Höhnstedt, in der Nähe von Leipzig tat Günter Born eine alte hydraulische Presse auf. Nun wurden die Trauben nicht mehr in die Winzervereinigung nach Freyburg transportiert, sondern der Most fand seinen Weg ungeschönt und unfiltriert in die Studentenclubs im nahe gelegenen Halle.
Heute leben diese Anfänge allenfalls in der Erinnerung fort - und in den nicht selten knochentrockenen Weinen. Denn bei den Borns wie in manch anderem Betrieb hat mittlerweile die nächste Generation das Heft in die Hand genommen. Die Eltern haben in den mehr als 20 Jahren nach der Wiedervereinigung den Grund gelegt, von dem aus sie zu neuen Ufern aufbricht. Für diese neue, von manchem aus DDR-Zeiten herrührenden Zwist unbelastete Generation steht wie kein Zweiter der gerade 30 Jahre alte Matthias Hey. Im Jahr 2001 erwarben seine Eltern ein ehemaliges Wirtschaftsgebäude samt Weinberg mitten in der Lage „Naumburger Steinmeister“. Von einem eigenen Weingut war noch nicht die Rede, aber nach und nach wurden alte, längst überwucherte Flächen vom Wildwuchs befreit. Manche Parzellen wurden neu bestockt, in anderen stießen Vater und Sohn Hey auf Riesling-Reben, die noch vor dem Zweiten Weltkrieg gepflanzt worden waren. Matthias entschloss sich, in Geisenheim Weinbau zu studieren, machte das obligatorische Vorpraktikum im benachbarten Weingut Lützkendorf, zog an den Rhein und von dort nach Italien, wo er seine Diplomarbeit schrieb, und kehrte voller Enthusiasmus an die Saale zurück. Inzwischen hat er den vierten eigenen Jahrgang ausgebaut und gilt als eines der größten Talente weit und breit.
So verbinden sich im Zeichen von „Breitengrad51“ nicht nur Weine von ausgesuchter Güte aus einer Kulturlandschaft, die einst wie der Rheingau von Zisterziensermönchen für den Weinbau gewonnen wurde. Durch ihre Erzeuger tragen die Weine wie keine zweiten auch die Handschrift der jüngeren deutschen Geschichte. DDR-Biographien mischen sich mit Lebensläufen aus dem Geist der wiedergewonnenen Freiheit, alte Reben wurden zu neuem Leben erweckt, gestandene Winzer verbünden sich mit Autodidakten und ehrgeizigem Nachwuchs, „wohlgediehene“ Weinberge allüberall.
Kehrte Johann Wolfgang von Goethe heute anstatt in dem Idyll der Dornburger Schlösser in ein Weingut in Naumburg, Höhnstedt oder Bad Kösen ein, ihn würde es kaum nach leichtem, reinen Würzburger oder nach Moselwein verlangen. Eine neue Generation hat sein Wort beherzigt: „Was Du ererbt von Deinen Vätern hast, Erwirb es, um es zu besitzen.“
Alte Rebsorten
Frank Schröter (schrfrnk)
- 19.10.2012, 15:12 Uhr
Zu teuer für die gebotene Qualität
Reinhard Lauterbach (rlauterbach)
- 19.10.2012, 13:41 Uhr
Goethe leider ungeeignet
Christian Leirich (Hallenser81)
- 19.10.2012, 11:46 Uhr