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Die „Brummi-Morde“ : Vier Opfer in knapp drei Jahren

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Der LKW des Serienmörders wird von einem Beamten der Spurensicherung untersucht Bild: dpa

Bereits unmittelbar nach seiner Festnahme hat der als „Brummi-Mörder“ bezeichnete Fernfahrer aus Haiger (Hessen) bei der Polizei gestanden, drei Frauen ermordet und eine beinahe umgebracht zu haben. Eine Dokumentation der Verbrechen.

          Bereits unmittelbar nach seiner Festnahme hat der als „Brummi-Mörder“ bezeichnete Fernfahrer aus Haiger (Hessen) bei der Polizei gestanden, drei Frauen ermordet und eine beinahe umgebracht zu haben. Eine Dokumentation der Verbrechen:
          15. November 2003: Die 32 Jahre alte Prostituierte Nicole U. wird auf einem Autobahnparkplatz in Dormagen erwürgt. Der Täter hatte die Frau zuvor auf dem Kölner Straßenstrich in seinen Wagen geholt.
          19. Oktober 2004: Eine ebenfalls aus Köln stammende polnische Prostituierte entkommt mit knapper Not dem Mann, der sie gewürgt und mit dem Messer aufgeschlitzt hat. Der Tatort liegt wie im ersten Fall an der Autobahn A 57 bei Moers. Die zum Tatzeitpunkt 25 Jahre alte Frau erkennt später ein Phantombild des Täters und kann auffällige Narben an seinem Körper beschreiben.

          Gewürgt und aufgeschlitzt

          1. November 2005: Bei Siegen-Eisern an der Autobahn A 45 wird die Leiche der Polin Aneta B. gefunden. Die 31jährige war zuletzt am 24. Oktober gesehen worden. Sie wurde erwürgt.
          8. Juli 2006: Auf ihrem Heimweg wird die 18 Jahre alte Schülerin Anna in Kassel überfallen. Der Täter erwürgt die junge Frau und vergeht sich anschließend an der Leiche. Sie wird auf einem Rastplatz an der Autobahn A 49 zwischen Kassel und Fritzlar gefunden. Erst auf Grund einer Gen-Spur aus diesem Fall gelingt es den Ermittlern, die komplette Mordserie zu erkennen.
          30.8.2006: Die Polizei nimmt den verdächtigen Familienvater auf offener Straße in Haiger fest, auf den drei Bürger unabhängig voneinander nach der Veröffentlichung eines Phantombildes hingewiesen hatten. Das einzige überlebende Opfer identifiziert den Lastwagenfahrer noch am Abend als Täter. Er legt ein Geständnis ab.

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