Home
http://www.faz.net/-gux-70o7g
Dienstag, 18. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Sex in der Beziehung Jetzt nicht, Schatz!

 ·  Wenn einer häufiger Sex möchte als der andere, stürzt das manche Paare in eine schwere Krise. Dabei ist ungleich verteilte Lust ganz normal.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (97)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

1 2 3  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Matthias Dörfel

Enttäuschung

Was weckt dieser Artikel doch für Hoffnungen und Erwartungen: endlich nimmt sich jemand des Themas an, schreibt offen darüber, macht deutlich, dass man als Paar mit der Problematik nicht alleine ist ... Und dann liefert die Autorin als einzige Antwort, einzige Lösung für ein Problem, mit dem nach ihrer eigenen Aussage die Mehrzahl der Paare in Deutschland zu kämpfen haben, die gleiche feministische Stereotype, die Frauen immer abgeben, wenn es um das Thema Sex geht: der Mann muss sich der Frau eben anpassen!

Frau Hummel, Sie haben das Thema damit verschenkt und den betroffenen Paaren einen Bärendienst erwiesen. In Ihrer Rolle als Frau kann ich Ihnen das nachsehen, aber in Ihrer Rolle als Journalistin mit einer Breitenwirkung ist das nicht wieder gutzumachen. Nötig gewesen wären Lösungsvorschläge auf Augenhöhe, die es den Paaren erlauben einen Konflikt zu lösen, der in nicht wenigen Fällen zu Trennungen und Scheidungen führt.

Empfehlen
Michael Fischer

Sehr amüsant das ganze ...

Bin seit 8 Jahren verheiratet und seit 13 jahren mit meiner Frau zusammen.

Nach dem wir zum ersten mal in der Kiste waren habe ich schon gesagt: Wenn ich Zuhause nicht bekomme was ich brauche/haben will muss sie damit rechnen das ich es mir woanders hole! Etwas höflicher formuliert aber das war die Kernaussage!

Ab und an meckert sie zwar rum hat aber trotzdem ihren Spaß ... :-)

Musste auch schon ran obwohl ich keine Lust hatte ... weil ... umgekehrt funktioniert das natürlich auch. Ich hatte nichts gesagt weil auch andere Mütter schöne Söhne haben!
Man kann ja nie Wissen :-)

Empfehlen
Cora Berg

@ Guenther Bachteler

...die Frage, die ich mir dabei stelle ist: Wie viel Lust mag eine Frau haben, die evt. mit sich selbst nicht ganz zufrieden ist?

Nochmal, das ist nicht abwertend gemeint. Aber wenn ich mir vorstelle, dass ich mir irgendwann die Haare kurz schneide und meine Kleidung nur noch bei Tschibo kaufe, mich ansonsten vielleicht auch nicht fit halte, dann kann ich mir ganz einfach nicht vorstellen, dass ich noch Lust habe.

Sicherlich hat die allgemeine Unlust aber auch damit zu tun, wie der Autor ganz richtig anmerkt, dass der Alltagsstress bei immer mehr Menschen in D zunimmt und insbesondere Frauen oftmals eben doppelt belastet sind.

Aus eigener Erfahrung kann ich außerdem anmerken, dass Kritik auch nicht bei allen Herren der Schöpfung willkommen ist und viele nur am eigenen Spaß interessiert sind.

Empfehlen
Herold Binsack
Herold Binsack (Devin08) - 21.06.2012 16:51 Uhr

Nur wo Eros der gute Hausgeist ist…

Der Eros erfasst den ganzen Menschen,der Sexus nur dessen „Hormoncocktail“.Auch die „Liebe“ ist so ein Begriff,der mehr oder weniger nur ideologisch zu begreifen ist.Ein Begriff des Patriarchats,des modernen,des kapitalistisch-protestantischen.Dass die antiken Griechen vom Eros noch mehr zu berichten wussten,als vermutlich „Casanova“ von seinen sexuellen Abenteuern,mag darin einen Grund finden.Auch das Gros der heutigen Sexualwissenschaftler gehört eher der Priesterkaste an.Ein Werk,das sich da ausnimmt,ist „Erotische Intelligenz“ von Jack Morin.Wir erfahren hierin viel über eine Intelligenz,die dem Alltagsbewusstsein noch weniger entspricht,als ein Hegelscher „Weltgeist“ z. B.Und dennoch scheint unser Sexualtrieb von „Geistern“ beherrscht – dämonischer oder faustischer Provenienz.Doch auch Erotik bar der Sexualität wird auch hier vernachlässigt.Wie (wenig) erotisch ist eigentlich unsere Gesellschaft? Denn nur wo Eros der gute „Hausgeist“ ist, da fühlt sich der Trieb geborgen.

Empfehlen
Dr. Andreas Frick

Medizinische Probleme?

Vielleicht hat ein erheblicher Anteil der geschilderten Probleme ja auch medizinische Ursachen. Schwangerschaften sind für Frauen eine große Belastung. Sie entgiften sich zwar dadurch (ist für die Kinder nicht gerade gut), dafür werden ihre Reserven an Mineralstoffen und Vitaminen geplündert. Und bei vielem herrscht ja so schon massiver Mangel, z. B. Vitamin D und Jod. Wenn man da ansetzt, kann man teilweise wahre Wunder bewirken, weil sich das immer auch stark psychisch auswirkt. Leider haben die meisten Ärzte davon keinen blassen Schimmer (hatte auch solche Fälle in meiner Umgebung, die lange gesucht haben). Generell wird vieles als psychisch bezeichnet, was eine körperliche Ursache hat, die aber nicht gefunden wird, weil es schwierig ist.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.06.2012 01:33 Uhr
günther reichert

@Dr.Andreas Frick/medizinische Probleme

Gut,dass Sie darauf hinweisen.Als Ergänzung möchte ich auf die Werke von Victor Frankl hinweisen,in denen Pseudoneurosen behandelt werden.Auffällige Verhaltenseigenschaften resultieren auch wegen fehlender essentieller Stoffe oder auch auch durch deren Überschuss.
Neurotisches Verhalten muss nicht immer gleich eine echte Neurose sein.

Es wäre betroffenen Frauen sowieso besser geholfen ,wenn sie sich mehr um ihre eigene Gesundheit mehr kümmerten und den Arzt nicht auf eine ggf falsche Spur leiten ,als wenn sie sich gleich im juristischen Irrgarten zusätzlich verirren und damit nur einen weiteren Kampfplatz im Bett aufmachen und alles verschlimmern.

Empfehlen
Guenther Bachteler

Meine Damen: Ihr Beitrag bitte!

Ich finde es äußerst spannend zu lesen, daß es fast überwiegend Männer sind, die hier Kommentare abgeben. Mal mehr mal wengiger differenziert, mal ziemlich vorhersehbar und bereits oft gehört - mal auch erfrischend anders und unkonventionell.

Aber wo bleiben die Kommentare von Frauen? Gäbe es mehr Kommentare von Frauen, wenn der Artikel in der Brigitte erschienen wäre?

Ich hab keine Ahnung, deshalb würde mich die eine oder andere Meinung dazu wirklich interessieren - vorzugsweise natürlich von Frauen.

Ich bin gespannt.......... ;-)

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.06.2012 10:00 Uhr
Phillip Stolze
Phillip Stolze (philze) - 22.06.2012 10:00 Uhr

hier ist die schere sehr weit

bei uns gibt es heutzutage entweder wie schon erwähnt haben frauen im mittleren-höheren alter, die sich nicht so viele gedanken um ihre kleidung machen. viel schlimmer finde ich aber die leute(frauen und männer) die genau dieses alter nicht whar haben wollen und sich wie 16 jährige kleiden und schminken. irgendwann sollte man da auch mal raus wachsen....

Empfehlen
Cora Berg

Gerne

Das liegt ganz sicherlich daran, dass die meisten Kommentare in der FAZ ganz allgemein von Herren verfasst werden ;)

Ganz interessant finde ich den Beitrag von Herrn Binsack, der fragt, wie erotisch eigentlich unsere Gesellschaft ist. Nicht sehr, finde ich. Ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr sich ein großer Teil der deutschen Frauen (aber natürlich auch einige Herren der Schöpfung) nach der Eheschließung äußerlich zu verändern scheint: Das ist ganz und gar nicht abwertend gemeint, aber es fällt doch auf, dass viele Deutsche insbesondere im mittleren-höheren Alter nicht so viel in Kleidung oder sagen wir ganz einfach in sich selbst investieren (Friseur, bei Frauen Kosmetik, evt. auch Schmuck etc.). In Frankreich, Italien und Skandinavien scheinen meinem Eindruck nach auch reife Frauen ihre Weiblichkeit hervorzuheben - dabei ist es ganz egal, ob es sich um die Haare, das Makeup, Schuhe und Kleidung oder die Maniküre handelt....

Empfehlen
Miroslav Piltz
Miroslav Piltz (mipiltz) - 21.06.2012 13:51 Uhr

A different approach (ENGL) Hope this helps!

This is not a new problem.

The church addressed it since the time of the Holly Fathers (Basil the Great, Gregory the Theologian, and John Chrysostom) and probably earlier.
In the Eastern Church there are 4 fast times in the year (before Christmas, Easter, a few weeks in June and two weeks in August) when the individual leaves aside the worldly matters and focuses on self improvement that will make him worthy to come closer to God.

Long story short, eating vegan (no meat, milk, eggs) and generally eating less brings the body in a state where the need for mentioned activity diminishes. After a break, the partner will show more interest in a fulfilling relationship with the husband.

In the end it comes to self control and willingness to live a live together with the partner while both trying to achieve some common goals: raise a family, build a career, get closer to God.

While rules are strict, a priest in your life that you both trust will adjust those rules to what is feassible

Empfehlen
TOBIAS RÜGER
TOBIAS RÜGER (t.ruger) - 21.06.2012 13:51 Uhr

Da ist sie wieder, die Biologie

Sie holt uns immer ein, egal wie sehr wir glauben sie mit Zeitgeist übrerrumpeln zu können.
Frauen kommt nach erfolgreicher Fortplfanzung die Lust abhanden. Männer sind aber weiterhin paarungswillig. Die Weltliteratur ist voll davon - und Paartherapeuten haben es jetzt auch endlich herausgefunden.
Dass sich Menschen, das, was sie bei Ihrem Ehepartner nicht bekommen, woanders holen - es könnte, nebenbei bemerkt auch anderes als Sex sein - sollten die Damen und Herren Paartherapeuten m.E. nicht als 'Drohung' werten, sondern als einen völlig normalen Umgang mit unterschiedlichen Interessen zwischen mündigen Menschen.

Empfehlen
Gerhard Grell

Was für ein Bericht, was für Leserbeiträge?

Keine Ahung, was diese armen abgewiesenen Herren bei "Erfolg" denn so gemacht hättten. Zugunsten der Frau könnte es nicht viel gewesen sein, wenn die dann lieber abtaucht!

Gut gemacht geht es immer, wenn Mann kann! Dem MANNE sind da in jedem Lebensalter zwar unterschiedliche, aber eben Grenzen gesetzt. Zum Glück bestehen Männer aber aus mehreren Körperteilen. Da geht viel.

Leute, ich glaube es einfach nicht ...... oder wollt Ihr um jeden Preis zum Golf und dort ... spielen ....?

Empfehlen
Gustav Gessing
Gustav Gessing (GDrei) - 21.06.2012 12:35 Uhr

Gespräch unter Frauen

Bei einem beruflichen Aufenthalt im Ausland war ich regelrecht gezwungen, ein Gespräch von (deutschen) Frauen mitanzuhören, die sich offensichtlich ungestört weil vermeintlich unverstanden fühlten. Das schwerste war, es mir nicht anmerken zu lassen, daß ich auch aus Deutschland bin...
Es ging, na klar, um Sex. Die eine Frau sagte ganz offen, daß sie seit einiger Zeit wieder viel öfters Sex mit ihrem Mann hatte (viel öfter als sie ursprünglich wollte). Seitdem sei er aber viel ausgeglichener, im Alltag verständnisvoller und hilfsbereiter im Haushalt. "Und er bringt mir wieder Blumen mit". Diese Veränderung an ihm habe dann wiederum dazu geführt, daß auch sie wieder mehr Lust auf Sex hätte.
Die andere Frau fand dieses Verhalten fast schon "nuttig". Aber sie war ja auch studierte Soziologin...

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.06.2012 13:29 Uhr
Phillip Stolze
Phillip Stolze (philze) - 21.06.2012 13:29 Uhr

der letzte satz

lässt wieder erkennen, wie frauen durch so genannte vorbildfiguren zu gefühlskrüppel werden, die versuchen ihrem mann so viel es geht abzuverlangen ohne etwas dafür zu leisten. eine beziehung und auch der sex in einer beziehung ist ein geben und nehmen, wer das leugnet ist schon verloren!
meiner meinung nach sehen sich zu viele frauen als prinzessin oder die große diva, haben dabei aber ein sehr übertriebenes selbstbewusstsein, das nicht zu ihnen passt. genau diese frauen sind es die dann mit 40 ihren mann verlassen und erstmal 2 jahre malen um sich selbst zu finden, um mit 50 dann die trennung zu bereuhen, da sie jetzt auch keinen mann mehr finden.

belege dafür gibt es in jedem freundeskreis!

Empfehlen
Stefan  Michl

Luxusprobleme

Wenn alle Beteiligten ehrlich wären, müssten sie sich eingestehen, dass die die Beziehung im Eimer ist. Probleme mit dem Trieb sind hier doch wohl eher Symptom als Ursache. Also entweder trennen oder, zynisch gesagt, die bürgerliche Lösungsvariante wählen - er geht ins Bordell und sie zum shoppen. Aber immerhin erstaunlich mit welchen Binsenweisheiten die Tätigkeit eines Paartherapeuten bestritten werden kann!

Empfehlen
Phillip Stolze
Phillip Stolze (philze) - 21.06.2012 11:12 Uhr

was anderes

wann wird endlich jedem klar, dass sexismus in bei richtungen existiert?

bsp Exhibitionismus: dieser kann nur von männer begangen werden, da im stgb ausdrücklich steht, dass der täter männlich ist. wenn sich eine frau auszieht ist es nur "Erregung öffentlichen Ärgernisses"

das eigentlich problem liegt bei vielen frauen, habe gestern mal unter freundinnen rumgefragt, dass sie vom berufs-/unileben zu sehr gestresst und enttäuscht sind. dazu kommt dann(10 von 10 frauen), dass der mann einfach NIE drauf kommt was sie grad will. WIE AUCH WENN SIE NIX SAGEN!
aber das schlimmste was ich gehört habe war bei 8 von 10 frauen: naja, mein freund /mann sieht halt nicht so aus wie *verschiedene prominete* deswegen macht er mich nicht mehr wirklich so geil.
ich denk mir bei sowas immer: na hoffentlich pflanzt du dich nicht fort!

aber natürlich sind immer die männer die übeltäter, denn in der schule bekommt man nichts anderes erzählt!
JEDER IST SCHULD, da gibt es keine ausnahmen!

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.06.2012 09:06 Uhr
Phillip Stolze
Phillip Stolze (philze) - 22.06.2012 09:06 Uhr

die BILD

hat so eine riesen auflage, weil die deutschen im schnitt einfach nur dumm sind und der propaganda dieses "blattes"erlegen sind! mit ihrer argumentation wäre der playboy das stärkste blatt ;)

1. exhibitionismus kann übringens auch im gleichen geschlecht begangen werden, also mann-mann und frau-frau, da fühlt sich vielleicht sogar auch die frau als ofper der frau
2. gibt es nicht nur frauen mit super figuren, sondern parallel zu den männern auch hässliche und fette frauen, die nur ein gewisser geringer anteil der weltbevölkerung nackt sehen will. das gleiche gilt natürlich auch für die magermodels, die via "blättern" wie der BILD ein modezwang über die 8-80 jährigen frauen legen
3. schreiben sie schon "meist ein Vergnügen"

Empfehlen
Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 21.06.2012 16:52 Uhr

........wenn sich eine frau auszieht ist es nur "Erregung öffentlichen Ärgernisses"

Aber doch nur für Frauen. Für Männer ist es meist ein Vergnügen! Sonst wäre BILD nicht das auflagenstärkste Blatt in Deutschland.

Empfehlen
Antonio  Rebeggiani

Interessant!

"Auch die Richtung des Lustgefälles ist eindeutig: In München sind es in zwei Dritteln der Fälle die Frauen und in einem Drittel der Fälle die Männer, die weniger Lust als ihre Partner haben. Beim Pro-Familia-Beratungszentrum in Hamburg haben doppelt so viele Frauen wie Männer in ihrer Beziehung weniger Lust als der Partner. Und in Chemnitz haben bei vier von fünf Paaren die Frauen weniger Lust."

Wer zwischen den Zeilen liest, entdeckt, was diese Statistik über Gesellschaft, FAMILIE, Beziehung aussagt (damit meine ich nicht den Ost-West-Konflikt!). Es ist sehr interessant!!!
Gerade was der Schutz der Familie angeht... Furthermore: Ich habe mal gehört, dass eine Beziehung auf Liebe beruht ;)! Liebe ist Hingabe. Nicht taktieren, kalkulieren, planen, Egoismus, Triebe. Sex und Liebe lassen sich nicht trennen. Wenn man sich also dem anderen aus Liebe hingibt, kann man den anderen respektieren, sich enthalten oder auch oft mit dem Partner schlafen... ;) Klappt in meiner Ehe wahnsinnig gut..

Empfehlen
Michael Eiber

die vier Flügel, der Windmühle, mit denen man kämpft

Wenn ich das schon höre: Paartherapie!
Geht schon richtig flüssig runter, die BEHANDLUNG von erkrankten Paaren auf der Basis anthropologisch-medizinischer Kenntnisse
Dann die Idee des Gelingens bis ins hohe Alter: jede Wette, es vergeht kein Artikel, wo nicht ein solches Beispiel (wofür steht dieses Beispiel?) genannt wird
Dann die Idee einer prästabilierten Harmonie, die laut tönend preis gegeben wird aufgrund des besseren NEUEREN Wissens
Dann die schlimmen Jungs, die ihre Partnerinnen terrorisieren, weil sie monosynaptisch gepolt sind, und die Frauen doch so viel zu erzählen haben, indes...

Empfehlen
Herold Binsack
Herold Binsack (Devin08) - 21.06.2012 09:56 Uhr

Sex wie Geld – gleichermaßen untreue wie veruntreute Äquivalente

Was sind denn die „richtigen Rahmenbedingungen“? Die bürgerliche Ehe scheint diese Rahmenbedingungen nicht zu erfüllen. Also werden Mythen und Märchen aufgetischt, sodass einem die Lust schon dabei vergeht. Wenig tröstlich nämlich, dass die Lust doch angeblich identisch sei mit der Liebe. Wo doch aufklärende (aufgeklärte!) Sexualwissenschaft längst zu berichten weiß, dass es gerade die diesbezügliche Ambivalenz ist, welche es wohl zu überwinden gälte, die die eigentliche Triebkraft beim Triebleben ist. Nicht selten gehen Begehr und Liebe verschiedene Wege. So wie Phantasie und Wirklichkeit. Wo das Gefühl von Sicherheit mehr Phantasie als Wirklichkeit darstellt, da wird’s bockig im Triebleben. Da stimmen die „Rahmenbedingungen“ nicht mehr, nicht wahr? Das Geschäft geht nicht auf. So sieht sich der Eine von dem Andern plötzlich übervorteilt. Im Ergebnis sind dennoch beide die Beschissenen. Sex wie Geld – gleichermaßen untreue wie veruntreute Äquivalente.

Empfehlen
günther reichert

Mir graust`s,was in Köpfen etl.Frauen rumschwirrt/Lust d Mannes richtet sich an der Natur d Frau aus

Männer wie Frauen investieren viel in die berufliche Ausbildung ,um eines Tages den gewünschten Beruf ausüben zu können;in die Ausbildung u Wissen über den eigenen Körper und des Partners wird aber nicht investiert.Deswegen wird auch nicht verstanden,welche Rolle Sex spielt.Zudem spielen auch"ökonomische" Betrachtungen mancher Frauen:"Mein Körper ist mein Eigentum" im Sinne des Philosophen Stirner des vorletzten Jhts zu Vorstellungen,dass dann bei Frauen,wenn es nicht nach ihrem ausschließlichen Willen geht,die Beschuldigung der Körperverletzung aufkommt.Dasselbe könnte der Mann behaupten,wenn man ihn x mal vor den Kopf stößt.Ferner ist zu sehen,dass Sex der Frau in wesentlich größerem Ausmaß mit ungelösten Konflikten aus der Vergangenheit leider verkoppelt ist.Das Andere ist die Natur:Sie will Fortpflanzung!Frauen verlieren ca.1000 Follikel pro Monat.Ab ca 37 J. werden es noch mehr.Ab 35J.beträgt d Subfertilität 30-50%.Mit 45 J.ist dann Schluss.-Die Natur d Mannes ist daran angepaßt!

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.06.2012 14:01 Uhr
günther reichert

Man muss sich schon entscheiden,was man will:

eine Lebensgemeinschaft,eine Wirtschaftsgemeinschaft oder eine Interessengemeinschaft.
Wie man sich bettet,so liegt man!

Jedes Modell hat seine Anstrengungen,Vor-und Nachteile,wie die Dinge gehandhabt werden.Wie Sie zurecht sagen,Reife ist nun gefragt.

Reife aber herleiten zu können auf der Basis einer Wirtschafts-oder Interessengemeinschaft dürfte schwierig sein.Ein dazu nötiges,lebenslang wirkendes Regelwerk dürfte geradezu menschliche Reifung im Laufe des Lebens eher verhindern.Solche Paare dürften bald überfordert sein.
Diese Entscheidung für ein Modell können Therapeuten für ihren Patienten nicht treffen.

Empfehlen
günther reichert

@Angelika Müller/Mir graust es bei Ihren Ausführungen zum Thema Eigentum und die Verkürbissung des

des Wertes eines Menschen nach juristischen,formalen Kriterien in einer Zweier-Beziehung.Ich nehme Ihnen nicht übel,dass Sie die Schrift des erwähnten Philosophen Max Stirners"Der Einzige und sein Eigentum" von 1844 nicht kennen.Stirners Aussagen über d.Menschen bezogen sich auf keinen normalen gesunden Egoismus,sondern auf eine Selbstbezogenheit,bei der d eigenwillige Besonderheit d eigenen Lebenssubstanz auf d Spitze getrieben worden ist:Nicht die Würde des Menschen soll unantastbar sein,sondern meine qualitative Existenz als Frau o Mann,"die Eigenheit und Selbstgehörigkeit Meiner".Diese auf d Spitze getriebene Eigentumsvorstellung als(gegenseitige)Wahrnehmung führte schon 1845 seitens Marx zu heftiger Kritik.Später kamen Martin Buber,Karl Löwith,Henri Arvon hinzu.Es geht um die Würde der Beziehung als Ganzes,die durch überzogene Selbstwahrnehmung als "Eigentum"eines Partners letztlich alles kaputt macht.Mit juristischen Formulierungen im Bett hat d Liebe von vornherein keine Chance.

Empfehlen
Guenther Bachteler

Ich stimme Ihnen zu, Frau Müller, aber.....

"Niemand hat ein Recht auf Erfüllung seiner Sexualität, wenn damit die Freiheit/Selbstbestimmung eines anderen eingeschränkt wird". Das ist selbstverständlich -auch u gerade in einer Ehe. Aber: "Jede/r hat ein Recht auf Erfüllung seiner Sexualtät" sollte ebenso selbstverständlich sein, denn Bedürfnisse sind nicht diskutabel. Weder das Bedürfnis "nicht zu wollen" wie das Bedürfnis "zu wollen". Jetzt wird es schwierig für beide, wenn die (oft stillschweigende und gesellschaftlich tradierte) Übereinkunf gilt: Sex NUR innerhalb der Partnerschaft/Ehe. Wohin geht dann der-/diejenige, der/die seine/ihre Bedürfnisse (oft jahrelang) hintanstellen muß? Das Bedürfnis des einen "nicht zu wollen" geht dann auf Kosten des Bedürfnisses des anderen. Findet ein Paar keinen Kompromiß, den beide mittragen können, wird es sehr schwer für das Paar. Hierauf gibt der Artikel keine Antwort - und die zitierten Therapeuten auch nicht. Jetzt ist menschliche Reife gefragt - vielleicht auch zur Trennung im Guten.

Empfehlen
Holger Sulz
Holger Sulz (H._Sulz) - 21.06.2012 07:59 Uhr

Mädle, sei willig!

wußten einst süddeutsche Großmütter jungvermählten Enkelinnen als Erfolgsrezept für eine glückliche Ehe mitzugeben, da beißen auch die gängigen Salonwalzer des psycho- feministischen Diskurses vom Triebtäter Mann und der naturguten Frau wie in diesem Artikel keinen Faden ab.
Die weibliche Sexualität ist schlicht kontextbezogen, was ungezählte Damen von Thailand bis Hamburg täglich demonstrieren; jeder Mann erinnert sich der Honeymoonerin, die erst nach Überstreifen des Eheeisens einem die Nachtruhe läßt und nicht zuletzt hat die Transplantationsmedizin mit dem Nachweis der Kuckucks- Herkunft von ca. 10 % aller Kinder dazu beitragen können, den Schmonzes von der unschuldig- positivistischen Frauensexualität
als das zu entlarven, was es ist: ein mainstreamiges Lügenmärchen.
Die weibliche Sexualität heute verlangt Exklusivität und bietet selbst keine-
dies sei jedem Jungmann ins Stammbuch geschrieben.

Empfehlen
Thorsten Schocke
Thorsten Schocke (22tcp) - 21.06.2012 07:08 Uhr

Ich habe heute Kopfschmerzen, Schatz?

Schade. Dieses ganze Drama hätte der Mann vermeiden können.
Die liebe Anna - so leid mir das für dieses Paar tut - ist als "low self esteem - low drive" nur für eins gut: permanentes Drama wegen ewiger Unzufriedenheit mit sich selbst. Ein unterentwickelter/entgegengesetzt ausgeprägter Sexualtrieb ist "normal"? Nur in einer überzivilisierten, wenn nicht gar degenerierten Gesellschaft, in der es von durch falsch verstandenen Feminismus plattgebügelten Wussie-"männern" wimmelt, kann so ein Blödsinn auch noch als wissenschaftlich fundiert durchkommen. Leider tritt euch hier der Empirismus gewaltig ins Kreuz. Es wird mit evolutionären Gegebenheiten argumentiert, aber nicht in die richtige Richtung geschaut. Männer, back to the roots, oder ihr verliert noch das letzte Stück Männlichkeit und damit die Eigenschaften, die den Sextrieb im Unterbewußtsein der Frau anregen. Dem Mann aus dem obigen Beispiel kann man leider nur noch raten: renn um dein Leben. Und fang wieder an, ein Mann zu sein.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.06.2012 10:09 Uhr
Phillip Stolze
Phillip Stolze (philze) - 22.06.2012 10:09 Uhr

von einer dame hörte ich was anderes

und zwar, dass man kopfschmerzen auch super gut wegvögeln könnte, denn wer abgelenkt ist, hat auch keine schmerzen.

und naja, ich finde es schwach, dass viele frauen kopfschmerzen, migräne oder was auch immer als ausrede benutzen, wenn sie keine lust auf sex haben. natürlich kommen wir männer uns dumm und verarscht vor, wenn ihr nicht mal ehrlich zu uns seid und zugebt, dass ihr keine lust auf sex habt....

Empfehlen
Closed via SSO

Da liegt der Hund begraben

Sie glaubt daran, dass sie prinzipiell eine Frau ist, die eher viel Lust auf Sex hat - wenn man sie respektiert und die Beziehung in Ordnung ist.
Die ganze Angelegenheit hat mit Sex eigentlich gar nichts zu tun.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.06.2012 11:51 Uhr
günther reichert

Aus der Sicht der Klinik der Psychomatik der Frau sprechen Sie genau den Punkt an,was bei Frauen

in ihrer eigenen Entwicklung schädlich/von Nachteil ,auch für den Partner sein kann.
Vereinfacht gesagt,viele Frauen schaffen es nicht aus der narzißtischen Phase herauszukommen oder fallen auf diese wieder zurück.Die narzißtische Phase ist eine wichtige Phase in der Entwicklung eines Kindes.Leider hat diese Phase auch eine andere Seite,genau dann,wenn sie nicht voll durchlaufen wird und die entsprechende Reifung dieser Phase nicht voll abgeschlossen wird und ggf in späteren Zeitabschnitten immer wieder durchbricht.Dann reagieren Frauen so,dass sie zuerst mal" immer" wieder" respektiert" werden müssen("Liebst Du mich noch").Dieses Respektiertseinbedürfnis ist kein erwachsenes Bedürfnis an Respekt.Hier geht viel durcheinander.
Wenn heute vorwiegend das narzißtische Frauenbild mit den verschiedensten Ausformungen vorherrscht,heißt das noch lange nicht,dass dies ein gesunder Zustand ist.Da irren viele Frauen und haben m.E.ziemlich wenig Kenntnisse über ihre eigene Psychomatik.Leider.

Empfehlen
Valentino Tedesco

Beziehungsproblem und kein sexuelles Problem

Genauso sehe ich das auch.
Man hat sich entfremdet und sich wenig um einander gekümmert.
Dann war die Liebe weg und man sah sich nur noch als Zweckgemanschaft anstatt als Paar.
Ist ja verständlich, dass man keine Lust hat mit jemandem zu schlafen den man nur als Zweckpartner, entfremdeten Menschen ansieht.

Empfehlen
Wolfgang Patzke

Die Bedürfnisse der Frau sind wichtiger als die des Mannes

Sorry, Frau Hummel, aber nach einem relativ neutralen Beginn driftet für mich der Artikel dann doch leider in diese Richtung ab.
Je mehr ich zum Schluss kam, desto mehr wurde eine moralische Überlegenheit für die Person, die gerade keinen oder weniger Sex haben will, suggeriert (natürlich von der vermeintlich (?) "klassischen" Situation "Mann will, Frau nicht" ausgehend). Was ich wirklich vermisst habe, war, darauf hinzuweisen, dass die Bedürfnisse beider Partner vollkommen gleichberechtigt sind.
Zu den Kommentaren von einigen Frauen, die sich mehr Verständnis von ihrem Partner wünschen: Möglicherweise ist die Konstellation bei Ihnen anders, aber stellen Sie sich vor, auch wir Männer wollen Verständnis und nicht nur im Lendenbereich. Ja, wirklich, kaum zu glauben, aber wahr.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.06.2012 12:32 Uhr
Phillip Stolze
Phillip Stolze (philze) - 21.06.2012 12:32 Uhr

genauso

wie für uns arbeiten gehen ebenso kein zuckerschlecken ist, wie das hüten der kinder(egal wie die geschlechterverteilung ist)! beides ist eine verantwortungsvolle und wichtige aufgabe, die sich ein paar gemeinsam vorgenommen hat!

leider versuchen beide parteien sich immer als armen verlierer darzustellen, der in der beziehung nicht das bekommt was er will, damit er bei freundinnen/freunden möglichst viel aufmerksamkeit und mitleid bekommt, die man sich genauso auch vom partner holen könnte, dort aber mal über seinen schatten springen müsste, da der partner ja die gesamte wahrheit kennt.

aber um es nochmal zu sagen: ihr kommentar wir hoffentlich noch von einem haufen menschen gelesen, da er vielleicht einigen die augen öffnen würde

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Jahrgang 1968, Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Jüngste Beiträge