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Gagen Julia Roberts verdient am meisten

03.12.2002 ·  Zumindest für die Roberts sind die miesen Zeiten nun wirklich vorbei: Unter 20 Millionen Dollar Gage tritt die Hollywood-Diva nicht mehr zur Arbeit an.

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Eigentlich wollte sie Tierärztin werden. Doch wenn Julia Roberts (32) lächelt, schmelzen die Polkappen - und verwandeln sich in Ströme aus purem Gold, möchte man meinen: Julia Roberts ist der höchstbezahlte weibliche Kinostar, wie das amerikanische Magazin „The Hollywood Reporter“ am Dienstag ermittelt hat. Dessen Redakteure küren Jahr für Jahr die „mächtigste Frau des Unterhaltungsgewerbes“. Dabei wird - quasi nebenbei - auch die Frau mit der höchsten Gage festgestellt.

Ergebnis: Julia Roberts verdient am meisten, nämlich 20 Millionen Dollar pro Film, seit sie im vergangenen Jahr den Oscar für ihre Rolle in Erin Brockovich eingestrichen hat. Die mächtigste Frau ist sie deshalb noch lange nicht, sondern landet in der Endnote auf Platz zwölf. Die wirklich einflussreichste Frau ist dagegen Sherry Lansing, die Präsidentin von Paramount Pictures und am längsten amtierende Studiochefin Hollywoods.

Geschäftsfrauen mächtiger als Schauspielerinnen

Auf Platz zwei und drei der „Mächtigsten-Liste“ folgen ebenfalls Geschäftsfrauen - Stacey Snider, die Vorsitzende von Universal Pictures, sowie Amy Pascal, Vize-Chefin von Sony Pictures und Produzentin von „Spiderman“. Die Popsängerin und Schauspielerin Madonna schaffte dagegen nur den 60 Platz. Auf Platz 64 rangiert „Harry-Potter“-Autorin Joanne K. Rowling.

Doch zurück zum großen Geld: Beruhigende 20 Millionen Dollar pro Film darf auch Cameron Diaz (“Verrückt nach Mary“) verlangen, ohne den Vogel gezeigt zu bekommen. Deshalb landet sie auf Platz zwei unter den Großverdienerinnen. Fast möchte man da Drew Barrymore, Reese Witherspoon und Jodie Foster mitfühlend zuzwinkern: Sie verdienen ja nur zehn Millionen Dollar pro Engagement. Und erst Sandra Bullock: Bei der kann die Gage auch schon mal auf schlappe acht Millionen runtergehen.

Der Liste zufolge werden 45 Prozent der Hollywood-Studios mittlerweile von Frauen geleitet, ebenso wie vier der sechs größten US-Fernsehstationen (CBS, Fox, ABC und UPN).

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