22.09.2008 · Eine Japanerin hat ihren sechs Jahre alten Sohn in einer öffentlichen Toilette mit einer Umhängeschnur fürs Handy erdrosselt, weil sie fürchtete, dass er eine Erbkrankheit habe.
Eine Frau in Japan hat ihren sechs Jahre alten Sohn in einer öffentlichen Toilette erdrosselt, weil sie Angst vor einer möglichen Erbkrankheit hatte. Die 35 Jahre alte Frau wurde nach Angaben der Polizei am Montag in Fukuoka festgenommen. Sie gab zu, ihren Sohn mit einer Umhängeschnur fürs Handy erdrosselt zu haben. Die Leiche des Jungen war am Donnerstag in einem Park in der südjapanischen Stadt entdeckt worden. Der grausige Fund hatte eine breite Medienberichterstattung ausgelöst, weil zunächst über einen Überfall spekuliert worden war.
Die Mutter erzählte der Polizei, sie habe ihren Sohn verloren
Die Mutter hatte der Polizei zunächst erzählt, sie haben ihren Sohn verloren, als sie in dem Park ohne ihn auf die Toilette gegangen sei. Später sagte sie dann, sie habe ihn umgebracht, weil sie fürchtete, er könne ihre Krankheit geerbt haben. Um welche Krankheit es sich handelte, wurde nicht berichtet. Laut der Nachrichtenagentur Kyodo News besuchte der Junge eine Schulklasse für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Er habe unter Konzentrationsproblemen gelitten.