http://www.faz.net/-gum-95ra0

Vor Kreta : Frachter mit 410 Tonnen Sprengstoff gestoppt

  • Aktualisiert am

Vor Kreta: Ein Frachtschiff wurde mit 410 Tonnen Sprengstoff an Bord beschlagnahmt (Symbolbild). Bild: AFP

Die griechische Küstenwache hat einen Frachter gestoppt. Das Schiff mit den über 400 Tonnen Sprengstoff war auf dem Weg in ein nordafrikanisches Land.

          Die griechische Küstenwache hat einen Frachter gestoppt, der 29 Container mit mehreren Tonnen Sprengstoff an Bord hatte. Wie ein Sprecher der Küstenwache am Mittwoch weiter sagte, sei der Frachter „Andromeda“ eine „fahrende Bombe“ und Gefahr für Menschen und Umwelt gewesen. Das Schiff sei bereits am 6. Januar gestoppt und zum Einlaufen in den Hafen von Iraklion auf Kreta gezwungen worden.

          Nach viertägigen gründlichen Kontrollen wurden rund 410 Tonnen Sprengstoff sichergestellt, hieß es. Die Küstenwache teilte am Mittwoch mit, dass in den 29 Containern unter anderem Ammoniumnitrat und Zünder gefunden wurden. Das Schiff fährt unter der Fahne Tansanias, es gehöre aber einer griechischen Reederei, hieß es.

          Der Kapitän der „Andromeda“ gab an, nach Dschibuti unterwegs gewesen zu sein. Später stellte sich jedoch heraus, dass der libysche Hafen Misrata das Ziel  war. Lieferungen von Waffen oder Munition nach Libyen hat die EU wegen des Bürgerkrieges in diesem nordafrikanischen Land verboten. Den Sprengstoff soll das Schiff im türkischen Mersin geladen haben. Die acht Besatzungsmitglieder werden am Donnerstag der Staatsanwaltschaft vorgeführt, teilte die Küstenwache mit.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Olaf Scholz, Angela Merkel und Horst Seehofer (v.l.) vor wenigen Tagen bei einer Pressekonferenz in Berlin

          Kommentar zur Koalition : Der Reigen der Reue

          Nach der SPD-Vorsitzenden Nahles gibt nun auch die Kanzlerin zu, in der Maaßen-Affäre einen Fehler gemacht zu haben. Auf ein das Jahr 2015 betreffendes Eingeständnis Merkels wird man aber wohl vergeblich warten.
          Cristiano Ronaldo, mittlerweile bei Juventus Turin unter Vertrag, ist abermals nominiert, Favorit auf die Trophäe ist in diesem Jahr aber ein anderer.

          Wahl zum Weltfußballer : Das Ende einer Ära steht bevor

          Wenige Tage nach seinem Platzverweis droht Cristiano Ronaldo der nächste schmerzhafte Karriere-Moment. Bei der Kür zum Weltfußballer spricht vieles für einen anderen Spieler. Ronaldo kommt gar nicht erst zur Gala.

          Vorwurf von Thilo Sarrazin : Was in Schorndorf geschah

          Thilo Sarrazin behauptet, die F.A.Z. habe Ausschreitungen bei einem Stadtfest verharmlost. Diese Unterstellung wirft ein Schlaglicht auf seine eigene Vorgehensweise. Was unser Korrespondent Rüdiger Soldt dazu berichten kann.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.