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Weihnachtslieder 2012 (8) „Leise rieselt der Schnee“

 ·  Während die Natur erkaltet und erstarrt, erfüllen die Menschen sich mit neuem Leben. Die alltäglichen Sorgen werden vergessen und weichen der Vorfreude auf das Christkind.

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© Carus-Verlag / Frank Walka Vergrößern Zum Anhören: „Leise rieselt der Schnee“, gesungen von Julian Prégardien

Unter dem Titel „Weihnachtsgruß“ hat der Geistliche Eduard Ebel das heute so beliebte Weihnachtslied im Jahre 1895 erstmals veröffentlicht. Ausgehend von naturschwärmerischer Betrachtung wendet sich der Blick des Betrachters in der zweiten Strophe nach innen und den Menschen zu. Während die Natur vor Kälte zur Ruhe kommt und „erstarrt“, werden die Herzen der Menschen erwärmt und quasi mit neuem Leben erfüllt, denn auch die alltäglichen Sorgen werden leiser in Erwartung dessen, was dann in der dritten Strophe eintritt: als weiterer Gegensatz zu der davor bestehenden Ruhe erwacht nun der himmlische Chor, dessen Gesang auf die Erde schallt und das Christkind ankündigt.

Melodie und Text: Eduard Ebel, 1895

1.
Leise rieselt der Schnee,
still und starr ruht der See,
weihnachtlich glänzet der Wald:
Freue dich, Christkind kommt bald!

2.
In den Herzen ist’s warm,
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

3.
Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht,
hört nur, wie lieblich es schallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

Notenblatt und Instrumental-Version als Download

Um das Notenblatt zu „Macht hoch die Tür“ und die Instrumentalversion zum Mitsingen herunterzuladen, klicken Sie bitte mit rechts auf die folgenden Links und wählen die Option „Ziel speichern unter“ aus:

- Notenblatt

- Instrumentalversion

„Weihnachtslieder“ ist ein gemeinschaftliches Benefizprojekt von FAZ.NET, Carus-Verlag und SWR2.

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08.12.2012, 06:18 Uhr

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