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Jugendliche in Deutschland Ich will was leisten, und das ist gut so

 ·  Wer glaubt, dass Jugendliche unter den Erwartungen ihrer Eltern leiden, täuscht sich. In Wahrheit ist der Nachwuchs bereit, sich anzustrengen - und erwartet Ermunterung.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (20)

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Sandra Maier

Kinder brauchen Nähe

Kinder brauchen vor allem Nähe und Geborgenheit, damit aus ihenen selbstbewusste und leistungsfähige Jugendliche werden.

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Torsten Milsch

Klarheit und Konsequenz der Eltern für spätere eigene Freiheit und Verantwortung der Kinder

Die Jugend will was leisten - und das ist gut so - jetzt braucht es nur noch mehr Eltern, Erzieher und Lehrer, die den Jugendlichen auch klare und konsequente Vorgaben geben mit Aufklärung, Einfühlung und Dialog für spätere Freiheit und Verantwortung.

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Bandas Naike

Irgendwie erschreckend der Artikel

Mir fällt auf, dass sowohl "Spaß haben" oder ähnliches als auch "ungezwungene Freizeitaktivitäten" (z.B. man trifft sich nachmittags spontan auf dem Bolzplatz und kickt ein wenig) kein einziges Mal vorkommen. Alles scheint irgendwie durchorganisiert und durchgeplant zu sein. Von Spontaneität ist keine Rede. Vor allem die Klavierspielerin ("Früher war es Zwang. Heute bin ich froh...") fand ich erschreckend. Noch erschreckender fand ich, dass die Befragten von ihren Kindern ggf. noch mehr verlangen werden.
Mich würde interessieren, was genau dieselben Jugendlichen in 5-10 Jahren sagen werden, wenn sie im Berufsleben stehen. Vlt. sind sie dann ja schon ausgebrannt

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.03.2012 16:00 Uhr
Closed via SSO

Lernen und Bolzplatz schließen sich nicht aus

eigentlich ist sogar das Gegenteil der Fall. Die Ausgewogenheit macht es.

Wenn Kinder mit Überförderung überfordert werden, dann werden sie terminmüde und wollen irgendwann nirgendwo mehr hin. Sie brauchen die Möglichkeit zum Rückzug, die Zeit für sich selbst, diese Zeit, die eben nicht verinstitutionalisiert ist. Deshalb halte ich z.B. nicht viel von der Ganztagsbetreuung. Nach meiner Beobachtung bleibt die Individualität dabei auf der Strecke. In Frankreich hat man z.B. beobachtet, dass die Jugendlichen nach der Schule keinerlei Aktivitäten mehr haben, kein Sport, keine Musik, nichts mehr. Sie hängen einfach nur noch herum. Vereinzelt probt man sogar dort schon das deutsche Halbtagsmodell, u.a. um die steigende Jugendgewalt einzudämmen.

Kein Kind übt gern für ein Instrument. Es ist langweilig und erfordert Durchhaltevermögen, sowohl von Eltern als auch vom Kind. Aber wenn sich der Erfolg dann irgendwann zeigt, dann macht es Spaß und beflügelt. Es ist schön, wenn man etwas kann.

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Closed via SSO

Elternkraft gegen Systemstarre

Nach meiner Erfahrung ist die öffentliche Schule DER Motivationsvernichter schlechthin. Wenn also überhaupt Motivation entsteht, dann nur im Elternhaus, oder aber durch eine mehr als geschätzte Person im Umfeld, ein Vorbild o.ä.

Kinder und Jugendliche sind sehr wohl leistungsbereit, wenn sie wissen, wozu das ganze gut sein soll. Damit meine ich nicht solche abgenagten Knochen wie "Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen" etc. Das ist viel zu abstrakt. Es kostet viel Mühe, trotz des drögen Schulsystems das Interesse zu bewahren, die Lebensnähe zu erhalten, Interessen des Schülers mit Zukunftsmöglichkeiten zu verknüpfen, Optionen hervorzuheben, statt Chancenlosigkeit zu manifestieren.

Jetzt ist wieder eine Studie über die Chancenungerechtigkeit herausgekommen. Sie wundert mich nicht, weil Schule vielerorts noch weniger als Basis bietet, grottenschlechtes Buchmaterial, desinteressierte Lehrer, Stundenausfall.

Wir müssen weg von der Schulpflicht hin zur Bildungspflicht.

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Sebastian Moogk

Und was ist mit denen, die Angst und keine Lust haben?

Meine Eltern kommen bei mir nicht gut weg. Denn mir wurde immer klar gemacht, dass der Spaß im Leben nicht im Vordergrund zu stehen hat. Mein Vater hatte hinsichtlich Arbeit und Leistung sehr puritanische Vorstellungen. Er arbeitet die ganze Woche und hat nie den Eindruck versprüht, die Arbeit würde ihm Spaß machen. Dafür hat er umso deutlicher gemacht, dass sie eine Pflicht ist, genauso wie in der Freizeit zuallererst Pflichten zu erfüllen sind bzw. dass auch ein Zeitvertreib "vernünftig" und "sinnvoll" sein muss. Lars von Trier sagte mal: "Wenn man aus einem protestantischen Land kommt, ist man immer etwas beschämt, wenn man bei der Arbeit nicht gelitten hat." Und das habe ich beigebracht bekommen. Auch habe ich beigebracht bekommen, dass es eine Schande ist, wenn man seine Chancen nicht nutzt. Somit nutze ich meine "Chancen". Spaß bei der Arbeit habe ich aufgegeben, daran glaube ich nicht mehr. Aber ich weiß, dass sie sein muss. Was ist mit solchen jungen Menschen? Pech gehabt?

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Lothar Kittstein
Lothar Kittstein (DrLKn) - 12.03.2012 10:31 Uhr

völlig falscher, verschulter Begriff von "Leistung"

Das Problem ist doch der naive und völlig verdrehte Begriff von "Leistung". Diese angebliche "Leistung" ist in Wahrheit in der Schule (trotz des Mythos vom freieren Lernen, das es angeblich gebe) einfach Normerfüllung, sozialistisch für alle in Jahres(-Lehr)-Plänen vorgegeben. Für eine Klassenarbeit zu lernen, ist keine Leistung, sondern Dressur. Die schrecklich falsche Selbstsicht der Jugendlichen, sie seien von Natur aus faul, ergibt sich direkt daraus: Zwing jemanden täglich, Dinge zu tun, die er von selbst nie machen würde - Ergebnis ist Unlust. Da alle der Person aber einreden, es sei wichtig und nötig, dass sie sich für das Vorgeschriebene interessiert, reagiert die Person (vor allem, wenn sie jung ist) bald so, dass sie den Fehler nicht bei der Vorschrift, sondern bei sich sucht. Die eigene Unlust ist auf einmal nicht berechtigt, sondern "Faulheit", die dann "ausgetrieben" werden muss. Die Lösung wäre radikales Überdenken des Schulsystems. Und seine weitgehende Abschaffung.

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M Pape
M Pape (Hermes4000) - 12.03.2012 09:17 Uhr

Momentaufnahme und fragwürdige Stichprobenselektion

Die Beobachtungen treffen sicherlich auf einen Teil des Nachwuchses in Deutschland zu. Die Untersuchung leidet jedoch dahingehend unter einem Stichprobenselektionsproblem, dass "irgendwo in Deutschland" vermutlich keine Region mit erheblichen wirtschaftlichen Strukturproblemen beinhaltet, die es "irgendwo anders in Deutschland" zweifelsohne auch gibt und die auf die Einstellung der Jugendlichen Auswirkungen haben dürften.

Hinzu kommt, dass nur Schülerinnen und Schüler an Gymnasien befragt wurden, und dass dies auch noch mitten in einer Boomphase geschah, wobei die Betroffenen sich kaum an Durststrecken wie die Phase der deutschen Wachstumsschwäche bis 2004 erinnern können dürften.

Wer derart günstige Voraussetzungen bei sich selbst und in seiner Umgebung vorfindet, dürfte am wenigsten Motivationsprobleme haben. Die Zuwendung zu bewährten Tugenden ist zu begrüßen, der Nachweis, dass es sich nicht nur um ein Strohfeuer handelt, ist jedoch noch zu führen.

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Spirto  Erikles
Spirto Erikles (spirto) - 12.03.2012 03:46 Uhr

Ohne Abgrenzung zum autoritären Drill ist das Buch nichts wert!

Den Erfolg der Tigermutter-Geschichte in Deutschland zu wiederholen, ist zu simpel, wenn nicht die positive Leistungsmotivation u die Vorbildfunktion der Eltern, wie es Herr Hoffmann schon betont, deutlich beschrieben wird. Denn konventionelle autoritäre Erziehung, wie sie gerne noch u.a. in Asien praktiziert wird, schafft nur unmündige Untertanen, die absolut nichts mit kritischen kreativen Leistungsträgern zu tun haben. Die Quellen von Kreativität, Motivation, Inovationsfreudigkeit u Organisationstalent müssen differenziert dargestellt u abgegrenzt werden. Reine Aussagen von Pubertären nützen da wenig. Ich hoffe, dass das Buch wesentlich mehr beinhaltet, vor allem, was vorbildliche Eltern u Lehrer sind, die positiv motivieren können u zur Lust an der Leistung u den Erfolg führen können. Die Basis dafür muss allerdings vielerorts erst mal hergestellt werden: weg von der Konsumsucht u den Bestrafungswahn.

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Lothar Kittstein
Lothar Kittstein (DrLKn) - 11.03.2012 20:47 Uhr

Unkritisch und unterkomplex

Diese sogenannte Studie ist ja völlig unkritisch und deshalb wertlos. Dass Jugendliche das Leistungsdenken und die Vorspiegelung der Schule, wer sich nur anstrenge, komme auch weit, und dies sei alles schon ein Wert, an dem man sein Leben zur Genüge ausrichten könne, internalisieren, wenn diese Vorspiegelung die gesamte Gesellschaft prägt, ist doch klar und gar nicht überraschend. Wer oberflächliche Fragen stellt, bekommt natürlich auch oberflächliche Antworten. Wer den Schulalltag genaue beobachtet, merkt das Ausmaß von Desinteresse und Entfremdung, kaum verhohlener Lustlosigkeit und rein taktischem Benehmen, das dort herrscht. Was ist aus dem Humboldtschen Bildungsideal geworden, bei dem Freiheit so eine wichtige Rolle spielte? Wenn es nur darum geht, sich anzustrengen, damit man "Erfolg" hat, dann vermittelt Schule jungen Leuten inzwischen in Adornos Sinne nur noch Halbbildung statt Bildung - und damit ein geistiges Gift, das unserer Demokratie schadet. Das wäre zu analysieren.

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Bernd Hoffmann

Unzweifelhaft richtig!

Die Leistungsbereitschaft der "Jugend von heute" kann ich nur bestätigen. Hinweisen möchte ich allerdings auf einen Umstand, der von den Pädagogik Freaks gerne übersehen wird: den positiven Einfluß des Elternhauses bzw. das Vorbild der Eltern am Beispiel des eigenen Schaffens! Unsere beiden Söhne sind aufgewachsen mit dem Beispiel von Eltern, die Spaß an ihrer zeitintensiven Arbeit und einem hohen Maß an Verantwortung haben. Für beide sind Eigenschaften wie Fleiß, Lernen, Kreativität, Risikobereitschaft selbstverständlich, diese mußten nicht anerzogen werden, gleichermaßen haben beide verinnerlicht, dass wirtschaftlicher Erfolg eben davon abhängig ist, auch ohne irgendeinen elterlichen "Druck". Beide müssen meine Frau und ich eher bremsen als antreiben, genauso erleben wir das im Freundeskreis unserer Kinder. Und: Junge Uniabgänger, die sich bei mir bewerben, priorisieren eine gute Ausbildung noch vor Geld und sozialen Vergünstigungen. Also: Arbeit macht Spaß und das ist gut so!

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Rolf Joachim Siegen

Gutes Beispiel

Gutes Beispiel dafuer Menchen zum Mitmachen zu motivieren ist 'Toastmasters International' (gemeinnuetzige Organisation fuer oeffentliches Sprechen). Ich bin von und in meinem Club noch heut' so begeistert, wie bei meinem Eintritt vor fuenfzehn Jahren. Mein Club ist der beste in der Stadt und schlaegt sogar andere von Vancouver bis nach Australien. Wir haben charismatische Sprecher mit Botschaften. Die zweistuendige Teilnahme pro Woche ist spannender als jeder Besuch im Kino. Besonders die 'table topis' haben es in sich. Da lernt man spontanes Antworten und Parieren delikater Fragen. Die Idee ist, die motiviert. 'Being focused on the moment!' - Rolf Siegen, San Diego, CA

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Rolf Joachim Siegen

Die meisten Deutschen sind miserable Paedagogen

Die Lehrkraefte in meiner Gymnasialzeit jedenfalls waren das, was die Amerikaner treffend 'uninspiring' nennen. Sie motivierten nicht fuer die Lerninhalte ihrer Faecher.
Eine (von zwei) Ausnahmen war der Franzoesischlehrer. Er gab sich professionell, verlangte viel ohne grosse Worte und machte keine Abstriche. Es gelang ihm, bei mir die Freude an der franzoesischen Sprache zu wecken. Ich schrieb zwei Nacherzaehlungen pro Woche. Wir diskutierten die franzoesischen Philosophen ausgiebig. Zudem wurden wir Schueler unvorbereitet zur Teilnahme aufgerufen;dies hielt wach. Ich lernte fuer's Leben. Jetzt freue ich mich auf berufliche Engagements von Marokko bis Tunesien.

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Edgar Timm
Edgar Timm (duet) - 11.03.2012 19:43 Uhr

Irgendwo in Deutschland? - Das glaube ich nicht, denn

diese Umfrage stammt vermutlich nicht aus einem "sozial benachteiligten Umfeld" (was auch immer das heissen mag) - sondern aus einer gut-bürgerlichen Randgemeinde, in der sich überwiegend Unternehmer, leitende Angestellte und Beamte niedergelassen haben.
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Als Vater von zwei inzwischen 29- und 26-jährigen Söhnen habe ich erfahren: Schon die Grundschulkinder wünschen ab der 2. Klasse Schulnoten - und keine windelweichen Aussagen wie "alles prima". Und auf den weiterführenden Schulen bekamen schon während der Schulzeit - vor allem aber rückblickend - diejenigen Lehrer die beste Beurteilung, die gefördert und GEFORDERT haben und durch vorbildliches Verhalten (eigene Anstrengung, Klarheit, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Authentizität) überzeugt haben. Als Leiter einer Wirtschaftsakademie habe ich bei jungen Erwachsenen (ca. 25 Jahre alt) häufig die Abneigung gegen das "Auswendig-Lernen" erfahren - wenn die Lernziele jedoch klar waren und akzeptiert wurden, gab es keine Probleme mehr.

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Andreas Neubert

@Rolf-Dirk Maehler

Zu dem Thema gibt es übrigens einen schönen Text (vielleicht kennen Sie ihn ja) der zum Thema ganz gut passt:
 
"Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer."
 
Sokrates (um 469 vChr - 399 v. Chr.)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.03.2012 10:30 Uhr
Thomas Berger
Thomas Berger (tberger) - 12.03.2012 10:30 Uhr

Und tatsächlich...

...war Griechenland nach dem letzten Aufbäumen unter Alexander 200 Jahre später eine römische Kolonie, aus der kaum noch etwas Bedeutendes gekommen ist :-)

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Rolf-Dirk Maehler

Das liest sich ja so als sei alles gut. Bleibt die Frage warum der Bildungsgrad vieler junger ...

... Menschen doch eher erbärmlich ist. Auch von vielen derjenigen, die Hochschulreife haben, ja sogar von Hochschulabgängern. Es lässt sich vermutlich darauf zurückführen, daß die Anforderungen seit einigen Jahrzehnten immer weiter abgesenkt wurde. Und das muß überhaupt nicht die Schuld der Eltern oder der Schüler sein, es ist die Schuld des Bildungssystems. Zu einer guten Bildung gehört eben mehr als nur einseitige Sach- und Fachkenntnisse. Geschichte, Literatur, Sprachkenntnisse auch der Muttersprache, Geografie u.v.a. mehr gehören dazu. Früher mussten wir auch in erheblichem Umfang klassische Literatur und auch fremdsprachige, auswendig lernen. Aber mit so etwas gibt man sich heute lieber garnicht ab.
Solche Studien bringen wenig, wenn sie nicht deutlich konkreter werden. Nur wollen ist zu wenig, es muß auch angeboten und gefordert werden. Eine Absenkung des Niveaus bringt wenig, um auch den letzten zum Abitur zu bringen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.03.2012 10:13 Uhr
Rolf-Dirk Maehler

@ Andreas Neubert (Citizen...) - Sie werden es nicht glauben: aber ich fand auch schon zu ...

... meiner Schulzeit, daß das Niveau laufend absank. Aber immerhin führte mich diese Erkenntnis dazu nach der Schulzeit erkannte Lücken zu schließen. Außerdem ist mir natürlich nicht bekannt wieviele Generationen Sie so abdecken und man sollte auch nicht vergessen, daß man selbst schon ein gewisses Bildungsniveau haben muß, um Mängel zu erkennen. Desweiteren kann ich nur fragen, ob Sie erklären können warum bestimmte Gruppen im Bildungssystem das Niveau für z.b. Abiturprüfungen immer weiter absenken wollen. Und das die Auswahl von Lernfächern auch nicht gerade für tiefe und breite Bildung steht ist fraglos. Daß man in den Oberstufen bestimmte Lehrfächer abwählen kann. ist auch lächerlich. Und was glauben Sie warum es schwierig ist mit schulpflichtigen Kindern zwischen bestimmten Bundesländern umzuziehen. Also pauschale Plattitüden bringen da eher wenig.

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Christian Beermann

Auswendig lernen...

Warum soll man klassische Literatur auswendig lernen ? Was hat man davon ?

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Andreas Neubert

@Rolf-Dirk Maehler

Die nachfolgende Generation für ungebildeter zu halten als die eigene, diese verzerrte Sichtweise ist so alt wie die Menschheit selbst. Als ich jung war, musste ich mir das von den Älteren auch anhören.

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Jahrgang 1964, Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

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