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Veröffentlicht: 21.12.2012, 14:04 Uhr

Erleichterung allerorten Welt am Freitag doch nicht untergegangen

Politiker und Prominente äußern sich erleichtert über den Fortgang des Weltgeschehens. Angela Merkel zeigte sich zufrieden, dass der europäische Rettungsschirm auch diese Krise gemeistert habe.

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© dapd „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“: Was Politiker zum Weltuntergang sagen

Die Welt ist am Donnerstag entgegen zahlreichen anderslautenden Prognosen offenbar nicht untergegangen. Bis zur Nacht erwies sich die in den vergangenen Tagen und Wochen vielfach geäußerte Befürchtung, es gebe kein Morgen (Freitag), als unzutreffend. Am frühen Abend – der Anfang vom Ende war für 15.30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit terminiert – zeigten sich Politiker in vielen Teilen der sich offenkundig weiter drehenden Welt nicht überrascht.

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Pjöngjang etwa teilte mit, das nordkoreanische Volk habe sich nie auch nur einen Augenblick lang vor dem Weltuntergang gefürchtet, weil Staats- und Parteiführer Kim Jong-un ihn schon vor Wochen verboten habe. Der russische Präsident Wladimir Putin beruhigte in Moskau furchtsame Journalisten mit den Worten: „So lange ich so gesund bin wie der russische Bär, geht allenfalls die westliche Welt unter.“ Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich in Brüssel zufrieden. Abermals habe sich gezeigt, dass der europäische Rettungsschirm allen Krisen gewachsen sei.

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Im Weißen Haus trat der amerikanische Präsident Barack Obama vor die Presse. „Die Welt ist noch nie untergegangen, und sie ist auch diesmal nicht untergegangen“, sagte Obama, beteuerte aber, seine Regierung bleibe wachsam: „We keep our eyes fixed on that distant horizon.“ („Ich hab’ ein Auge drauf.“) Auch der führende deutsche Zukunftsforscher Matthias Horx hob am Abend bei einer Pressekonferenz auf dem Brocken im Harz hervor, die Welt sei nicht untergegangen. „Ich hatte nicht anderes erwartet“, sagte Horx, warnte aber vor Sorglosigkeit: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“

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