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Eier und Geflügel mit Dioxin belastet

02.01.2011 ·  DÜSSELDORF, 2. Januar (dapd). Der Skandal um dioxinbelastete Eier und Geflügel in Nordrhein-Westfalen weitet sich möglicherweise aus. Das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium rechnet schon an diesem Montag mit weiteren ...

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DÜSSELDORF, 2. Januar (dapd). Der Skandal um dioxinbelastete Eier und Geflügel in Nordrhein-Westfalen weitet sich möglicherweise aus. Das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium rechnet schon an diesem Montag mit weiteren Ergebnissen der Laboruntersuchungen von Proben aus betroffenen Betrieben. Man gehe davon aus, "dass sich die Anzahl der Fälle mit dioxinbelasteten Eiern erhöhen wird", sagte ein Sprecher des Ministeriums am Sonntag. In zwei von sechs Proben waren erhöhte Dioxin-Werte festgestellt worden. Die als krebserregend geltende chemische Substanz war vermutlich durch verunreinigte Fette in das Futtermittel gelangt. Der nordrhein-westfälische Verbraucherminister Johannes Remmel (Grüne) kündigte am Wochenende weitere und kurzfristige Überprüfungen von bis zu 25 Ställen im Land an. Sie sollen von einem Futterhersteller beliefert worden sein, in dessen Hühnerfutter mit Dioxin belastete Fette verarbeitetet wurden. Dies gehe aus einer Lieferliste des niedersächsischen Agrarministeriums hervor, sagte Remmel. Die betroffenen Betriebe liegen den Angaben zufolge in den Kreisen Steinfurt, Minden, Warendorf und Gütersloh. Bei den Firmen handele es sich um Legehennen- und Putenmastbetriebe sowie um fünf weitere landwirtschaftliche Betriebe. 14 Betriebe wurden vorsorglich gesperrt.

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