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Eurovision Song Contest 2013 Nur zehn Länder können ins Finale

Am Dienstag wird es zum ersten Mal Ernst beim Eurovision Song Contest. 16 Länder schicken ihre Teilnehmer beim ersten Halbfinale auf die Bühne. Nur zehn können das Finale erreichen. FAZ.NET stellt alle Interpreten im Video vor.

© dpa Kunterbunt für Serbien dabei: die Girl-Group Moje 3.

Die europäische Finanzkrise hat auch vor dem Eurovision Song Contest nicht ganz halt gemacht. Der befürchtete große Länderschwund ist allerdings ausgeblieben. 39 Nationen versuchen ihr Glück in der schwedischen Hafenstadt Malmö - das sind drei weniger als bei der letztjährigen Austragung in Baku.

Portugal, Bosnien-Herzegowina und die Slowakei sagten ihre Teilnahme aus Kostengründen ab. Außerdem zog die Türkei ihre Anmeldung wieder zurück, da sie mit dem in den Jahren 2010 und 2011 geänderten Abstimmungsverfahren nicht einverstanden ist. Zudem prangerte der türkische Fernseh-Sender TRT die privilegierte Mitgliedschaft der fünf größten Geldgeber Spanien, Italien, Großbritannien, Frankreich und Deutschland an, die automatisch für das Finale qualifiziert sind.

Trotzdem ist in Malmö die gleiche Anzahl an Nationen vertreten, wie beim letzten ESC in Skandinavien. Der fand 2010 in Oslo statt. Die musikalische Spannbreite beim ersten Halbfinale ist groß: Von Soul-Pop aus Österreich, über Euro-Dance aus Slowenien bis hin zu montenegrinischem Hip-Hop.

Österreich: Natália Kelly mit „Shine“

Österreich: Natália Kelly mit „Shine“

Der Vater von Natália Kellys stammt aus Amerika, ihre Mutter ist Brasilianerin. Mit sechs Jahren kam sie nach Österreich, da ihre Großmutter gebürtige Linzerin ist. Mit gerade mal 18 Jahren gehört Kelly in Malmö zu den jüngsten Teilnehmern. Am Dienstag will sie mit der Soul-Pop-Nummer „Shine“ das Halbfinale überstehen.


Estland: Birgit Õigemeel mit „Et uus saaks alguse“

Estland: Birgit Õigemeel mit „Et uus saaks alguse“

Die Tochter eines Möbelbauers und einer Musiklehrerin war schon immer auf Musik fixiert. Als Kind verbrachte sie viel Zeit im Tanz- und Musikstudio ihrer Schwester, später besuchte sie ein Gymnasium mit musischem Schwerpunkt und sang im Talliner Gospelchor. Außerdem studiert sie Musiktherapie.


Slowenien: Hannah mit „Straight into love“

Slowenien: Hannah mit „Straight into love“

Mit ihrem selbst geschriebenen Titel will Hannah Mancini Slowenien ins Finale bringen. „Straight into love“ besteht aus Euro-Dance mit Dubstep-Anleihen und erinnert ein wenig an Madonna. Die Sängerin stammt gebürtig aus den Vereinigten Staaten und kam der Liebe wegen nach Slowenien.


Kroatien: Klapa S Mora mit „Mižerija“

Kroatien: Klapa S Mora mit „Mižerija“

In Kroatien besinnt man sich beim diesjährigen Song Contest auf alte Traditionen. Der Beitrag von Klapa S Mora (zu deutsch: Gesangsgruppe vom Meer) ist ein klassisches Volksmusikstück. Trotz des wehleidigen Titels -  Mižerija bedeutet Leid - ist das Lied im Mittelmeerland bisher der Hit des Jahres.


Dänemark: Emmelie de Forest mit „Only Teardrops“

Dänemark: Emmelie de Forest mit „Only Teardrops“

Freunde des europäischen Adels kommen bei der dänischen Teilnehmerin auf ihre Kosten. Sängerin Emmelie de Forest enthüllte vor einiger Zeit, dass sie eine Ur-Urenkelin der britischen Königin Victoria sei und damit direkt mit der heutigen Queen verwandt ist. Dann sollten zwölf Punkte aus Großbritannien ja sicher sein.


Russland: Dina Garipova mit „What If“

Russland: Dina Garipova mit „What If“

Im letzten Jahr schaffte es Russland auf den zweiten Platz. Kann Dina Garipova es ihren Vorgängern nachmachen? Eine beeindruckende Stimme hat sie auf jeden Fall, den Beweis liefert die junge Sängerin mit ihrer orchestral ausgestatteten Ballade „What if“.


Ukraine: Zlata Ognevich mit „Gravity“

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