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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Scheidungsplaner Nach der Party kommen die Huskys

 ·  Eine Scheidung bot bislang wenig Anlass zur Freude. Nun aber wird auch sie noch zum Event – mit Feten und Fotos.

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Thomas Spaniel

Diese ganze Scheiderei ist doch so dermassen verlogen

denn zertrümmern diese Ex-en in diesem Zusammenhang auch gleich mal all ihre nachehelichen Forderungen nach Unterhalt etc.pp.? Ganz ganz sicher nicht, die zertrümmert Ex-Frau natürlich nicht, die konserviert frau oder lässt sie sich von Frau RAin gewinnbringend konservieren. Eine richtige Scheidung von Tisch und Bett ist die, wenn beide im Anschluss auch wirklich getrennte Wege gehen, und dazu gehört nun mal auch und gerade der finanzielle Aspekt. Dem ist in D aber - leider - nicht so. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass so und so viel Ehen p.a. geschieden werden, sondern noch immer so und so viele Ehen p.a. geschlossen werden und zumindest einige von ihnen bis zum Ende halten.

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Thomas Spaniel

Herr Diesing

Sie schreiben: "Wer braucht heute überhaupt noch diese Institution Ehe? Wie wärs stattdessen einfach mal mit Liebe und wahrem Familliensinn?" Sie stimmen mir sicherlich zu, dass die Institution Ehe, aus der Perspektive eines gemeinsamen Kindes betrachtet, einfach die beste Konstellation ist, einfach deswegen, weil sie einen zwingt, sich eine Auflösung derselben ziemlich genau zu überlegen, gerade weil eben - wenn auch ganz und gar unromantisch - finanziell so einiges daranhängt. Weiterhin schreiben Sie: "Ich jedenfalls bin froh, nicht im selben biedern Muff der 50er Jahre aufwachsen zu müssen, unter dem mein Vater gelitten hat (der übrigens kein 68er war)." Das klingt interessant, denn bisher dachte ich immer, in und unter diesem Mief, wie Sie es nennen, hätte immer und zu aller erst die (Ehe)Frau gelitten, dem scheint aber, Ihrem post nach, nicht so zu sein.

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Klaus Letis

Hier bricht eine Geselschaft auseinander

Liberal, Sozial, 68er -> Egal

Spätestens, wenn man sich entscheidet, Kinder zu bekommen, dann muss man da durch.
Welch ein Leid für ein herranwachsendes Kind.

Die Scheidungsmovivation wird dann tradiert.
Da helfen auch 1000 Psychologen nicht.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.10.2012 23:33 Uhr
Klaus Letis

Aufgabe der Menschen selbts? Ablehnung einer gesellschaftlichen Ordnung?

"Heute hier, morgen da"
"Ich mach mir die Welt, so wie sie mir gefällt"
"Ich denke das, du denkst das. Eine Wahrheit gibts nicht"

Die Ablehnung einer äußeren Ordnung ist letzendlich nichts anderes als Rebellion und der Wunsch nach Zerstörung alter Werte, von welchen man lange profitiert hat.

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Johann Feldbaum

Till Diesing

Sie haben Recht - teilweise.

Wenn heutzutage Menschen nicht mehr ein Leben lang zusammen aushalten können/wollen, sollte es Ersatz-Institutionen geben.

Aber, solange das nicht der Fall ist, die ewige Treue durch dick und dünn zu schwören, und dann Ausschau nach anderen Liebhabern halten - das ist würdelos.

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Egon Weissmann
Egon Weissmann (EgonOne) - 28.10.2012 01:03 Uhr

Hey, it's a party

Was ist denn das fuer eine grosse Aufregung?
Dazu noch Huskys? Ich kenne die nur als Hunde die Schlitten ziehen.
Aber was solls?
Manche Leute brauchen einen Anlass zum feiern. Andere sind Partyhelden die immer bereit sind zu feiern. Die brauchen keine Ausrede -- ob Scheidung, erlobung, Geburtstag oder Halloween. Die sind da.
Wenn Scheidungs Partner ein Symbol fuer die "Teilung" brauchen, so sei es dann.
Und bitte, have a nice party.
Sollte sich das Glueck des Lebens aendern, und neue Liebe erscheinen, nun gut so, bitte nochmals feiern, und wenn besonders begeistert mit so viel wie moeglichem Trara und Trumrum und Bumsfallala wie es Spass macht. Feuerwerk, ist auch OK.....und die Rock$Roll Band eurer Wahl.
Selbst "doo bee doo" Schmalz Songs are Okay, und fuer manche Helden, huebsche Fraeuleins die aus der Torte springen. Jedem das seine.
All is fair in war and love, hoer ich.
Demnach: feiert so viel ihr wollt.
Ich applaudiere.
Pax vobiscum

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