20.06.2012 · Wenn einer häufiger Sex möchte als der andere, stürzt das manche Paare in eine schwere Krise. Dabei ist ungleich verteilte Lust ganz normal.
Von Katrin HummelRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Was weckt dieser Artikel doch für Hoffnungen und Erwartungen:
endlich nimmt sich jemand des Themas an, schreibt offen darüber,
macht deutlich, dass man als Paar mit der Problematik nicht alleine ist
... Und dann liefert die Autorin als einzige Antwort, einzige
Lösung für ein Problem, mit dem nach ihrer eigenen Aussage die
Mehrzahl der Paare in Deutschland zu kämpfen haben, die gleiche
feministische Stereotype, die Frauen immer abgeben, wenn es um das Thema
Sex geht: der Mann muss sich der Frau eben anpassen!
Frau Hummel, Sie haben das Thema damit verschenkt und den betroffenen
Paaren einen Bärendienst erwiesen. In Ihrer Rolle als Frau kann ich
Ihnen das nachsehen, aber in Ihrer Rolle als Journalistin mit einer
Breitenwirkung ist das nicht wieder gutzumachen. Nötig gewesen
wären Lösungsvorschläge auf Augenhöhe, die es den
Paaren erlauben einen Konflikt zu lösen, der in nicht wenigen
Fällen zu Trennungen und Scheidungen führt.
Bin seit 8 Jahren verheiratet und seit 13 jahren mit meiner Frau zusammen.
Nach dem wir zum ersten mal in der Kiste waren habe ich schon gesagt:
Wenn ich Zuhause nicht bekomme was ich brauche/haben will muss sie damit
rechnen das ich es mir woanders hole! Etwas höflicher formuliert
aber das war die Kernaussage!
Ab und an meckert sie zwar rum hat aber trotzdem ihren Spaß ...
:-)
Musste auch schon ran obwohl ich keine Lust hatte ... weil ... umgekehrt
funktioniert das natürlich auch. Ich hatte nichts gesagt weil auch
andere Mütter schöne Söhne haben!
Man kann ja nie Wissen :-)
...die Frage, die ich mir dabei stelle ist: Wie viel Lust mag eine Frau
haben, die evt. mit sich selbst nicht ganz zufrieden ist?
Nochmal, das ist nicht abwertend gemeint. Aber wenn ich mir vorstelle,
dass ich mir irgendwann die Haare kurz schneide und meine Kleidung nur
noch bei Tschibo kaufe, mich ansonsten vielleicht auch nicht fit halte,
dann kann ich mir ganz einfach nicht vorstellen, dass ich noch Lust
habe.
Sicherlich hat die allgemeine Unlust aber auch damit zu tun, wie der
Autor ganz richtig anmerkt, dass der Alltagsstress bei immer mehr
Menschen in D zunimmt und insbesondere Frauen oftmals eben doppelt
belastet sind.
Aus eigener Erfahrung kann ich außerdem anmerken, dass Kritik auch
nicht bei allen Herren der Schöpfung willkommen ist und viele nur
am eigenen Spaß interessiert sind.
Nur wo Eros der gute Hausgeist ist…
Der Eros erfasst den ganzen Menschen,der Sexus nur dessen „Hormoncocktail“.Auch die „Liebe“ ist so ein Begriff,der mehr oder weniger nur ideologisch zu begreifen ist.Ein Begriff des Patriarchats,des modernen,des kapitalistisch-protestantischen.Dass die antiken Griechen vom Eros noch mehr zu berichten wussten,als vermutlich „Casanova“ von seinen sexuellen Abenteuern,mag darin einen Grund finden.Auch das Gros der heutigen Sexualwissenschaftler gehört eher der Priesterkaste an.Ein Werk,das sich da ausnimmt,ist „Erotische Intelligenz“ von Jack Morin.Wir erfahren hierin viel über eine Intelligenz,die dem Alltagsbewusstsein noch weniger entspricht,als ein Hegelscher „Weltgeist“ z. B.Und dennoch scheint unser Sexualtrieb von „Geistern“ beherrscht – dämonischer oder faustischer Provenienz.Doch auch Erotik bar der Sexualität wird auch hier vernachlässigt.Wie (wenig) erotisch ist eigentlich unsere Gesellschaft? Denn nur wo Eros der gute „Hausgeist“ ist, da fühlt sich der Trieb geborgen.
Vielleicht hat ein erheblicher Anteil der geschilderten Probleme ja auch
medizinische Ursachen. Schwangerschaften sind für Frauen eine
große Belastung. Sie entgiften sich zwar dadurch (ist für die
Kinder nicht gerade gut), dafür werden ihre Reserven an
Mineralstoffen und Vitaminen geplündert. Und bei vielem herrscht ja
so schon massiver Mangel, z. B. Vitamin D und Jod. Wenn man da
ansetzt, kann man teilweise wahre Wunder bewirken, weil sich das immer
auch stark psychisch auswirkt. Leider haben die meisten Ärzte davon
keinen blassen Schimmer (hatte auch solche Fälle in meiner
Umgebung, die lange gesucht haben). Generell wird vieles als psychisch
bezeichnet, was eine körperliche Ursache hat, die aber nicht
gefunden wird, weil es schwierig ist.
@Dr.Andreas Frick/medizinische Probleme
Gut,dass Sie darauf hinweisen.Als Ergänzung möchte ich auf die
Werke von Victor Frankl hinweisen,in denen Pseudoneurosen behandelt
werden.Auffällige Verhaltenseigenschaften resultieren auch wegen
fehlender essentieller Stoffe oder auch auch durch deren Überschuss.
Neurotisches Verhalten muss nicht immer gleich eine echte Neurose sein.
Es wäre betroffenen Frauen sowieso besser geholfen ,wenn sie sich
mehr um ihre eigene Gesundheit mehr kümmerten und den Arzt nicht
auf eine ggf falsche Spur leiten ,als wenn sie sich gleich im
juristischen Irrgarten zusätzlich verirren und damit nur einen
weiteren Kampfplatz im Bett aufmachen und alles verschlimmern.
Meine Damen: Ihr Beitrag bitte!
Ich finde es äußerst spannend zu lesen, daß es fast
überwiegend Männer sind, die hier Kommentare abgeben. Mal mehr
mal wengiger differenziert, mal ziemlich vorhersehbar und bereits oft
gehört - mal auch erfrischend anders und unkonventionell.
Aber wo bleiben die Kommentare von Frauen? Gäbe es mehr Kommentare
von Frauen, wenn der Artikel in der Brigitte erschienen wäre?
Ich hab keine Ahnung, deshalb würde mich die eine oder andere
Meinung dazu wirklich interessieren - vorzugsweise natürlich von Frauen.
Ich bin gespannt.......... ;-)
hier ist die schere sehr weit
bei uns gibt es heutzutage entweder wie schon erwähnt haben frauen im mittleren-höheren alter, die sich nicht so viele gedanken um ihre kleidung machen. viel schlimmer finde ich aber die leute(frauen und männer) die genau dieses alter nicht whar haben wollen und sich wie 16 jährige kleiden und schminken. irgendwann sollte man da auch mal raus wachsen....
Gerne
Das liegt ganz sicherlich daran, dass die meisten Kommentare in der FAZ
ganz allgemein von Herren verfasst werden ;)
Ganz interessant finde ich den Beitrag von Herrn Binsack, der fragt, wie
erotisch eigentlich unsere Gesellschaft ist. Nicht sehr, finde ich. Ich
bin immer wieder erstaunt, wie sehr sich ein großer Teil der
deutschen Frauen (aber natürlich auch einige Herren der
Schöpfung) nach der Eheschließung äußerlich zu
verändern scheint: Das ist ganz und gar nicht abwertend gemeint,
aber es fällt doch auf, dass viele Deutsche insbesondere im
mittleren-höheren Alter nicht so viel in Kleidung oder sagen wir
ganz einfach in sich selbst investieren (Friseur, bei Frauen Kosmetik,
evt. auch Schmuck etc.). In Frankreich, Italien und Skandinavien
scheinen meinem Eindruck nach auch reife Frauen ihre Weiblichkeit
hervorzuheben - dabei ist es ganz egal, ob es sich um die Haare, das
Makeup, Schuhe und Kleidung oder die Maniküre handelt....
A different approach (ENGL) Hope this helps!
This is not a new problem.
The church addressed it since the time of the Holly Fathers (Basil the
Great, Gregory the Theologian, and John Chrysostom) and probably earlier.
In the Eastern Church there are 4 fast times in the year (before
Christmas, Easter, a few weeks in June and two weeks in August) when the
individual leaves aside the worldly matters and focuses on self
improvement that will make him worthy to come closer to God.
Long story short, eating vegan (no meat, milk, eggs) and generally
eating less brings the body in a state where the need for mentioned
activity diminishes. After a break, the partner will show more interest
in a fulfilling relationship with the husband.
In the end it comes to self control and willingness to live a live
together with the partner while both trying to achieve some common
goals: raise a family, build a career, get closer to God.
While rules are strict, a priest in your life that you both trust will
adjust those rules to what is feassible
Da ist sie wieder, die Biologie
Sie holt uns immer ein, egal wie sehr wir glauben sie mit Zeitgeist
übrerrumpeln zu können.
Frauen kommt nach erfolgreicher Fortplfanzung die Lust abhanden.
Männer sind aber weiterhin paarungswillig. Die Weltliteratur ist
voll davon - und Paartherapeuten haben es jetzt auch endlich
herausgefunden.
Dass sich Menschen, das, was sie bei Ihrem Ehepartner nicht bekommen,
woanders holen - es könnte, nebenbei bemerkt auch anderes als Sex
sein - sollten die Damen und Herren Paartherapeuten m.E. nicht als
'Drohung' werten, sondern als einen völlig normalen Umgang mit
unterschiedlichen Interessen zwischen mündigen Menschen.
Was für ein Bericht, was für Leserbeiträge?
Keine Ahung, was diese armen abgewiesenen Herren bei "Erfolg"
denn so gemacht hättten. Zugunsten der Frau könnte es nicht
viel gewesen sein, wenn die dann lieber abtaucht!
Gut gemacht geht es immer, wenn Mann kann! Dem MANNE sind da in jedem
Lebensalter zwar unterschiedliche, aber eben Grenzen gesetzt. Zum
Glück bestehen Männer aber aus mehreren Körperteilen. Da
geht viel.
Leute, ich glaube es einfach nicht ...... oder wollt Ihr um jeden Preis
zum Golf und dort ... spielen ....?
Bei einem beruflichen Aufenthalt im Ausland war ich regelrecht
gezwungen, ein Gespräch von (deutschen) Frauen mitanzuhören,
die sich offensichtlich ungestört weil vermeintlich unverstanden
fühlten. Das schwerste war, es mir nicht anmerken zu lassen,
daß ich auch aus Deutschland bin...
Es ging, na klar, um Sex. Die eine Frau sagte ganz offen, daß sie
seit einiger Zeit wieder viel öfters Sex mit ihrem Mann hatte (viel
öfter als sie ursprünglich wollte). Seitdem sei er aber viel
ausgeglichener, im Alltag verständnisvoller und hilfsbereiter im
Haushalt. "Und er bringt mir wieder Blumen mit". Diese
Veränderung an ihm habe dann wiederum dazu geführt, daß
auch sie wieder mehr Lust auf Sex hätte.
Die andere Frau fand dieses Verhalten fast schon "nuttig".
Aber sie war ja auch studierte Soziologin...
der letzte satz
lässt wieder erkennen, wie frauen durch so genannte vorbildfiguren
zu gefühlskrüppel werden, die versuchen ihrem mann so viel es
geht abzuverlangen ohne etwas dafür zu leisten. eine beziehung und
auch der sex in einer beziehung ist ein geben und nehmen, wer das
leugnet ist schon verloren!
meiner meinung nach sehen sich zu viele frauen als prinzessin oder die
große diva, haben dabei aber ein sehr übertriebenes
selbstbewusstsein, das nicht zu ihnen passt. genau diese frauen sind es
die dann mit 40 ihren mann verlassen und erstmal 2 jahre malen um sich
selbst zu finden, um mit 50 dann die trennung zu bereuhen, da sie jetzt
auch keinen mann mehr finden.
belege dafür gibt es in jedem freundeskreis!
Wenn alle Beteiligten ehrlich wären, müssten sie sich eingestehen, dass die die Beziehung im Eimer ist. Probleme mit dem Trieb sind hier doch wohl eher Symptom als Ursache. Also entweder trennen oder, zynisch gesagt, die bürgerliche Lösungsvariante wählen - er geht ins Bordell und sie zum shoppen. Aber immerhin erstaunlich mit welchen Binsenweisheiten die Tätigkeit eines Paartherapeuten bestritten werden kann!
wann wird endlich jedem klar, dass sexismus in bei richtungen existiert?
bsp Exhibitionismus: dieser kann nur von männer begangen werden, da
im stgb ausdrücklich steht, dass der täter männlich ist.
wenn sich eine frau auszieht ist es nur "Erregung öffentlichen Ärgernisses"
das eigentlich problem liegt bei vielen frauen, habe gestern mal unter
freundinnen rumgefragt, dass sie vom berufs-/unileben zu sehr gestresst
und enttäuscht sind. dazu kommt dann(10 von 10 frauen), dass der
mann einfach NIE drauf kommt was sie grad will. WIE AUCH WENN SIE NIX SAGEN!
aber das schlimmste was ich gehört habe war bei 8 von 10 frauen:
naja, mein freund /mann sieht halt nicht so aus wie *verschiedene
prominete* deswegen macht er mich nicht mehr wirklich so geil.
ich denk mir bei sowas immer: na hoffentlich pflanzt du dich nicht fort!
aber natürlich sind immer die männer die übeltäter,
denn in der schule bekommt man nichts anderes erzählt!
JEDER IST SCHULD, da gibt es keine ausnahmen!
die BILD
hat so eine riesen auflage, weil die deutschen im schnitt einfach nur
dumm sind und der propaganda dieses "blattes"erlegen sind! mit
ihrer argumentation wäre der playboy das stärkste blatt ;)
1. exhibitionismus kann übringens auch im gleichen geschlecht
begangen werden, also mann-mann und frau-frau, da fühlt sich
vielleicht sogar auch die frau als ofper der frau
2. gibt es nicht nur frauen mit super figuren, sondern parallel zu den
männern auch hässliche und fette frauen, die nur ein gewisser
geringer anteil der weltbevölkerung nackt sehen will. das gleiche
gilt natürlich auch für die magermodels, die via
"blättern" wie der BILD ein modezwang über die 8-80
jährigen frauen legen
3. schreiben sie schon "meist ein Vergnügen"
........wenn sich eine frau auszieht ist es nur "Erregung öffentlichen Ärgernisses"
Aber doch nur für Frauen. Für Männer ist es meist ein Vergnügen! Sonst wäre BILD nicht das auflagenstärkste Blatt in Deutschland.
"Auch die Richtung des Lustgefälles ist eindeutig: In
München sind es in zwei Dritteln der Fälle die Frauen und in
einem Drittel der Fälle die Männer, die weniger Lust als ihre
Partner haben. Beim Pro-Familia-Beratungszentrum in Hamburg haben
doppelt so viele Frauen wie Männer in ihrer Beziehung weniger Lust
als der Partner. Und in Chemnitz haben bei vier von fünf Paaren die
Frauen weniger Lust."
Wer zwischen den Zeilen liest, entdeckt, was diese Statistik über
Gesellschaft, FAMILIE, Beziehung aussagt (damit meine ich nicht den
Ost-West-Konflikt!). Es ist sehr interessant!!!
Gerade was der Schutz der Familie angeht... Furthermore: Ich habe mal
gehört, dass eine Beziehung auf Liebe beruht ;)! Liebe ist Hingabe.
Nicht taktieren, kalkulieren, planen, Egoismus, Triebe. Sex und Liebe
lassen sich nicht trennen. Wenn man sich also dem anderen aus Liebe
hingibt, kann man den anderen respektieren, sich enthalten oder auch oft
mit dem Partner schlafen... ;) Klappt in meiner Ehe wahnsinnig gut..
die vier Flügel, der Windmühle, mit denen man kämpft
Wenn ich das schon höre: Paartherapie!
Geht schon richtig flüssig runter, die BEHANDLUNG von erkrankten
Paaren auf der Basis anthropologisch-medizinischer Kenntnisse
Dann die Idee des Gelingens bis ins hohe Alter: jede Wette, es vergeht
kein Artikel, wo nicht ein solches Beispiel (wofür steht dieses
Beispiel?) genannt wird
Dann die Idee einer prästabilierten Harmonie, die laut tönend
preis gegeben wird aufgrund des besseren NEUEREN Wissens
Dann die schlimmen Jungs, die ihre Partnerinnen terrorisieren, weil sie
monosynaptisch gepolt sind, und die Frauen doch so viel zu erzählen
haben, indes...
Sex wie Geld – gleichermaßen untreue wie veruntreute Äquivalente
Was sind denn die „richtigen Rahmenbedingungen“? Die
bürgerliche Ehe scheint diese Rahmenbedingungen nicht zu
erfüllen. Also werden Mythen und Märchen aufgetischt, sodass
einem die Lust schon dabei vergeht. Wenig tröstlich nämlich,
dass die Lust doch angeblich identisch sei mit der Liebe. Wo doch
aufklärende (aufgeklärte!) Sexualwissenschaft längst zu
berichten weiß, dass es gerade die diesbezügliche Ambivalenz
ist, welche es wohl zu überwinden gälte, die die eigentliche
Triebkraft beim Triebleben ist. Nicht selten gehen Begehr und Liebe
verschiedene Wege. So wie Phantasie und Wirklichkeit. Wo das Gefühl
von Sicherheit mehr Phantasie als Wirklichkeit darstellt, da
wird’s bockig im Triebleben. Da stimmen die
„Rahmenbedingungen“ nicht mehr, nicht wahr? Das
Geschäft geht nicht auf. So sieht sich der Eine von dem Andern
plötzlich übervorteilt. Im Ergebnis sind dennoch beide die
Beschissenen. Sex wie Geld – gleichermaßen untreue wie
veruntreute Äquivalente.
Mir graust`s,was in Köpfen etl.Frauen rumschwirrt/Lust d Mannes richtet sich an der Natur d Frau aus
Männer wie Frauen investieren viel in die berufliche Ausbildung ,um eines Tages den gewünschten Beruf ausüben zu können;in die Ausbildung u Wissen über den eigenen Körper und des Partners wird aber nicht investiert.Deswegen wird auch nicht verstanden,welche Rolle Sex spielt.Zudem spielen auch"ökonomische" Betrachtungen mancher Frauen:"Mein Körper ist mein Eigentum" im Sinne des Philosophen Stirner des vorletzten Jhts zu Vorstellungen,dass dann bei Frauen,wenn es nicht nach ihrem ausschließlichen Willen geht,die Beschuldigung der Körperverletzung aufkommt.Dasselbe könnte der Mann behaupten,wenn man ihn x mal vor den Kopf stößt.Ferner ist zu sehen,dass Sex der Frau in wesentlich größerem Ausmaß mit ungelösten Konflikten aus der Vergangenheit leider verkoppelt ist.Das Andere ist die Natur:Sie will Fortpflanzung!Frauen verlieren ca.1000 Follikel pro Monat.Ab ca 37 J. werden es noch mehr.Ab 35J.beträgt d Subfertilität 30-50%.Mit 45 J.ist dann Schluss.-Die Natur d Mannes ist daran angepaßt!
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.06.2012 14:01 UhrMan muss sich schon entscheiden,was man will:
eine Lebensgemeinschaft,eine Wirtschaftsgemeinschaft oder eine Interessengemeinschaft.
Wie man sich bettet,so liegt man!
Jedes Modell hat seine Anstrengungen,Vor-und Nachteile,wie die Dinge
gehandhabt werden.Wie Sie zurecht sagen,Reife ist nun gefragt.
Reife aber herleiten zu können auf der Basis einer Wirtschafts-oder
Interessengemeinschaft dürfte schwierig sein.Ein dazu
nötiges,lebenslang wirkendes Regelwerk dürfte geradezu
menschliche Reifung im Laufe des Lebens eher verhindern.Solche Paare
dürften bald überfordert sein.
Diese Entscheidung für ein Modell können Therapeuten für
ihren Patienten nicht treffen.
@Angelika Müller/Mir graust es bei Ihren Ausführungen zum Thema Eigentum und die Verkürbissung des
des Wertes eines Menschen nach juristischen,formalen Kriterien in einer Zweier-Beziehung.Ich nehme Ihnen nicht übel,dass Sie die Schrift des erwähnten Philosophen Max Stirners"Der Einzige und sein Eigentum" von 1844 nicht kennen.Stirners Aussagen über d.Menschen bezogen sich auf keinen normalen gesunden Egoismus,sondern auf eine Selbstbezogenheit,bei der d eigenwillige Besonderheit d eigenen Lebenssubstanz auf d Spitze getrieben worden ist:Nicht die Würde des Menschen soll unantastbar sein,sondern meine qualitative Existenz als Frau o Mann,"die Eigenheit und Selbstgehörigkeit Meiner".Diese auf d Spitze getriebene Eigentumsvorstellung als(gegenseitige)Wahrnehmung führte schon 1845 seitens Marx zu heftiger Kritik.Später kamen Martin Buber,Karl Löwith,Henri Arvon hinzu.Es geht um die Würde der Beziehung als Ganzes,die durch überzogene Selbstwahrnehmung als "Eigentum"eines Partners letztlich alles kaputt macht.Mit juristischen Formulierungen im Bett hat d Liebe von vornherein keine Chance.
Ich stimme Ihnen zu, Frau Müller, aber.....
"Niemand hat ein Recht auf Erfüllung seiner Sexualität, wenn damit die Freiheit/Selbstbestimmung eines anderen eingeschränkt wird". Das ist selbstverständlich -auch u gerade in einer Ehe. Aber: "Jede/r hat ein Recht auf Erfüllung seiner Sexualtät" sollte ebenso selbstverständlich sein, denn Bedürfnisse sind nicht diskutabel. Weder das Bedürfnis "nicht zu wollen" wie das Bedürfnis "zu wollen". Jetzt wird es schwierig für beide, wenn die (oft stillschweigende und gesellschaftlich tradierte) Übereinkunf gilt: Sex NUR innerhalb der Partnerschaft/Ehe. Wohin geht dann der-/diejenige, der/die seine/ihre Bedürfnisse (oft jahrelang) hintanstellen muß? Das Bedürfnis des einen "nicht zu wollen" geht dann auf Kosten des Bedürfnisses des anderen. Findet ein Paar keinen Kompromiß, den beide mittragen können, wird es sehr schwer für das Paar. Hierauf gibt der Artikel keine Antwort - und die zitierten Therapeuten auch nicht. Jetzt ist menschliche Reife gefragt - vielleicht auch zur Trennung im Guten.
wußten einst süddeutsche Großmütter
jungvermählten Enkelinnen als Erfolgsrezept für eine
glückliche Ehe mitzugeben, da beißen auch die gängigen
Salonwalzer des psycho- feministischen Diskurses vom Triebtäter
Mann und der naturguten Frau wie in diesem Artikel keinen Faden ab.
Die weibliche Sexualität ist schlicht kontextbezogen, was
ungezählte Damen von Thailand bis Hamburg täglich
demonstrieren; jeder Mann erinnert sich der Honeymoonerin, die erst nach
Überstreifen des Eheeisens einem die Nachtruhe läßt und
nicht zuletzt hat die Transplantationsmedizin mit dem Nachweis der
Kuckucks- Herkunft von ca. 10 % aller Kinder dazu beitragen können,
den Schmonzes von der unschuldig- positivistischen Frauensexualität
als das zu entlarven, was es ist: ein mainstreamiges Lügenmärchen.
Die weibliche Sexualität heute verlangt Exklusivität und
bietet selbst keine-
dies sei jedem Jungmann ins Stammbuch geschrieben.
Ich habe heute Kopfschmerzen, Schatz?
Schade. Dieses ganze Drama hätte der Mann vermeiden können.
Die liebe Anna - so leid mir das für dieses Paar tut - ist als
"low self esteem - low drive" nur für eins gut:
permanentes Drama wegen ewiger Unzufriedenheit mit sich selbst. Ein
unterentwickelter/entgegengesetzt ausgeprägter Sexualtrieb ist
"normal"? Nur in einer überzivilisierten, wenn nicht gar
degenerierten Gesellschaft, in der es von durch falsch verstandenen
Feminismus plattgebügelten Wussie-"männern" wimmelt,
kann so ein Blödsinn auch noch als wissenschaftlich fundiert
durchkommen. Leider tritt euch hier der Empirismus gewaltig ins Kreuz.
Es wird mit evolutionären Gegebenheiten argumentiert, aber nicht in
die richtige Richtung geschaut. Männer, back to the roots, oder ihr
verliert noch das letzte Stück Männlichkeit und damit die
Eigenschaften, die den Sextrieb im Unterbewußtsein der Frau
anregen. Dem Mann aus dem obigen Beispiel kann man leider nur noch
raten: renn um dein Leben. Und fang wieder an, ein Mann zu sein.
von einer dame hörte ich was anderes
und zwar, dass man kopfschmerzen auch super gut wegvögeln
könnte, denn wer abgelenkt ist, hat auch keine schmerzen.
und naja, ich finde es schwach, dass viele frauen kopfschmerzen,
migräne oder was auch immer als ausrede benutzen, wenn sie keine
lust auf sex haben. natürlich kommen wir männer uns dumm und
verarscht vor, wenn ihr nicht mal ehrlich zu uns seid und zugebt, dass
ihr keine lust auf sex habt....
Sie glaubt daran, dass sie prinzipiell eine Frau ist, die eher viel Lust
auf Sex hat - wenn man sie respektiert und die Beziehung in Ordnung ist.
Die ganze Angelegenheit hat mit Sex eigentlich gar nichts zu tun.
Aus der Sicht der Klinik der Psychomatik der Frau sprechen Sie genau den Punkt an,was bei Frauen
in ihrer eigenen Entwicklung schädlich/von Nachteil ,auch für
den Partner sein kann.
Vereinfacht gesagt,viele Frauen schaffen es nicht aus der
narzißtischen Phase herauszukommen oder fallen auf diese wieder
zurück.Die narzißtische Phase ist eine wichtige Phase in der
Entwicklung eines Kindes.Leider hat diese Phase auch eine andere
Seite,genau dann,wenn sie nicht voll durchlaufen wird und die
entsprechende Reifung dieser Phase nicht voll abgeschlossen wird und ggf
in späteren Zeitabschnitten immer wieder durchbricht.Dann reagieren
Frauen so,dass sie zuerst mal" immer" wieder"
respektiert" werden müssen("Liebst Du mich
noch").Dieses Respektiertseinbedürfnis ist kein erwachsenes
Bedürfnis an Respekt.Hier geht viel durcheinander.
Wenn heute vorwiegend das narzißtische Frauenbild mit den
verschiedensten Ausformungen vorherrscht,heißt das noch lange
nicht,dass dies ein gesunder Zustand ist.Da irren viele Frauen und haben
m.E.ziemlich wenig Kenntnisse über ihre eigene Psychomatik.Leider.
Beziehungsproblem und kein sexuelles Problem
Genauso sehe ich das auch.
Man hat sich entfremdet und sich wenig um einander gekümmert.
Dann war die Liebe weg und man sah sich nur noch als Zweckgemanschaft
anstatt als Paar.
Ist ja verständlich, dass man keine Lust hat mit jemandem zu
schlafen den man nur als Zweckpartner, entfremdeten Menschen ansieht.
Die Bedürfnisse der Frau sind wichtiger als die des Mannes
Sorry, Frau Hummel, aber nach einem relativ neutralen Beginn driftet
für mich der Artikel dann doch leider in diese Richtung ab.
Je mehr ich zum Schluss kam, desto mehr wurde eine moralische
Überlegenheit für die Person, die gerade keinen oder weniger
Sex haben will, suggeriert (natürlich von der vermeintlich (?)
"klassischen" Situation "Mann will, Frau nicht"
ausgehend). Was ich wirklich vermisst habe, war, darauf hinzuweisen,
dass die Bedürfnisse beider Partner vollkommen gleichberechtigt
sind.
Zu den Kommentaren von einigen Frauen, die sich mehr Verständnis
von ihrem Partner wünschen: Möglicherweise ist die
Konstellation bei Ihnen anders, aber stellen Sie sich vor, auch wir
Männer wollen Verständnis und nicht nur im Lendenbereich. Ja,
wirklich, kaum zu glauben, aber wahr.
genauso
wie für uns arbeiten gehen ebenso kein zuckerschlecken ist, wie das
hüten der kinder(egal wie die geschlechterverteilung ist)! beides
ist eine verantwortungsvolle und wichtige aufgabe, die sich ein paar
gemeinsam vorgenommen hat!
leider versuchen beide parteien sich immer als armen verlierer
darzustellen, der in der beziehung nicht das bekommt was er will, damit
er bei freundinnen/freunden möglichst viel aufmerksamkeit und
mitleid bekommt, die man sich genauso auch vom partner holen
könnte, dort aber mal über seinen schatten springen
müsste, da der partner ja die gesamte wahrheit kennt.
aber um es nochmal zu sagen: ihr kommentar wir hoffentlich noch von
einem haufen menschen gelesen, da er vielleicht einigen die augen
öffnen würde
Katrin Hummel Jahrgang 1968, Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Jüngste Beiträge