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Sinkende Geburtenrate Immer weniger Deutsche wollen Kinder

 ·  Bei Geburtenrate und Kinderwunsch gehört Deutschland im internationalen Vergleich zu den Schlusslichtern. Hinderlich sei nicht zuletzt das kulturelle Leitbild einer „guten Mutter“, die zu Hause erzieht, so eine Studie.

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Theresia Erdmann
Theresia Erdmann (K_A_B) - 19.12.2012 11:33 Uhr

Zu gute Mütter sind Kinderbremse!

Kurz vor Weihnachten überrascht uns das BIB (Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung) mit familienpolitischen Erkenntnissen - die jeder kennt - und liefert eine Erklärung gleich mit dazu: Deutsche haben wenig Lust auf Kinder wegen "zu guter Mütter"????
Jahrzehntelang hat man Frauen beschworen, sich zu „eman(n)zipieren“ und nicht ihre Bildung und Fähigkeiten an Heim und Herd zu verschwenden. Viele haben von diesem Wandel profitiert. Die Wirtschaft erhielt gut ausgebildete und billige Arbeitskräfte. Die zusätzliche Berufstätigkeit der Frau steigerte den Konsum und das Bruttoinlandsprodukt - Wohlstand für alle! Aus diesem Ideal entstand die abgeleitete Unterbewertung der Familienarbeit gegenüber der Erwerbsarbeit. „Selbstverwirklichung“ war angesagt und verstellte den Blickwinkel auf den Generationenzusammenhang. Denn warum, so fragte sich FRAU, sollte sie das Risiko der Fortpflanzung alleine tragen, zumal eine ununterbrochene Erwerbsarbeit weit höhere Rentenansprüche erwarten ließ, als

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.12.2012 17:22 Uhr
Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 19.12.2012 17:22 Uhr

Da haben Sie aber etwas falsch verstanden

Hier wurde eine Umfrage gemacht und diese hat zum Ergebnis, dass viele das aktuelle Leitbild, wie eine gute Mutter ZU HANDELN HAT für dermaßen überzogen halten, dass sie es gleich ganz sein lassen. Hier geht es nicht darum, eine gute Mutter sein zu müssen, sondern darum, eine überzogenen Ideologie untergeordnet zu werden sobald man Kinder in die Welt setzt.

Um es kurz zu machen: Wenn man eher ohne Kinder akzeptiert wird als mit Kinder aber dem "falschen Erziehungsmodell", dann ist die logische Schlussfolgerung: Lieber gar keine Kinder.

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Theresia Erdmann
Theresia Erdmann (K_A_B) - 19.12.2012 16:30 Uhr

Ergänzung zu gute Mütter sind Kinderbremse

Denn warum, so fragte sich FRAU, sollte sie das Risiko der Fortpflanzung alleine tragen, zumal eine ununterbrochene Erwerbsarbeit weit höhere Rentenansprüche erwarten ließ, als eine Biographie mit Kindern. Frau war in der Eman(n)zipation angekommen.
Seit Jahren sinkt die Geburtenrate und nun melden sich die ersten „Spaßbremsen“ zu Wort, die nicht verstehen wollen, warum Frauen keine Lust haben auf Mehrfachbelastung um Beruf, Familie, Haushalt, Kinder, Pflege eines Angehörigen unter einen Hut zu bekommen.
Schuld sei das „Leitbild von der guten Mutter“. Klischee oder Ideologie? Wer sich über „zu gute Mütter“ Gedanken macht, muss sich über Kinderlosigkeit nicht wundern!

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Peter Haeckmann

@Angelika Müller

Sie bestätigen in Ihrem Kommentar meine These. Das Beispiel der teuren 3-Zimmer-Wohnung in München - der teuersten Stadt Deutschlands - deutet nur wieder auf individuelle Prioritäten hin. Auch für in München lebende Menschen ist es wirtschaftlich möglich, Kinder zu haben. Es sind eben entsprechende Anpassungen möglich, die vom Verzicht auf gewisse Annehmlichekeiten bis hin zur Umorientierung in Richtung des ländlichen Raums reichen können.

Ihr Kommentar: "In anderen Ländern sind Kinder oft eine Investition in eine bessere Zukunft - und zu den bildungsfernen Schichten: Wer nichts hat, kann nichts verlieren."

Dazu 2 Dinge:
1. Auch in Deutschland sind Kinder eine Investition in eine bessere Zukunft. Sowohl gesellschaftlich ("Generationenvertrag"), als auch individuell (Einsamkeit im Alter).

2. Wer etwas hat (materiell), kann auch entscheiden, weniger davon zu haben.

Wie gesagt: Hängt alles von den eigenen Prioritäten ab, nicht von der bösen Gesellschaft.

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Roland Magiera

Gute Politik=viele Kinder, schlechte Politik=wenig Kinder

Die deutsche Politik gehört damit zu den schlechtesten der Welt.
Wenn ein Problem, eben wie das Kinderkriegen, nicht mit Unsummen, ohne die geringste Achtung vor den Schöpfern, zu beheben ist, dann sind die schon im Ansatz überfordert.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass man heute im Alter nicht mehr abhängig von den Kindern ist. Und nicht nur das, allzu oft werden die Eltern vom verkommenen Nachwuchs in Altenheime abgeschoben, damit man mehr vom Haus und Leben hat.

Kenne persönlich aus der Caritas-Zeit mehrere Fälle und denke voller Verachtung an diese Kinder zurück, die ihre Eltern entweder abschoben oder in einem kleinen, kargen und nach Harn stinkenden Zimmerchen einsperrten.

Dann gehe ich lieber selbstbestimmt und kinderfrei durch's Leben, als mich ein Leben lang zu sorgen was aus den Kindern in dieser leichtungsverachtenden Umverteilungshölle, die jetzt auch noch die Zone des Grauens komplett mitversorgt, werden soll und zum Dank stecken die mich nachher ins Altenheim.

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 18.12.2012 17:47 Uhr

"In Deutschland ist also, so folgern die Forscher,

Kinderlosigkeit beziehungsweise eine geringe Kinderzahl zumindest zum Teil ein gewünschter Zustand."
Vielleicht, weil Deutsche sich besonders durch rationales Denken auszeichnen? Denn wer halbwegs intelligent ist sagt sich doch, daß ein Planet, der heute schon halb in Trümmern liegt, nicht täglich noch mehr Menschen ernähren kann. Und so schützt man zumindest den eigenen nicht gezeugten Nachwuchs vor weiterer Verelendung.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.12.2012 18:48 Uhr
Siegfried Koch

Es ist wie mit dem Geld...

es ist ungerecht verteilt (z.B. 2000 Griechen haben 80% des Kapitals!!!), das ist mit der Nahrung genauso! Es gäbe genug, nur verweigert man es vielen!

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Peter Haeckmann

Hohe Ansprüche

Mit seinem Pro-Kopf-Einkommen liegt Deutschland in der Spitzengruppe aller Staaten. In den meisten Ländern, in denen teils deutlich weniger Einkommen und Wohlstand zur Verfügung stehen, gibt es höhere Geburtenraten. Deshalb finde ich es absurd, für Deutschland eine Art wirtschaftlicher Unmöglichkeit des Kinderkriegens zu postulieren. Ehrlicher wäre, von ganz bewusster(!) individueller Priorisierung zu sprechen, die eben gegen eigene Kinder gerichtet ist und zu anderen Arten des Geldausgebens führt.

Aber zu jammern, Kinder könne man sich nicht leisten...lächerlich. Nur mal in andere Länder oder aber in die "bildungsfernen Schichten" schauen. Da sieht man, was alles geht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.12.2012 09:07 Uhr
Roland Magiera

"Mit seinem Pro-Kopf-Einkommen liegt Deutschland in der Spitzengruppe aller Staaten."

Na ja, das ist dann erstens eine ziemlich große Spitzengruppe, wenn wir da auch drin sind.

Und zweitens bitte ich Sie zu berücksichtigen, dass wir in Deutschland auch von abartigen Lebenskosten gepeinigt werden!

In den letzten 12 Jahren haben wir massiv eingebüßt bzw. die anderen gewaltig aufgeholt.

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Silke Sauer

Mütter

Vielleicht würden sich Frauen ja wieder mehr trauen, Kinder zu bekommen, wenn sie ihr Muttersein so gestalten können, wie sie es selber für richtig halten - und dazu sollte entgegen des politischen Mainstreams auch gehören, mit den Kindern daheim zu bleiben, ohne dass man deswegen in Verdacht gerät, ein "hinderliches" kulturelles Leitbild (hinderlich für was ? Das BSP?) zu haben...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.12.2012 16:05 Uhr
Peter Haeckmann

Mein Gott...

...man kann seine Mutterrolle so gestalten, wie es die Gesetzeslage hergibt. Das ist die Grenze. Wer sich ernsthaft Gedanken darüber macht, wie andere die eigene Elternrolle beurteilen könnten, sollte an seiner Persönlichkeit arbeiten.

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eduard neumaier

Wen wunderts?

In einem Lande, in dem Kindergärten in Wohngebieten von Alten bekämpft werden
in dem Kinder in Wohnungen. Zügen, Restaurants, Hotels nur als lästig empfunden werden,
in dem Kinder nur ein Kostenfaktor sind
in dem schon Dreikinder-Familien als asozial gelten -
in einem solchen Land, in dem es Stuttgarter Katzenfreunde schaffen, Hunderttausende von Euro zu sammeln, um verwilderte Katzen kastrieren zu lassen,
in dem sich Angehörige der Haute volee fürsorglich um Hunde kümmern aber noch nie zur Sammlung für die Gründung von Kindergärten aufgerufen haben,
in dem weibliche Spitzenpolitiker, die Kindern entsagt haben, sich ein Urteil zutrauen, was gut für Kinder sei,
in einem Lande aber auch, in dem seit Generationen der Selbsthass zur politischen Hochkultur stilisiert wurde, in dem die Scham wegen der Geschichte fast eine suizidale Mentalität fördert -
in einem solchen Lande kann keine Liebe gedeihen. Sie braucht es als erstes und Einziges, um
Ja zu sagen zu Kindern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.12.2012 21:18 Uhr
Helga Zießler

"Verstehen", Frau Müller??

Tur mir leid, aber das verstehe ich nun leider überhaupt nicht. Was meinen Sie damit? Wen oder was soll man denn da - also beim Holocaust - verstehen?
Mal ganz abgesehen davon, dass Herr Neumaier tatsächlich mit der Einführung unseres angeblich kollektiven Schamgefühls als Begründung für Kinderlosigkeit kräftig danebengegriffen hat.

Für eine plausible Erklärung des "Verstehens" wäre ich Ihnen wirklich sehr dankbar.

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thomas ackermann

Es sieht noch viel schlimmer aus wenn man die Statistik näher betrachtet

Mancher in diesem Forum ist der Meinung, die Geburtenrate wäre ja gar nicht gesunken sondern stagniere auf dem Niveau der 70er Jahre. Das kleine aber feine Problem bei dieser Betrachtungsweise erschließt sich, wenn man berücksichtigt, dass die Geburtenrate bei Menschen mit Migrationshintergrund (zumal aus den islamisch geprägten Ländern) auf hohem Niveau stagniert, deren Anzahl zunimmt und die Geburtenrate der Deutschen tatsächlich abnimmt. Unter dem Strich stagniert die Geburtenrate in der Gesamtbetrachtung dann tatsächlich. Aber das ist wie mit dem berühmten "Po auf der Herdplatte - Füße im Eiswasser = angenehme Durchschnittstemperatur". Machen wir uns nichts vor: Die Gesellschaft, die wir meinen noch christlich und deutsch nennen zu wollen - die wird bald kaum mehr existieren". Soetwas darf man natürlich nicht kommunizieren. Auf der Titanic spielte man auch lieber noch ein paar lustige Lieder, statt sich einzugestehen, dass da ein Eisberg das Schiff gerammt hatte. Besser auswandern.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.12.2012 19:31 Uhr
Wolfgang Hock

Ach, Herr Ackermann

fast in jeder Ihrer Zuschriften steht irgendetwas von Auswandern. Wann wandern Sie denn mal endich wirklich aus, anstatt nur davon zu reden ?
Was meine Person angeht, kann ich Ihnen da sehr behilflich sein, denn ich "war ausgewandert" für 18 Jahre und bin wieder in 2011 zurückgewandert. Ja, Sie hören richtig: Ich bin wieder zurückgewandert ins "schreckliche" Deutschland.

Ich kann Ihnen nur sagen, dass es Probleme überall gibt, Probleme, von denen Sie hier in D überhaupt keinen Schimmer haben und die teilweise mindestens genauso schrecklich sind.

Also, glauben Sie nur ja nicht, das Auswandern irgendeines Ihrer Probleme lösen wird!
Nach höchstens drei Jahren, wenn die erste Euphorie sich erst einmal gelegt hat, dann werden Sie sehen, von was ich spreche. Und hier in D ist noch lange keine Titanic, woanders gibt es das genauso. Ich fühle mich jedenfalls wieder recht wohl hier, trotz Ihrer Panik, die Sie in D sehen wollen. Wenn man sucht, findet man immer !

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Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 19.12.2012 17:36 Uhr

Dann mal her mit Ihren Quellen

Ich beziehe mich unter anderem auf die Arbeiten von Nadja Milewski an der Universität Rostock. Welche seriösen Quellen, die Ihre Meinung bestätigen, haben Sie, Herr Ackermann?

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thomas ackermann

Irrglaube

Sie täuschen sich in zweierlei Hinsicht. 1. Hat man die Menschen der dritten Klasse schlicht täuschen wollen, 2. Ist das mit der nachlassenden Geburtenkraft von Einwanderern in der 2. oder 3. Generation ein Märchen. Aber Märchen glauben manche Deutsche gerne.

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Siegfried Koch

Das hilft leider nichts, denn

es geht um die VErsorgung der Kindsverweigerer im Alter!
"Das Geld arbeiten lassen ist eine Lüge, und Wunschvorstellung, da dahinter immer Menschen arbeiten müssen, damit ein realer Wert vorhanden ist! Eine rein rechnerische Zinses-Zinserhöhung ist ein Luftblase, denn von Geldwerten (Zahlen auf einem Papier als Anspruch wird uns nicht helfen! Da unserer Rentenkassen ein Gelddurchgangsvorrichtung ist, aus Steueren und Subventionen über Ökosteuern etc. bestehend, kommen wahnsinnige Lasten auf uns zu! Man mag über eine Überfremdung in Deutschland klagen, aber wenn wir die "Ausländer" die arbeiten und unsere Renten verdienen nicht haben, dann stehen wir im Alter ohne Hemd und Hose da! Das betrifft zuerst die Unterschicht, aber auch die, die glaubten dass "ihr Geld arbeitet", und man auf Kinder verzichten kann! Welch ein Wahn, der glaubt ohne Nachkommen auszukommen! Die Tierwelt ist da klüger als die Menschen!!!!!

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Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 18.12.2012 15:51 Uhr

Einwanderer ...

... haben auch allenfalls mit der einwandernden Generation eine höhere Geburtenrate. Bereits mit der ersten in Deutschland geborenen Generation sinkt diese auf nationales Niveau. Das Phänomen tritt übrigens auch bei anderen Industriestaaten auf.

Auf der Titanic spielte man übrigens "lustige Lieder", um eine Massenpanik durch hysterische Spinner zu verhindern.

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 18.12.2012 15:26 Uhr

FamilienCEO oder Flucht in den "Beruf" - besser gesagt: in irgendeinen Job

Ja, so ein Beruf schmückt: Key Accountant Vize Managerin Vertriebsleiterin Inspektorin, Amtsdingsbums .... und man glaubt wer zu sein. Aber der Beruf machts einfach: Man bekommt gesagt, was man zu tun hat und geht 8 Stunden später nach Hause und hat Ruhe - i.d.R.

Eine Mutter ist selbständig, beobachtet, entscheidet, muß sich etwas einfallen lassen, hat volle Verantwortung, arbeitet nicht in irgendeiner Abteilung, sondern sorgt sich immer um das Ganze und das letztendlich 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche. Meine Hochachtung! Das gilt auch für Väter. Entlohnung? Die Freude an den Kindern, dem Leben, dem gemeinsamen Erleben.

Das fehlende Geld! In der Tat, das Leben in Deutschland ist teuer geworden. Wir leisten uns viele versteckte Kosten: zB Antidiskriminierungsgesetz; zig Schilder an einem simplen Kreisverkehr; Strom, den wir -obwohl bezahlt- in den Müll kippen, weil wir ihn nicht lagern können; Rettung des Weltklimas; der Euro; .... Da bleibt für Kinder nicht viel übrig.

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Björn Howorka

@Andrea Müller (ADrea)

Danke,

Sie sind eine der wenigen, die noch nicht vollkommen idiologisch verblendet rumlaufen!

Aber eine Frage hab ich doch: Warum tun sie sich das an? Die werden auch Ihre besten- und in meinen Augen auch vollkommen nachvollziehbare- Argumente verstehen. Ich hab das aufgegeben. Aber schön zu sehen, dass Sie es weiter versuchen. Ich hab mich beim Lesen Ihrer Kommentare jedenfalls sehr gefeut.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.12.2012 15:35 Uhr
Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 18.12.2012 15:35 Uhr

Masochistische Veranlagung oder jugendlicher Übermut

Irgendwas in der Richtung wird es sein. ;)

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Dominik Mayer

Hinderliches Leitbild?

Zusammengefasst: Der typisch Deutsche will also vielleicht Kinder, aber zuhause "rumhocken" wegen der Bälger kommt nicht in Frage? Das spricht für sich.

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Thomas Mirbach
Thomas Mirbach (lurkius) - 18.12.2012 15:02 Uhr

Ich empfehle die Lektüre des Artikels "Wissenschaftler auf Widerruf" in dieser Zeitung...

zur Erklärung, warum junge Menschen mit der Familiengründung zögern. Die dort geschilderten Zustände gelten auch in weiten Teilen der freien Wirtschaft in diesem Lande.

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Barbara Kirschen

Superbefragung

Da lacht das Herz. NUR 45 % der 18-50jährigen wünschen sich in den nächsten drei Jahren ein Kind! Ich kenne eine Menge 50jährige, von denen wünscht sich keine einzige bzw. kein einziger in den nächsten 3 Jahren ein Kind - wieso auch! Und wie auch??? Begrenzt man die Frage an die 25-35jahrigen, bekommt man vermutlich ganz andere Zahlen.

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Henk Wilbert

Um der KInder willen @Frau Müller

Werte Frau Müller,

Wie wäre es damit, Kinder ganz einfach um der Kinder willen zu bekommen, ganz gleich, ob sie später für einen da sind oder nicht, wenn der Ehepartner schon verstorben ist.
Wäre das auch egoistisch? Oder wäre das wieder zu altruistisch?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.12.2012 14:23 Uhr
Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 18.12.2012 14:23 Uhr

Nein

Das ist genau so, wie es laufen sollte. Nur offensichtlich scheint bei einigen doch die Angst vor "Überfremdung" oder Alterseinsamkeit oder ... der weit größere Antrieb zu sein. Das ist schade, sowohl für die Kinder als auch für die Eltern.

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gert kock
gert kock (gertKo) - 18.12.2012 14:02 Uhr

Noch ein anderer Aspekt : Adoptionen

Warum baut man eigentlich fast unüberwindbare Hürden auf ,wenn Personen in Alter 45 + x noch Kleinkinder adoptieren wollen ? Ist das nur ein Privileg für Ex-Bundeskanzler ?
Meines Erachtens wären grade für Adoptivkinder gefestigte Persönlichkeiten als Eltern wichtig. Die Alterszuordnung in unserem Adoptionsrecht ist nicht mehr zeitgemässig und spiegelt nicht wieder, dass auch viele Eltern heutzutage mit über 40 noch eigene Kleinkinder haben. Und warum ist es für Singles fast unmöglich Kinder zu adoptieren ? Liebevoll aufgezogene Adoptivkinder wären auch erfolgversprechende zukünftige Stützen unserer Gesellschaft.

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 18.12.2012 13:26 Uhr

Ein Aspekt ist unterbelichtet: Die Rolle der Werbung sowie der impliziten Standardsetzung via Medien

Denn letztlich konkurriert ein möglicher Kinderwunsch mit diversen Alternativen. Diese wiederum werden maßgeblich durch Werbung präsent sowie durch die Standardsetzung durch Filme etc.; es werden sehr häufig große, teure Wohnungen und Häuser gezeigt, mit teuren Autos etc., gleiches gilt für die Werbung.
Hierdurch erfolgt eine unheilvolle Verschiebung des Referenzpunktes. Dieser sollte nämlich dort liegen, wo eine eher knapp verdienende Familie mit 3 Kindern liegt, was diese sich leisten können. Das ist der Standard, der einzige, der auf Dauer funktioniert und der die Menschheit bis heute getragen hat.
Die Werbung und die Medien zeigen aber einen ganz anderen Standard, nämlich den von gut bis extrem gut verdienenden Doppelverdienern.
Wenn man sich dann daran - durchaus unbewusst - ausrichtet, kann man nur verlieren.
Man wird dann nämlich aussterben und im Alter einsam sein.
Aber dann hat man auch ein paar Jahrzehnte, zu bereuen, dass man auf diesen Sch... hereingefallen ist.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.12.2012 15:25 Uhr
thomas ackermann

Irrtum

Vernetzt? Ja, schön wär´s... Vernetzt mit Facebook, Youporn und Xing. Na, Ihnen wünsche ich im Alter viel Spaß!

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gert kock
gert kock (gertKo) - 18.12.2012 14:31 Uhr

@Schaffelder : das kenne ich anders, wo ich lebe in RLP tragen grade die Großeltern sehr viel

dazu bei das Kinder überhaupt noch möglich sind. Sie unterstützen die Eltern, die heutzutage zu zweit arbeiten _müssen_, weil ein Einkommen nicht reichen würden mit liebvoller individueller Enkelkinderbetreuung und sie unterstützen ihre Kinder und Enkel kinder auch noch materiell und sind mit ihren Renten noch ein Sicherheitsfaktor falls der Familie arbeitslosikeit drohen würde.
Das Großeltern-Prinzip müsste viel mehr beachtet werden, auch durch Steuererleichterungen für Familien, damit diese für sich und die Großeltern Haushaltshilfe leisten können.
Wenn Wäsche und Fenster fremdbetreut werden, ist das unkritischer als Kinder und für die Großeltern ist das liebevolle fördern von Enkelkindern auch mit mehr Lebenqualität verbunden als wäschebügeln und putzen.

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Christof Schaffelder

Das glaube ich nicht.

Werbung und Medien reproduzieren die Verhältnisse, die sie vorfinden: Ob am Rama-Frühstückstisch ein, zwei oder drei Kinder sitzen spiegelt nur den Zustand im Land wieder (In Deutschland müssten da 1,7 Kinder sitzen, das ist der extrem niedrige Durchschnitts-Kinderwunsch hierzulande).

Zudem ist die Geburtenrate bei uns schon fast 40 Jahre stabil niedrig. Ich denke, das hat auch etwas mit der Rolle der Großeltern zu tun - in den Siebzigern gab es hier einen Bruch, man traute ihnen - Nazivergangenheit - nicht mehr über den Weg. Das mit der Nazivergangenheit hat sich inzwischen erledigt, die Großeltern spielen aber nach wie vor kaum eine Rolle. Sie nehmen die Verantwortung, die sie als Eltern ihren Eltern nicht übertragen wollen jetzt für sich auch nicht an.

Ohne familiäre Unterstützung wird das Projekt Kindererziehung aber verdammt schwer!

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Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 18.12.2012 13:40 Uhr

Sch... finde ich eher ...

... dass immer noch der Blödsinn von der Alterseinsamkeit propagiert wird als befänden wir uns in einer Erwachsenen-Version des Struwwelpeter.

Als wenn diese Gesellschaft nicht hochgradig vernetzt wäre und in Zukunft noch weiter vernetzt werden würde.
Als wenn man als einziger Mensch auf der Welt alt wäre.
Und als wenn ein Partner, der einen auch später mit den sprichwörtlichen Falten am Arsch noch genauso liebt, gar nichts wert wäre.

Kinder zu bekommen, nur um hinterher zu erwarten, dass sie einem ein Leben lang bespaßen oder weil man einfach jemanden braucht, den man über das Blut an sich binden kann, ist meines Erachtens gleicher Maßen egoistisch.

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Otto Kaldrack

kinderlosigkeit

ist ja bei den besser ausgebildeten nicht zuletzt darauf zurückzuführen,
daß ihren möglichen kindern nicht zumuten wollen neben den alten auch
noch eine immer größere masse an, von der politik gezüchteten faulen,
von der wiege bis zur bahre zu finanzieren. erst durch die möglichkeit
ohne jedwede betätigung, auch vollkommen gesunder, auf kosten anderer
durchs leben zu kommen und dann noch von der armutskonferenz darob
bemittleidet zu werden und höhere stütze gefordert wird, dann kann einem
doch jegliche lust am kinderkriegen vergehen. griechenland und die anderen
geldfresser muss man da noch nicht mal einbeziehen, obwohl die das ganze
erst zu einer richtigen katastrophe anwachsen lassen. wer auch nur halbwegs
bei trost befindliche wird das seinen kindern antun wollen??????

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 18.12.2012 13:14 Uhr

@Claudia Schüßler: Frauenrenten

Das Problem evtl. zu geringer Frauenrenten löst man folgendermaßen: Analog zum Ehegattensplitting wird jeweils die Hälfte der Rentenbeiträge auf ein eigenes Rentenkonto der Frau eingezahlt. Ist also der Mann Alleinverdiener, erhält auf diese Weise trotzdem die Frau genauso hohe Einzahlungen auf ihr Rentenkonto wie der Mann.
Diese Systematik kann man u.U. ergänzen durch weitere Einzahlungen, die aus der Staatskasse finanziert werden, aber erst ab dem 3. Kind, da 2 Kinder der Standardreferenzfall sind, die ein normales, arbeitsfähiges Ehepaar ernähren können muss.
(Wenn letzteres nicht der Fall ist, dann müssen die Steuern etc. gesenkt werden, denn dies ist der einzige Grund, warum das mit dem ernähren können nicht klappen kann).

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Klaus Letis

Will man Kinder, muss man die Ehe stärken

Welcher Mann will sich an Frau und Kind binden, wenn beide jederzeit flügge werden.

Welche Frau will sich an einen Mann binden, wenn es gesellschaftlich üblich ist, dass der sich eine Jüngere sucht.

Dann die Unsicherheiten. Politik ist völlig verstritten und nicht in der Lage den Menschen ein sicheres Einkommen zu geben (außer den Staatsangestellten aus den Parteikasten)

Dann die Medien, die durch halb-pornagraphische Darstellungen und Heile-Welt-Sendungen den Menschen völlig falsche Illusionen macht.

Dann der Versuch möglich symetrischer Geschlechterbeziehungen. Wenn hier die Machtverhältnisse und die verantwortungsvolle Umgang mit dem Partner nicht dauerhaft festgelegt sind, ist Ärger vorrauszusehen.

u.s.w.

Die Religionen geben einen Rahmen für die Entwicklung einer Gesellschaft. Das wurde von den Spinnern in den Sechzigern und Siebzigern erfolgreich über Bord geworfen.

Das Ergebnis macht sich auch in der Geburtenstatistik bemerkbar.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.12.2012 06:57 Uhr
Klaus Letis

Statistiken?

In vielen der Länder spielt Reigion eine größere Rolle.
In anderen haben die 68er nicht so hart zugeschlagen.

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Klaus Letis

Ehe stärken?

Siehe Religion

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Christof Schaffelder

In der Studie steht etwas anderes

Denn im europäischen Vergleich werden mehr Kinder in Ländern geboren, in denen auch viele Kinder nichtehelich sind. Allen voran Island: 2,2 Kinder pro Frau, davon 2/3 nichtehelich, aber auch Frankreich, Skandinavien, Großbritannien (um die 2 Kinder pro Frau, davon ca die Hälfte nichtehelich). Selbst im katholischen Irland (2,1 Frauen pro Kind) sind rund ein Drittel der Kinder nichtehelich geboren - und damit ungefähr so viel wie im Durchschnitt Europas.

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Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 18.12.2012 13:29 Uhr

Wie wollen Sie denn nun ...

... die Ehe stärken? Das haben Sie in Ihrem Kommentar irgendwo zwischen den Vorwürfen vergessen.

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Reinhard Kropp

@Andrea Müller, Trotz ersparter Kindererziehungskosten...

...nur ein alter Nissan und eine Mietwohnung? Da hätte es mit Kindern vermutlich nur für ein Zelt und zwei alte Fahrräder gereicht - dann besser ohne.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.12.2012 13:19 Uhr
Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 18.12.2012 13:19 Uhr

Tja, schön wäre es halt ...

... würden wir jede/s/n angedichtete Golddepot / dicken Wagen / Weltreise / Schönheits-OP (halt, warte, die lieber nicht) / steile Karriere / Latino-Lover / Villa / etc. auch wirklich bekommen.

Dass die Realität meist anders ausschaut, wird in dieser Neidgesellschaft sehr gerne verdrängt.

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Jahrgang 1971, Redakteurin in der Politik.

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