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Fleischbällchen unter Verdacht Ikea stoppt Köttbullar-Verkauf in Deutschland

Wegen des Verdachts auf Pferdefleisch hat die schwedische Möbelkette Ikea den Verkauf von „Köttbullar“ in 24 Ländern gestoppt. Auch in Deutschland werden die Bällchen nicht mehr verkauft.

© Hannes Jung Hästbullar statt Köttbullar?

Die Möbelkette Ikea hat den Verkauf von Fleischklößchen in 24 Ländern wegen des Verdachts auf Pferdefleisch gestoppt. Wie eine Unternehmenssprecherin am Montag mitteilte, reagiert der Konzern damit auf eine Fleischanalyse aus der Tschechischen Republik, bei der nach Behördenangaben Pferdefleisch nachgewiesen wurde. Eine Sprecherin von Ikea Deutschland sagte am Montag: „Wir haben eine DNA-Probe vom vergangenen Freitag, die besagt, dass in deutschen Köttbullar kein Pferdefleisch enthalten ist.“ Am Dienstagmorgen dann gab die Möbelhauskette bekannt, dass auch in Deutschland Köttbullar aus dem Verkehr gezogen werden sollen.

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Die Ikea-Häuser in den vom Verkaufsstopp betroffenen Ländern haben ihre „Köttbullar“, die typisch schwedischen Hackfleischbällchen, von einem Lieferanten im schwedischen Lidköping erhalten. Die Fleischbällchen für deutsche Filialen seien allerdings nicht daher gekommen, so eine Unternehmenssprecherin. In Europa betroffen sind neben Schweden auch Großbritannien, die Slowakei, die Tschechische Republik, Ungarn, Frankreich, Portugal, Italien, die Niederlande, Belgien, Zypern, Spanien, Griechenland und Irland.

Hauptzutat sollen Schweine- und Rindfleisch sein

Nach Angaben des Unternehmens haben eigene Ikea-Tests in den vergangenen beiden Wochen keinen Anteil Pferdefleisch ergeben. Man werde nun in einem Speziallabor in Deutschland auch neue Proben nehmen, um den genauen Anteil von Pferdefleisch zu ermitteln. Die Hauptzutat der Fleischbällchen, die Ikea sowohl in seinen Restaurants wie zum Mitnehmen anbietet, soll Schweine- und Rindfleisch sein.

Quelle: dpa/reuters

 
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