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Dinosaurier Gigantischer Dinosaurier entdeckt

31.05.2001 ·  100 Tonnen Lebendgewicht und Füße von einem Meter Durchmesser - das sind die Eckdaten eines Geschöpfs, das der zweitgrößte Dino aller Zeiten war.

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Paralititan Stromeri war ein Koloss. Seine Knochen lassen vermuten, dass er der zweitgrößte Dinosaurier aller Zeiten war. Er wog bis zu 100 Tonnen und seine Füße hatten einen Durchmesser von einem Meter. Auf die Überreste des Riesen stießen amerikanische Forscher in Ägypten.

An einem Unterschenkelknochen von 1,70 Meter Länge ermaßen die Forscher die Größe des bislang unbekannten Pflanzenfressers. Sie schätzen, dass der nun entdeckte Dino fast so lang war wie der 30 Meter lange Argentinosaurus, der größte bisher bekannte Dinosaurier. Der Paralititan lebte vor rund 95 Millionen Jahren in einer Urzeit- Mangrovenlandschaft, die später zu einem Teil der ägyptischen Sahara wurde. Die Ecke Ägyptens wird von Forschern auf Grund zahlreicher Funde auch „Dinosaurierhimmel“ genannt.

Auf Stromers Spuren

Den Namen trägt der Dinosaurier, weil die amerikanischen Paläontologen auf den Spuren des deutschen Paläontologen Ernst Stromer von Reichenbach unterwegs waren. Stromer hatte schon in den 30er Jahren einen Sauropoden (Elefantenfuß-Dinosaurier) in Ägypten gefunden. Er nannte ihn Aegyptosaurus. Seine Art gehörte ebenso wie das jetzt entdeckte Paralititan-Fossil zu den Titanosauriden, den im Kreidezeitalter dominierenden Pflanzenfressern. Stromers Dino war eines der Prunkstücke der Bayerischen Staatssammlung in München, bis ein Bombenangriff der Alliierten das Museum im Frühjahr 1944 zu Schutt und Asche verwandelte. Knapp 55 Jahre nach dieser Zerstörung machte sich der amerikanische Doktorand Smith auf die Suche nach Stromers Ausgrabungsstelle in Ägypten.

Funde aus der Vergangenheit

Der amerikanische Jungforscher gelangte durch eine Reihe von Zufällen in die Nähe der Fundstelle, an der sein längst verstorbener deutscher Kollege den Aegyptosaurus geborgen hatte. Stromer hatte weder kartographische Angaben noch eine Beschreibung hinterlassen. Smith und Kollegen fanden jedoch ein Paar alter Stiefel, einen Haufen von Blechbüchsen und eine deutsche Zeitung mit jener Druckschrift, die in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg üblich war.

Quelle: @cop, mit Material von dpa
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