Außerhalb der Evakuierungszone um das havarierte Kernkraftwerk Fukushima haben japanische Forscher das schwere und hochgiftige Plutonium nachgewiesen. An drei Stellen zwischen 20 und 32 Kilometer um das Kraftwerk wurden geringe Mengen verschiedener Isotope gefunden, die eindeutig zeigen, dass es sich um Radionuklide aus dem zerstörten Kraftwerk handelt.
Demnach dürften mit den Wasserstoffexplosionen in den ersten Tagen nach Beginn der Katastrophe am 11. März vorigen Jahres, bei denen drei Blöcke teilweise zerstört wurden, Teile des Plutoniumvorrats ausgetreten sein, schließen die Wissenschaftler vom Nationalinstitut für Radiologische Studien in Chiba. Wie sie in der Zeitschrift „Scientific Reports“ berichten, dürften allerdings allenfalls 0,000037 Prozent des Plutonium-Inventars aus dem Reaktorkern ausgetreten sein - ein Zehntausendstel der 1986 im ukrainischen Tschernobyl freigesetzten Mengen.
Das Reaktorgebäude habe damit einen gewissen Schutz vor der Freisetzung geboten, heißt es. Die Gesundheitsgefahren durch das Plutonium, das erst nach dem Einatmen oder nach dem Essen lebensgefährlich werden kann, sind nach Ansicht der Forscher noch nicht abschließend zu beurteilen, weil man etwa keinerlei Informationen über die Verteilung von Plutonium im Wasser und an den Küsten hat. Allerdings werden sie wegen der geschätzten Austrittsmengen als gering eingeschätzt.
Bisher, wie erwartet, keine Antwort. zu meinen Fragen (Beitrag
10.03.2012 21:30 Uhr)
Stefan Albert (cosmicspirit)
- 12.03.2012, 13:22 Uhr
"Die Konzentration von Plutonium ist gleich der Fallout-Belastung,
die in Folge von
Hans-Ulrich Pietz (Ulrich2310)
- 11.03.2012, 11:57 Uhr
"Plutonium gefunden"
Klaus Ermecke (kermecke)
- 11.03.2012, 10:51 Uhr
Grundrecht (GG Art.2 (2)) auf "auf Leben und körperliche
Unversehrtheit" auf längere Sicht
Stefan Albert (cosmicspirit)
- 10.03.2012, 21:30 Uhr
Reizwort Plutonium
Klaus Letis (odysseus_8)
- 10.03.2012, 21:07 Uhr