12.03.2011 · Nach dem Erdbeben der Stärke 8,9 hat ein gewaltiger Tsunami Japan getroffen. Mehrere Nachbeben erschüttern die Region. Die Zahl der Todesopfer steigt ständig. Der Evakuierungsbereich um das Atomkraftwerk Fukushima wird ausgeweitet. Die FAZ.NET-Chronologie einer Katastrophe.
(Alle Uhrzeiten: mitteleuropäische Zeit MEZ / Japan: MEZ + 8 Stunden)
23.02 Uhr Japans Premierminister Naoto Kan weitete den Evakuierungsbereich aus. Er forderte die Menschen in einem Radius von zehn Kilometern um das Kraftwerk auf, sich in Sicherheit zu bringen.
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22.54 Uhr Im Atomkraftwerk Fukushima Nr. 1 ist einem Medienbericht zufolge ein Grad an Radioaktivität gemessen worden, der tausend Mal über dem Normalwert liegt. Die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, eine Sicherheitskommission habe dies im Kontrollraum Nr. 1 gemessen.
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22.49 Uhr In der Umgebung des japanischen Atomkraftwerks steigt die Radioaktivität, wie die Behörden mitteilten. Die Evakuierungen wurden ausgeweitet.
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22.41 Uhr Japan hat sich entschlossen, in dem vom Erdbeben beschädigten Reaktor Fukushima-Daiichi Druck abzulassen. Der kontrolliert freigesetzte Dampf werde gefiltert, um Radioaktivität in der Anlage zu halten, teilten japanische Behörden mit. Nach Experteneinschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA ist es unwahrscheinlich, dass in solch einer Situation keinerlei Radioaktivität freigesetzt wird.
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21.56 Uhr In Fukushima wächst die Angst vor einem atomaren Zwischenfall. Weil die Kühlung der Brennstäbe ausgefallen war, könnte der Druck das 2,1-fache dessen überstiegen haben, wofür das Turbinengebäude ausgelegt ist, teilte das japanische Handelsministerium mit. Dadurch droht im schlimmsten Fall eine Kernschmelze. Die Betreiberfirma Tepco erwägt, den Druck abzulassen, weiß aber nicht, wie stark die radioaktive Strahlung im Inneren ist.
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21.45 Uhr Tsunami-Wellen haben an der kalifornischen Küste Schäden angerichtet. Der nordkalifornische Ort Crescent City wurde von über zwei Meter hohen Wellen getroffen. „Über 30 Boote im Hafen wurden beschädigt, Anlegestellen sind zu Bruch gegangen“, meldete ein Sprecher der örtlichen Katastrophenbehörde.
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21.37 Uhr Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA ist wegen der Lage im japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi in voller Alarmbereitschaft. Man beobachte die Situation genau, teilte die UN-Behörde in Wien mit.
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21.14 Uhr Japan bittet nach dem Jahrhundert-Erdbeben um ausländische Katastrophenhilfe. Mehr als 68 Such- und Rettungsteams aus 45 Ländern haben ihre Hilfe angeboten.
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20.38 Uhr Mehr als acht Millionen Haushalte in Japan haben weder Strom noch Telefon, in hunderttausenden weiteren fielen auch Gas und Wasser aus, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo
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20.06 Uhr Der Norden Japans ist von einem weiteren schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Beben habe eine Stärke von 6,6 gehabt, meldete der Fernsehsender NHK.
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19.42 Uhr Nach den Worten des japanischen Industrie- und Handelsministers ist ein geringfügiger Austritt radioaktiven Materials aus der Atomanlage in der Provinz Fukushima nicht ausgeschlossen. Es werde erwogen, radioaktiven Dampf abzulassen, um den Druck in einem Reaktor zu senken, berichteten japanische Nachrichtenagenturen am Freitag unter Berufung auf den Minister Banri Kaieda.
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19.34 Uhr Ein Erdbeben der Stärke 4,5 hat Teile Nicaraguas erschüttert. Nach Angaben des nationalen Instituts für Erdstudien (Ineter) wurden zunächst keine Schäden verzeichnet. Das Zentrum des Erdstoßes lag im Pazifik vor der Küste des mittelamerikanischen Landes.
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19.28 Uhr Die japanische Regierung hat vor weiteren Tsunamis in der Nacht zu Samstag gewarnt. Das meldete der Fernsehsender NHK.
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19.20 Uhr Japan hat die Europäische Union offiziell um Katastrophenhilfe nach dem Jahrhundert-Erdbeben gebeten. Die Regierung in Tokio brauche vordringlich Such- und Rettungstrupps, vor allem Suchhunde zum Aufspüren von Verschütteten, teilte die EU-Kommission am Freitagabend in Brüssel mit.
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19.05 Uhr Die Vereinigten Staaten schicken unter anderem einen Flugzeugträger nach Japan, um die Hilfsmaßnahmen nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami zu unterstützen.
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18.45 Uhr Nach der automatischen Schnellabschaltung von Atomkraftwerken kommt es zu Störfällen. In Fukushima müssen Anwohner ihre Häuser verlassen, Experten warnen vor einer drohenden Kernschmelze.
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18.10 Uhr Deutschland schickt an diesem Samstag rund 40 Spezialisten des Technischen Hilfswerkes (THW) ins japanische Erdbebengebiet. Das Team sei auf die Rettung und Bergung von Menschen in Katastrophengebieten spezialisiert, teilt Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) mit.
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17.55 Uhr Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldet: Wahrscheinlich mehr als tausend Tote nach Beben.
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16.41 Uhr Der von dem schweren Erdbeben vor der Küste Japans ausgelöste Tsunami hat die Küste von Hawaii erreicht. Am frühen Freitagmorgen trafen etwa ein Meter hohe Wellen zunächst die Inseln Oahu und Kauai, wie das Pazifische Tsunami-Warnzentrum auf Hawaii bekannt gab. An der Küste Mauis erreichten die Wellen sogar eine Höhe von zwei Metern. Experten warnten, dass die Wellen noch größer werden könnten. Allerdings rechne man nicht damit, dass sie auf Hawaii größere Schäden anrichten würden.
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15.39 Uhr Nach dem Erdbeben in Japan läuft das Notkühlsystem des Atomkraftwerks Fukushima nach japanischen Informationen nur noch im Batteriebetrieb. Die Batterien lieferten nur noch Energie für wenige Stunden, erklärte die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) in Köln unter Verweis auf japanische Angaben. „Im allerschlimmsten Fall droht dann eine Kernschmelze“, sagte GRS-Sprecher Sven Dokter. Was genau passieren könne, sei aber aufgrund der unklaren Lage noch nicht zu beurteilen. Die japanische Regierung ließ vorsichtshalber tausende Menschen aus der Region evakuieren. (Japan: Radioaktivität steigt im Umkreis von japanischem Reaktor)
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15.38 Uhr Weitflächige Brände sind in der japanischen Stadt Kesennuma in der nordöstlichen Provinz Miyagi ausgebrochen. Hubschrauber des japanischen Militärs zeigten Feuer in weiten Teilen der Stadt, die nahe des Epizentrums liegt.
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15.09 Uhr Die Ausläufer der Tsunami-Flutwellen haben die Küste des amerikanischen Bundesstaats Hawaii erreicht. Die Wellen waren mit bloßen Auge erkennbar, sie hatten aber keine zerstörerische Kraft. Nach Behördenangaben erreichten sie eine Höhe von 50 bis 70 Zentimeter. Über Nacht hatten die Behörden Menschen aus den unmittelbaren Küstenregionen in Sicherheit gebracht.
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14.33 Uhr Wie befürchtet erhöht sich die Zahl der Opfer weiter. Allein aus Sendai, jener Großstadt im Nordosten des Landes, die dem Zentrum des Bebens am nächsten war, melden mehrere japanische Nachrichtenagenturen 200 bis 300 Tote.
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14.21 Uhr Die Zahl der Todesopfer in Japan hat sich auf 90 erhöht, berichtet der öffentlich-rechtliche Fernsehsender NHK. Die Polizei hatte zuvor mitgeteilt, nach vorläufigem Stand gebe es 60 Tote, 56 Vermisste und 241 Verletzte.
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14.06 Uhr Japan hat die Vereinigten Staaten gebeten, die im Land stationierten amerikanischen Streitkräfte für Noteinsätze in Folge des verheerenden Erdbebens zur Verfügung zu stellen. Das teilte der neue Außenminister Takeaki Matsumoto mit
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13.57 Uhr Die Evakuierungszone um das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi wird von zwei auf drei Kilometer ausgedehnt, wie die Agentur Jiji meldet. Bislang sei keine Radioaktivität ausgetreten. Im dem Kraftwerk ist ein Kühlkreislauf ausgefallen.
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13.53 Uhr Das Feuer im japanischen Atomkraftwerk Onagawa in der Provinz Miyagi ist nach Informationen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA gelöscht. Dies habe die japanische Atomsicherheitsbehörde NISA der IAEA mitgeteilt, gab die UN-Behörde in Wien bekannt. Nach Angaben der japanischen Behörden ist nach dem Erdbeben keine ausgetretene Radioaktivität gemessen worden, so die IAEA. Mehrere Atomreaktoren seien heruntergefahren worden.
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13.40 Uhr Mehr als 700 Flüge von Japan aus wurden nach Angaben des Transportministeriums gestrichen. 13.000 Passagiere sind laut der Agentur Kyodo am Tokioter Flughafen Narita gestrandet, 10.000 am Flughafen Haneda.
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13.39 Uhr Rund 2000 Anwohner einer Atomanlage in der nordöstlichen Präfektur Fukushima sind aufgefordert worden, das Gebiet zu verlassen. Grund sei die Angst vor einem möglichen radioaktiven Leck, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press unter Berufung auf lokale Behörden. Anwohner in einem Radius von zwei Kilometer um den Reaktor seien aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. In einem Reaktor in Fukushima wurde nach dem Erdbeben ein Notkühlsystem gestartet.
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13.38 Uhr Durch die zahlreichen Beben lodern in ganz Japan nach offiziellen Angaben derzeit mehr als 80 Feuer. Die Tsunamiwarnung im Pazifikraum gilt jetzt für über 50 Länder.
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13.36 Nach japanischen Behördenangaben ist die Zahl der Toten auf mindestens 60 gestiegen.
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13.17 Uhr In der japanischen Küstenregion Miyagi wird ein Zug vermisst. Das berichtet die Agentur Kyodo.
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13.15 Uhr In Taiwan ist der befürchtete Tsunami ausgeblieben. Die Wellen seien klein geblieben und hätten keine Schäden angerichtet, berichtete die taiwanesische Nachrichtenagentur CNA. Der Tsunami-Alarm wurde wieder aufgehoben. Die Behörden hatten vorsichtshalber tief liegende Küstenzonen evakuiert, da zuerst mit Wellen von einem halben bis einem Meter gerechnet worden war. Fischerboote und andere Schiffe waren aufgefordert worden, sich aus der Gefahrenzone zu bringen. Nach Messungen des zentralen Wetterbüros in Taiwan erreichten die Wellen, die Taiwan als Folge des Erdbebens erreichten, aber gerade einmal zwölf Zentimeter Höhe.
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12.58 Uhr Durch den verheerenden Tsunami ist in Japan ein Schiff mit rund 100 Personen an Bord fortgespült worden. Das berichtete laut der Agentur Kyodo die Polizei in der schwer betroffenen Provinz Miyagi. Über das Schicksal der Menschen war zunächst nichts bekannt.
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12.38 Uhr Die Opferzahl steigt weiter - nun ist im japanischen Fernsehsender NHK von 44 Toten die Rede. Zahlreiche Menschen werden noch vermisst. Andere Quellen sprechen von 40 Toten und 39 Vermissten.
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12.26 Uhr Der japanische Regierungschef Naoto Kan hat Atomalarm ausgerufen. Es seien jedoch keine radioaktiven Lecks in oder in der Nähe von Atomkraftwerken festgestellt worden. Der Regierungschef habe den atomaren Notfall deswegen ausgerufen, damit die Behörden leicht Notfallmaßnahmen ergreifen können, sagte Regierungssprecher Yukio Edano. Anwohner von Atomkraftwerken müssten aber keine besonderen Maßnahmen ergreifen.
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12.18 Uhr Das verheerende Erdbeben in Japan gehört nach Angaben des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen zu den fünf stärksten „seit Menschengedenken“. Die Auswirkungen seien bis nach Deutschland zu spüren gewesen, teilte die Behörde in Krefeld mit. Die Seismometer-Stationen in Nordrhein-Westfalen hätten die ersten Wellen etwa zwölf Minuten nach dem Beben im mehr als 9300 Kilometer entfernten Japan „deutlich registriert“.
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12.15 Uhr Nach dem Versagen des Kühlsystems in einer Atomanlage in Japan ist am Freitag der Notstand ausgerufen worden. Zu einem Austritt von Radioaktivität kam es den Angaben zufolge nicht.
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11.55 Uhr Wegen des schweren Erdbebens ist nach Angaben der japanischen Zuggesellschaft East Japan Railway (JR) der Zugverkehr im Nordosten Japans zu großen Teilen eingestellt worden. Betroffen sind sowohl die Linien der Schnellzüge Shinkansen als auch die lokalen Zugverbindungen.
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11.51 Uhr Durch das schwere Erdbeben in Japan sind nach bisherigen Erkenntnissen keine Deutschen verletzt oder getötet worden. Es gebe bislang keine Hinweise auf deutsche Opfer, sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle in Berlin.
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11.50 Uhr Die japanische Regierung mobilisiert Militär, Polizei, medizinische Rettungsteams und Feuerwehr.
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11.48 Uhr Die Opferzahl steigt weiter - auf mindestens 32.
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11.46 Uhr Nach Angaben der japanischen Regierung gibt es kein Leck in den Atomreaktoren von Fukushima Daiichi
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11.37 Uhr Das Erdbeben in Japan hat Experten zufolge ähnliche Ausmaße wie das verheerende indonesische Beben im Dezember 2004. Es sei zwar nicht ganz so groß, aber in derselben „Preisklasse“, sagt der Seismologe Michael Weber vom Deutschen Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam. Ein Beben dieser Stärke geschehe in dieser Region nur „alle paar hundert Jahre“.
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11.27 Uhr Wieder korrigieren die Behörden die Opferzahl - offiziell liegt sie nun bei 29.
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11.10 Uhr Die Betreiberfirma hat bestätigt, dass durch das Beben ein Feuer an einem Turbinengebäude eines Atomkraftwerks im Nordosten Japans ausgebrochen ist. Berichte über einen Austritt von Radioaktivität oder Verletzte lägen jedoch nicht vor. Das vom Brand betroffene Gebäude ist demnach vom Reaktorgebäude getrennt. Nach Angaben der Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) wurden vier Atomkraftwerke in der Nähe des Erdbebengebietes aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.
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11.03 Uhr Die amerikanische Erdbebenwarte zählte mindestens 23 größere Nachbeben. Das schwerste Nachbeben erreichte 40 Minuten nach dem ersten Erdstoß der Stärke 8,9 einen Wert von 7,1.
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11.00 Uhr Nach Angaben des amerikanischen Nachrichtensenders CNN gilt die Tsunami-Warnung mittlerweile für 20 Länder. In den Vereinigten Staaten gelte die Warnung für Hawaii und die Westküste.
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10.47 Uhr Laut der UN-Atomenergiebehörde IAEA sind die vier Kernkraftwerke, die dem Epizentrum am nächsten liegen, sicher
abgeschaltet.
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10.44 Uhr Wieder steigt die Zahl der Opfer: Nach Medienberichten sind bei dem Erdbeben mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen.
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10.41 Uhr Die Behörden an der Westküste der Vereinigten Staaten warnen die Bewohner vor einer Flutwelle, die in etwa sechs Stunden eintreffen könnte. In Neah Bay im Bundesstaat Washington wird die Welle um 7.18 Uhr Ortszeit (16.18 Uhr MEZ) erwartet. Allerdings sei die erste Welle nicht unbedingt die stärkste, erklärte das Tsunami-Warnzentrum für die Westküste und Alaska.
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10.37 Uhr Im Atomkraftwerk Onagawa der Firma Tohuko Elec ist ein Feuer ausgebrochen, wie die Agentur Kyodo meldet.
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10.32 Uhr Die Kühlsysteme der Atomkraftwerke in der Region Fukushima sind nach Behördenangaben intakt, wie die Agentur Jiji meldet. Jiji zufolge ist keine Radioaktivität freigeworden.
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10.30 Uhr Geologen gehen von vielen Opfern in Japan aus. „Wir erwarten, dass viele Menschen getötet worden sind“, sagte der Seismologe Kevin McCue von der Central Queensland University im australischen Canberra, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Die offizielle Opferzahl liegt jetzt bei mindestens 19.
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10.24 Uhr Die Nachrichtenagentur Jiji meldet, dass im AKW Tepco Fukushima Daiichi das Kühlsystem ausgefallen ist.
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10.23 Uhr Japans Ministerpräsident Kan schafft eine Sondereinheit zum Schutz von Anwohnern im atomaren Notfall, wie der Sender NHK berichtet.
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10.11 Uhr Der Suchmaschinenkonzern Google startet nach den Erdbeben eine Personen-Suche in Japanisch und Englisch. Die Nutzer können eintragen, ob sie nach jemandem suchen, oder Informationen über sich oder einen anderen Menschen eintragen möchten. Auf der Plattform sollen Suchanfragen und Wortmeldungen dann zusammenkommen (siehe: Vermissten-Suche bei Google).
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10.04 Uhr Der Tsunami ist nach Angaben des Roten Kreuzes die größte Sorge nach dem Erdbeben im Pazifik vor Japan. Die Welle sei höher als manche Inseln in dem Ozean, heißt es.
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10:02 Uhr Die Opferzahl steigt weiter: Medien berichten jetzt von mindestens 18 Toten.
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09.54 Uhr In den Atomkraftwerken in der Präfektur Fukushima an der schwer betroffenen nordostjapanischen Küste wurde wegen des Bebens der Alarm „abnormaler Zustand“ gegeben, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Zuvor hatte der Ministerpräsident in Tokio gesagt, es gebe bislang keine Probleme mit den Atomreaktoren.
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09.51 Uhr In den drei Präfekturen im Nordosten Japans, Aomori, Akita und Iwate, war der Strom komplett ausgefallen, berichtet die Zeitung „Asahi“ auf ihrer Webseite. Auch in der Präfektur Yamagata gebe es weitgehend keine Elektrizität. Tokio erlebte auch Stunden nach dem Erdbeben immer wieder Nachbeben. „Es ist immer noch nicht vorbei“, berichteten verschreckte Bewohner der japanischen Hauptstadt.
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09.46 Uhr Bei dem Beben sind der Agentur Jiji zufolge mehr als zehn Menschen getötet worden. Der Sender NHK berichtet von einem weiteren starken Nachbeben im Norden.
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09.38 Uhr Auf den Philippinen sollen wegen eines drohenden Tsunamis tausende Bewohner an der Ostküste in Sicherheit gebracht werden. Die Tsunami-Warnung gilt für mehr als 19 Provinzen. Der Tsunami werde wahrscheinlich eine Höhe von bis zu einem Meter erreichen, sagte der Direktor des Instituts für Vulkanologie und Seismologie, Renato Solidum.
Auch im äußersten Osten Russlands haben die Behörden mehr als 10.000 Menschen wegen eines drohenden Tsunamis in Sicherheit gebracht. Auf der Inselgruppe der Südkurilen sowie auf der Insel Sachalin seien mehrere Siedlungen in Ufernähe evakuiert worden. Das teilte der russische Katastrophenschutz am Freitag nach Angaben von Agenturen mit. Schiffe kehrten schnell in die Häfen zurück, hieß es. Die Agentur Interfax meldete, auf den Südkurilen seien etwa 15 bis 20 Minuten lang mindestens vier unterirdische Beben mit der Stärke 5 gemessen worden.
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09.36 Uhr Die Tsunami-Warnung wird auf kompletten Pazifik-Raum ausgeweitet, außer auf Kanada und das amerikanische Festland, wie die Wetterbehörden mitteilen. Die Warnung gilt unter anderem für folgende Länder: Russland, Taiwan, die Philippinen, Indonesien, Papua Neuguinea, Australien, Neuseeland, Fidschi, Mexiko, Guatemala, El Salvador, Costa Rica, Nicaragua, Panama, Honduras, Chile, Ecuador, Kolumbien und Peru.
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09.35 Uhr Nach Regierungsangaben sind im Nordosten Japans rund 50 Feuer ausgebrochen, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtet. In einer brennenden Raffinerie in Chiba nördlich von Tokio habe es Explosionen gegeben.
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09.33 Uhr Die japanischen Behörden geben die Stärke des Bebens mit 8,8 an, wie die Agentur Kyodo meldet.
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09.23 Uhr Nach Angaben von Reedern sind alle Häfen in Japan geschlossen worden.
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09.22 Uhr Die Regierung in Tokio geht davon aus, dass das Beben womöglich das bisher schlimmste in der Geschichte Japans war. Das sagte der Chefsekretär des Kabinetts, Yukio Edano, nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo.
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09.15 Uhr Die große Welle, die eine Höhe von bis zu zehn Metern gehabt haben soll, warf in der ostjapanischen Stadt Sendai größere Fischerboote an die Küste, wie in Fernsehbildern zu sehen war. Das Feuer in der Ölraffinerie in Chiba nördlich von Tokio breitet sich immer weiter aus.
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09.10 Uhr Japans Ministerpräsident spricht von „enormen Schäden“, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtet. An den Atomkraftwerken in dem betroffenen Gebiet seien jedoch keine Schäden zu verzeichnen, so Kan. Der Sprecher der japanischen Regierung erklärt, in das Katastrophengebiet würden Soldaten entsandt.
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09.07 Uhr Nach Angaben des Radiosenders NHK sind bei dem Erdbeben in Japan mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Es gebe viele Verletzte, zahlreiche Häuser seien eingestürzt.
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09.01 Uhr Auch die Küste der südlich von der Stadt Sendai gelegenen Präfektur Fukushima wurde nach Meldungen der Nachrichtenagentur Kyodo von einem sieben Meter hoher Tsunami überflutet. Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan ruft die Menschen nach einer Krisensitzung der Regierung in Tokio zur Ruhe auf. Die Menschen sollten „vorsichtig und wachsam“ sein. „Wir rufen das Volk in Japan auf, ruhig zu handeln.“ Die Regierung habe ein Krisenzentrum unter seiner Führung eingerichtet, sagt der Ministerpräsident. Es werde alles getan, um die Schäden des schweren Erdbebens zu begrenzen.
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08.53 Uhr Das schwere Erdbeben in Japan war sogar noch in Peking zu spüren, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet. Nach dem Erdbeben sind in der Hauptstadt Tokio an 14 Orten Feuer ausgebrochen. Das meldet die Agentur Kyodo.
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08.47 Uhr Nach dem Beben werden die Tsunami-Warnungen deutlich ausgedehnt. Das amerikanische Tsunamiewarnzentrum erweitert die Warnung auf praktisch alle Küstengebiete am Pazifik, auch Indonesien hat eine Tsunami-Warnung für seine östlichen Küstengebiete ausgegeben.
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08.40 Uhr Fernsehbilder zeigen die große Verzweiflung in den Gesichtern der Menschen an der japanischen Ostküste: Frauen schwingen große weiße Tücher aus den Fenstern ihrer Häuser, um Hilfe zu bekommen. Sie sind gefangen in den oberen Etagen der Häuser, die vollständig von Wasser umgeben sind.
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08.39 Uhr Der japanische Rundfunksender NHK berichtete von einem Toten und mindestens 20 Verletzten. Mehrere Kinder sollen ins Meer gespült worden sein.
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08.36 Uhr Ein starkes Nachbeben erschüttert den Norden Japans, berichtet der Sender NHK.
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08.33 Uhr An der Ostküste Japans haben sich Menschen auf die Dächer von hohen Gebäuden und Häusern gerettet. Die Gebäude selbst stehen unter Wasser.
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08.32 Uhr Ministerpräsident Naoto Kan ruft die Bevölkerung zur Ruhe auf, wie Kyodo berichtet. Die japanischen Verteidigungsstreitkräfte werden für Rettungsarbeiten in die schwer betroffene Präfektur Miyagi geschickt.
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08.26 Uhr Eine zehn Meter hohe Tsunami trifft den Hafen der japanischen Stadt Sendai an der Ostküste Japans. Das berichtet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Die Landebahn des Flughafens von Sendai sei überschwemmt worden, berichtet die Flughafenbehörde.
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08.25 Uhr In Tokio sind an acht Stellen im Stadtzentrum Brände ausgebrochen. Der Strom ist vielerorts ausgefallen. In Radioberichten ist von 20 Verletzten die Rede. Von möglichen Todesopfern ist noch nichts bekannt.
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08.24 Uhr Auf der zu den Vereinigten Staaten gehörenden Pazifikinsel Hawaii wird eineTsunami-Warnung ausgelöst. Dort könnte eine von dem Erdbeben verursachte Flutwelle frühestens um 02.59 Uhr Ortszeit (13.59 Uhr MEZ) eintreffen, wie der amerikanische Fernsehsender Khon TV in seinem Internet-Portal berichtet.
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08.24 Uhr In der Stadt Sendai an der Ostküste treten die Flüsse durch einströmendes Meerwasser über die Ufer. Wohngebiete seien überflutet, berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo.
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08.11 Uhr Ein Zehn-Meter-Tsunami trifft den Hafen von Sendai im Norden, berichtet die Agentur Kyodo. Die westjapanische Präfektur Wakayama fordere rund 20.000 Menschen auf, sich in Sicherheit zu bringen.
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08.07 Uhr Nach dem Beben sind vier Millionen Menschen im Großraum Tokio von Stromausfall betroffen, meldet Kyodo.
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07.58 Uhr Die japanischen Behörden geben die Stärke des Bebens mit 8,4 an.
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07.58 Uhr Ein Tsunami spült Häuser und Land fort, wie auf Fernsehbildern zu sehen ist.
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07.50 Uhr Die Nahverkehrszüge sowie die U-Bahn in Tokio stellen den Betrieb ein, meldet die Agentur Kyodo
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07.49 Uhr Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan ordnet an, dass das Militär die größtmöglichen Anstrengungen unternimmt, um auf das Beben zu reagieren. Dies meldet die Agentur Jiji.
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07.38 Uhr Mehrere Menschen sind im Norden des Landes durch Erdrutsche verschüttet worden, berichtet NHK.
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07.32 Uhr Eine Tsunami-Warnung von zehn Metern wird dem Sender NHK zufolge auf die größten Teile der Honshu-Küste ausgeweitet.
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07.30 Uhr Die amerikanische Erdbebenwarte stuft das Beben auf eine Stärke von 8,9 herauf.
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07.26 Uhr Ein Vier-Meter-Tsunami trifft dem Sender NHK zufolge auf die japanische Pazifikküste.
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07.19 Uhr Die Nachrichtenagentur Kyodo meldet, dass der Tokioter Flughafen Narita geschlossen wurde.
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07.17 Uhr Der Sender NHK meldet, dass es im Norden Japans bei dem Beben viele Verletzte gegeben hat.
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06:50 Uhr Ein starkes Erdbeben erschüttert weite Teile Japans. Für die japanische Pazifikküste wird eine Tsunami-Warnung ausgegeben. Zeugen zufolge wankten in der Hauptstadt Tokio Häuser.
Tsunami
Tsunami genannte Riesenwellen können entstehen, wenn Erdbeben oder Vulkanausbrüche den Meeresboden erschüttern. Im Gegensatz zu normalen Wellen, bei denen nur das Wasser an der Meeresoberfläche wogt, geraten bei einem Tsunami (japanisch: große Welle) auch die tiefen Wasserschichten in Bewegung. Mit gewaltiger Energie reißen die Monsterwellen Häuser und Schiffe mit sich fort.
Tsunamis können tausende Kilometer über die Tiefsee zurücklegen, bis zu 900 Kilometer in der Stunde. Auf hoher See ist diese Welle gewöhnlich nicht höher als zwei oder drei Meter und wird wegen ihrer großen Wellenlänge von Schiffen oft gar nicht bemerkt. In flachen Küstengewässern und engen Buchten läuft sie dann aber zu enormen Höhen von bis zu 40 Metern auf und kann Landstriche verwüsten.
Das höchste Tsunami-Risiko besteht wegen der großen Aktivität der Erdkruste rings um den Pazifik. Frühwarndienste versuchen mit Sensorbojen, Computern und Satelliten, Gebiete rechtzeitig vor möglichen Riesenwellen zu warnen. Bei der Tsunami-Katastrophe am 26. Dezember 2004 in Südostasien kamen etwa 230.000 Menschen ums Leben.
Warum werden die Kernkraftwerke so betont????
Horst Trummler (Vandale6906)
- 11.03.2011, 12:39 Uhr
@Herr Trummler
Norbert Czech (nczech)
- 11.03.2011, 13:09 Uhr
Warum ereifert sich Horst Trummler...
Marcus Püschel (Jimi-Hendrix)
- 11.03.2011, 13:21 Uhr
@Herrn Trummler
Michael Scheffler (Striesner)
- 11.03.2011, 13:29 Uhr
Herr Trummler,hören Sie doch endlich auf
Markus Teuber (arathorn)
- 11.03.2011, 13:35 Uhr