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Weihnachtslieder 2012 (3) „Maria durch ein Dornwald ging“

Ein Dornenwald erblüht: Ursprünglich ein regionales Wallfahrtslied im Bistum Paderborn, wurde die heutige Fassung erst zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts durch das Liederbuch „Zupfgeigenhansl“ bekannt.

© Carus-Verlag / Frank Walka Zum Anhören: „Maria durch ein Dornwald ging“, gesungen vom Calmus Ensemble

Ursprünglich handelt es sich bei „Maria durch ein Dornwald ging“ um ein regionales Wallfahrtslied mit insgesamt sieben Strophen. Die ersten drei Strophen, mit denen das Lied auch heute bekannt ist, beziehen sich auf Marias Besuch bei Elisabeth aus dem Lukas-Evangelium (Lk1, 39ff).

Der Dornenwald, durch den Maria geht, steht sinnbildlich für Tod und Unfruchtbarkeit. Beim Vorübergang Marias mit dem göttlichen Kind erblüht er aber zum Leben und wird so zum Sinnbild der Hoffnung.

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Melodie und Text: als Wallfahrtslied Mitte des 19. Jahrhunderts im Eichsfeld und Bistum Paderborn verbreitet, heutige Fassung durch das Liederbuch „Der Zupfgeigenhansl“ verbreitet (1912)

1.
Maria durch ein Dornwald ging,
Kyrie eleison!
Maria durch ein Dornwald ging,
der hat in sieben Jahr kein Laub getragen.
Jesus und Maria!

2.
Was trug Maria unter ihrem Herzen?
Kyrie eleison!
Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen,
das trug Maria unter ihrem Herzen.
Jesus und Maria!

3.
Da haben die Dornen Rosen getragen,
Kyrie eleison!
Als das Kindlein durch den Wald getragen,
da haben die Dornen Rosen getragen.
Jesus und Maria!

Notenblatt und Instrumental-Version als Download

Um das Notenblatt zu „Maria durch ein Dornwald ging“ und die Instrumentalversion zum Mitsingen herunterzuladen, klicken Sie bitte mit rechts auf die folgenden Links und wählen die Option „Ziel speichern unter“ aus:

- Notenblatt

- Instrumentalversion

„Weihnachtslieder“ ist ein gemeinschaftliches Benefizprojekt von FAZ.NET, Carus-Verlag und SWR2.

Quelle: FAZ.NET

 
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Veröffentlicht: 01.12.2012, 14:45 Uhr