Das Pariser Satiremagazin „Charlie Hebdo“ ist bei seinem Entschluss geblieben, in seiner heute erscheinenden neuen Ausgabe Karikaturen des Propheten Mohammed zu veröffentlichen. „Wir veröffentlichen jede Woche Karikaturen über alles und jeden„ sagte Chefredakteur Stephane Charbonnier, „wenn wir es aber mit dem Propheten machen, wird es Provokation genannt.
Er bezog sich damit auf eine Äußerung des französischen Außenminisers Laurent Fabius, der am Dienstag seine Besorgnis über diese Absicht ausgedrückt und überdies gemeint hatte, dass alles, was in der gegenwärtigen Lage provoziere, verurteilt werden müsse.
Die französische Polizei hat Sicherheitsvorkehrungen vor dem Resaktionsgebäude der Satiremagazins getroffen. Im vergangengen November hatte eine Sondernummer der Zeitschrift mit dem Titel „Charia Hebdo“ für gewalttätige Angriffe auf das Gebäude geführt.
Die Webseite des Magazins ist heute morgen nicht erreichbar, was gleich Gerüchten über mögliche Cyberattacken Nahrung gab.
So ist recht. Wehret den Anfängen.
Otto Meier (DerQuerulant)
- 19.09.2012, 12:40 Uhr
Fragwürdige Sonderstellung
Raika Geng (Lailaps)
- 19.09.2012, 10:23 Uhr
Meinungsfreiheit in Frankreich
Mehmet Demir (Mehmet-D)
- 19.09.2012, 09:23 Uhr
Paul Celan+In Frankreich sind die Politiker "besorgt",
nikolaus hesse (firenzass)
- 19.09.2012, 09:06 Uhr
Karikaturen des Propheten Mohammed
Hans-Juergen Beringer (HJB2000)
- 19.09.2012, 08:49 Uhr