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Eisbären Tierschützer fordern Knuts Kastration

02.03.2010 ·  Die Tierrechtsorganisation Peta Deutschland hat die Kastration des berühmten Berliner Eisbären Knut gefordert. Knut und die Eisbärin Gianna, mit der er zurzeit im Berliner Zoo zusammenlebt, hätten „einen gemeinsamen Opa“, Inzucht sei vorprogrammiert.

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Die Tierrechtsorganisation Peta Deutschland hat die Kastration des berühmten Berliner Eisbären Knut gefordert. Knut und die Eisbärin Gianna, mit der er zurzeit im Berliner Zoo zusammenlebt, hätten „einen gemeinsamen Opa“, erklärte die Organisation am Dienstag in in Berlin.

Aufgrund der Verwandtschaft sei „Inzucht vorprogrammiert“. Das würde der von den Zoos propagierten Erhaltungszucht erheblich schaden, da sie die genetische Vielfalt reduziert und die Gefahr von Inzuchtdepressionen bei zukünftigen Nachkommen besteht. „Knut-Fans sollten sich bewusst sein, dass nur die Kastration von Knut ein dauerhaftes Zusammenleben mit Gianna erlaubt. Alle andere Hoffnungen und Wünsche bringen die Eisbärenpopulation in Gefangenschaft noch schneller an sein ohnehin vorprogrammiertes Ende“, erklärte Frank Albrecht, der Zooexperte von Peta.

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