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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Fortsetzung im Karikaturenstreit Der Prophet im Satiremagazin

 ·  Das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ möchte um den Propheten Mohammed keinen Bogen machen. Polizeischutz ist bereits abgestellt.

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Otto Meier

So ist recht. Wehret den Anfängen.

Wenn wir uns erst den "Mund" verbieten lassen, ist unsere Zukunft keinen Pfifferling mehr wert. Der islamistischen Gewalt muß jetzt entschlossen entgegengetreten werden.

Ich bin zwar kein Befürworter all der Geschmacklosigkeiten, die in den Medien und im Internet verbreitet werden, aber noch weniger befürworte ich die daraus resultierende Gewalt. Die Prioritäten müssen klar bestimmt bleiben und werden.

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Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 19.09.2012 10:23 Uhr

Fragwürdige Sonderstellung

Die eigentliche intellektuelle Provokation besteht in dem Anspruch des Islams auf eine Sonderstellung unter den unzähligen vergangenen und gegenwärtigen Religionen dieser Welt in Bezug auf seine Heiligenfigur und seine Gottheit durch die Forderung nach Nicht-Abbildung und Nicht-Karikierbarkeit auch für Nicht-Muslime.

Die einzige Sonderstellung dieser Religion im Vergleich zu anderen besteht in dem erkennbaren mangelnden Selbstbewußtsein bei gleichzeitiger narzisstischer Selbstüberhöhung in Verbindung mit der global auffälligen, massenweise und in Einzeltäterschaft auftretenden Bereitschaft, ihre Sichtweise mit Gewalt und Gewaltandrohung durchzusetzen.

Es wird mutige Menschen geben müssen, dieser ständigen und allgegenwärtigen Bedrohung zu widerstehen. Man kann nur vor dem französischen Satiremagazin den Hut ziehen.

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Mehmet Demir
Mehmet Demir (Mehmet-D) - 19.09.2012 09:23 Uhr

Meinungsfreiheit in Frankreich

Dazu passend ein Video mit der Überschrift "Französisches Gericht: Magazin darf Nacktbilder von Kate nicht mehr nutzen" hier in der FAZ.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.09.2012 10:06 Uhr
Michael Zerfass

Touché !!!

no comment

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nikolaus hesse

Paul Celan+In Frankreich sind die Politiker "besorgt",

Veroeffentlichungs- und andere Verbote fordert trotzdem keiner.
-Hier diskutiert die CSU- ueber ein Blasphemiegesetz, ,
natuerlich nur vor dem Hintergrund der "juengsten Ereignisse",
keinswegs ob des Dauerfeuers gegen die katholische Kirche oder
ob der Verunglimpfung der Russisch-Orthodoxen Kirche in unseren Medien.
"Der Spiegel" fragt heute, ob Jesus eine Freundin hatte?
Persoenlich haette ich nichts dagegen, dass 1 Mio Wutchristen dem Spiegel
diese Frage beantworten.
Nebenbeibemerkt fordert Westerwelle ,( Bild mit erhobenem Zeigefinger in "Die Welt"),
auch irgendwelche Sanktionen oder Gott weiss was gegen "Demokratiesuender"!
Ich sage, "Der Tod,( der Demokratie), ist ein Meister aus Deutschland!"

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Hans-Juergen Beringer

Karikaturen des Propheten Mohammed

Alle Religionen, außer dem Islam, relativieren die Herkunft Ihrer jeweiligen Religionsbücher. Ein Moslem hingegen kann nur daran glauben, dass jedes Wort im Koran direkt von Gott über seinen Erzengel Gabriel an seinen letzten Propheten Mohamed weitergereicht wurde. Die Unabänderlichkeit und die starre Auslegung des Religionsbuches aus der Eisenzeit verursacht für Moslems der modernen Welt viele Probleme. Und da Mohamed der letzte Prophet ist, kann es auch keine neuen Aussagen von Gott geben. Aber der Moderne angepasste Interpretationen wären möglich.

Soweit ich jedoch weiß, soll sich der Moslem kein Bild von Gott machen. Mohamed ist dabei explizit nicht erwähnt.

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Michael Zerfass

AUS WELCHEM GRUND...

sollte man absichtlich in einer eh schon angespannten Situation mit aller Gewalt die Grenzen der Meinungsfreiheit ausnutzen?
Sind es die Verkaufszahlen, der Umsatz oder doch Provokation?
Egal was der Grund für eine derart schlecht getimete Karikatur, man kann und sollte diese Karikatur kritisieren dürfen ohne dabei als Menschenrechtsbeschneider dargestellt zu werden!

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Harry  Eggensperger

Die Entscheidung rückt näher

Wir werden alle nicht um eine Grundsatzentscheidung herumkommen: Appeasement gegenüber Religionsgemeinschaften, die uneingeschränkte Deutungshoheit im gesellschaftlichen Raum einfordern, oder die Verteidigung unserer freiheitlichen Werte.

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