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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Fukushima Plutonium-Funde außerhalb der Zone

 ·  Forscher haben Plutonium jetzt auch außerhalb der Evakuierungszone von Fukushima gefunden. Es sind zwar winzige Mengen, die aber viel über die Zerstörungen der Reaktorblöcke sagen.

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Außerhalb der Evakuierungszone um das havarierte Kernkraftwerk Fukushima haben japanische Forscher das schwere und hochgiftige Plutonium nachgewiesen. An drei Stellen zwischen 20 und 32 Kilometer um das Kraftwerk wurden geringe Mengen verschiedener Isotope gefunden, die eindeutig zeigen, dass es sich um Radionuklide aus dem zerstörten Kraftwerk handelt.

Demnach dürften mit den Wasserstoffexplosionen in den ersten Tagen nach Beginn der Katastrophe am 11. März vorigen Jahres, bei denen drei Blöcke teilweise zerstört wurden, Teile des Plutoniumvorrats ausgetreten sein, schließen die Wissenschaftler vom Nationalinstitut für Radiologische Studien in Chiba. Wie sie in der Zeitschrift „Scientific Reports“ berichten, dürften allerdings allenfalls 0,000037 Prozent des Plutonium-Inventars aus dem Reaktorkern ausgetreten sein - ein Zehntausendstel der 1986 im ukrainischen Tschernobyl freigesetzten Mengen.

Das Reaktorgebäude habe damit einen gewissen Schutz vor der Freisetzung geboten, heißt es. Die Gesundheitsgefahren durch das Plutonium, das erst nach dem Einatmen oder nach dem Essen lebensgefährlich werden kann, sind nach Ansicht der Forscher noch nicht abschließend zu beurteilen, weil man etwa keinerlei Informationen über die Verteilung von Plutonium im Wasser und an den Küsten hat. Allerdings werden sie wegen der geschätzten Austrittsmengen als gering eingeschätzt.

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Jahrgang 1964, Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

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